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Kundenrezensionen

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am 13. Juni 2011
Das Buch von Chalid al-Chamissi ist ein wichtiges Buch, besonders in der heutigen Zeit für alle, die Ägypten nach der Revolution am 25. Januar 2011 etwas näher kennenlernen möchten. Ich selbst habe drei Jahre in Ägypten gelebt und gearbeitet, zwar in Alexandria, aber dennoch kenne ich Kairo gut.
Die 58 Kapitel sind völlig zusammenhanglos hintereinander geschrieben, einen "Roten Faden" sucht man vergeblich, auch sprachlich ist das Werk eher mittelmäßig. Außerdem sind die Eigennamen sehr verfälscht "eingedeutscht". Falls Sie auf die Idee kommen anhand dieses Buches durch Kairo reisen zu wollen, wird Sie kein Mensch verstehen.
Aber das wars auch schon mit der negativen Kritik, deshalb der eine Stern weniger.

Ansonsten erzählt uns Herr al-Chamissi wunderbare Geschichten dieser so wichtigen, aber von der Gesellschaft nicht wirklich wahrgenommenen Menschen - den Taxi-Chauffeuren.
Sie sind wirklich alle unterschiedlich, sie sind wirklich ausgemergelt oder fettleibig, wirklich streng gläubig oder schauen den Frauen nach, streiten sich über nichts und wieder nichts und sind dennoch immer hilfsbereit.
Ein nahezu zärtliches Buch, eine indirekte Liebeserklärung an diesen stinkenden Molloch Kairo, ein nicht immer politisch korrektes Buch (für Deutsche!), ein tiefer Blick in die ägyptische Seele, die seit tausenden Jahren nach Freiheit strebt und es doch nie geschafft hat und vielleicht noch lange nicht schaffen wird.

Wenn Sie also Ägypten-Fan sind, schaffen Sie sich dieses kurzweilige Buch unbedingt an, Sie werden nicht davon lassen.
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am 25. Juni 2011
Jedem, der Ägypten mag, der sich für die ägyptische Gesellschaft interessiert, der vielleicht einmal in Ägypten gelebt hat, ist dieses Buch uneingeschränkt zu empfehlen. Zwar hat diese Ansammlung kleiner Gespräche zwischen dem Autor und den Taxifahrern deutliche sprachliche Schwächen (aufgrund der Übersetzung?), große Literatur muss man hier nicht erwarten; inhaltlich bietet Al-Chamissi aber einen faszinierenden Einblick in die Seele der Taxifahrer Kairos und damit auch in die Seele der ägyptischen Menschen, jedenfalls der ägyptischen Unter- und Mittelschicht, denn aus dieser kommen die Fahrer. Das Buch macht verständlich, warum sich eine solche Wut bei den Ägyptern gegen die eigenen Polizeikräfte aufgestaut hat und warum selbst jetzt, ein halbes Jahr nach der Revolution, die Polizei in Kairo keinen Respekt mehr genießt. Es wird aber auch deutlich, welch tiefer Graben sich in Ägypten auftut zwischen den Wohlhabenden und der verarmten Mehrheit der Bevölkerung. Ein Graben, der, wenn er nicht geschlossen wird, wenn nicht stärker umverteilt wird, irgendwann eine soziale Revolte heraufbeschwören wird. Es wird deutlich, wie viel Menschen ertragen können, es wird deutlich, welch tröstende Wirkung Gottvertrauen haben kann, es wird deutlich, wie schwer es für die Mehrheit der ägyptischen Bevölkerung ist, sich überhaupt irgendwie durchzuschlagen und buchstäblich von der Hand in den Mund zu leben. Mich hat das Buch berührt, weil die Zeilen des Autors sehr viel Liebe für seine Stadt, sehr viel Mitgefühl für seine Landsleute und sehr viel Mut zur Deutlichkeit transportieren. Und ich habe etwas für die Zukunft beschlossen: Ich werde noch deutlich mehr Trinkgeld geben, wenn ich zukünftig in Kairo Taxi fahre!
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am 15. April 2011
Eine bemerkenswerte Sammlung von Stimmen aus der ägyptischen Gesellschaft, aufgezeichnet bei den zahllosen Taxifahrten des Autors durch Kairo. Die Taxifahrer sind schnell sehr offen und nehmen kein Blatt vor den Mund. Sie berühren private Themen wie politische auf eine sehr persönliche Art, dies fügt sich zu einem Panorama von weitverbreiteter Unzufriedenheit - dem prärevolutionären Ägypten der Jahre 2005-2007.
Die Frauen kommen dabei leider zu kurz (es gibt halt keine Taxifahrerinnen), diese muß man wohl anderenorts "belauschen".
Danke für den kleinen Band mit den vielen kurzen Kapiteln, auch an Verlag und Übersetzerin!
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am 11. Februar 2012
Der arabische Frühling hat den Westen auf dem falschen Fuß erwischt. Die ägyptische Revolution ging nicht von den Islamisten aus und kam völlig überraschend.

