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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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am 21. April 2008
Die EURO-Lüge behandelt zwei zentrale Themen: i) die Abtretung der Finanz-Souveränität der EU Staaten allgemein und Deutschlands im Besonderen an eine EU-Zentralgewalt und ii) die selbstbestimmte Schwächung des Sozialstaates angesichts der fortschreitenden Globalisierung. Der Autor bezieht hier klare Positionen. Er bezeichnet die Einführung der Euro als einen Fehler für ganz Europa und kritisiert die überstürzte Abwicklung des starken Staates.

Anhand der beiden zentralen Kritikpunkte erklärt der Autor mit Scharfsinn und Sachverstand die ungelösten Probleme dieses Landes. Er analysiert dabei korrekt Ursache und Wirkung und er benennt Verantwortliche, Helden und Versager gleichermaßen, aus 130 Jahre deutscher Finanzpolitik.

Wilhelm Hankel war und bleibt ein unbequemer, streitbarer Geist. Viele seiner Thesen sind unpopulär. Es wundert nicht, dass er von einigen als unbelehrbar verteufelt, von anderen messianisch verehrt wird. Beides wird dem Autor nicht gerecht, er ist ein ausgewiesener Fachmann und bar jeder Ideologie.

Wenn Sie sich nach dem 'lafontaineschen' starken Staat sehnen sollten Sie das Buch lesen, es wird Ihnen Recht geben aber mit jeder Sozialromantik kurzen Prozess machen. Wenn Sie ein Anhänger des Neoliberalismus sind lesen Sie das Buch erst recht! Es wird Ihr Weltbild auf angenehme Weise erschüttern. Beide Pole werden jedenfalls bei Hankel eine Menge dazulernen.

Die EURO-Lüge hätte fünf Sterne von mir bekommen, wenn der Autor (die zugegeben sehr schwierige Materie) besser strukturiert hätte.
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am 30. Oktober 2008
Schon 2007 sieht Professor Wilhelm Hankel in diesem lesenswerten Buch die Krise und den schließlichen Absturz der Finanzsysteme mit unabsehbaren Folgen voraus. Er tut dies nicht mit einem unüberlegten zufälligen Schnellschuß, sondern er begründet diese Entwicklung als zwangsläufige Folge von Fehlentscheidungen, die auf das Jahr 1973 und die damalige Absage an das von Keynes geschaffene System von Bretton Woods zurückgehen. Kaum jemand denkt heute mehr in makroökonomischen Begriffen, man sucht das Heil im betriebswirtschaftlichen, mikroökonomischen Zusammenhängen.

Wenn, so fragt man sich nach der Lektüre dieses Buches, Professor Hankel den folgenschweren Zusammenbruch des Welt'Finanzsystems so treffsicher vorausgesehen und begründet hat, warum sollte er dann bei seiner zweiten Voraussage falsch liegen? Daß nämlich der Euro über kurz oder lang beseitigt wird. Haben wir doch mit der Einführung des Euro wesentliche wirtschaftpolitische staatliche Steuerungselemente aus der Hand gegeben. Innerhalb der Euro'Staaten sind keine Wechselkursänderungen mehr möglich, und auch die Höhe des Zinssatzes ist für alle Länder gleich. Damit können Länder wie Spanien, Portugal, Griechenland oder Italien zu Lasten von noch stabilen Ländern wie Deutschland und Österreich lustig Inflation betreiben und werden dafür noch belohnt. Deutschland finanziert mit den Riesenüberschüssen seiner Handelsbilanz die Defizite der anderen Euro'Staaten. Mit der geplanten Übernahme des Euro durch die armen Ostländer erhöht sich die Belastung Deutschlands noch weiter. Unser Lebensstandard wird angepaßt ' nach unten. Als Folge werden soziale Spannungen dieses Europa zerreißen.

Ist Europa noch zu retten? Ja, so der Autor zu Recht, mit der Abschaffung des Euro.
44 Kommentare| 25 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Januar 2009
Nun gut, die Rezension ist schon einige Jahre alt - 2 Jahre ist heute schon eine Menge. Wenn ich einmal die polemische Seite der Kritik weglasse - wo soll der Autor denn eine vom Mainstream abweichende Meinung veöffentlichen, wenn die Mainstream-Medien gleichgeschaltet sind, und da bin ich nicht Verschwörungs-infiziert ?
In der Zwischenzeit ist die grösste Wirtschaftskrise seit 1929 "aufgebrochen", die südeuropäischen Länder, die Hankel als Wackelkandidaten benannt hat, werden von den Rating-Agenturen von Woche zu Woche weiter heruntergestuft... Inzwischen machen sich auch die Euro-Befürworter (zu denen ich mich eigentlich auch zähle) Gedanken, wie denn das weitergehen wird... .
Mit dem deutschen Überhang der Leistungsbilanz erwirbt Deutschland "Werte" an oder in den Ländern, deren Lesitungsbilanzdefizit dadurch getragen wird ? Welche Werte ? Griechenland, Italien, Spanien, Portugal und Spanien werden inzwischen auch von ganz normalen "seriösen Experten" als Kandidaten eines möglichen baldigen Staatsbankrotts angesehen. Wo sind dann die "Werte" ? Da hat Hankel aus jetziger Sicht doch offenbar besser prognostiziert als es der Rezensent wahrhaben will...
Die Rezension erhält deshalb wegen Polemik und Überholung der Kritikpunkte durch die Wirklichkeit null Punkte
11 Kommentar| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Dezember 2014
Ein gutes, informatives Buch, dass die Versäumnisse deutscher Politik der letzten 30 Jahre beleuchtet.
Gut verständlich geschrieben.
Hier werden praktische Lösungsansätze erarbeitet und auch volkswirtschaftlich begründet.
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am 14. Dezember 2014
Dieses Buch kann man wirklich empfehlen denn es enthält sehr viele Wahrheiten! Wenn man ein gutes Buch für den Urlaub benötigt, ist diese sicherlich eine tolle Alternative!! Doch....kann man empfehlen!!
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am 1. Februar 2008
Hankel geht davon aus, dass die deutsche Staatsverschuldung gleichzeitig Volksvermögen sei, da es sich um Spareinlagen (Staatsanleihen) der Bevölkerung handele. Deshalb sei die Staatsverschuldung nicht bedrohlich. Hankel übersieht hierbei, dass 40 % der deutschen Staatschulden im Ausland bestehen. Hier trifft sein Kreislaufgedanke nicht zu.

Hankels Wunsch, Boden.- und Kapitalvermögen zur Rentenzahlung heranzuziehen ist unsinnig, da weder Boden, noch Kapital eine Rente erhalten.

Dass Deutschland über ein einheitliches Euro- Zinsniveau andere Euroländer subventioniert, bemängelt Hankel. Die Summe gibt er mit 5 % des BIP oder 100 Millionen € an. 5 % des BIP wären jedoch 83 Milliarden €. Die zweite Seite der Gleichung, die Einnahmenseite, betrachtet Hankel nicht. Hier wäre zu klären, wie weit der Export im Wert von 332 Milliarden € innerhalb der Euro Zone durch eine starke D- Mark und höhere Zinsniveaus in den Importländern bei getrennter Währung geschwächt würde. Diese Berechnung fehlt. Somit bleibt Hankels betrachtung einseitg.

Dies sind nur drei Beispiele, wie Hankel die Tatsachen zurechtbiegt, um ein populäres Ergebnis zu erhalten. Deshalb ist das Buch nicht zu empfehlen.
22 Kommentare| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden