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Claustria
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:24,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 8. November 2013
Vielleicht liegt es nur daran, dass ich unmittelbar vorher Bücher gelesen hatte, deren lebendiger, erfrischender Stil mich kaum mehr losließ. Es fiel mir dabei schwer mit Lesen aufzuhören - wohingegen mich "Claustria" gar nicht so sehr durch sein Thema, den makabren Inhalt und den leider nur allzu reellen Hintergrund, sondern vor allem durch die Erzähl- und Schreibweise des Autors lähmt.

Österreich kommt in dem Werk denkbar schlecht weg.
Nicht nur dem Land an sich wird kein gutes Haar gelassen, auch die Bevölkerung wird dargestellt als die größten Hinterwäldler Europas, wenn nicht gleich der gesamten Welt.

Kaum etwas kommt bei Régis Jauffrets Recherche gut weg. Der Fall Fritzl und sämtliche daran Beteiligten dienen dem Autor als Synonym für Österreich, und der Lesespaß verkommt durch häufig an den Haaren herbeigezogene Vergleiche zu einer Pferdekutschenfahrt auf hölzernen Rädern ohne jede Stoßdämpfung und über unbefestigte Schotterwege...

Gewiss mag es Leser geben, die besser mit diesem Werk zurechtkommen als ich - und bei denen das Werk besser wegkommt als bei mir ... ich jedenfalls kann mich nur zu einem Stern aufraffen - inklusive Bedauern, mein Geld für diesen Schrott ausgegeben zu haben.

Update: Bei etwa 30% hatte ich mich entweder an den Stil gewöhnt oder es änderte sich tatsächlich etwas an dem Buch, jedenfalls komme ich seither besser zurecht. Österreich KANN natürlich bei der Thematik und dem, was der Autor bei seiner Recherche alles erlebt hat, gar nicht besser wegkommen.
Mich schockierte im Laufe der Handlung zunehmend, in dieser Stadt (Amstetten) 4 Jahre meines Lebens als Internatsschülerin zugebracht zu haben... und das alles zu Fritzlzeiten.

Ausgesöhnt mit dem Autor habe ich mich nach dessen Schilderung seines Kellerbesuchs. Ab diesem Punkt etwa finde ich mich nun auch mit dem Schreibstil besser zurecht und den oftmals skurillen, aber dennoch auf den Punkt bringenden Vergleichen.
Alles in allem zeichnet Jauffret die Ereignisse und auch den Werdegang von Fritzls hinterhältigem, von langer Hand geplanten Kellervorhaben perfekt auf. Zu keiner Sekunde bleibt man als Leser von der Düsternis, dem feuchtem Moder, an den nass glänzenden Wänden hängender Klaustrophobie, von Panik, Hoffnungslosigkeit, körperlichen wie seelischen Qualen, Ängsten und schlimmsten Demütigungen verschont... man kann gar nicht sämtliche Emotionen aufzählen, von denen man beim Lesen überfallen wird...

Ich habe die vergebene Sterneanzahl erhöht...
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am 13. September 2012
Ein Roman, der vom österreichischen Kriminalfall Fritzl handelt? Geschrieben von einem Franzosen? Das stimmt erst einmal skeptisch. Will man das überhaupt lesen? Die Antwort auf diese Frage zeichnet sich frühestens nach der Lektüre der ersten Seiten Claustrias" ab und steht spätestens nach der letzten Seite fest: Man muss.

