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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
74
Drei Männer im Schnee / Inferno im Hotel
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:19,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 28. Januar 2016
Die Erzählungen von Erich Kästner geraten in Vergessenheit . Schade eigentlich , denn ihre Thematik ist zeitübergreifend . Aber heute spielt man lieber am Computer interessante Spiele , da verlieren Romane von Kästner an Bedeutung ! Drei Männer im Schnee habe ich als Jugendlicher zur Weihnachtszeit nachmittags im Fernsehen gesehen . Ich war schwer begeistert . Der humorvolle Stil von Kästner hat mich sehr erheitert . Die Probleme werden immer relativ leicht gelöst , trotzdem bleibt eine latente Bedenklichkeit .
Dieser Roman zeigt sehr liebevoll , wie ein stinkreicher ,liebenswürdiger Nabob mit einem verarmten Werbefachmann Freundschaft schließt . Das sah Kästner immer als Aufgabe in seinen Romanen . Die mögliche Verträglichkeit zwischen Arm und Reich Es geht hier nicht mehr um den Status , sondern um den Menschen . Die Menschlichkeit und das miteinander Umgehen spielt in allen Kästner Romanen eine wichtige Roll, .egal , welches Buch man von Kästner liest ,
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 8. April 2015
Wer kennt sie nicht, die Geschichte von Kommerzienrat Schlüter, seines Zeichens Millionär aus Berlin, der bei einem Preisausschreiben, das von einer seiner eigenen Firmen veranstaltet wird, den zweiten Preis gewinnt - nämlich einen Aufenthalt in einem sehr noblen Wintersport-Hotel. Und nun beginnen die Verwicklungen, die der Autor der Geschichte, nämlich kein geringerer als Erich Kästner, ersonnen hat:
Hilde, die Tochter des Millionärs Schlüter, erfährt, dass ihr liebenswerter, etwas naiver Vater in dem Grandhotel als armer Mann auftreten will. Sie ruft den Direktor des Hotels an und schildert die Situation. Aber - eine Panne, mit weitreichenden Folgen passiert. Der Preisträger des 1. Preises, ein wirklich armer Schlucker, der mit von der kargen Rente seiner Mutter lebt, weil er, trotz all seinen Bemühungen, keine Arbeit finden kann (man sieht, alles hat es schon einmal gegeben, denn der Roman spielt in der Zeit der Weimarer Republik, als viele Menschen arbeitslos und sehr arm waren). Und dieser wirklich arme Mann, wird nun irrtümlich für den verschrobenen Millionär gehalten.

Der Roman, wie viele Werke des großen deutschen Erzählers, Erich Kästner, zeigt sehr humorvoll, mit vielen Gags, aber auch sehr nachdenklich stimmend, auf, wie Geld die Menschen verändert. Wer den Roman nur als Unterhaltungsliteratur verstehen will, na gut!!!

Aber Kästner möchte, wenn auch hier auf eine eher schlichte Art, auf die Sorgen und Nöte seiner Mitmenschen in unsicherer Zeit aufmerksam machen. Doch auch, wer einmal herzlich lachen möchte, kommt auf seine Kosten.

Schon als Kind habe ich mit Begeisterung die Romane für Kinder von Erich Kästner gelesen. Und ich kann mich noch gut daran erinnern, wie tieftraurig, entsetzt und verwirrt ich war, als mir meine Mutter erzählte, dass Kästners Bücher während der Nazizeit verboten waren und sogar verbrannt wurden.

Doch zurück zu dem Buch "Drei Männer im Schnee". Prima finde ich, dass der Titel jetzt als Kindle-Edition bestellt werden kann. Den Untertitel "Inferno im Hotel" finde ich persönlich einfach scheußlich!
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am 9. Januar 2018
Ich liebe den Spielfilm "Drei Männer im Schnee" mit Paul Dahlke und Claus Biederstaedt. Deshalb wollte ich mal sehen wie weit sich Buch und Film unterscheiden. War dann wirklich überrascht wie nah die Verfilmung und das Buch inhaltlich waren. Manche Dialoge sind im Buch und im Film exakt gleich. Habe mich beim Lesen des Buches genau so amüsiert wie beim schauen des Films.
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am 12. März 2018
Was kann/ darf man über Erich Kästner sagen? Für mich st er einer der ganz großen Autoren gewesen. Man mag vielleicht sagen, dass er ein Kinderbuchautor gewese ist, aber ich lese seine Bücher immer noch und zwar sehr gern. Diese hier hat alles was man an Kästner so mag, und der leise Humor kitzelt ganz schön an den Lachmuskeln!
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am 24. Januar 2014
Ein Millionär gewinnt bei einem Preisausschreiben den 2. Hauptgewinn, einen Hotelaufenthalt in den Bergen. Er beschliesst jedoch inkognito, als armer Mann dort aufzutreten. Eine Verwechslungsgeschichte nimmt seinen Lauf, welche zumeist komödienhaft, aber auch seriös wirkt. Es zeigt sich dass die meisten Menschen ihre Mitbürger über Vorurteile klassieren. Reichtum bedeutet somit sich unter solcher Form zu präsentieren, ist dies nicht der Fall wird man in die andere Kategorie eingestuft. Der Roman beweist allerdings auch, dass es trotzdem einige gibt, welche über diesen Überflächlichkeiten stehen und ihren Gegenüber charakterlich einstufen, frei von allen Vorurteilen.

