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Kundenrezensionen

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am 12. Juni 2012
Tyrol, 1704: Johann, Elisabeth und ihr Großvater haben es mit knapper Not geschafft, aus dem Dorf zu fliehen. In der Hoffnung, auch der mysteriösen Krankheit der "Anderen" entkommen zu sein, schlagen sie sich in Richtung Wien durch. Doch auf ihrem beschwerlichen Weg haben sie nicht nur mit winterlichen Bedingungen und hungrigen Wölfen zu kämpfen. Sie besitzen keine Papiere und Johann wird immer noch Deserteur gesucht...

Die Handlung von "Morbus Dei - Inferno" setzt nahtlos ans das Ende des ersten Teils "Morbus Dei - Die Ankunft" an. Auch hier setzen die Autoren Bastian Zach und Matthias Bauer die gelungene Mixtur der Genres fort. Denn der Roman ist nicht nur ein historischer Roman, sondern beinhaltet auch eine Prise Drama, Übersinnliches und Thriller.
Bereits von der ersten Seite an, fühlt man sich buchstäblich ins winterliche Österreich jener Zeit versetzt. Die Erzählweise ist atmosphärisch dicht und spannend. Man mag das Buch kaum zur Seite legen, wenn man den Weg von Johann und Elisabeth folgt und mitansehen muss, welchen Gefahren sie ausgesetzt sind und die Hoffnung nicht aufgibt, dass sie ihr Ziel erreichen.

Das Tempo hat sich gegenüber dem ersten Teil deutlich gesteigert. Dies gilt auch für die spannenden Kampf- und Gefahrenszenen.
Die Handlung lebt aber nicht nur von Spannung und Drama. Es sind vor allem auch die Charaktere, die dem Leser ans Herz wachsen. Sie sind wirken glaubwürdig und authentisch. Man hofft und bangt mit ihnen, während man sich in dieser düsteren und vergangenen Zeit befindet. Großes Lob gebührt auch den Reise- und Stadtbeschreibungen. Hier haben die Autoren gründlich recherchiert und sehr gut in den Roman eingeflochten, so dass die Kulisse äußerst echt wirkt.

Eine gelungene Fortsetzung, bei der man es kaum erwarten kann, dass 2013 der dritte Teil folgt: "Morbus Dei - Im Zeichen des Aries".
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TOP 1000 REZENSENTam 4. August 2012
Mit Begeisterung habe ich den ersten Teil dieser Trilogie gelesen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich mich nur noch an einige grundlegende Dinge erinnern konnte. Details nach 1,5 Jahren sind natürlich verblasst. Trotzdem kam ich schnell in die Handlung wieder hinein. Viele Einwürfe seitens der Autoren frischen das Gedächtnis auf. Quereinsteiger erfahren einige Punkte, allerdings werden sie mit vielen Anspielungen nichts anfangen können, denn wer zum Beispiel der Bauer ganz am Anfang ist, werden sie hier nicht entnehmen können. Aus diesem Grund sollte das Buch nur gelesen werden, wenn man den ersten Band kennt.

Ansetzen tut die Geschichte an den Punkt, wo das andere Buch aufgehört hat ' mit der Flucht. Und mit diesem Einstieg wird der Leser merken, dass hier ein rasantes Tempo angesagt ist. Eine heikle Situation reiht sich an die nächste. Gewalt steht an der Tagesordnung, so wie man sich Tyrol im Jahre 1704 vorstellen würde. Dabei ist es nicht grausam oder unrealistisch. Ganz im Gegenteil man merkt sofort, dass hier erstklassig recherchiert wurde, und die Zeit sehr authentisch dargestellt wurde. Die Autoren gehen dabei nicht nur auf das Allgemeine ein, sondern richten ihr Augenmerk besonders auf die Machenschaften der Kirche, deren Greultaten und die käuflichen Wach- und Staatsleute. Die Fakten und Stimmung dieser Zeit sind einfach unglaublich plastisch umgesetzt, sodass ich oft das Gefühl hatte, live dabei gewesen zu sein.

In dieser historischen Umsetzung sind es aber auch die Protagonisten, die herausragen. Ausdrucksstark, logisch, lebendig und authentisch. Die gesamte Bandbreite von Charakterzügen ist in den zahlreichen Figuren vertreten. Dabei entwickeln sie sich durchweg konsequent weiter. Ihre Sprache ist der damaligen Zeit angepasst, und trotzdem zeitgemäß und keineswegs anstrengend.

