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am 24. August 2017
Wer Steinhauer und die Region kennt, muß dieses Buch lesen und weiterempfehlen.
Großartig in Beschreibung des Erlebnisses und anregend für alle, die das Wahre, Schöne, Gute lieben
und erleben können (wollen!)
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Einfach Gut: Eine kulinarisch-kulturelle Reise ins Friaul und nach Triest

Günther Schatzdorfer, Schriftsteller, und Erwin Steinhauer, Schauspieler, beide Feinschmecker, berichten von ihren Reisen durch das Friaul und Julisch Venetien, jenem östlichsten Teil der Region um Triest mit dem Karst.

"Dieses Buch ist kein Reiseführer, sondern ein Reiseführer für Menschen, die bevorzugen, ohne Reiseführer zu verreisen" meinen die beiden Autoren in ihrem Vorwort. Und das ist sehr treffend formuliert!

Sie erzählen von karnischen Essgewohnheiten, erklären sehr unterhaltsam und anschaulich das Leben in der Lagune von Grado und das dort lebende, essbare Getier im Wasser. Wie Salame, Wein und das Vereinslokal von Gradeser Blutspender zusammenpassen? Dies ist wohl eine besonders unterhaltsame Geschichte! Wahrlich meisterhaft die Beschreibung der italienischen "Frühjahrs-Modenschau" im kleinen Hafen von Duino. Wie überhaupt beim Lesen dieses Buches die große und Jahrzehnte lange Liebe von Schatzdorfer zu "seinem" Karst durchbricht. Gerade für diesen Teil "Friaul Julisch Venetiens", so die offizielle Bezeichnung der Region, nimmt er sich viel Platz im Buch. Der interessierte Leser erfährt, was eine Osmizza ist, warum manche Meerestiere und Fische nur im Winter auf der Speisekarte stehen, welche große Vergangenheit Triest hat und wie schwer es in selbiger Stadt ist, gute Lokale zu finden. Amüsant die Beschreibung der "calandraca", eine Art triestiner Eintopf, den man "nur isst, wenn man lange nichts zu essen bekommen hatte".

Auch der nach Nordwesten an den Karst anschließende Collio wird bereist. Schatzdorfer und Steinhauer fahren von Winzer-Freund zu Winzer-Freund zu einem Tajut, besuchen einen Grafen, der einfache, gute Kost liebt. Es wird keine hausgemachte Salame mehr geben und der Tocai muss Collio bianco heißen. Warum? Das und noch viele andere interessante Reisedetails erfährt der Leser in diesem wunderbaren Buch für Liebhaber des kulturell kulinarischen Genussreisens! Daneben bietet Schatzdorfer das eine oder andere Kochrezept

Es werden Restaurants beschrieben ohne deren Adresse zu nennen. Und doch wird jeder Interessierte an Hand dieses Buches den beschriebenen Ort des "einfachen, guten" Essens finden. Eine persönliche Anmerkung als Friaul Julisch Venetien Kenner: Es scheint, als hätte ich bisher nie schlecht gegessen, denn viele der Lokale kenne ich persönlich und teile die Ansicht der Autoren!
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am 29. August 2006
begeben sich auf eine Reise in den nördlichsten Teil unseres geliebten Südens "Italien". Die Reise beginnt ausnahmsweise mal nicht "über den Brenner" sondern im Kanaltal. Es ist interessant, amüsant, lehrreich, kurzweilig, alles in allem für Kenner der nördlichen Provinzen Italiens oder auch für solche die es werden wollen äußerst empfehlenswert.

Es ist sehr bewunderswert mit welchen Backround ein Schriftsteller (Poet) und ein Schauspieler (Steinhauer)sich an die Thematik heranwagen. Es ist kein gewöhnlicher Reiseführer, man spürt mit wieviel Herz die beiden bei dem Projekt dem Ihren dabeiwaren.

Es sind vor allem die kleinen Orte, die kleinen Geschichten auch die kritischen Anmerkungen die mich so begeistert haben. Es ist für mich das Beste Buch dieser Art seit Kurlanskys "Die Basken"
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am 18. Dezember 2014
So kenne ich das Friaul, das für seine wunderbar deftigen, im Wahrsten Sinne des Wortes "einfach guten" Speisen bekannt ist. Eine Region für Schlemmer und Genießer der traditionellen Genusskultur! Wunderschön beschrieben, mit herrlichen Anekdoten gewürzt und - wie gesagt - einfach ein (mehr als) gutes Buch: unbedingt empfehlenswert ....

... Nachtrag: leider ist der Autor Günther Schatzdorfer zwischenzeitlich verstorben, so dass wir Genussmenschen leider nicht auf weitere schöne Genussmomente von Ihm hoffen dürfen ... zu schade!
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Erwin Steinhauer, der Schauspieler, und Günther Schatzdorfer, hier der Poet genannt, sind Freunde und Gourmets.
Gemeinsam bereisen sie des öfteren die Landschaft im Nordosten Italiens um die Stadt Udine, das Friaul, und Triest, eine Stadt an der Grenze zu Slowenien.
Es geht ihnen weniger um Sehenswürdigkeiten, sondern eher um Kulinarisches.
Sie sind dem ursprünglichen auf der Spur, das, was nicht jeder Tourist zu essen bekommt, nur weil er in Italien ist.

