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am 17. Januar 2006
Jürgen Zimmerer ist mit diesem Buch nicht nur eine wissenschaftlich hochwertige Analyse des Völkermords gelungen. Neben den sachlichen fakten, wertet er das geschehene ohne subjektiv zu werden. außerdem ist seine argumentationsweise logisch sowie historisch und sachlich korrekt.
ich kenne kein sachbuch zu diesem thema, dass so genau auch die ideologischen hintergründe der deutschen so gut beleuchtet. bemerkenswert ist außerdem, dass er sich vor,während und nach dem aufstand auch intensiv der afrikanischen perspektive widmet, die dem werk zusätzliche qualität und objektivität verleiht.
jürgen zimmerer schafft es, dem leser einen beeindruckend tiefen einblick in diese zeit und dieses land zu geben. seiner sprachlicher stil ist ausgezeichnet und lässt sich sehr flüssig lesen.
für mich das beste und kompletteste werk zu diesem dunklen kapitel deutscher kolonialgeschichte.
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am 20. Juni 2009
Das Buch gibt einen Überblick über das Leben von Weißen und Schwarzen in den Jahren ab 1885 bis in die 1920er Jahre. Die einzelnen Beiträge sind gut geschrieben und liefern ein erschütterndes Bild, was die weißen Kolonialherren der schwarzen Bevölkerung Namibias angetan haben. Das Buch erlaubt einen tiefen Einblick in ein dunkles Kapitel deutsch-afrikanischer Geschichte. Die einzelnen Beiträge beleuchten unterschiedliche Facetten (Gesetzgebung, Krieg in der Wüste, KZs, Leben der Frauen etc.), die sich sinnvoll ergänzen. Alle Beiträge sind sorgfältig recherchiert und mit zahlreichen Quellenangaben belegt; obwohl es sich um einen wissenschaftlichen Text handelt, ist das Buch aber sehr gut lesbar.
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am 8. Oktober 2003
Sehr interessant und verständlich (auch für den Laien) geschrieben.
Ein oft übergangenes Thema in der deutschen Geschichte wird in diesem Buch dargelegt. Interessant ist auch der Bezug zur weiteren Entwicklung der Rassenlehre, deren Übersteigerung oft erst in der Zeit des 2. Weltkrieges gesehen wird und dabei die brutale Herrschaft über afrikanische Völker in der Kolonialzeit vernachlässigt.
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am 26. Mai 2004
Hundert Jahre Völkermord - gewiß kein Grund zum Feiern. Gedenktage gehen vorüber, auch in Namibia. Dort brachten die Besatzer der immer noch verherrlichten "Deutschen Schutztruppe" unter Anführung von General Lothar von Trotha -zigtausend Herero um, indem sie Männer, Frauen, Kinder und ihre Tiere in die wasserlose Wüste trieben - ein "kostengünstiger" Genozid, man brauchte kein Giftgas zu bezahlen, keine KZ's zu bauen. In der Hamburger Lettwo-Vorbeck-Kaserne prangt immer noch stolz ein Bilderelief des Völkermörders von Trotha...
Die Aufarbeitung des deutschen Kolonialkrieges (1904-1908) steht noch aus. Dieses Buch trägt dazu bei. Und es läßt endlich einmal Namibia in einem realistischen Bild erscheinen. Der Tourismus dorthin wird immer noch geprägt von den Nachfahren der alten Besatzer und Kolonialisten. Die deutschen Medien, aber auch die offizielle Politik betreibt das fort. Die absolute Mehrheit der namibischen Bevölkerung (die Wambo) finden in den meisten Reiseführern gar nicht statt. Die verschwindend kleine Minderheit deutschstämmiger Farmer beherrscht immer noch das Bild dieses modernen und demokratischen afrikanischen Staates. Nicht nur die Fragen im Zusammenhang mit dem deutschen Genozid sind politisch und wirtschaftlich ungelöst (weder Wiedergutmachungen wie für die Juden noch auch nur eine Entschuldigung hat es gegeben!), auch die wichtigste Frage für die Zukunft schreit nach Klärung: die Landfrage. Noch immer halten die Landnehmer aus der Kolonialzeit (bzw. ihre Nachfahren), das fruchtbare Land besetzt, nutzen es zum Teil unökonomisch oder nur, weil sie als "Großgrundbesitzer" angesehen werden wollen. Weißer Rassismus und Festhalten an den ungerechten Eigentumsverhältnissen haben dennoch bislang die namibische Bevölkerung nicht "auf die Palme" gebracht. Hochachtung! Wir können dazu beitragen, daß die Entwicklung firedlich bleibt. Dazu gehört auch, dieses Buch mehr und mehr zu verbreiten.
Ulf G. Stuberger, Journalist
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am 26. Januar 2010
Ich war im letzten Jahr in Namibia. Es ist ein sehr schönes Land, aber um dieses Land besser verstehen zu können, sollte man sich mit der Geschichte dieses Landes auseinandersetzen. Gerade wir Deutschen. Das Buch ist toll. Es hat mir gut gefallen.
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am 7. September 2010
Ich habe dieses Buch im Rahmen einer Studienarbeit im Fach Geschichte gekauft.
Die Aufsätze sind gut verständlich und mit allen nötigen Nachweisen übersehen.
Dieses Buch ist auch für Themeninteressierte zu empfehlen.
Nicht umsonst ein Standardwerk zu diesem Thema.
Für jeden zu empfehlen.
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