Durchweg wird für diese historische Werk ein illustrativer, moderner und detaillierter Stil verwendet, der sich jedoch keinesfalls in überflüssigen Beschreibungen verliert. Einmal angefangen fliegt der Text an einem vorbei, so angenehm ist er zu lesen. Allerdings gibt es diesmal ein Seitenblick in Richtung Lektorat, denn Fehler fallen schon ins Auge. Es sind allerdings nur kleine, nicht gravierende Satzfehler, die nicht störend sind.

Ein weiteres Highlight ist der Schluss. Das Autorenduo weiß, wie man sich Leser warm hält. Spannend und absolut passend, und leider an einem Punkt, der noch viel Spannungspotential bietet und den Leser neugierig auf den letzten Band warten lässt.

Auch wenn ich immer noch nicht weiß, in welches Genre ich das Buch einordnen soll, es spielt zwar in einer historischen Zeit, aber man kann es nicht als Horror, Thriller oder Mystery einteilen, kann man sagen ' ein besonderes Buch, dass mich rundum überzeugt hat.
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am 31. Oktober 2015
„Morbus Dei – Das Inferno“ ist der zweite Teil eines spannenden, düsteren und historischen Romans von Bastian Zach und Matthias Bauer. Der Einband bietet dem Leser schon einen Anreiz, nach dem Buch zu greifen. Nach Beginn des Lesens, habe ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen, und war sehr spannend unterhalten. Der Schreibstil ist sehr flüssig und hält den Leser/In in Atem. Das Autorenpaar hat hin und wieder alte Schreibweisen und Wörter eingebaut.
Inhalt:
Tyrol 1704: Johann List flieht mit seiner Geliebten Elisabeth Karrer, und deren Großvater, aus dem Dorf, in dem die Ausgestoßenen von den Soldaten getötet wurden. Auf der abenteuerlichen Reise rächt sich Johann an dem Bauern, der in auf seinem Hinweg ausgeraubt und bestohlen hat. Ohne Johanns Wissen, wird Elisabeth von ihrem Großvater mit der Krankheit der Ausgestoßenen infiziert. Unterstützung bei der gefährlichen Reise nach Wien, erhält das Paar von einer Pilgergruppe. In Wien steht Johann seinem alten Feind Pranckh gegenüber, der ihn als Deserteur sucht. Sein ehemaliger Kamerad der Preuße Heinz und seine Frau Josefa bieten Johann und Elisabeth Unterschlupf. Elisabeth verbreitet die Krankheit in Wien und ein dramatischer Kampf um Leben und Tod beginnt, als die Inquisition das Paar sucht und alle Infizierten tötet.
Das Buch erhält von mir die Note: „ausgezeichnet“! Werde gleich den 3. Teil lesen, damit ich weiß wie die Geschichte endet!
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am 11. Juni 2015
Auf eine Inhaltsangabe verzichte ich, da dies meine Vorrezensenten bereits ausführlich getan haben.

Die Story ist mal was anderes - nicht die üblichen Hexenverfolgungen, Kreuzug- oder Mittelalter-Romane. Das Schicksal/der Ursprung der Ausgestoßenen" , das den eigentlich roten Faden der Romanreihe ausmacht, hat wenig mit der (geschichtlichen) Realität zu tun. Trotz vieler realer historischer Bezüge ist somit die Trilogie in nicht unerheblichem Maße der Mysterie-Literatur zuzuordnen.

Was mich störte waren: gelegentlich fehlende Worte in einzelnen Sätzen. Abschnittswechel hätten deutlicher bei der Formatierung herausgehoben werden sollen.

Insbesondere auf Grund der packenden Schreibweise fiel es mir schwer, mich jeweils vom Weiterlesen loszueisen. Die Romanreihe kann ich nur weiterempfehlen, da jedes einzelne Buch der Trilogie aus meiner Sicht zu den überdurchscnittlichen Büchern gehört.
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am 28. Dezember 2012
Ich habe schon den ersten Teil in zwei Abenden verschlungen und mich ganz in die Welt von Johann und Elisabeth hineinversetzt gefühlt. Auch der zweite Teil verliert nicht an Dramatik und Spannung.
Ganz im Gegenteil er ist von Beginn an deutlich temporeicher und actiongeladener als der erste Teil, versäumt es dabei aber nie den Leser durch die gut recherchiert Beschreibung der Schauplätze, die ich schon im ersten Teil liebte, in den Bann und damit in das düstere Wien von 1704 zu versetzen.

