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am 23. September 2017
Sehr schöne Ausgabe dieser großartigen Gedichte. Seit langem jedem bekannt als Begleitbuch zur
üblichen Hausapotheke. Gehört einfach dazu und in jedes Haus!
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am 9. Juli 2013
Für einen entspannten Nachmittag oder Abend alleine zuhause. Aber auch zum Vorlesen gemütlich in Zweisamkeit. Für Zitate, aber auch zum Schmunzeln und Nachdenken.
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TOP 500 REZENSENTam 12. Dezember 2008
Es gibt nichts gutes, außer: man tut es: Diese geniale Aussage stammt von Erich Kästner, eine ganze Seite lässt Raum für mögliche Implikationen aus diesem weiten Satz.

Kästner stellt dem Buch ein kurzes, glückendes Vorwort voran und darin lesen wir: "Der vorliegende Band ist der Therapie des Privatlebens gewidmet. Er richtet sich gegen die großen und kleine Probleme des Alltags."

Er führt dann ein Register auf mit Seitenverweisen, mit z.B. diesen Hilfestellungen:
-wenn das Alter traurig stimmt
-wenn man Armut begegnet
-wenn die Ehe kaputt geht
-wenn man die Einsamkeit schwer erträgt
-wenn man zur Faulheit neigt
-wenn man sich über Zeitgenossen geärgert hat
etc.

Kästner hat im ersten Weltkrieg wohl Schweres erlebt. Seine Gedanken schwingen zwischen aufgespießtem, skurrilen Erkennen und leichter, mutmachender Lebenslust hin und her. Eine liebevolle, menschlich aufbauende Mischung. Hier 2 Beispiele:

Meldung vom Wettlauf durch die Lübecker Schweiz. Die Läufer trainieren täglich 10 Stunden. Sie laufen auf 100 m minus 14 Sekunden. Die Spitzengruppe ist morgen bereits im Jahr 1919 verschwunden.

Ja, die Bösen und Beschränkten,
sind die Meisten und die Stärkern.
Aber spiel nicht den Gekränkten.
Bleib am Leben, sie zu ärgern.
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am 5. April 2017
sollte man immer bei der Hand haben. Sie hilft mit Humor und Tiefsinn über alle Widrigkeiten des Lebens hinweg und tröstet wirklich- es hilft!
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am 19. April 2017
Allein das Inhaltsverzeichnis ist ein Genuss.
Lyrische Erhebungen für nahezu jede Lebenssituation meist gekonnt rhetorisch Transportiert.
Das Rezept zum Schmunzeln und Sinnieren - je nach Bedarf-
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am 6. April 2001
Diese Ausgabe ist eine ganz besondere: Eine Auswahl der schönsten Gedichte aus Kästners berühmtem Gedichtband, liebevoll und persönlich gestaltet von Tosia (Teofila) Reich-Ranicki. In diesem Buch findet man unter anderem die "Sachliche Romanze", "Ein Mann gibt Auskunft" und die "Eisenbahnfahrt". Kästner in seiner besten Form, die den Ausdruck "Gebrauchslyrik" geprägt hat. Kästners Gedichte sind lebensnah, gedankennah und so überhaupt nicht veraltet. Sie wirken immer noch in all ihrer Prägnanz und Aktualität.
Die Entstehungsgeschichte dieser Ausgabe ist ebenfalls einzigartig und wird am Ende des Buches von Marcel Reich-Ranicki selbst geschildert, in einem Auszug seiner Autobiographie. Seine spätere Ehefrau Tosia hat die Gedichte abgeschrieben, illustriert und mit Vignetten versehen und ihm zum 21. Geburtstag geschenkt - im Warschauer Ghetto. Diesen Band retteten sie aus der schlimmsten Periode der Geschichte in die neue Zeit.
Das Buch wurde im letzten Jahr in der Originalform veröffentlicht und es ist mehr als ein historisches Dokument. Die Form unterstreicht die Melancholie, die Angst und die Entbehrungen seiner Zeit und unterstützt die Wirkung der Worte durch seine Optik. Es ist ein wunderschöner Band, der durchaus seine eigene Geschichte besitzt. Nach Reich-Ranickis Erzählung hatte Kästner Tränen in den Augen, als er diesen Band in den Händen hielt. Glaubhaft, wenn man diese Ausgabe sieht.
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am 17. November 2006
Kästner hat sich selber immer wieder als "Gebrauchslyriker" bezeichnet und wenn man diesen Titel in seinem besten Sinne verstehen möchte, ist er das auch. Jedoch handelt es sich eben nicht um "Ex und hopp"-Lyrik: Einmal gelesen, sofort vergessen, sondern durchaus um ein wunderbares Genussmittel. Eben nicht schwermütig-hermetisch sondern leichtfüßig-pragmatisch!

Aber eben auch nicht einlullend harmlos!

Kästner ist Beobachter, beim-Namen-Nenner, Genießer, Ironiker, Melancholiker und zu allererst eben ein wacher Geist, der all' das in Verse kleidet, was ihn freut und ärgert. Und wir Leser haben auch mehr als zwei Generationen später noch unsere helle Freude an seinen wortgewandten Punktlandungen!

