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am 13. Februar 2012
Selten fand ich es schwieriger, den passenden Anfang zu einer Rezension zu finden. Aus zwei Gründen: Erstens ist es m.E. unsinnig, Band 1 oder Band 2 der vorliegenden Chronik getrennt zu rezensieren, weil beide sowohl formal wie auch inhaltlich dem selben Arbeitsprinzip folgen. Zweitens möchte ich nicht den Eindruck erwecken, als wüsste ich dieses Werk nicht zu würdigen, auch wenn ich einzelne Aspekte durchaus kritisch sehe.

Also am besten der Reihe nach: Michael Nagula legt hier eine im besten Wortsinne einmalige Fleißarbeit vor, die mit unglaublich vielen Detailinformationen, persönlichen Erinnerungen und (positiv gemeint) Insider-Informationen brilliert. Jedem/r Leser/in, der/die nicht im inneren Zirkel der schriftstellerischen Zunft oder des Verlagswesens verkehrt, öffnen sich mit diesen beiden Büchern Tore in eine eigene Welt mit besonderen Gesetzen, schillernden "Figuren" und teilweise dramatischen Abläufen.

Während Band 1 auf gut 500 Seiten noch die lange Zeit von 1961 bis 1974 abdeckt, passen in den selben Umfang von Band 2 "nur noch" die Jahre 1975 bis 1980. Diese auf den ersten Blick ungleiche Aufteilung erschließt sich beim Lesen recht schnell, denn Nagula hat hier in einer umtriebigen Branche recherchiert, deren Produkte in erster Linie schnell (und vergleichsweise billig) produziert werden mussten, für baldigen und massenhaften Konsum gemacht waren und deshalb keinem der Beteiligten Zeit für akribische Geschichtsschreibung gelassen haben.

Erschwerend kam für die Recherche natürlich noch dazu, dass sogar in der Zeit ab 2002, in der Nagula die Chronik-Häppchen für die Heftserie schrieb, die in diese Bücher eingeflossen sind, zahlreiche Akteure der Gründerjahre nicht mehr für Interviews zur Verfügung standen bzw. durch Verlagsübernahmen oder -pleiten und diverse andere Umwälzungen im Unterhaltungsliteratur-Markt Quellen längst versiegt waren.

Band 2 hingegen macht deutlich spürbar, dass hier die meisten Autoren, Verlagsoberen und Zuarbeiter von "außen" lange und intensiv Rede und Antwort gestanden haben. Auch viele Dokumente, wie Briefe, Verträge, Exposés und andere analoge Datenspeicher wurden im Dunstkreis der Mitte der Siebziger schon "größten Weltraumserie der Welt" penibel gesammelt und der Nachwelt erhalten.

Alle sich bietenden Gelegenheiten hat Michael Nagula engagiert und begeistert genutzt, um die Entstehungs- und Wachstumsgeschichte des Phänomens PERRY RHODAN zwischen Buchdeckel zu bringen. Und weil diese Serie mit ihren Spin-offs, Nebenserien, Merchandising-Produkten und Versuchsballons nicht im luftleeren Raum standen, lesen wir auch, wann und warum die Autoren wegen der Konzeption anderer Serien im Pabel-Moewig-Verlag (oder anderen) an die Grenzen ihrer Leistungskraft stießen, welche Querelen hinter den Kulissen das gemeinsame "Baby" bedrohten und welche Konkurrenzprodukte (Star Wars, TERRANAUTEN, u.v.m.) sich wie auf PERRY RHODAN ausgewirkt haben.

An diesen Stellen machten sich bei mir ebenso viele "Aha"-Erlebnisse wie "Muss das sein?"-Seufzer breit.

So gern ich mich durch die großen Zusammenhänge in der bundesdeutschen Unterhaltungsliteratur leiten ließ, so oft fragte ich mich, vor allem in Band 2, ob diese Exkurse zu DÄMONENKILLER, MYTHOR, DIE SEEWÖLFE und anderen Serien wirklich in dieser epischen Breite nötig waren. Manche Erläuterung zu "warum Band X bis Band Y von PERRY RHODAN von nur vier Autoren geschrieben wurden" geriet so nämlich zu einer Kurz-Chronik dieser anderen Serien - und so was gehört für meinen Geschmack eben nicht in ein Werk mit der Überschrift "PERRY RHODAN-CHRONIK". Da hätte ich mir einen etwas tougheren Lektor gewünscht, der einige (Dutzend) Seiten aus dem Manuskript streicht.