Obwohl man den ersten Teil nicht gelesen haben muss um der Handlung zu folgen, empfehle ich dennoch dringend die Lektüre des ersten Teils, da er sich genug Zeit nimmt die Hauptcharaktere aufzubauen und man sich so besser in Johann und Elisabeth hineinversetzen kann.
Und wie zu erwarten war endet der zweite Teil so, dass man nur nägelkauend darauf warten kann bis endlich der Dritte Teil erscheint.
Wer sich nur ansatzweise für historische Romane, Mystery, Thriller, klerikale Machenschaften oder einfach nur spannende Bücher interessiert, seien diese beiden Autoren ans Herz gelegt.
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am 12. Juli 2016
Schon der erste Teil hat mich gefesselt, konnte mich in die grausame Welt Anno 1704 gut hineinversetzen. Der zweite Teil war somit für mich ein Pflichtkauf. Die Reise von Johann und Elisabeth geht weiter, sie erleben allerhand blutrünstige Abenteuer die so detailliert beschrieben sind das man meint, jeden Moment muss Blut aus dem Buch laufen. Der dritte Teil ist gebongt.
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am 8. Februar 2016
Band 2 ist eine gelungene Fortsetzung.
Es ist die Geschichte von Elisabeth und Johann, die nur einfach glücklich zusammen sein wollen.
Aber Elisabeth ist von der Krankheit befallen. Und die katholische Kirche hat im 17. Jahrhundert nur im Sinn,,ihre Macht auszuüben.

Nach vielen Intrigen meinen sie es endlich geschafft zu haben, doch sie werden getrennt.....

Fortsetzung im Band 3.
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am 3. Mai 2014
Allgemeines
Erschienen am 4.Juni 2012 im Haymon Verlag als TB mit 368 Seiten
Zweiter Band der Morbus Dei Trilogie
Prolog , 98 Kapitel, Epilog
Handlungsort und-zeit: Wien im Jahr 1704
Erzählung in der dritten Person aus wechselnden Perspektiven

Zum Inhalt
Nach den schrecklichen Ereignissen des ersten Bandes "Die Ankunft" sind Elisabeth und Johann aus dem Bergdorf entkommen. Sie planen, nach Siebenbürgen zu fliehen und dort gemeinsam ein neues Leben zu beginnen. Zunächst müssen sie sich jedoch nach Wien durchschlagen, damit sich der ehemalige Deserteur Johann bei einem ihm von früher bekannten Fälscher neue Papiere ausstellen lassen kann. Schon die Reise nach Wien durch die verschneite Winterlandschaft ist abenteuerlich und von unangenehmen Begegnungen mit Wölfen und Räubern geprägt. Doch auch in Wien lauern Gefahren: Dort hält sich Johanns ehemaliger Kommandant von Pranckh auf, dessen erklärtes Ziel es ist, den verhassten Deserteur, mit dem er noch eine persönliche Rechnung offen hat, zur Strecke zu bringen. Auch "der Preuße", ein mit Johann desertierter Kamerad, lebt inzwischen in Wien und unterstützt das flüchtige junge Paar im Kampf gegen ihren gemeinsamen Erzfeind.
Als in Wien plötzlich - von Elisabeth eingeschleppt - die rätselhafte Krankheit Morbus Dei ausbricht, versinkt die Stadt im Chaos. Die Geistlichkeit ist davon überzeugt, dass die Erkrankten zur Strafe für ihren Umgang mit dem Teufel stigmatisiert wurden, die weltliche Obrigkeit beschließt, mit Hilfe des Militärs die Erkrankten zu sammeln, auszustoßen und auf unmenschliche Art zu "entsorgen".

