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am 19. Juli 2017
Ja, das wäre eine gute Zusammenfassung dieser 152 herrlich kurzweiligen Seiten.
Das Buch beginnt in Old Cairo mit dem Stirnkuß eines Blinden für den Autor.
Und es endet in Sambia wo sich Andreas Altmann an die Antwort des Japaners
Hiroshi auf die Frage eines jungen Sudaners erinnerte. Daniel, der Sudaner, fragte:
'What is that, passion?' Und Hiroshi antwortete stolz und schön: 'It's a fire, it's a
fire in your heart.'
Leidenschaft und Passion sind auch des Autors Triebfedern, die ihn immer wieder
hinauskatapultieren in fremde Landschaften, zu fremden Kulturen, an fremde
Menschen. Triebfedern, die ihn reisen und berichten lassen.
Und so erfreut man sich von Seite zu Seite seiner Erlebnisse. Von Kairo bis in den Süden Afrikas.
Es sind, wie in all seinen Büchern, die Begegnungen mit den Menschen, die das Geschriebene
so lebendig werden lassen. Lustige, leise, bewegende, heitere, faszinierende, traurige, zarte,
schelmische, gefährliche, umwerfende, schlitzohrige, witzige Episoden finden sich auf all diesen
Seiten. Das Alltagsleben, das Überleben der Menschen, auf unnachahmliche Art und Weise vom
Autor porträtiert. Er 'spielt' mit der Sprache, er ist ein Sprachverliebter.
Kostproben: 'Wüsten sind Lieblingsgegenden. Die Leere macht leer und stark. Als wäre nun Zeit,
das Hirn zu sortieren und Prioritäten herauszufinden. Als besäße man plötzlich den Mut, die Welt
und die Dinge einen Augenblick ohne Namen zu lassen. Als wäre man einverstanden, hemmungslos
einverstanden.' Oder 'luftdicht verpackte Frauen'. Und 'jeden Reiseführer in die Mülltonne werfen und
vertrauen auf den Zauber und die Heimlichkeiten, die seit Jahrtausenden da sind.'
Es reiht sich Menschengeschichte an Menschengeschichte, Menschenherz an Menschenherz.
Man erfährt von den Strapazen seines Reporterlebens, wie auch von dessen faszinierenden Seiten.
Vom Abenteuer des Unterwegsseins. Von Einem, der die seltene Gabe hat Vertrauen zu erwecken,
damit die Menschen sich öffnen und erzählen und das Erzählte respekt- und würdevoll an seine Leser
weiter zu geben. Oft mit einem Augenzwinkern. Nie verletzend.
Und auch das ist Altmann-Qualität: geschichtliche und tagespolitische Passagen ergänzen den Kontext
aufs Trefflichste. Gesellschaftspolitische Beschreibungen, sowie religiöse Hintergründe, lassen den
Leser nachdenken. Schöne 'Bonbons' zwischendrin verteilt: gute Zitate und Gedichtzeilen.
Bei all seinen Reflektionen über die Menschen, denen er begegnet, nimmt er sich selbst nicht aus.
Er lässt den Leser ehrlich an seinen eigenen Gedanken und Befindlichkeiten teilhaben.
Ein authentischer Reporter. Sehr symphatisch. Da 'geht' man freudig 152 Seiten mit.
Hätten auch gerne mehr sein dürfen!
Ein sehr spannendes Buch und eine wirklich gute Beschreibung des Landes und der Menschen.
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am 10. April 2001
Ein Mensch schreibt ein Buch über einen Kontinent den er liebt und bereist. Herr Altmann liebt Afrika und er beschreibt diese Zuneigung mit einer sprachlichen Gewandheit und einem Witz der mitnimmt zum Lachen wie auch zum tiefen Erschrecken. Wäre ich unbescheiden, ich würde behaupten, daß Joseph Conrads der letzte war, der die Faszination für Afrika mit einer so hohen Qualität schriftstellerischen Könnens verband wie Andreas Altmann.Ein Buch für alle die von fernen Ländern träumen wollen und für die, die ein Schwäche haben für sehr, sehr gute Schriftsteller.
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am 31. Mai 2010
Während der Lektüre dieses Buches ist ab und an ein Aufschauen in die gepflegte Umgebung einer Wohnung in Deutschland sehr beruhigend, auch das Bewusstsein, reichlich Trinkwasser zur Verfügung zu haben, eine umweltfreundliche Abwasser- und Abfallentsorgung, darüber hinaus mehr Klamotten im Schrank als nötig und und und...
Wie wenig selbstverständlich sind die Annehmlichkeiten in unserem reichen Land im Vergleich zu den Abgründen Afrikas, auf die Andreas Altmann trifft, während er sich von Kairo durch den Sudan in den Süden Afrikas durchkämpft.

