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am 17. Februar 2007
Ein guter Plot ist das Herz jeder Geschichte. Auf den ersten 80 Seiten erzählt Tobias, wie man einen tragbaren Plot entwickelt, was Spannung in einer Handlung ausmacht und wie man geschickt Höhepunkte einsetzt, um den Leser bei der Stange zu halten. Danach werden die 20 Grundplots beschrieben. Sie zu kennen hilft es, eigene Story gut durchzuplanen.

Zuerst beschäftigt sich Tobias mit allgemeinen Begriffen: was ist ein Plot, woraus besteht die treibende Kraft des Romanes, wie man einen Spannungsbogen aufbaut, was man dabei beachten soll usw. Als Basis benutzt der Autor die so genannte Drehbuchmethode: ein Roman wird aus 3 Akten und 2 Plotpointen zusammengesetzt.

Wenn man sich umsieht, stellt man schnell fest, dass sehr viele erfolgreiche Bücher genau nach diesem Muster gestrickt sind. Warum und wie diese Methode funktioniert, wird in "20 Masterplots" ausführlich beschrieben.

Dann geht es zu den 20 Masterplots: Die Suche, Das Abenteuer, Die Verfolgung, Die Rettung, Die Flucht, Die Rache, Das Rätsel, Die Rivalität, Der Underdog, Die Versuchung, Die Metamorphose, Die Verwandlung, Die Reifung, Die Liebe, Die verbotene Liebe, Das Opfer, Die Entdeckung, Die Grenzerfahrung, Aufstieg und Fall.

Nach jedem Kapitel, das sich jeweils mit einem "Masterplot" beschäftigt, erfolgt eine Checkliste: Grundlegende Fragen, die vor dem Schreiben unbedingt beantwortet, oder Richtlinien, die beachtet werden sollen.

Jeder Teil fängt mit der Thorie und mit den konkreten Beispielen an, der Verlauf der "typischen" Handlung wird erläutert und grundsätzliche Details gezeigt.