Ein hervorragend verfasster Roman, welcher trotz seines Alters (in den 30er Jahren) zeitlos ist.
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am 25. Januar 2010
Der Großindustrielle Tobler gewinnt (im Preisausschreiben seiner eigenen Firma) den 2. Preis, 10 Tage Winterurlaub im Grandhotel Bruckbeuren und beschließt (um den üblichen Konventionen aus dem Weg zu gehen) als armer Herr Schulze auf die Reise zu gehen (Pläne die seine Tochter aber durchkreuzt, dieweil sie vor Reiseantritt im Hotel anruft und die Leitung über die Konstelation in Kenntnis setzt). Gleichzeitig reist der 2. Gewinner (ein arbeitsloser Doktor) dort an und wird fortan (fälschlicherweise) für den Millionär gehalten. Es entstehen die herrlichsten Verwicklungen. Wunderbar kurzweilig erzählt, im typischen Kästner-Stil mit einem Charme und Sprachwitz, der die Lektüre zu einem echten Lesevergnügen macht. Keine Minute Langeweile!
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am 23. Juni 2015
Habe meiner Mutter dieses Buch kurz vor Weihnachten geschenkt, da ihr eigenes dieser Auflage, welches für sie einen hohen ideellen Wert hatte, im Laufe der Jahrzehnte abhanden gekommen ist.
Aber nun zur eigentlichen Rezension:
Der Inhalt ist einfach super niedlich, sympathisch und herzerwärmend.
Für kalte Wintertage, für die Lektüre unter'm Tannenbaum, aber meinetwegen auch im Sommer in der Hängematte.
Ich kann das Buch wärmstens nur jedem ans Herz legen, der sich ein bisschen "heile Welt" ins Wohnzimmer holen möchte und gleichzeitig sowohl herzhaft lachen, als auch vor Rührung ein paar Tränchen vergießen möchte.
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am 26. März 2013
Das Buch "Drei Maenner im Schnee" liegt immer auf meinem Nachttisch griffbereit. Wann immer mir danach ist, nehme ich es zur Hand und lese darin, mal nur ein paar Seiten mittendrin, mal wieder von Anfang bis Ende! Auch ohne den Film, der allerdings so dicht am Buch ist und dessen Schauspieler so genial die Rollen aus dem Buch uebernehmen, liest es sich wunderbar und plastisch. Es ist herzerwaermend und versetzt den Leser in eine vergangene Zeit, die man sich so wieder herbeisehnen koennte, wenn auch nur fuer ein paar Urlaubstage in den Bergen im Winter. Natuerlich ist die Geschichte erfunden, die Menschen sind nicht real und doch koennte alles sich so zugetragen haben. Ein Millionaer, der gleichzeitig "Geheimrat" ist, - allein dieser Titel ist koestlich, was ist oder war ein Geheimrat, irgendwie abstrakt und doch gab es diese Traeger und Hueter von wichtigen Geheimnissen, was immer auch ihre Taetigkeit ausmachte und welcher Art diese Geheimnisse vielleicht aus Politik und Wirtschaft waren - gewinnt den zweiten Preis bei einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma - einen mehrtaegigen Aufenthalt in einem Luxushotel mit allem Komfort - und faehrt inkognito in den Erholungsurlaub in die winterlichen Berge. Er will die Menschen studieren, eine Marotte von ihm. Er will sehen, ob man wirklich nur anhand seines Reichtums oder seines Ansehens gemessen wird. Und er muss erkennen, dass er aufgrund seines aeusseren Erscheinungsbildes als armer Mann tatsaechlich schlecht behandelt wird, vom Personal des Grand-Hotels ebenso wie von den Hotelgaesten. Sein treuer Diener, in der Aufmachung eines reichen Schifffahrtslinienbesitzers ebenfalls in dem Hotel anreisend, wird hofiert. Vom Diener regelmaessig ueber die Boshaftigkeiten des Hotelmanagers und seines Portiers informiert, reisen die Tochter des Millionaers