Beurteilung
Der zweite Band der Trilogie übertrifft den Vorgängerroman noch an Spannung. Spielte die Handlung des ersten Bandes noch ausschließlich in dem isolierten Bergdorf und lebte von der unheimlichen Atmosphäre der Bedrohung durch die Ausgestoßenen, gleicht der zweite Teil der Trilogie eher einem Abenteuerroman. Der Leser verfolgt die abenteuerliche Flucht der beiden Protagonisten in einer Zeit, die durch nahezu ungehemmte Gesetzlosigkeit und Willkür der Obrigkeiten geprägt ist.
Sehr eindrucksvoll wird der Umgang mit Seuchen geschildert: Im Alltagsleben spielt die Religion zwar eine große Rolle, bei der Bedrohung durch die Ausbreitung einer sehr ansteckenden und offensichtlich unheilbaren Erkrankung sind die christlichen Werte jedoch schnell vergessen und jeder ist sich selbst der Nächste. Mit den Vorgängen in der heimgesuchten Stadt ist das Schicksal von Johann und Elisabeth eng verflochten. Unterstützt von Johanns Kriegskamerad und dessen Frau, geraten die jungen Leute mehr als einmal in unmittelbare Lebensgefahr, aus der sie sich mit Waffengewalt und ohne jegliche Skrupel befreien müssen. Hier wird erneut ein wenig zu dick aufgetragen, was die Leistungsfähigkeit der beiden männlichen Hauptfiguren betrifft.
Die brutalen Kampfszenen werden explizit dargestellt und machen das Buch für empfindliche Leser weniger geeignet. Wer sich an solchen Schilderungen nicht stört, hat hier einen extrem spannenden Roman vor sich, dessen kurze und in einem anschaulichen Sprachstil geschriebene Kapitel zum zügigen Weiterlesen verleiten und Vorfreude auf den abschließenden Band "Im Zeichen des Aries" wecken.

Fazit
Eine fesselnde Fortsetzung des ersten Romans der Trilogie, den man aus Gründen der besseren Nachvollziehbarkeit der Handlung idealerweise zuvor gelesen haben sollte.
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VINE-PRODUKTTESTERam 8. August 2012
Johann und Elisabeth sind aus dem Dorf geflohen, als Sie auf Pater von Freising und seinen Gehilfen treffen, die eigentlich unterwegs zu den Anderen sind. Gemeinsam begeben sie sich auf den Weg aus dem winterlichen Tyrol um besser gegen die Gefahren der Reise gewappnet zu sein.

Die nahtlose Fortsetzung fesselt mit der spannenden, düsteren Geschichte um Johann und Elisabeth wieder von Anfang an, hat aber meines Erachtens viel von der Mystik des ersten Teils eingebüßt. Ist aber trotzdem ein Lichtblick im Einheitsbrei vieler Mittelalterromane und verdient 5 Sterne.

Freue mich schon auf die Erscheinung des nächsten Teils: "Morbus Dei - Im Zeichen des Aries" .
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am 1. Februar 2014
Der erste Eindruck

Auch hier ist das Cover leicht unheimlich, passend zum gesamten Inhalt. Auch hier sieht man wieder eine Gestalt, versteckt unter einem Umhang. Jedoch wirkt das Gesicht, so weit man es erkennen kann, jünger als auf der ersten Ausgabe. Auch die Hände sehen besser aus, halten jedoch auch wieder das Buch fest.

Das Buch und der Inhalt

Auch im zweiten Teil sind die Hauptpersonen Johannes und Elisabeth , die nach dem Tod des Großvaters, der auch an der unheimlichen Krankheit litt und sie auf Elisabeth übertragen hat, auf der Flucht nach Wien etliche Hürden zu nehmen haben.
In dem zweiten Teil dieser Triologie erfährt der Leser endlich ein wenig mehr über die Vergangenheit von Johannes, der bislang diese verschwiegen hatte. Als Deserteur ist er immer auf der Flucht und hat so manche Erlebnisse, die ihn teils traumatisiert haben, hinter sich. Auch dass er in einem Kloster aufwuchs, kommt hier zur Sprache. Ein Ort, der später noch an Bedeutung gewinnen wird.