Denn das ist kein Reisen, sondern ein Kampf um jeden Meter Land in die gewünschte Richtung. Und AA wählt gerade die Wege, von denen man ihm abrät, die Ecken, in denen Kriminalität, Dreck und Hunger herrschen. Er deckt die Hintergründe auf für dieses Elend, ist orientiert im politischen System. Bei seiner Suche nach Geschichten ist er immer Gesprächspartner der Afrikaner auf der gleichen Ebene, kein reicher weißer Reporter, der mal eben ein paar Einheimische interviewt. Und genau dies Haltung gibt ihm Einblicke in das wahre Leben, hinter die Kulissen in eine gnadenlose Realität. Es gibt komische Situationen und Todesgefahr, Angst, Hunger und Krankheit. Aber man spürt, dass AA diesen Kontinent liebt. Und so hat diese Buch nicht nur geistige Tiefe, es ist gleichzeitig zutiefst menschlich.

Solcher Art Bücher sollte man zur Pflichtlektüre in unseren Schulen erklären, damit unsere Kinder begreifen, dass Konsumdenken nicht Lebensinhalt ist, dass vielgepriesene Fernseherlebnisse hohl sind und den Verstand trüben. Und wenn sie später reisen, sollen sie den Menschen, denen es weniger gut geht, mit Freundlichkeit begegnen und sie achten und nicht mit Arroganz auf sie herab schauen.

Wenn auch nicht alle Menschen dieses lodernde Feuer im Herzen spüren wie AA, eine kleine Flamme würde schon gut tun, für den Anfang.
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am 25. Januar 2015
5 Sterne und einen extra Goldklumpen für diesen Löwenmut

Um das schwerwiegende Gefühl, mit allen Sinnen am Leben zu sein, zu erleben ,reist AA von Kairo in den Süden Afrikas.
Er will nicht vom Wohlstandsgerümpel umgeben ,um die großen Lebensgefühle betrogen werden.
Diese Reise hat nichts mit einer Touristenreise zu tun, diese Reise wird ein einziges gefährliches Abenteuer .
Schöne, menschliche, unendlich traurige und auch lustige Momente fehlen aber nicht.
Neben unserem Helden wird jeder James Bond zum Waisenknaben!
Nicht, daß AA das Aussehen nicht hätte für diese Filmfigur, aber seine verwegenen
Abenteuer und Gefahren sind e c h t, die erlebten Fegefeuer- Strapazen ungeheuer.
Aberwitzige Situationen und Entbehrungen, Hitze, Hunger und Durst.
Trotz der unendlichen Armut dort, bleiben aber Menschlichkeit,
Herzlichkeit , Gastfreundschaft und das echte Lachen nicht auf der Strecke.
Das müssen Sie alles selber lesen, anstelle von Fiktion, denn, so AA : " Keiner kann sich ausdenken, was die Wirklichkeit an Wundern und Unsäglichkeiten bereit hält."
Auch die zarten und leisen Momente fehlen nicht, auch nicht die sensiblen und viele Tränen.
Einmal möchte er aus dieser Hölle raus, dreht aber um und bleibt!
AA zeigt Mut, Entschlossenheit und Stärke!
Hut ab, tapferes Löwenherz!
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am 24. Mai 2009
Altmann ist immer wieder eine Freude. Lockerheit und Lebensfreude gepaart mit einem Schuss globaler Ironie. Er kanns aber noch besser...
Gut für die Vorbereitung auf eine Afrikareise zu lesen.
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am 11. Juni 2012
... wie einen ein Buch überhaupt bringen kann.

Ich war noch nie in Afrika, doch nach dieser "Tour" muss ich mich erst mal erholen. Hinter mir liegt eine Reise, in der ich nicht nur einen Kontinent, nicht nur den mutigen und leidenschaftlichen Reporter, sondern auch meine eigenen Grenzen wieder ein wenig besser kennen gelernt habe.

