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am 20. Februar 2004
Das "Lehrbuch der Sozialmedizin", herausgegeben von W. Schwarzer soll "praxisorientiert und verständlich medizinisches Basiswissen für soziale Berufe" vermitteln.
Die im Buch angesprochenen Themen sind insgesamt recht verständlich und auch für medizinische Laien nachvollziehbar; dies ist das große Plus des Buches.
Die Darstellung der kompletten für soziale Berufe wichtigen Themen gelingt allerdings nicht. Es fehlen beispielsweise Informationen zu den Sozialversicherungen, die zwar mitunter recht kurzlebig, aber eigentlich Bestandteil eines sozialmedizinischen Grundlagenwissens sein sollten und sicher auch praxisrelevant sind.
Wünschenswert wäre die Aufbereitung einiger Ansichten und Abbildungen. Das Buch bringt es auf über 500 stolze Seiten. Dennoch sind auf keiner einzigen Seite Abbildungen, z.B. zu bestimmten Krebsformen (z.B. Hautkrebs), die sicherlich hilfreich und interessant wären.
Bei dem Versuch, alle sozialmedizinisch relevanten Inhalte in einem Buch unterzubringen, ist scheinbar die Form der Darstellung vernachlässigt worden, was das Plus in der Einfachheit bzw. Verständlichkeit der Beschreibung auch nicht vollends korrigieren kann. Mängel im Aufbau einzelner Kapitel machen sich vor allem in der Behandlung der Abhängigkeitsproblematik, insbesondere der Alkoholabhängigkeit, bemerkbar. Hier werden verschiedene Theorien und Klassifizierungen, u.a. nach Feuerlein und Jellinek ungenügend dargestellt sondern vielmehr einfach aneinandergereiht. Im Bereich der Alkoholabhängigkeit muss daher auf andere Literatur verwiesen werden. Theorien von Jellinek und Feuerlein aus den Fünfzigern reichen - wenngleich in der Praxis vielfach verwendet und immernoch aktuell - nicht aus, um die Problematik und den gegenwärtigen Kenntnisstand adäquat darzustellen. Die dargestellten Theorien werden v.a. hinsichtlich ihrer Validität nicht - auch nicht in Ansätzen - kritisch reflektiert; dies obliegt dem auf diesem Gebiet meist unerfahrenen Leser, für den das Buch konzipiert sein soll.
Wer glaubt, mit dem "Lehrbuch der Sozialmedizin" das "Buch der Bücher" erstehen zu können, wird wohl etwas enttäuscht. Wer dieses Buch verwenden möchte, dabei aber nicht den Blick nach links und rechts vergisst, also als eine Art roten Faden, für den kann dieses Buch aber durchaus von sehr großem Nutzen sein.
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am 2. Februar 2003
Bei diesem Buch habt Ihr eine gute Wahl getroffen. Ich bin Studentin der Sozialpädagogik und habe als Pflichtfach Sozialmedizin. Das Buch macht den Stoff verständlich und ist gut struktuiert. Es gibt mehrere Autoren, die sich auf ein spezielles Gebiet mit ihrem Aufsatz beziehen. Unter anderem werden folgende Themen aufgegriffen:
Grundlagen der Sozialmedizin ( Definitionen)
Psychosoziale Aspekte von Krankheiten
Prävention
Chronische Erkrankungen
Behinderungen
Psychische Erkrankungen
Abhängigkeitserkrankungen
Psychosomatik
Rehabilitation
usw.
Also Ihr seht ein insgesamt interessantes Buch - auch für nicht Studenten.
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