und die Hausdame der Familie voller Sorge hinterher. Alle geben ihre wahre Identitaet nicht preis und spielen das Spiel des Millionaers nicht ohne Gewissensbisse mit. Einzig der erste Gewinner des Preisausschreibens, ein wirklich armer Mann, jung mit abgeschlossener Ausbildung zum Werbefachmann, arbeitssuchend und bei seiner Mutter wohnend, da er kein eigenes Einkommen hat und "helfen muss, ihre kleine Rente aufzuessen", beteuert, nicht der reiche Millionaer zu sein, fuer den man ihn faelschlicherweise haelt. Vergebens, Hotelpersonal und Gaeste schwirren wie Motten um ihn herum, vor allem die Frauen, auf Abenteuer oder eine neue Ehe mit einem reichen Mann aus. Doch nichts davon beeindruckt ihn, er bleibt bescheiden und freundet sich ausgerechnet mit dem echten Millionaer an, ohne zu ahnen, dass sein neuer Freund reich ist. Er weiss auch nicht, dass die junge bezaubernde Frau, in die er sich sofort verliebt, die Tochter eben dieses Millionaers ist - kurzum, die Verwechslung nimmt ihren Lauf. Es kommt schliesslich zum Eklat, als man den "armen Mann" ersucht, ja sogar mit Geld lockt, das Hotel zu verlassen. Enttaeuscht, aber nicht verbittert, reist der echte Millionaer ab, im Gefolge seine Tochter nebst Hausdame und Diener. Hotelmanager und Portier gehen die Augen auf und voller Angst, nun entlassen zu werden, sehen sie der Zukunft entgegen. Der echte arme junge Mann aber versteht die Welt nicht mehr, Braut verschwunden, vaeterlicher Freund ebenfalls, und reist auch ab. Zurueck zu Hause berichtet er der Mutter von dem seltsamen Geschehen und beginnt, seine Braut zu suchen, aber wie finden in einer grossen Stadt ohne richtige Anhaltspunkte? Doch natuerlich kommt es zu einem guten Ende, alles und alle finden sich, das Hotelpersonal wird keineswegs entlassen, sieht der Millionaer doch ein, dass seine Idee wirklich etwas bloedsinnig gewesen ist.
Ist so etwas in der Realitaet denkbar? Heile Welt? Happy End? Oder haelt uns Erich Kaestner den Spiegel vor? Letzteres finde ich, aber ehrlich und mit so viel Herzenswaerme geschrieben, die Personen so wunderbar gezeichnet und der Schreibstil herrlich zu lesen - fuer mich eine der schoensten Geschichten und mein absolutes Lieblingsbuch und nun auch als e-book, wunderbar!
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am 24. März 2014
Wahrscheinlich kann man über diese Buch kaum etwas erzählen, das nicht schon jemand gesagt hat. Ich habe es gekauft, da ich im Familienkreis regelmäßig den gleichnamigen Film sehe. Das ist bei uns ein jährliches Ritual. Wer den Film mag, wird auch das Buch mit Genuß lesen und viele Dialoge fast wortgleich wiedererkennen. Das ist eine sehr kurzweilige und nette Lektüre für ein bis zwei Abende.
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am 19. September 2013
Dieses Buch ist einfach zu jeder Zeit empfehlenswert, natürlich ganz besonders im Winter. Aber auch ohne romantischen Schnee wird einem warm ums Herz und man kann permanent schmunzeln und lachen.
Erich Kästner hat einfach einen tollen Erzählstil und dies ist mit Abstand eines meiner Lieblingsbücher, die ich auch sehr gerne mal verschenke.
Ein kleiner Wermutstropfen ist deshalb allerdings, dass man es schlecht als Gebundene Auflage findet, ich hätte in meinem Regal gern dieses hier zum immer wieder lesen und das Gebunde zum schmuck Aussehen. Aber dafür einen Stern abzuziehen wäre wirklich unfair!
Übrigens ist auch der Film (schwarz-weiß) dazu sehr zu empfehlen.
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