Denn zum einen ist Claustria" ein großartiger Roman. Mit unaufgeregter und nüchterner, aber stets präziser Sprache schildert Jauffret die Geschichte aus der Perspektive des Schriftstellers Régis Jauffret, der mit einer einheimischen Bekannten in Österreich den Fragen rund um den Fall Josef Fritzl auf die Spur geht. Er spricht mit Zeugen, Familienmitgliedern, Gerichtspsychologen und Akustikern. Er besucht die Stätte des Verbrechens, das Haus in Amstetten. Er stellt sich das Leben im Keller vor, die Beweggründe Fritzls für seine wahnsinnige Tat, das Versagen der Behörden. Immer getrieben von der zentralen Frage des Romans: Wie konnte Josef Fritzl mehr als zwanzig Jahre lang eine - seine - Familie in den Keller eines Wohnhauses mitten in einer Stadt sperren, ohne dass diesen Wahnsinn jemand bemerkt hat? Diese Frage ist der rote Faden, der sich durch Claustria" zieht, stets begleitet von der beißenden Ironie, mithilfe derer Jauffret all die fadenscheinigen Erklärungen erwägt, die sich die Mieter von Fritzls Haus, die hiesigen Polizeibeamten und alle anderen in den Fall Fritzl verwickelten Bürger für die mysteriösen Geschehnisse im Hause Fritzl zurechtlegen. Dem Leser stehen dabei die Haare zu Berge, mindestens.

Somit steht eben auch bereits der zweite Grund fest, weshalb Claustria" lesenswert ist: Zum anderen ist dieser Roman nämlich ein Buch über einen Kriminalfall unvorstellbaren Ausmaßes, der trotz seiner Brisanz und all den unbeantworteten Fragen, die ihn umgeben, ziemlich schnell in die öffentliche Vergessenheit geraten ist. Régis Jauffret stochert in Claustria" unnachgiebig in einer schlecht verheilten, eiternden Wunde der österreichischen Kriminalgeschichte. Eine Frage ist ständige Begleiterin des Lesers: Was von dem, was Jauffret in seinem Roman erzählt, könnte wahr sein? Wo beginnt der Dichter mit dem Fantasieren, und wo hört er auf?

Der literarische Weg in Fritzls Keller gehört wohl zu den grauenhaftesten der Literaturgeschichte. Unten warten die Ratten und die Luft einer über zwanzig Jahre währenden Gefangenschaft. Doch Claustria" ist in erster Linie ein spannender Roman, den man kaum aus der Hand legen kann. Dass man beim Lesen nie das Gefühl hat, als sensationslüsterner Voyeur dem Verbotenen über die Schulter zu schauen, ist dem literarischen Können des Autors zu verdanken. Nach Claustria" muss man erst einmal an die frische Luft. Aber den Geruch dieser Geschichte wird man so schnell nicht vergessen.
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am 14. Dezember 2012
... der verstörendsten Bücher seit langem. Die Nähe zur traurigen Wahrheit geht an die "Nieren". Das Buch ist sehr zurückhaltend und wenig wertend geschrieben, es bleibt genug Platz für die eigenen Gedanken, Moral und Entsetzen.
Es ist aber nichts für zarte Gemüter, denn das Thema hat es wirklich in sich!
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am 16. September 2012
Normalerweise lese ich keine aktuellen Bücher; diesmal war ich aber doch neugierig, was nun die Gemüter erhitzen wird ... Die Kausa Fritzl ist ja hinlänglich bekannt. Jauffret hat aus der Presse bekannte Fakten und eigene Recherchen mit viel Fantasie und Einfühlungsvermögen zu einem unglaublichen und dennoch glaubhaften Roman zusammengekittet. Die Handlung wird in Sprüngen durch die Zeit erzählt, so erfährt man die Befreiung schon vor der Gefangenschaft, begegnet dem letzten überlebenden Sohn Jahrzehnte später in der Zukunft, reist aber auch bis in die Kindheit Fritzls zurück. Den Hauptteil des Romans macht natürlich die 24-jährige Kellergefangenschaft der hier Angelika benannten Tochter aus, die - dort ständigen Misshandlungen und Vergewaltigungen ausgesetzt - ihrem Vater sieben Kinder gebärt, von denen drei im Haus bei ihm und seiner Ehefrau aufwachsen, drei im Keller belassen werden; ein Kind starb mangels unterlassener Hilfeleistung bald nach der Geburt und wurde von Fritzl im Ofen verheizt. Beklemmend ist die Atmosphäre von Gewalt, Dunkelheit, Strafen und Hunger. Fritzl beherrscht und terrorisiert als perverser und brutaler Patriarch die Ober- wie auch die Unterwelt. Die Außenwelt wird geschildert als eine Umgebung des Schweigens, Wegschauens und Vertuschens; seine Ehefrau ist seelisch so verkrüppelt, dass sie alles weiß und es doch vor sich selbst und ihm leugnet. Viele hätten es wissen können, es wissen müssen, aber keiner wollte sich einmischen. Schon hört und liest man in den Medien, dass man die Sache doch bitte ruhen lassen soll. - Genau wie es im Buch prognistiziert ist. Aber hier ist schwere Schuld entstanden, und diese trägt der Verurteilte nicht allein. Österreich präsentiert sich gerne als ein Land der Gemütlichkeit und Gastfreundlichkeit; dies ist eine andere Seite, die sehr bitter sein mag, aber doch im Gesamtgeschmack enthalten ist. Zu empfehlen ist der Roman nur Lesern, die dieses Martyrium über 500 Seiten lang ertragen können.
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am 9. Oktober 2012
"Claustria" ist ein Buch, das man sicher nicht in einem Rutsch runterlesen kann, denn hier ist der Leser psychischen Abgründen ausgesetzt, von denen er sich auch mal erholen sollte.

