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Er weiß es nur zu genau. Was nicht auch heißt, dass er es auch sagt, oder wenn er es sagt, sich dabei so ausdrückt, dass er verstanden wird oder überhaupt verstanden werden will.

Ich glaube grundsätzlich niemandem, der von sich behauptet, er habe ein Buch von Heinz Rudolf Kunze gelesen, sei es nun dieses oder eines der anderen zehn bis dato (drei davor, sieben danach, Stand 2012) und er habe sofort oder überhaupt alles verstanden. Selbst Heinz Rudolf Kunze würde ich es nicht glauben. Er behauptet es allerdings auch nicht. Im Gegenteil, er verweist immer wieder darauf, man solle seine Texte, auch die liedhaften, nicht als Bedienungsanleitung zum realen Leben begreifen und schon gar nicht als Offenbarung eines Erleuchteten.
Es ist Kunst, es ist Lyrik und es ist vor allem Kunze, was bedeutet, darin findet sich alles was in einem schlauen Hirn und einem weiten unterkellerten Herz an Durchmischungen von Phantasie, Emotion und Verstand möglich ist. Und das ist allerhand.

Und bevor es zu Missverständnissen kommt: die meisten Texte sind auch auf Anhieb verständlich. Ob nun im Sinne dessen, was Kunze tatsächlich vermitteln wollte oder in eigner Interpretation, müsste man abgleichen, doch aber auf jeden Fall so, dass beim Leser mal Lachmuskel, mal Tränendrüse, mal Hirn, mal Herz, mal auch ganz andere Körperteile und Befindlichkeitsmöglichkeiten sich sehr direkt angesprochen fühlen.

Und wenn man ein ausgeprägtes Faible für Sprache hat, für die schier unerschöpflichen Möglichkeiten dessen, was sich aus Worten alles konstruieren lässt und dafür in welch Dimensionen man Sätze schrauben kann, dann ist Kunze seit jeher ein Garant für absolute Begeisterung, Staunen und Faszination. Denn selbst bei Texten, die ich bis heute nicht kapiert habe, malt er abstrakte Wortbilder, die einfach irre sind - ja, gelegentlich auch im doppelten Wortsinn.

Daß "Nicht, dass ich wüsste" das erste Buch war, was ich damals 1995 von Heinz Rudolf Kunze besaß und gelesen habe, ist für Sie, die Sie diese Zeilen hier lesen nicht wirklich von Bedeutung, daß ich daraufhin aber ganz unbedingt auch die drei bis dahin schon erschienenen haben wollte, weil es mich so sehr beigeistert hat, vielleicht schon.

In die Entstehungszeit dieses Buches fallen drei Studio-Album-Produktionen (Draufgänger, Macht Musik, Richter-Skala), deren Liedtexte, zusammen ungefähr 40, hier natürlich vollständig enthalten sind. Doch wie bei allen Kunze-Büchern macht dies nur den kleineren Teil aus, der auch eher der Vollständigkeit dient, denn die Liedtexte könnte man ja auch im Booklet nachlesen.
Viel wesentlicher ist, dass von den hier abgedruckten zirka 200 Texten, die allermeisten nie zum Lied wurden (dazu meist auch gar nicht geeignet wären) und nur hier zu finden sind. Die 15 gesprochenen Texte des Live-Musiklesungs-Albums "Der Golem aus Lemgo" finden sich hier auch wieder. Bleiben trotzdem noch beinahe 150 Texte, die außerhalb dieses Buches nirgendwo auftauchen. Lohnend!
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am 24. April 1999
Diese Buch ist eine Pflichtlektüre für jeden Kunze Fan. Hier gibt es die Liedtexte seiner Platten und viele bisher unveröffentlichte Texte, die durch ihre spitze Umschreibung von Situationen zu gefallen wissen.
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