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Ich drehe seit 10 Jahren Kurzfilme und habe mir dabei über die Praxis eine Menge beigebracht - und mich schon ernorm oft beim Schneiden über Versäumtes und falsch Gemachtes geärgert. Außerdem interessiere ich mich grundsätzlich für das Medium "Film" und versuche immer wieder dahinter zu kommen, wie man's am Besten macht. Normalerweise bleiben Bücher zum Thema in der Theorie stecken und helfen einem herzlich wenig bei der Praxis.
Steven D. Katz Grundlagenwerk hat mich aber absolut begeistert. Ich habe mich intensiv mit dem Buch beschäftigt und eine Menge lernen können - für die Praxis!
Katz' Handbuch liegt ja mittlerweile in der 6. Auflage vor und das hat auch Gründe.
Zunächst einmal ist es aufgrund der Tatsache, dass es mit gezeichneten (bzw. fotografierten) Storyboards arbeitet sehr gut verständlich. Es wird quasi alles ins Bild gesetzt, so dass man nicht lange herumrätseln muss, was jetzt wohl gemeint sein mag (wie z.B. bei reinen Drehbuchanweisungen). Man bekommt es ja direkt vor Augen geführt! Anschaulicher geht es eigentlich nicht. Obwohl man im Buch unzählige Bildsequenzen vor Augen geführt bekommt, versteht sich "Shot by Shot" (Originaltitel) nicht als Lehrbuch der Standardlösungen, sondern will einfach vor Augen führen, wie man sich was vorzustellen hat. Und das ist wahnsinnig hilfreich! Man bekommt gleich eine Vorstellung davon, was geht und was nicht, bzw. was wie wirkt. Das war für mich persönlich eine Offenbarung, weil ich immer versuche bestimmte Dinge umzusetzen, die dann einfach ganz anders wirken als beabsichtigt (und deshalb oft genug frustrierenderweise nicht so funktionieren wie gedacht :(.

Katz' Buch gliedert sich im Wesentlichen in 4 Teile:
1. Visualisieren (Hier geht es darum, wie der Prozess der Visualisierung funktioniert, welche visuellen Entscheidungen zu treffen sind, die mitunter im Drehbuch nicht zur Sprache kommen, welche Möglichkeiten es gibt, es geht um das Production Design (Szenenbild), um die Kunst, ein Storyboard anzufertigen, um die entsprechenden Werkzeuge und Techniken und schließlich um die Entwicklungsphasen einer Produktion - Katz geht hier ziemlich ins Detail, aber so macht man sich sehr intensiv mit den Grundlagen vertraut und das ist unheimlich viel wert.)

2. Kontinuität und Anschlüsse (In diesem Bereich hapert es bei Nicht-Profis sehr oft, aber auch bei Profis findet man ab und an peinliche Patzer - Katz schafft Abhilfe, indem er genau erötert, wie die Komposition von Einstellungen funktioniert und wie man damit räumliche Anschlüsse schafft. Auch die zeitlichen Anschlüsse sind natürlich Thema.)

3. Der dritte Teil, ist ein Praxisteil, ein Workshop, in dessen Rahmen man lernt, wie man Dialogsequenzen mit zwei, drei und vier bzw. mehr Personen inszeniert, wie man Bewegung in Szene setzt, was bei Tieren zu beachten ist, was offene und geschlossene Bildkompositionen sind, was bei der Erzählperspektive und beim Kamerablickwindel zu beachten ist u.v.m.

4. Die bewegte Kamera (hier geht es um Schwenks, Kranaufnahmen, Kamerafahrten, Überleitungen etc.)

Unglaublich hilfreich fand ich auch noch die im Anhang vorgestellte Methode zur Projektion der Kameraperspektive. Auf diese Weise kann man sich schon vor dem Filmen einen optimalen Überblick verschaffen. Hier lernt man, wie die Profis arbeiten (ich werd das Verfahren nicht minutiös bei meinen Kurzfilmchen anwenden aber für bestimmte Einstellungen ist es echt hilfreich).
In einem Glossar kann man dann noch wichtige Begriffe nachschlagen.