Der Kriminalfall Fritzl aus dem österreichischen Amstetten, bei dem ein Mann Teile seiner Familie in unterirdischen Kellerverliesen über Jahre vor sich hin schmachten ließ, und der dort mit seiner Tochter mehrere Kinder zeugte, ist sicher den meisten noch in Erinnerung. Im Buch geht es eigentlich um den Autoren, Regis Jauffret selbst, der den Fall in Österreich untersucht, um ein Buch darüber zu schreiben. Er begegnet Zeugen, Anwälten, Beamten, Psychologen und Akustikern, die den Tatort untersucht haben. ER besucht Haus und Keller in Amstetten, Fantasie und klaustrophobische Realität vermischen sich. Auch erscheint es dem Leser, als würden sich Erzählperspektiven verschieben. Mal erlebt man die Geschichte aus der Sicht Fritzls , mal aus der seines Sohns Roman oder als die eingesperrte Mutter/Tochter Angelika (wie sie in der Geschichte heißt). Grenzbereiche der Psychologie und Wahrnehmung werden erforscht. - Wie schafft es ein Mensch nach außen hin, scheinbar normal zu funktionieren, nach innen aber eine komplett verschobene, völlig selbstbezogene Wahrnehmung von Realität zu entwickeln? Wie ist es auch möglich, dass die Ehefrau des Täters dieses System so lange unterstützt und - trotzdem sie Beweise für die Existenz einer Familie im Keller hat - weiterhin die hanebüchene Sektenstory ihres Mannes glaubt? Letztlich geht es auch um die Frage, wie man das alles überleben kann, wobei man die grausigen Details der Geschichte dem Buch oder eben der Presse entnehmen kann. Jedenfalls kann das Buch als fiktiver Roman, die Fragen auch nur als Szenario beantworten. Das tut es aber eindringlich und überzeugend und oft an der Grenze des Erträglichen.
Das Buch enthält vor allem in der ersten Hälfte viele Vorgriffe auf eine mögliche Zukunft der Protagonisten, der Medienrummel wird satirisch überspitzt dargestellt, ebenso wie der Anwalt, der schon immer von so einem Fall geträumt hatte. Viel stärker dokumentarisch wirkt die Beschreibung der Zeit im Keller, wobei sich Fiktion und Realität kaum noch auseinanderhalten lassen.
Das Buch ist einerseits Schocker ersten Kalibers, andererseits aber auch eine brillante Satire und Gesellschaftkritik auf gesellschaftliche Verwahrlosung, Achtlosigkeit, sowie Darstellungssucht. Als Psychogramm der Hauptfiguren wirkt es unheimlich plastisch und echt. Es zieht so überzeugend jeden in seinen Bann, der sich auf diesen literarischen Höllentrip, vergleichbar etwa mit den Littell'schen "Wohlgesinnten", einlassen kann.
In Österreich hat das Buch für erhitzte Diskussionen gesorgt, wirft es doch auch die Theorie auf, dass der Fall Fritzl im Zusammenhang mit dem nicht aufgearbeiteten Nationalsozialismus im Lande steht.
Mir hat das Buch kalte Schauer über den Rücken gejagt und ich brauchte tatsächlich mehrere Pausen, um das Gelesene zu verdauen.
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am 9. Oktober 2013
Wahrheit und Fiktion vermischen sich in diesem beklemmenden Buch, welches man nach dem lesen nicht einfach zur Seite legen und vergessen kann. Der Autor hat einen eindrucksvollen Schreibstil, der es ermöglicht, in diese bizarre und verabscheuungswürdige Welt einzutauchen, die Fritzl geschaffen hat. Ich bewundere die Kraft und die Ausdauer der Elisabeth, die trotz allem nicht aufgegeben und versucht hat, unter Tage ihren Kindern ein "halbwegs normales Leben" zu ermöglichen.
Während des lesens habe ich mir die Frage gestellt, woher die Frau die Kraft genommen hat. Nicht einmal wird der Gedanke eines möglichen Freitodes erwähnt, den sie bestimmt gehabt hat. Vielleicht haben die Kinder den Überlebenstrieb gestärkt. Ohne sie wäre sie vielleicht nicht mehr am Leben.
Wie krank muß ein Mensch sein, um solch eine Tat zu vollbringen, wie Fritzl sie verübt hat?!
Dahinter muß die unheimliche Gier eines Psychopathen nach Macht sein, einen Menschen zu beherrschen, um dann nach Belieben über ihn zu verfügen.
Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass niemand etwas mitbekommen haben soll. Wie "blind" muß eine Ehefrau sein, die 24 Jahre nichts davon ahnt, dass ihr Mann ein Doppelleben führt!?
Das Buch geht einem nicht so schnell aus dem Kopf. Ich glaube, dass mehr von dem wahr ist, was man sich vorstellen kann, auch wenn das Buch als Roman herausgegeben wurde.
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am 5. März 2013
Umstritten, verpönt, geschasst, geliebt, gefeiert....
Die Presse war sehr geteilter Meinung.
Österreich kommt in diesem Buch schlecht weg.
Den Behörden wird ein sehr schlechtes Zeugnis ausgestellt.

