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VINE-PRODUKTTESTERam 13. Juni 2005
Dieses Buch setzt sich aus zwei Romanen zusammen, deren Protagonistin das Mädchen Sofia ist, das, wie Mankell im Vorwort zu dem ersten Band "Das Geheimnis des Feuers" sagt, keine fiktive Person ist, sondern tatsächlich lebt. Mankell erzählt das, was ihr im realen Leben zugestoßen ist, nämlich den Angriff der Banditen, die ihr Dorf ausgelöscht und einen großen Teil ihrer Familie getötet haben, die Flucht und den Aufbau einer neuen Heimat. Doch auch hier kann Sofia nicht in Sicherheit leben: Sie tritt auf eine Landmine; ihr werden die Beine abgerissen, ihre Schwester Maria stirbt.
Afrikanische Kranenhäuser kennt man aus dem Fernsehen, quasi von außen; hier wird dem Leser durch Sofia die Innenansicht vermittelt. Lärm und Gestank den ganzen Tag, ein ständiger Kampf mit unzureichener Hygiene, schlechter medizinischer Ausrüstung und mangelndem Platz. Die Unterbringung während der "Reha", also der Zeit, in der Sofia Prothesen bekommt und mit ihnen laufen lernt, ist noch schlechter. Während des ganzen Aufenthaltes hat sie, von gelegentlichen Besuchen der Mutter abgesehen, keinen Kontakt nach Hause und ist mit Trauer, Verzweiflung, Schmerzen und Schuldgefühlen - Sofia ist auf die Mine getreten, aber Maria starb - allein gelassen.
Dennoch entwickelt sie eine bewundernswerte Kraft und ein starkes Selbstbewußtsein, sich durchzukämpfen, weiter die Schule zu besuchen und einen Beruf zu erlernen, der sie einmal unabhängig machen kann.
Im zweiten Band "Das Rätsel des Feuers" ist Aids das beherrschende Thema. Ob es wieder um das tatsächliche existierende Mädchen Sofia geht oder ob Mankell seiner Sofia dieses Buch praktisch zugeschrieben hat, ist nicht klar und eigentlich ohne Belang, denn die Geschehnisse des Buches wiederholen sich täglich vieltausendmal in der afrikanischen Realität: Sofia erlebt das Siechtum und den Tod ihrer Schwester Rosa, die sich mit Aids infiziert hat.
Gut gelöst hat der Autor in diesem Buch die Liebesgeschichte: Weil er sie im Zwischenbereich von Realität, Traum und Zauberei ansiedelt, umgeht er von vorneherein jegliche Sentimentalität.
Eines zumindest haben Mankells Afrika-Bücher mit seinen Krimis gemeinsam: Man liest sie fieberhaft in einem Rutsch weg. Egal, ob man sich mit Wallander (oder einem anderen) auf Spurensuche begibt oder die Lebensgeschichte eines afrikanischen Kindes verfolgt, Mankells Figuren fesseln. Dies ist bei diesem Buch umso erstaunlicher, weil Sofia gleichzeitig ein realer Mensch ist als auch eine exemplarische Person für die beiden Problemkomplexe Landminen und Aids.
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am 23. Juni 2017
Dieses Buch hat zwei Geschichten.. . Ich liebe sie , Henning mankell schafft es in kurzer Zeit mich in eine andere Welt zu entführen... all seine Afrika Romane habe ich regelrecht verschlungen .. der Chronist der Winde und diese Sophia Geschichten sind meine Favoriten... nur zu empfehlen
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am 24. Juni 2012
2 Bücher in einer gebundenen Ausgabe: Schrecklich fesselnd. Es zeigt die Armut auf dem Schwarzen Kontinent und die Ohnmacht das Leid zu ertragen. Und doch finden diese Menschen immer wieder Augenblicke in denen sie lachen könne.
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