Das Zweite, was mich gelegentlich genervt hat, war die (zugegeben: lese- und verständnisfreundliche) Technik Nagulas, bestimmte Themen, die sich über mehrere Jahre entwickelten, in jedem Jahr, das seine Chronik gerade behandelt, erneut aufzugreifen. Diese Technik erspart dem Autor zwar Hundertschaften von Fußnoten mit Verweisen auf frühere Kapitel und mir ein ständiges Hin- und Herblättern in einem oder gar beiden Bänden der Chronik. Ab der zweiten Wiederholung einzelner Informationen (z.B.: Welche konzeptionellen Probleme zogen sich durch den kompletten Zyklus "ATLAN - König von Atlantis" und wer war mit der Rahmenhandlung warum unglücklich oder auch nicht) hat mich allerdings genau diese Schreibtechnik genervt.

Müßig, darüber zu spekulieren, welcher Prozentsatz dieser Doppelungen von den recycelten ursprünglichen Kurz-Kapiteln aus den Heftromanen stammt, ob Michael Nagula sich jedes Mal bewusst dafür entschieden hat, dies oder jenes nochmal zu schreiben, oder was in den Büchern geblieben ist, um Volumen zu machen oder weil zu wenig Zeit für das Lektorat blieb (wir erinnern uns: Band 1 war zunächst für September 2010 angekündigt, erschien dann im April 2011, Band 2 statt im Mai 2011 erst im Dezember).

Beide Kritikpunkte, die epischen Exkurse in andere Serien und Genres wie auch die Wiederholungen von Inhalten, schmälern Nagulas Verdienst um das Werk kaum, sondern sind für sich nur einen dezenten Hinweis wert: Insgesamt stellen die beiden Chronik-Bücher für mich etwas nie Dagewesenes dar, was Umfang, Vollständigkeit, Lesbarkeit und, ja sogar Neutralität der Darstellung angeht.

Bleibt nur noch die Frage, wie die Worte des Autors in seiner Danksagung am Ende von Band 2 zu verstehen sind. Dort wendet er sich unter anderem an Eckart Schwettmann, Verlagsleiter von hannibal, der die Veröffentlichung dieser "zweibändigen" Chronik ermöglicht habe. Diese Formulierung lässt keinen Raum dafür, dass die, z.B. bei Transgalaxis, angekündigten Bände 3 und 4 noch kommen - beide ursprünglich vorgesehen für 2012.

Sollten diese Folgebände (Band 3 - Die Ära Vlcek 1985 - 2000; Band 4 - Die Ära Feldhoff ca. 1996 - 2010), die die Zeit nach dem legendären Band 1000 zum Thema haben, auf Eis gelegt worden sein, kann ich nur sagen: Schade! Und diese Bewertung wiegt für mich viel schwerer als jede Kritik an Details...

Update am 04. Juni 2012:

Das Rätsel der Danksagung ist gelüftet: Die Perry Rhodan-Chronik wird von Hermann Urbanek fortgeführt! Für November 2012 ist Die Perry Rhodan Chronik: Biografie der größten Science Fiction-Serie der Welt Band 3: 1981-1995 angekündigt. Es geht also weiter. Ob im selben Stil oder auch ganz anders - wir dürfen gespannt sein. Ich jedenfalls bin's und werde auch den 3. Band kaufen, lesen - und darüber berichten...

Update am 09. September 2013:

Inzwischen wissen wir sogar, wie es nach Band 3 weiter geht - mit einem neuen Autor nämlich und dem "Abschluss" der Chronik... zumindest für die kommenden acht bis zehn Jährchen haben wir dann erstmal nichts Neues "Chronisches" mehr zu erhoffen. Jetzt gibt's erstmal Die Perry Rhodan Chronik - Die Biografie der größten Science Fiction-Serie der Welt Band 4: 1996 - 2009 von "Ecki" Schwettmann, der ja als Perry Rhodan-Insider schon -ähem- einschlägig vorbestraft ist...
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am 4. Januar 2012
Nach langem Warten erscheint nun Band 2 der Perry Rhodan Chronik. Geschrieben wurde sie wieder von Michael Nagula.

