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Erich Kästner (1899-1974) ist gern gereist. Kaum ein anderer deutscher Schriftsteller hat wohl so viel über das Reisen geschrieben. Bereits in der Kindheit hat er mit seiner Mutter die Umgebung Dresdens erkundet. Ihre Reiseunternehmungen führten sie auch an die Ostsee und die Müritz, wohin er als Student oft zurückkehrte. Später war Norditalien (Südtirol oder Tessin) sein bevorzugtes Reiseziel. Vor allem in den 20er Jahren reiste Kästner viel, in den 30er Jahren wurde es zunehmend schwieriger. Dabei plante er seine Reisen stets sorgfältig, Spontanität entsprach nicht seinem Charakter. Nach dem Krieg ging ihm die Reiselust verloren, auch eine Folge des getrennten Deutschlands.

Die dtv-Ausgabe „Zwischen hier und dort“ versammelt seine schönsten Geschichten und Gedichte zum Thema „Reisen“. Es sind Reiseeindrücke wie „Fahrten ins Blaue“, „Die Badekur“ oder „Pfingsten am Meer“, die zuerst in verschiedenen Zeitschriften („Weltwoche“, „Weltbühne“ oder „Neue Leipziger Zeitung“) erschienen. Auch aus seinem autobiografischen Kinderbuch „Als ich ein kleiner Junge war“, das gewissermaßen eine Dresdner Reiselektüre darstellt, wurden einige Prosatexte aufgenommen.

Seine Reiseeindrücke hat Kästner vielfach auch in Gedichte gekleidet. Bekannte Beispiele sind hier „Ein Beispiel von ewiger Liebe“ oder „Eisenbahnfahrt“. Überhaupt fällt auf, dass das Thema „Eisenbahn“ sehr häufig vorkommt. Kein Wunder - es war Kästners beliebtestes Reiseverkehrsmittel. Hier konnte er (damals noch bei Tempo 60 Stundenkilometer) vergnügt am Fenster sitzen und da draußen die Landschaft und die Menschen in sich aufnehmen.

Über vierzig Lyrik- und Prosabeispiele versammelt die Anthologie und vermittelt einen repräsentativen Querschnitt durch Kästners Reiseliteratur. Gleichzeitig sind die 174 Seiten die ideale Urlaubslektüre. Die Herausgeberin Sylvia List gibt in ihrem kurzen Vorwort außerdem einen kompakten Überblick über Kästners Reiseaktivitäten.
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am 26. Juni 2015
Der Atrium Verlag hat hier eigentlich eine ganz nette Auswahl aus Kästners Reisetexten zusammengestellt. Auch dass hier und da Fotos eingestreut sind, finde ich schön. Allerdings hat der Verlag still und heimlich die Rechtschreibung geändert, ohne dass irgendwo im Buch eine Rechtfertigung dieser "Anpassung" zu finden wäre. Das halte ich für nicht seriös. Die entsprechende Orthographie gehört zwingend zu einem Text. Wenn man die Orthographie ändert, ändert man den Text. Die toten Autoren können sich ja leider nicht mehr dagegen wehren. Besonders schmerzlich ist das bei so einem großartigen Schriftsteller wie Erich Kästner. Ich würde empfehlen, lieber auf ältere Ausgaben seiner Bücher zurückzugreifen.
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am 3. April 2014
Ein wunderschönes Buch für jeden Kastner Fan. Ich wollte, es gäbe heute noch so feinsinnige Schriftsteller, die so verstehen mit Worten zu spielen.
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