Insofern ist "Lyrische Hausapotheke" passend: Denn dieses Buch ist in der Tat so etwas wie eine lyrische Allzweckwaffe gegen Dummheit und Ignoranz!
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am 2. Juni 2017
Gibt nichts zu meckern, es handelt sich um ein altes Buch, das seine Jahre auf dem Rücken hat...ich bin erfreut es nun zu haben
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am 5. Januar 2000
Wem es schlecht geht, muß nicht unbedingt zum Arzneischrank gehen - es gibt auch andere Mittel. Ich empfehle Dr. Erich Kästner: Er hat mir in der Tat schon des öfteren geholfen mit seiner wundersamen Apotheke der Lyrik. Seine Gedicht sind vom feinsten, für jede Lebenslage, für jede Stimmung geeignet. Verliebt, verlobt, verheiratet, am Boden zerstört, euphorisch oder traurig, wissend oder orientierungslos, spottheischend oder spöttisch - allesamt findet sich hier in einem gelungenen Reim zusammengefügt, meist mit einer Schlußpointe versehen, so daß man am Ende doch noch oder wieder darüber lachen kann und es einem besser geht. Liebe Leser, vergeßt Aspirin, vergeßt die leckeren Bonbons von Bayer, BASF und Höchst - die wirklich besten und verträglichsten Hilfsmittel (garantiert ohne Nebenwirkung) liefert Dr. Erich Kästner. Das Buch ist übrigens auch hervorragend zum Verschenken geeignet. <font size="-1" face="geneva, arial, helvetica">(Dies ist eine <b>Amazon.de an der Uni</b>-Studentenrezension.)</font>
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TOP 1000 REZENSENTam 29. August 2015
Erich Kästner, der in heutigen Tagen vor allem als Kinder- und Jugenbuchautor in den Köpfen vieler Menschen abgespeichert ist, hat - neben Klassikern wie EMIL & DIE DETEKTIVE, DIE KONFERENZ DER TIERE u.a. - auch Gedichte geschrieben. Das ist im Allgemeinen weniger bekannt, aber umso beeindruckender!

Kästner offenbart in vielen seiner Gedichte, die allesamt sehr klassisch aufgebaut sind (meist typische Reimschemata und klassische Strophenstruktur), einen messerscharfen Verstand, eine intelligente Beobachtungsgabe und darüber hinaus sehr viel sprachliches Feingefühl - sofern der Begriff Feinfühligkeit in diesem Sinne auch beißend satirische Kommentare und bitteren Realitätssinn miteinschließt. Man kann halt nicht immer alles durch die vielzitierte Blume sagen, wenn man als 30jähriger inmitten der großen Wirtschaftsdepression und radikaler politischer Umbrüche (und das auch noch mitten im Berliner Großstadtflair) über das Hier und Jetzt schreibt. Kästner sieht schon früh die Schatten des aufkommenden Nationalsozialismus und hält sich auch kein Blatt vor den Mund, wenn er gegen plumpe Propagandareden, Ignoranz und Menschenfeindlichkeit wettert. Nicht zuletzt deshalb war Kästner auch sehr bald nach der Nazi-Machtergreifung (1933 in Deutschland) zum Nichtschreiben verdammt bzw. durften seine Werke nicht mehr veröffentlicht und verkauft werden (weshalb er damals diesbez. auf die Schweiz und andere Länder auswich). Das Ganze gipfelt wunderbar in einer Geschichte Kästners, die er in einem Vorwort (ich glaube zu BEI DURCHSICHT MEINER BÜCHER) erzählt. Er beschreibt darin, wie er unerkannt einer Bücherverbrennung durch die Nazis beigewohnt hat, wobei auch seine eigenen Werke ein Fraß der Flammen wurden. Das muss man sich einmal vorstellen...

Zurück zu vorliegendem Best-of: Die HAUSAPOTHEKE ist wirklich ein ganz besonderes Sammelsurium an Kästner-Gedichten (das neben oben beschriebenem Themenbereich aber auch noch viele andere Sparten menschlichen Zusammenlebens abdeckt). Schon allein die Inhaltsangabe, die - je nach Gefühlslagen des Lesers - bestimmte "Arzneien" (also einzelne Gedichte) vorschlägt, ist ein genialer Schachzug. Tatsächlich aber sind in vorliegendem Lyrikband so ziemlich die besten Gedichte Kästners abgedruckt worden. Ich habe neben diesem Schmöker noch die Kästner-Gedichtbände HERZ AUF TAILLE, LÄRM IM SPIEGEL, BEI DURCHSICHT MEINER BÜCHER (das aber auch eine Art Sammelsurium sein dürfte) zuhause im Regal stehen und greife dennoch am häufigsten auf die bewährte LYRISCHE HAUSAPOTHEKE zurück, die wirklich für jede sich bietende Gefühlslage ein Heilmittelchen zu bieten hat...
Freilich: Komplettisten und solche, die noch mehr Gedichte von Kästner kennenlernen wollen, werden sich früher oder später vermutlich trotzdem den einen oder anderen Gedichtband als Ergänzung zulegen...

Fazit: DR. ERICH KÄSTNERS LYRISCHE HAUSAPOTHEKE ist sowohl in kleinen Portionen empfehlenswert als auch im Stück gelesen. Hier wird in breiten Auszügen (dennoch nicht gänzlich komplett freilich) der Schneid und Scharfsinn des kritischen und manchmal auch zynischen Lyrikers Erich Kästner wohlbekömmlich präsentiert. Ein ideales Buch also, wenn man den Kinderbuchautor einmal von einer anderen Seite kennenlernen will und bislang noch keinen Kontakt zum satirisch-analytisch-beißenden Dichter Erich Kästner hatte...

Sehr tiefsinnig und empfehlenswert!
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