Als Leser kann man zwar nicht genau nachvollziehen was Wahrheit und was Fantasie ist, jedoch sind alleine die Klaustrophobischen Schilderungen sehr verstörend gezeichnet.
Ein Leben unter der Erde, Kinder auf die Welt bringen.
24jahre ohne soziale Kontakte, Kinder die nie die Sonne gesehen haben - man kann glaube ich KEIN Buch darüber schreiben, welches die wahre Tragödie dahinter beschreibt und der Wahrheit nahekommt.

Eines wird sehr klar und deutlich - die österreichischen Behörden haben total versagt.
Ein Land der WEGSCHAUER, ein Land der IGNORANZ.
Ein Land wo man es bequem haben möchte.

Sehr sehr traurig.
Es bedarf eines Franzosen, der Österreich dieses Armutszeugnis ausstellt.

Mich hat das Buch beeindruckt und tief berührt.
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am 26. September 2012
Da ich solche Art von Büchern verschlinge, hat es mich als ich es gekauft habe doch ein wenig gestört als ich den Überbegriff " ROMAN" las. Denn das wollte ich gar nicht, entweder beruht das Geschehene auf Tatsachen oder ich kaufe bzw. lese es eben nicht.
Auch hat es mich verwundert dass der Autor nur für kurze Zeit in Österreich recherchiert hat und dann die Berechtigung bekam, ein Buch darüber zu schreiben.
Ich habe es mir trotzdem gekauft und finde es erstaunlicherweise gut gelungen.