Unbedingt zu empfehlen, wie auch die anderen Bücher Altmanns!
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am 20. August 2013
ich habe das Buch richtig genossen.
Schon beim ersten Kapitel ist mir folgendes Talent von Andreas Altmann aufgefallen: wie er Menschen dazu bringt, etwas sehr persönliches zu erzählen.
Erster Kapitel findet in Kairo statt. Andreas trifft sich in einem Cafe mit Magdi, und innerhalb 4 Stunden erzählt ihn Magdi über so etwas persönliches wie die Hochtzeitsnacht seiner Schwester!
Verwandte, Freunde, Nachbarn erzählen so etwas nicht jeden. Manchmal dauert es Monate, sogar Jahre, bis genug Vertrauen entsteht, um solche Ereignisse zu erzählen.
Hier, 2 sich völlig fremde Menschen, und in diese 4 Stunden rückt er mit so eine Geschichte auf! Das ist eine Gabe! Und das passiert immer wieder in Andreas Bücher. Und jedesmal wäre ich gerne eine klitzen kleine Maus, um dabei sein zu dürfen und zu versuchen, herauszufinden, wie er das schafft!
Andere Länder, andere Sitten, die Andreas uns in seiner Bücher auf seine Weise erklärt. Ich finde das grosse Klasse!
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am 10. Juli 2001
Wieder mal: drei Monate pralle Realität, erniedrigende und erleuchtende Momente, strapazierter Körper, Geist und Seele - und dann kommt der geneigte Leser und haut sich das binnen einiger Tage, womöglich als Bettlektüre 'rein. Aber Vorsicht, der Autor schlägt zurück: Als Betthupferl taugen die Geschichten nicht. Schlaflosigkeit könnte die Folge argloser Lektüre sein. Auch der verführerisch zeitschlanke Schnellkonsum hält nicht was er an Einsparung verspricht. Denn erstens liest man dieses Buch mehrmals und zweitens erwirbt man auch noch seine anderen Bücher. Der eine Teil des Soges den seine Geschichten ausüben kommt aus ihrer unbeschönigten Wahrhaftigkeit, den Abgründen die sich im eigenen Weltbild auftun ob der Lebensumstände anderer. Man leidet, man bewundert, man leidet wieder. Den anderen Teil des Soges macht zweifellos die Tatsache aus, daß der Autor für sich eine Möglichkeit gefunden hat die scheinbare Trennung von Leben und Arbeit aufzuheben. Es scheint als wäre die Suche sein Ziel. Sich, noch so erschöpft, mit dem Leben herumzuschlagen, tiefer zu fallen und höher zu fliegen als die meisten seiner Leser es jemals tun werden, das macht es aus. Er hat erkannt, daß "Leben" bedeutet die Amplitude zwischen Schmerz und Glück immer schön auf Trab zu halten. Und er trägt die Konsequenzen. Erkenntniszuwachs ist nicht zum Nulltarif zu haben, auch wer geistige Schönheit anstrebt muß offenbar leiden. Zuweilen schmerzhaft führt Herr Altmann seinen Lesern deren zweifelhafte Arrangements mit dem Dasein vor Augen. So bleiben auch noch ein paar Stachel im Fleisch, wenn man die Pappendeckel des Buches schon längst zugeklappt hat. Reisen, auch unter ungünstigen Bedingungen, unternehmen sicher viele, manche schreiben auch darüber, aber nur sehr wenigen gelingt es aus einer zurückgelegten Wegstrecke ein anschauliches Stück Lebensphilosophie zu filtrieren. Herrn Altmann ist es in diesem wie auch in seinen anderen Büchern geglückt das "Hungy Heart" des Lesers zu wecken.
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am 14. Mai 2011
Das Buch finde ich sehr interessant. Da wird ohne Scheu und innere Zensur auch über ganz persönliche Erlebnisse geschrieben die der Autor auf seiner Reise erlebt.
Das ist sehr spannend und das gibt es nicht oft. Manchem Oberlehrer wird es auch nicht gefallen wenn Dinge wie Bordelle oder Drogen in einem Buch vorkommen das nicht Fiktion ist aber ich finde es sehr ehrlich und mitreissend.
Man kann das Buch sehr schnell durchlesen und am Ende ist es plötzlich vorbei. Dass das Buch keinen Spannungsbogen wie ein Hollywoodfilm hat sollte man ihm verzeihen.
Ich hab mal in einer Rezession über Altmann gesehen, dass jemand schrieb "letztlich kommt der Autor immer wieder auf sich zu sprechen und schiebt sich in den Mittelpunkt". Ich muss sagen ich kann den Anspruch dieses Rezensenten, dass der Autor nur ein neutrales Medium sein soll der eine Realität ausserhalb von Ihm aufschreibt, ohne diese zu beeinflussen oder darin vor zu kommen nicht verstehen. Wichtig ist doch dass das Buch lesenswert ist, weil es spannend, ehrlich und tief gehend ist. Ich glaube dadurch, dass der Autor sich selbst mit einbringt wird dieses Ziel erst erreicht.
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am 25. Februar 2015
Nachdem ich selber vor 20 Jahren Nordafrika (Agadir, Marrakech,...) als Touristin für 2 Wochen bereiste, griff ich zu meinem allerersten Reisebericht von Andreas Altmann.
Im Gegensatz zu mir, war Herr Altmann ein wirklich Reisender! Kein "reicher" Tourist, nein! Sondern ein Mensch, der sich der Schönheit, der Zeitlosigkeit, dem Elend, der Hitze, den vielen Gefahren in diesem Land stellt, stellen will! Und, der sich auch den auf diesem Kontinent lebenden freundlichen, offenherzigen, gastfreundlichen, armen und kranken Menschen gleichstellt, gleichstellen will!
Ein wunderschön zu lesendes Buch, das großen Einblick gibt in die Welt der Afrikaner, und das mir wieder einmal gezeigt hat, wie gelebte Menschlichkeit bereichert! Und wie sehr man sich spüren kann, wenn man (er)leben will!
Lassen Sie sich diese abenteuerliche Reise nicht entgehen!
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