Gemeinsam haben sie dieses Buch herausgebracht, aus dem nicht nur ihre Liebe zum Essen, sondern auch der Kultur und den Menschen spricht.

Es ist ebenfalls ein Gang durch die Geschichte der Region, die sehr gut recherchiert wurde.

Wie erreiche ich Grado, die Sonneninsel? Es gibt eine Strecke über die Autobahn, mit der man recht zügig ans Ziel kommt, oder man nimmt die Straße, die entlang der südlichen Ausläufer der Alpen langführt. Mit dieser hat man die schönste Strecke vor sich, aber auch eine Anreise von einem Tag.
Für mich wäre klar, welche Strecke ich vorziehen würde.

Neben vielen Orten, wo die beiden gut bewirtet wurden, erfährt man auch so ganz nebenbei, was es mit der Gabel auf sich hat, der fehlenden wohlgemerkt. Der Poet führt neben einem Rucksack auch immer einen Flaschenöffner, Korkenzieher, ein solides Schweizer Messer und einen Löffel mit sich. Die Frage nach der fehlenden Gabel beantwortet er im Buch.

Wer wusste schon von einem Wendekreis der Sardine? Das ist der Bereich, der so weit ins Landesinnere reicht, wie man die Fracht mit Karren oder Maultiere bis zur Mittagshitze verfrachten konnte.

An diesen Informationen und vielen anderen lassen die beiden den Leser teilhaben, während sie von Ort zu Ort, von Winzer zu Winzer unterwegs sind. Und Winzer treffen sie wirklich viel, ist es doch eine hervorragende Weingegend.

Interessant ist auch die Tatsache, dass die Gerichte, die sich einst nur arme Leute leisten konnten, heute kaum mehr jemand leisten kann.

Sie berichten von Höhlen, die heute nur noch nach Voranmeldung besichtigt werden können oder von Resten einer römischen Straße, die so ohne weiteres nicht aufgesucht werden kann.

Dieses und vieles andere interessante, auf das man in Reiseführern nicht stößt, vermittelt dieses Buch.
An Kulinarischem versuche die beiden Feinschmecker alles, was ihnen auf den Teller kommt. Einiges wird vorher beargwohnt, wie die "Eierpilze", anderes wird nur auf Bitten für sie gekocht.
Einiges Kurioses erfahren sie ebenfalls auf ihren Reisen und lassen den Leser gern daran teilhaben.

Auch für dieses Buch hätte ich gern eine Karte gehabt, um nachvollziehen zu können, wo die beiden unterwegs waren. Ich musste tatsächlich googeln, um überhaupt zu erfahren, wo Friaul und Triest sich befinden.

Dieses Buch unterhält, es bildet, es lehrt und als Leser hat man sein Vergnügen daran.
Einige Speisen werden in Kurzform noch einmal zusammengefasst.
Leider gingen diverse Bezeichnungen der Gerichte an mir vorbei, da ich der italienischen Sprache nicht mächtig bin.
Aber alles in allem ein unterhaltsames Buch über einen kulinarischen Tripp mit Ergänzungen in Geschichte und Kultur.
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am 11. Oktober 2015
Eigentlich ein schönes Thema und man erfährt auch recht viel, aber der Schreibstil ist einfach nicht meiner und somit nervt er ein bisschen beim Lesen. Ein Tick ist es leider auch zu eitel, anstatt an diesen Stellen sachlich zu bleiben.
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am 23. Oktober 2014
Als halber Eingeborener glaubt man natürlich, dass noch eine ganze Anzahl der in seine Kategorie fallenden Gasthöfe einer Erwähnung wert wären, aber die Seitenzahl ist wahrscheinlich begrenzt.
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am 23. Januar 2016
Die Aufmachung und die Fotos sind eher schlecht. Der Inhalt ist amüsant geschrieben. Einige der angegebenen Lokale nicht gefunden. Schade !
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am 3. September 2009
Obwohl manche Tipps der Autoren nicht ganz mein Fall waren (ich mag es manchmal lieber ein wenig eleganter als zu einfach) muss man dieses Buch einfach lesen. Es ist so dermaßen witzig geschrieben, dass man es sogar lesen könnte, wenn man nicht dorthin reißt. Die Sprache ist poetisch, witzig, sarkastisch, einfach ansprechend. Kann ich nur empfeheln. Außerdem werden in diesem Buch wirklich viele Geheimtipps fernab der Touristenpfade gegeben.
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am 30. Juli 2012
....ich werde es mir totzdem nicht leisten. ich finde einfach den preis unverschämt.
es ist eine der schönsten regionen, mit vielen wunderbaren orten. es gibt immer wieder neues zu entdecken. dabei mag dieses buch helfen, aber mit dem preis für dieses buch haben die autoren über das ziel hinaus geschossen....
dietrich braun
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