Die Fiktion beschränkt sich ( hoffe ich) auf Angelika's eventuelle Zukunft bzw. die der Kinder, sowie auf Fritzl's Kindheit bzw. Ableben.
Ich hoffe doch, dass der Großteil der Geschichte der Wahrheit entspricht, hat man doch auch viel von diesem Fall in den Medien gelesen und im Radio gehört. Ein Sadist, war dieser Mann allemal - wer sonst sperrt seine eigene Tochter für mehr als 20 Jahre in den Keller, vergewaltigt sie mehrmals in der Woche und bringt mit ihr Kinder zur Welt.
Der Fall entsetzt, regt auf - macht nachdenklich.
Schwer zu glauben dass dieser Mann kein psychisch Gestörter sein soll, aber an manchen Äusserungen, in diesem Buch- erkennt man dass er doch sehr kranke Aussagen von sich gab ( was man eher von psychisch Kranken kennt!)
Dass die Untermieter teilweise auszogen, ohne sich " einzumischen" ist teilweise verständlich. Denn niemand weiss oder kann es sich vorstellen was dort wirklich passiert ist. Seine eigene Frau ist mit den Jahren zu seiner Komplizin ( meiner Meinung nach) geworden, die aus Angst vor der Tyrannei ihres Gatten - geschwiegen hat. Die wahren Gründe ihres Schweigens werden wir wohl nie erfahren.
( Denkt man an Frauen von Alkoholiker die Co-abhängig sind, oder an Frauen die geschlagen werden und immer wieder zu ihren Männern zurück gehen, kann man es vielleicht annähernd)

Unglaublich dass Angelika die Zeit im Verlies überhaupt überlebt hat.
Fritzl fehlt jegliches Maß an Empathie - er besitzt diese Fähigkeit einfach nicht.
Die eventuellen Behauptungen im Buch- über die Zukunft von Angelika und ihrer Kinder, interessierten mich wenig - weil sie eben nur Vermutungen sind und bleiben.

Dennoch finde ich dass der Hauptteil - nämlich dass was tatsächlich passiert ist, in diesem Buch nicht zu kurz kam .
Schade ist, dass der Autor Österreich ein wenig in Verruf zieht - denn auch in Frankreich gab es bereits ähnliche Fälle.
Leute, die schweigen wird es immer geben. Zivilcourage wurde teilweise auch schon bestraft - das ist ein Problem an dem man arbeiten könnte. Jeder sollte sich an der eigenen Nase nehmen - einschreiten, Dinge aufzeigen. Und wenn das auch nur ein Einziger macht, ist vielleicht eine neuerliche Tragödie - die ÜBERALL AUF DIESER WELT PASSIEREN KANN - abwendbar!!
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am 16. November 2012
.... teilweise hat der Autor diese abscheuliche Geschichte sehr gut umgesetzt und ein glaubwürdiges Szenario geschaffen. Auf der anderen Seite weiß man, dass er nicht recherchiert hat bzw. nicht konnte. Deshalb ist das meiste einfach fiktiv. Als Österreicherin ist mir der Fall natürlich sehr nahe und ich bin auch sicher, dass viele Details die nicht ans Tageslicht gekommen sind, bzw. unter den Teppich gekehrt wurden, sich genau so abgespielt haben können.

Ob die Frau vom Monster Fritzl Bescheid wußte .... ich kann mir nicht das Gegenteil vorstellen. Und als Frau bemitleide, verurteile ich aber auch zugleich, dass Frauen noch immer aus Ignoranz, aus Egoismus oder auch als Angst (sorry an alle Betroffenen) die Augen verschliessen und solche Gräueltaten an ihren Kinder zulassen!!!

Hut ab vor unseren Behörden die die Familie bis heute schützen und ihre Identität wahren und natürlich vor allem vor der Familie des grauslichstem Typen ever. Viel, viel Glück für die Zukunft und auf ein hoffentlich halbwegs "normales" Leben!
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am 13. Mai 2015
Es ist zwar eine spannende Geschichte, aber übereinstimmen kann hier nur 40%. Wenn man dieses Buch gelesen hat, kann man sich ein Bild davon machen wie die Menschen im Keller gelebt haben müssen. Fürchterlich Katastrophal. Weiter empfehlen würde ich es.
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