Michael Nagula wurde am 2. November 1959 geboren. Er ist tätig als freiberuflicher Autor, Übersetzer, Herausgeber und Verleger. Seit 1975 werden Artikel über Perry Rhodan von ihm verfasst und war er von 2001 bis 2007 fester Bestandteil des Autorenteams. In dieser Zeit verfasste er 13 Romane der Rhodan-Serie und betreute die ATLAN-Miniserie OMEGA CENTAURI, die Heyne-Taschenbuchreihe PERRY RHODAN: ODYSSEE und die Sammler-Edition der PLANETENROMANE.

Doch auch außerhalb vom Perry Rhodan Universum war Nagula tätig.
Er schrieb für Rhen Dark, arbeitete als Übersetzer von Star Wars Comics und Leserbriefredakteur.

Band 2 der Chronik zeigt die Serie unter der Verantwortung von William Voltz, der ab 1975 K. H. Scheer als Exposé- und Chefautors beerbte. Mit diesem Wechsel zeigte sich auch ein Wandel im Grundton der Serie. Sie zeigte wieder einmal, dass eine Science-Fiction-Romanserie als Spiegel seiner Zeit sehr gut funktioniert. In den Anfängen der Rhodan-Serie zeigten sich verstärkt militärische Konflikte ('Kalter Krieg'), die jetzt abgelöst wurden durch humanistische Richtungen ('Friedensbewegung'). Die Geheimnisse des Kosmos und des Lebens sollte von nun an das Geschehen bestimmen.

Als Highlight darf nicht vergessen werden, das in dieser Periode das 1000. Perry Rhodan Heft erschien und von Voltz persönlich geschrieben wurde.

Nach dem sehr guten Band 1 erscheint nun der zweite Teil der Serie. Dieser umfasst einen Zeitraum des Perry-Rhodan-Universum den ich als Rhodan Fan weniger kenne. Daher ist es um so spannender zu lesen was passierte in dieser Zeit. Gerade der Wechsel des Grundtons der Romane, die durch den Wechsel der Grundstimmung der Leser die durch ihre Zeit geprägt wurden, ist sehr interessant. Durch zahlreiche Anekdoten und Geschichten erfährt man diesen Wandel sehr deutlich.

Es werden auch wieder intime Einblicke hinter die Kulissen des Verlages gezeigt. In diesem Band wird sehr deutlich, das es nicht nur eine Biographie der Romanserie ist, sondern die Macher dieser im Mittelpunkt stehen.

Auch in diesem Teil werden nicht nur reine Fakten vorgetragen. Das ganze Buch wird aufgelockert durch kleine Geschichten am Rande über die Autoren und die Figuren in den Romanheften. Damit liest sich diese Buch sehr gut.

Auch diesmal dabei, die Bilder im Mittelteil des Buches. Leider wieder in schwarz/weiss, aber die Auswahl ist gut getroffen und man greift gerne ein zweites Mal zum Buch, um sich 'nur mal' die Bilder anzuschauen.

Fazit:
Ein zweiter Teil hat es immer schwer, er muss dasselbe erreichen wie der erste Teil und dabei noch besser sein.

Und dieser Teil schafft es wirklich den Leser erneut zu fesseln. Man liest gerne weiter und ist schon gespannt auf die nächste Anekdote über die Autoren.

Ein wahrer Leckerbissen für die Fans und ein Muss für jeden der den ersten Teil besitzt. Er steht dem ersten Teil in nichts nach und ist ein würdiger Nachfolger.

Freue mich jedenfalls auf Band 3.