Fazit: Ein Buch, das mir viel über die Struktur eines Romanes erzählt hat und das ich jedem nur empfehlen kann.
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am 21. September 2004
Ronald Tobias schreibt üblicherweise Drehbücher für Fernsehfilme. Dieses Mal jedoch macht er sich über diese Geschichten Gedanken und beschreibt uns welchen Aufbau die meisten Geschichten haben. In diesem Buch macht er sich weniger Gedanken über den Plot in der Definition eines Umberto Eco, der Plot vor allem als Aufbau und Ablauf der Geschichte versteht z.B. bezogen auf den zeitlichen Aufbau der Geschichte als Vor- und Rückblenden. Vielmehr schreibt Tobias über die Struktur der Geschichten. Wie läuft z.B. eine typische Geschichte ab, wenn sie von Rache handelt. Wie werden typischerweise der Protagonist und wie der Antagonist gezeichnet. Was eignet sich als Auslöser für den Konflikt und wie muss er beschaffen sein um beim Leser (bzw. Seher) anzukommen.
Diese Aufgabe ist ihm ausgezeichnet gelungen. Das Buch ist hochinteressant, nicht nur wenn Sie selbst daran denken ein Buch zu schreiben, sondern auch wenn Sie gerne lesen. Sie werden vieles erfahren was ihnen bei der Beurteilung der gelesenen Bücher hilft. Sollten Sie jedoch tatsächlich vorhaben ein Buch zu schreiben, so stellt dieses Werk nicht nur eine einmal zu lesende Anleitung dar, sondern wird Ihnen wahrscheinlich auch bei der Vorbereitung eines konkreten Buches nochmals eine Hilfestellung geben. Die Checklisten am Ende jedes Plots können z.B. nochmals zur Hinterfragung des geplanten Werkes dienen. Dem Autor gelingt außerdem Interesse für die angeführten Beispiele zu erwecken. Er gibt zu den Beispielen kurze Inhaltsangaben und zerpflückt diese dann in Richtung Erzählstruktur. Diese Inhaltsangaben sind ebenfalls sehr gut und leicht lesbar geschrieben - und sie machen, wie gesagt, Lust auf mehr.
Was Sie in diesem Buch nicht finden werden, sind die erwähnten Konzepte zur Anlage eines Buches. Wie arbeitet man am Besten mit Rückblenden, wie und wann wechselt man die Erzählersicht, welche Erzählersichten gibt es denn überhaupt, etc. Es dreht sich wie gesagt ausschließlich um das eine Thema. Wenn Sie etwas zu genau diesem Thema lesen wollen, dann kann ich das Buch nur empfehlen. Es ist kurzweilig und interessant.
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am 14. Oktober 2005
Auf die Frage, wie viele Plots es gibt, hört man oft: 'unendlich viele'. Rudyard Kipling meinte, es gibt '69 Muster'. '36' war die Antwort von Carlo Gozzi. Und Aristoteles beschränkte sich auf '2 Plots'.
Ronald Tobias hat nun ein Buch geschrieben, in dem er die gängigsten 20 Plots versammelt hat und beschreibt, wovon jeder einzelne handeln könnte: vom Abenteuer-Plot bis zum Versuchungs-Plot spannt sich der Bogen.
Auf den ersten 86 Seiten bis zum Masterplot Nr.1 erklärt Tobias, wie diese Plotsamlung zu verstehen ist: nämlich nicht sklavisch und nicht verpflichtend, weil auch er anscheinend die Hollywood-Hasser aufschreien hört angesichts des Wortes 'Erzählstruktur'.
Dieses Buch ermöglicht einem Autor, seine fertige Geschichte zu überprüfen, ob die meisten interessanten Aspekte vorkommen - oder ob man lieber noch weiter nachdenkt und konstruiert und Elemente verschiebt zugunsten von mehr Spannung, Dichte, Interesse. Denn so ganz 'losgelöst von Zwängen' schreibt man bestenfalls für sich selber, aber Geld verdienen lässt sich damit nicht. Wieso? Weil wir Menschen eine jahrtausend alte Geschichte haben mit Märchen und Sagen, Erzählungen und Fabeln - und mit einem untrüglichen Gefühl für Spannung oder Langeweile.
Diese Sammlung der wichtigsten und typischsten Plots ist nicht nur hilfreich für Drehbuchautoren - auch Schriftsteller von Prosa können ihr Werk überprüfen. Dementsprechend werden neben Filmen auch eindrucksvolle Ergebnisse der Literatur als Beispiele angeführt.
Wie nebenbei verrät Tobias dramaturgische Trick wie: 'die Figuren zwischen Baum und Borke stecken'. Oder die Ansicht von Leo Tolstoi: 'der Kampf Gut gegen Gut ist oft spannender als der Kampf Gut gegen Böse'.
Nicht die Bibel, aber ein Kauftipp!
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am 1. November 2014
alle Autoren, die längere Prosa schreiben. Egal, ob es um die Heldenreise geht oder um die klassische Detektivgeschichte, bei Ronald B. Tobias findet jeder, was er braucht. Handelt es sich um einen äußeren oder inneren Plot? Um Drama oder Komödie im Sinne der alten Griechen? Dieses Buch gehört auf jedes Autoren-Regal, denn man greift immer wieder danach, um noch einmal nachzulesen oder auszuprobieren.
Warum dieses Buch nicht neu aufgelegt wird, verstehe ich nicht.
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am 18. November 2009
Wie der Titel sagt: Ein Lehrbuch. Keines, das man mal eben schnell durchliest, obwohl es der Schreibstil erlaubt. Dicht gedrängt gibt Tobias Fachwissen aus dem Nähkästchen weiter. Tobias schreibt Drehbücher, kommt also aus dem Genre Film. Das Buch richtet sich meiner Meinung nach aber an alle, die schreiben, ernsthaft schreiben wollen.
"20 Masterplots" kann schnell zu einer Bibel im Bücherregal eines Autors werden. Mit einem kurzen Orientierungslauf wohin der Plot in Denkweise und Anwendung gehört beginnt Tobias das Know-How über die einzelnen Plot-Möglichkeiten ab Seite 87. Ab da spätestens konnte ich da Buch nicht mehr aus der Hand legen. (Interesse an dem Thema vorausgesetzt). Seine immer auf den Punkt kommende Sichtweise und klare Erklärung zu den einzelnen Plots überzeugt, führt und vertreibt den oftmals vorhandenen Nebel in dem man sich vielleicht beim Entwurf seiner Geschichte(n) befindet. Betrachten Sie es als Lineal an dem man entlangschreiben kann, um nicht wieder eine Geschichte in die Schublade zu werfen, weil man einfach "den Faden verloren hat", weil man mal wieder so lange daran gesessen hat, und das Interesse an einer ehemals prima Idee verloren hat. Auf diese Weise sind schon viele gute Geschichten nie zu Ende geschrieben worden. Mit diesem Buch haben Sie ein überzeugendes Werkzeug in Händen, das beim Plotentwurf sicher weiterhelfen kann. Wer griffige Plots aus dem Ärmel schütteln kann, braucht das Buch allerdings nicht.
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am 17. September 2008
"20 Masterplots" ist eine gute Stütze, wenn es darum geht, über die Wahl eines Genres seinen Fokus zu schärfen. Hat man das Buch gelesen, fällt es beim Schreiben leichter, dem "roten Faden" zu folgen.

Leider finde ich die Fallbeispiele nicht immer gelungen. Im Prinzip setzt Ronald Tobias voraus, die gesamte altertümliche Literatur und längst verblühte Filmklassiker zu kennen. Würde er populäre Fallbeispiele verwenden, würde es dem Leser leichter fallen, die Lektionen auf Anhieb zu verstehen. Zwar reißt Tobias den Inhalt der Fallbeispile mit ein paar Paragraphen an, doch ist das genauso langweilig, wie, wenn einem ein Freund von dem Inhalt eines Kinofilmes erzählt, den er gerade gesehen hat.

Dennoch kann man zwischen diesen Fallbeispielen und durch die Beispiele, die man zufällig kennt, viel lernen, sodass ich das Buch jedem Autor empfehlen kann. Vorallem weil es sich bei dem Buch nicht um eine der vielen Standard-Drehbuchschulen handelt, sondern es sich auf einen wichtigen Teilaspekt des Schreibens konzentriert. Trotz der Schwächen bei den Fallbeispielen, hat es mich definitiv weitergebracht und war jeden Cent wert.
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