Fazit: Für mich ist das Buch eine richtige Schatzkiste. Ich habe eine Menge über Einstellungen gelernt und brenne darauf, es rasch in der Praxis umzusetzen. Und auch beim Filmegucken kann ich in Zukunft viel besser verstehen, "was dahintersteckt".
Eine große Bereicherung für Filmemacher und Filminteressierte!
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Schon kurz nach seinem Erscheinen im Jahre 1991 wurde "Film directing shot by shot" zum Standardwerk für Filmemacher, Drehbuchschreiber und sogar Produzenten. Denn der amerikanische Filmemacher Steven D. Katz behandelt auf über 500 Seiten so ziemlich jedes Thema, das für diese Kunst von Belang ist. An der Detailtiefe stoßen sich denn auch die wenigen Kritiker dieses Werkes. Aber darauf kann man nur antworten, dass ja niemand dazu gezwungen wird, jede Seite und jedes Wort zu lesen. Mir ist ein Handwerksbuch, das auch auf scheinbare Details eingeht, lieber als ein oberflächlicher Lehrgang. Vor allem, wenn es professionellen und erfahrenen Filmemachern, Szenenbildnern und Drehbuchautoren dienen soll.

Die deutsche Übersetzung erschien erstmals 1999 und liegt 2010 nun in der fünften Auflage vor. Dass es in all den Jahren nie aktualisiert und überarbeitet wurde ist schade. Denn in der Literaturliste finden sich deshalb auch keine Titel, die neue Erkenntnisse der Wahrnehmungspsychologie oder Hirnforschung aufarbeiten und mit den bisherigen Inhalten verbinden. Das empfinde ich vor allem dort als schmerzliche Lücke, wo es um die emotionalen Wirkungen einer Visualisierung, Kameratechnik, Perspektive oder eines Schnitts geht. Aber vielleicht braucht es einfach stärkere Konkurrenten, damit sich Steven D. Katz zu einer umfassenden Überarbeitung durchringen kann. Solange es jedoch kein vergleichbares Werk gibt, ist sein Buch eben noch immer das Standardwerk schlechthin.

Die richtige Einstellung, wie der deutsche Titel heißt, beginnt auf dem Papier. Daher zeigt der Autor, wie sich mit Storyboards jede Einstellung planen lässt. Dazu verwendet er echte Storyboards aus Filmen, die zwar schon älteren Datums, aber dafür jedem Filmliebhaber bekannt sind. Mit scheint der Lerneffekt ohnehin grösser, wenn man sich auf wenige Beispiele beschränkt und nicht jeden Trend abdecken will. Trotzdem wünschte ich mir in einer der nächsten Auflagen auch einen Ausflug ins Reich der Animationsfilme. Nicht nur, weil ich Pixar & Co. liebe, sondern auch weil sich mit solchen Filmen weitere Möglichkeiten der Visualisierung veranschaulichen lassen.

Beschrieben und veranschaulicht wird auch, wie ein Film entsteht, welche Stufen eine Produktion durchlaufen muss, wie eine Location gesucht wird und was man unter der Choreographie einer Kamerafahrt versteht. Amateure entdecken schnell, welche grundsätzlichen Fehler sie machen und wie fundamental ein guter Schnitt ist. Und Profis werden an Dinge erinnert, die sie vielleicht schon längst vergessen haben und daher zu wenig berücksichtigen.

Mein Fazit: Ein Standardwerk, das so gut und hilfreich ist, dass sein Verfasser es sich erlauben kann, auf eine umfassende Überarbeitung zu verzichten. Aber wer alles berücksichtigt, was Steven D. Katz auf über 500 Seiten beschreibt, mit Beispielen belegt und mit Storyboard-Illustrationen veranschaulicht, wird ohnehin besser sein als der Durchschnitt. Lieber das Basiswissen begreifen und verinnerlichen als an jeder Ecke etwas aufschnappen und sich nicht mehr auf das Wesentliche konzentrieren können. Filmkritikern, die sich nicht in Banalitäten, Gemeinplätzen und persönlichen Meinungen verlieren wollen, kann ich dieses Buch übrigens ebenfalls wärmstens empfehlen.
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am 21. Januar 2013
Ich möchte auf dieses Buch nicht mehr verzichten, da es alle Fragen zur Filmsprache beantwortet. Für mich ein unverzichtbares Standardwerk.
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am 7. Januar 2011
Ein sehr gutes Buch, wenn man im Filme machen schon etwas Erfahrung hat.
Man braucht gedoch einige Musestunden.
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am 27. April 2012
Für die Neuauflage wurde das Werk im Format um etwa die Hälfte verkleinert. Um diesen Maßstab hat sich der Wert des Buches damit verringert. Man fragt sich schon, wer im Verlag so eine Entscheidung trifft.
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am 3. Oktober 2013
habe es verschenkt. der leser ist begeistert. habe es verschenkt. der leser ist begeistert. der leser ist begeistert. der leser ist begeistert.
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