Rezension © 2011 by Oliver Brüske für BookOla.de
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am 10. Januar 2012
Nun liegt er also vor, der 2. Teil der Perry Rhodan-Chronik. Wie schon in Band 1 gibt es eine Fülle von Hintergründen und Querverweisen, die dem Normalleser in dieser Form kaum gegenwärtig sein können.
Jeder, der nicht nur die Hefte liest, sondern auch mehr wissen möchte über die Entstehung der Serie, über die inneren Abläufe und so weiter darf sich dieses Buch nicht entgehen lassen, zumal noch zwei weitere bis hin in die relative Seriengegenwart geplant sind.
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TOP 500 REZENSENTam 3. Januar 2015
Deutschland in der 2. Hälfte der 70er Jahre: Heftromane, insbesondere Science Fiction, boomen in dieser Zeit. Einschließlich aller Auflagen und Ableger bringt es die Perry Rhodan Serie allein in dieser Zeit auf 24 Ausgaben pro Monat! Zusätzlich befeuert wird der Boom durch den 1978 erstmals in Deutschland erscheinenden ersten Star Wars Film, dem eine Welle zahlreicher SciFi Filme folgen sollte, außerdem durch eine Reihe von Meldungen in der Presse über vermeintliche UFO-Sichtungen sowie die Veröffentlichung Erich von Dänikens.

Eine bewegte, ereignisreiche Zeit! Kein Wunder also, dass ein ganzer Band der Chronik benötigt wird, um nur 5 Jahre zu beschreiben. In diesem Band beschreibt Michael Nagula gewohnt kenntnisreich die "Goldene Zeit" Perry Rhodans: Die Jahre 1975 bis 1980, und damit in etwa die Zeit der Heftromane 650 bis 1000. Es ist eine Zeit des Umbruchs für die Perry Rhodan Serie: Die Verantwortung für die Exposés geht endgültig von K.H. Scheer auf William Voltz über, der neue Schwerpunkte setzt und die Serie auf das große Jubiläum mit Band Nr. 1000 vorbereitet. Auch Nebenserien, Ableger und "Ausflüge" der Autoren zu anderen Verlagen und Genres werden beschrieben - nicht zu fassen, was Michael Nagula hier alles zusammengetragen hat.