Das Buch stammt aus dem Jahr 2007. Hätte man es damals gelesen, hätte man vielleicht besser erahnen können, dass die aufgestaute Wut sich entlädt. Man hätte besser beurteilen können, was von dem Regime Mubarak zu halten war und auch begreifen können, dass sich die Wut in einer Revolution irgendwann entladen würde, wenn sie auch selbst für die Ägypter zum gegebenen Zeitpunkt völlig überraschend kam. Jetzt bleibt, dass die vielfältigen Geschichten das Verständnis für das was in Ägypten und der arabischen Welt passiert erhöhen. Mehr noch: Sie liefern Anhaltspunkte für das, was noch kommen wird.

Anders als die vielfältigen Erklärungsversuche durch Reportagen, die sich gezielt darum bemühen, Zusammenhänge aufzuzeigen und zu verdeutlichen, geht das Buch einen ganz anderen Weg: Aus der Vielfalt der Alltagssituationen im Taxi entsteht eine bunte Kollage von Personen, Themen und Ereignissen, wobei die einzelnen Geschichten für sich immer sehr kurz sind.

Sehr zu empfehlen - nicht nur für die, die schon einmal mit dem Taxi durch Kairo gefahren sind. Wer sich für die Ereignisse besonders interessiert kann dieses Buch dann mit einer aktuellen Reportage verbinden; z.B.: Krieg oder Frieden von Abdel-Samad.
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am 27. Juli 2011
...um dieses Buch zu mögen. Wer auch nur ein wenig an fremden Kulturen interessiert ist und (gerade jetzt) die Ägypter ein wenig besser verstehen möchte, sollte dieses Buch lesen. Die Geschichten sind äußerst facettenreich und pointiert, sie zeugen von Ehrlichkeit, Humor und auch Warmherzigkeit. Am Ende fühlt man sich um einige Erkenntnisse bereichert und dankt dem Autor für diese persönlichen Einblicke. Ich kann dieses Buch nur empfehlen!

Tipp: In der Süddeutschen Zeitung werden Khamissis Erzählungen jeden Samstag fortgeführt.
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am 31. Mai 2016
»Chalid al-Chamissi hat achtundfünfzig fiktive Monologe von Kairoer Taxifahrern mit einer derartigen Überzeugungskraft und sprachlichen Originalität verfasst, dass sie die meisten Leser für authentisch halten.« Quelle: Reuters

So ging es mir auch! Zu Anfang dachte ich, dass der Autor seine Erlebnisse mit verschiedenen Taxifahrern zusammengefasst und niedergeschrieben hat.

Ich habe sehr gerne jede einzelne Geschichte gelesen. Teilweise sind sie humorvoll oder auch traurig, es gibt auch Berichte, die mich entsetzt haben und bei einigen hätte ich sehr gerne mehr über den Taxifahrer und sein Leben erfahren.

Obwohl jedes Kapitel ein eigener Bericht ist, hat man doch immer das Gefühl, die Hauptperson des Romans, der Autor als Fahrgast, nimmt einen täglich auf seine "Reise" innerhalb von Kairo mit. Gerne hätte ich hin und wieder die Fahrt ein bisschen länger genossen und, wenn nötig, auch ohne den Autor. Doch leider leider war das nicht möglich.

Wenn man der arabischen Sprache mächtig wäre, würde man feststellen, dass es sich in Ägyptens Taxis tatsächlich so verhält. Diese Aussage stütze ich auf viele eigene Taxifahrten in Kairo, bei denen ich natürlich eine einheimische Begleitung hatte, die mir danach übersetzte, was der Fahrer erzählt hatte. Oftmals gab es Geschichten zum Schmunzeln oder aber der Fahrer hatte sich lauthals über Ägypten, die Behörden oder den Nachbarn beschwert. Die meisten sind gesprächig, deshalb wirkt das vorliegende Buch auch sehr authentisch!

Wer Ägypten durch die Augen und die Stimme des einfachen Volkes kennenlernen möchte, ist mit diesem Road-Trip in Kairo bestens bedient! Auf eine entspannte und leichte Art und Weise lernt der Leser Ägypten von einer anderen Seite kennen. Wer sich traut als "Blinder Passsagier" mitzufahren, wird bestimmt gut unterhalten werden!
________________________________________
(...)
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am 19. Mai 2015
viele Kurzgeschichten die die Taxifahrer aus Kairo zu erzählen haben. Es macht Spaß es zu lesen und es bringt einen das Leben in der Unterschicht in Kairo näher.
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am 23. Februar 2011
Wer das Land am Nil, seine Menschen und die Ägyptische Hauptstadt kennt, der wird dieses Buch lieben. Von mir aus könnte es tausend Seiten haben. Es ist hervorragend und sehr respektvoll geschrieben. Cahlid al-Chamissi gelang eine wunderschöne, liebevolle Studie über seine Landsleute. Alf Shukr
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am 4. April 2014
Chalid al-Chamissi thematisiert in seinem Werk "Im Taxi" die alltäglichen Schwierigkeiten der unteren Gesellschaftsschicht, am Beispiel von Geschichten mit Taxifahrern.
Anders als Al-Aswani zeigt er die Alltagsgegebenheiten der einfachen Bevölkerung, die sich trotz ihrer Schwierigkeiten einen gewissen Hoffnungsschimmer behalten haben.
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am 10. Februar 2013
Für alle, die wirklich etwas über Kairo und Ägypten, Alltag und Machtstrukturen und damit über den hintergrund des arabischen Frühlings wissen wollen, dringend anzuraten.
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