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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
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5,0 von 5 Sternen

am 31. Juli 2000
Aus dem Musikportrait von Manfred Wagner können wir lernen, wie der geniale Franz Liszt seine Fähigkeit zu wachsen, zu lernen und sich zu verändern entwickelt hat, indem er alle 3-5 Jahre seiner Entwicklung einen neuen Schwerpunkt gab: In Wien die Schule der Wiener Klassik; in Paris die Konfrontation mit den wichtigsten Pianisten der Zeit, die Virtuosenschule, und die Konfrontation mit neuen politischen Ideen; in Italien die Begegnung mit Literatur und bildender Kunst; in der Schweiz die Landschaft und die Besinnung auf familiäre Werte; in Ungarn die Zigeunermusik und die Betonung der eigenen Identität; in Rom die Konzentration auf Reformen der Kirchenmusik und das Geheimnis der Religiosität. Diese topographischen und nationalen Einflüsse hat Liszt begierig aufgenommen, transformiert und für sein eigenes Schaffen adaptiert. In Abständen von 3-7 Jahren hat er sich selbst erneuert - das ist mehr als lediglich neue Kraftreserven zu schöpfen.
Sehr interessant ist auch, was man über die Arbeitsteilung mit seinen Frauen erfährt; dadurch konnte Franz Liszt seine Produktivität enorm steigern.
Irreführend ist die Einleitung (S.14-22), in der Manfred Wagner Gegensätze aufbaut, um dann darüber zu psychologisieren. Der geniale Franz Liszt vereint Wesenszüge in seiner Persönlichkeit, die sonnst kaum gemeinsam vorkommen, daraus entsteht die notwendige Spannung für die geniale Produktivität. Das als Widerspruch hinzustellen, halte ich nicht für angebracht. Das hieße, an das Leben und Schaffen eines Genies Maßstäbe der Mittelmäßigkeit anzulegen.
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