Für Fans ein "Muss".
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am 9. Dezember 2013
Dieser zweite Band der Chronik - gebunden in einem schönen Rot-Ton - beschäftigt sich mit den Jahren 1975 bis 1980 der Serie. Während Band 1 den Zeitraum von 1961 bis 1974 umfasste, werden bei gleichem Umfang des Buches diesmal nur sechs Jahre betrachtet.
Es ist der Zeitraum von der Übernahme der Exposé-Tätigkeit von William Voltz bis zum legendären Heft 1000 Der Terraner" und dem damit verbundenen WeltCon in Mannheim Ende Oktober/Anfang November. Damit steht also die Ära Voltz" im Fokus des Buches.
Die Serie hatte die beste Zeit nach dem MdI-Zyklus der 200er-Bände. William Voltz bestimmte mit seiner ihm eigenen Einstellung die Handlung und die Richtung der Serie. Band 1000 - von ihm selbst verfasst - zeigte, dass Perry Rhodan nicht nur triviale Literatur war, sondern echte Science Fiction mit spannenden Themen, guten Konzepten und einer Vision für die Zukunft.
Auch absatz- und auflagentechnisch war die Serie auf ihrem Höhepunkt. Es wurden mehr Hefte pro Woche den je verkauft und Lizenzen in aller Welt vermarktet.
Neben der Hauptserie" gab es im selben Verlag noch viele weitere Serien und Reihen. Zuerst ist hier natürlich Atlan" zu nennen, die Schwesterserie, die im gleichen Universum spielt und ab Band 500 den Staffelstab der Handlung um das Fernraumschiff SOL übernahm.
Für die Autoren von PERRY RHODAN gab es hier und in anderen Heftroman wie TERRA ASTRA, aber auch bei den SEEWÖLFEN Möglichkeit, tätig zu werden.
Der SF-Markt boomte und florierte. Das als One-Shot geplante PERRY RHODAN MAGAZIN kam nun sogar monatlich heraus und mauserte sich zu einem ernstzunehmenden SF-Informationsblatt.
Die Silberbände bildeten einen weiteren Höhepunkt. Komplett durchgesehen wurden jeweils sechs Romane PERRY RHODAN in einem repräsentativen Hardcover zusammengefasst. Dopplungen, logische Mängel und Längen wurden dabei gestrichen und für den Käufer gab es einen neuen Lesegenuß.
Neue Autoren wie z.B. Marianne Sydow (d.i. Marianne Ehrig) brachten neue Impulse für die Serie.
Eine ungeheure Erfolgswelle bildete sich also rund um PERRY RHODAN.
Der Autor beschreibt diese Ära natürlich mit PERRY RHODAN im Mittelpunkt. Dabei wird aber auch die deutsche SF-Szene der Profis und der Fans allgemein beleuchtet und ist damit eine wichtige Dokumentation dieser Zeit. Das Buch beginnt mit Vorworten von Erich von Däniken, Andreas Eschbach, Hubert Haensel und Frank Borsch. Chronologisch werden dann die Handlung und das Drumherum der Serie bis Band 1000 beschrieben. Kurze Biografien und Essays lockern den Text auf. Zwei Bildteile zeigen Cover von Heftromanen und Taschenbüchern und Fotos der Autoren.
Es wird aber auch die Schattenseite der Serie aufgezeigt. William Voltz steckt eine ungeheure Energie in PERRY RHODAN. Als Autor und Exposé-Verantwortlicher muss er viel Zeit für dieses Projekt aufwenden und findet dennoch immer noch Raum für den Kontakt mit seinen Lesern und Fans. Michael Nagula zeigt aber auf, dass dieses Engagement nicht spurlos an ihn vorübergehen kann...
Leider gibt es bisweilen wieder - wie im ersten Band - Wiederholungen innerhalb bzw. Unterbrechungen in der chronologischen Schilderung. Vor- und Rückblenden stören ein wenig den Lesefluss innerhalb des Buches. Doch dies ist bei solch einem Werk wohl zu verschmerzen.
Das Buch selbst macht einen sehr hochwertigen Eindruck und ist durchaus für den längeren Gebrauch und Öfter-Nachschlagen" gedacht. Druck, Schriftgröße und die allgemeine Haptik sind überaus ansprechend.
Auch für den Nicht-PERRY RHODAN-Fan und -Leser, für den an der deutschen SF Interessierten bietet die Chronik eine abwechslungsreiche Lektüre.
Man darf hoffen, dass noch weitere Bände erscheinen werden.
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am 4. Januar 2013
Habe das Buch zu Weihnachten bekommen. Bin als Perry Rhodan Leser wahrscheinlich etwas befangen. Mir hat es jedenfalls ausgezeichnet gefallen, insbesondere auch die Infos, die zu anderen Serien (Mythor, Seewölfe, Dämonekiller usw.) eingefügt sind.
Zwar wiederholen sich viele Informationen immer mal wieder im Zusammenhang des jeweiligen Artikels / Themas, in fand dies aber nicht störend. Im Gegenteil, so kann man das Buch auch mal gut zur Hand nehmen, wenn man mal nur 5 Minuten Zeit hat.
Das gleiche gilt übrigens auch für den 1.Band der Chronik. Bei mir ist jedenfalls band 3 fest für den nächsten Einkauf eingeplant.
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am 14. Mai 2013
Michael Nagula ist als sorgfältiger Schreiber bekannt, und mit der Szene bestens vertraut. Man merkt, dass er schon damals mit viel Herzblut bei der Sache war. Band 1 war schon klasse, Band 2 hat den gleichen Aufbau. Viele Beiträge von Zeitzeugen, viele Namen tauchen auf, die wert sind, in Erinnerung behalten zu werden. Historisch wertvoll sind sicher die Ausführungen zur SF-Szene insgesamt, nicht nur zu Perry Rhodan. Die Ära Willi Voltz ist in diesem Buch sehr gut dokumentiert. Schön auch die Zusammenfassungen der Romanserie. Macht Spaß!
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am 25. Februar 2012
Über den Inhalt der Chronik war ich mir im Klaren. Es gibt nur einen "Nachteil"- es handelt sich um eine lange zurückliegende Zeit. Michael Nagula muß man ein großes Kompliment machen. Er hat äußerst genau recherchiert. Wie er an all die Unterlagen kam, bleibt wohl sein Geheimnis. Es war sicher eine scheißtreibende Arbeit.
Klaus Schulze, Hochstadt
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