Ein weiterer Charakter, der sich mit durch das Leben der Beiden zieht, taucht auf: Heinz Kramer, von allen der Preuße genannt. Er und seine Frau Josefa, die später stirbt, helfen Johannes und Elisabeth aus manchen Situationen heraus. Die Freundschaft geht so weit, daß der Preuße nach dem Tod seiner Frau sich auf ihre Seite schlägt und mit ihnen aus Wien flüchtet.
Da sich Johannes und der Preuße aus alten Kriegszeiten kennen, haben sie einen gemeinsamen Feind, Ferdinand von Prankh. Dieser wiederum hasst Johannes und ihn lieber tot als lebendig sehen möchte. Das berühmte Hase-und-Fuchs-Spiel beginnt, weil von Prankh ungedingt Johannes am Galgen baumeln sehen will.

Es bleibt natürlich nicht aus, dass die merkwürdige Krankheit auch in Wien ausbricht und somit noch mehr Unruhen entstehen, die die Drei in Gefahr bringen.
So haben die Drei während des ganzen Buches etliche Hürden zu nehmen und kämpfen auch gegen die Kirche. Mehr Details werde ich hier nicht verraten, denn sonst ist nachher die Spannung weg.

Der zweite Teil des Buches endet damit, dass Johannes und Elisabeth getrennt werden und Elisabeth wird entführt, so dass dem dritten Teil nichts im Wege steht, weil man die Beiden ja vereint lesen möchte.

Meine Meinung zu dem Buch

Ich hatte mir nicht viel Zeit gelassen, um mit dem Lesen direkt an den ersten Teil anzuschließen. Doch selbst, wenn ich das nicht getan hätte, wäre der Anschluss problemlos gewesen, da es zu Anfang des Buches einen Rückblick gibt und man sofort sich wieder an die Geschichte erinnern kann.
Auch in diesem Teil sind die Charaktere sehr gut dargestellt. Ihre Gedanken und Gefühle werden authentisch dargestellt und bewegend zu lesen sind die eigenen Gedanken Elisabeths. Sie hatte von Johannes im Dorf das Lesen und Schreiben gelernt und ein kleines Buch begonnen, in dem sie ihre Gefühle und Ängste aufschrieb. Diese Gedankengänge unterstreichen die Gefühle und Ängste, die sie ausstehen mussten.
Die Spannung ist auch in diesem Band enorm hoch, keine Handlung ist vorhersehbar und immer wieder gibt es Geschehnisse, über die der Leser sich wundert, aber auch freut. Hinzu kommt der trockene Humor, den besonders Johannes und der Preuße im Einklang von sich geben und so manches Schmunzeln bis hin zum lauten Lachen während des Lesen hervor locken.
Da ich alles bin, nur keine Kirchengängerin, wundern mich natürlich auch nicht die Darstellungen der Kirche generell. Es gibt nur sehr wenige ehrliche „Gottesdiener“ in diesem Buch. Alle anderen sind dort, wie es zu dieser Zeit üblich war, korrupt, gefährlich und versoffen. Sorry, an all diejenigen, die Gottesfürchtig sind. Aber so waren die Kirchlichen damals nun mal.
Durch den Wechsel der Spannungen und auch Liebes- und Unterhaltungsdetails ist das Buch äußerst kurzweilig zu lesen und ich wollte es dadurch auch nicht aus der Hand legen. Zum Glück meines Mannes. Ich glaube, er hatte noch nie solch eine ruhige Frau zu Hause. Denn, wenn immer es möglich war, hatte ich meinen Kindle zur Hand (und nicht nur zu Hause).
Auch in diesem Band spielt sich beim Lesen oft das Kopfkino ab, denn manche Beschreibungen sind so detailliert, dass ich förmlich glaubte, den Verletzten vor mir zu sehen. Es war alles sehr reell dargestellt, aber keineswegs in Form eines Horrorbuches.

Die Leserschaft

Hier gilt natürlich das Gleiche wie beim ersten Band: ich würde das Buch generell Erwachsenen empfehlen. Es hat zwar auch historischen Hintergrund. Doch die Geschichte um „Sie“ wie sie genannt werden, ist schon grauenvoll ebenso wie die Kämpfe, die oft bis ins Detail geschildert werden.

Mein Fazit

Auch diesen Teil habe ich regelrecht verschlungen. Er ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite, dabei auch unterhaltsam und die Liebe fehlt natürlich auch nicht. Somit gibt es natürlich auch hier eine absolute Leseempfehlung von mir; die dann natürlich für die gesamte Triologie gilt. Denn wer fängt schon mit einem zweiten Teil zuerst an?
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