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Widmer bietet mit diesem Buch eine sehr fundierte und vor allem wirklich verständliche Erörterung Lacans Theorien. Man findet nicht endlos lange und unverständliche Sätze, sondern viel logisch Aufgebaut- und Erklärendes. Das Buch ist wie folgt unterteilt:

1. Leben und Werk Lacans
2. Entdeckung des Begehrens: das Spiegelstadium
3. Der Träger des Begehrens: Das Symbolische
4. Im Brennpunkt des Begehrens: Das Subjekt
5. Rhetorik des Begehrens: Metonymie und Metapher
6.Realisierung des Begehrens: Liebe und Sexualität
7. Verstrickung des Begehrens
8. Verlust des Begehrens: die Psychosen
9. Kreislauf des Begehrens: die vier Diskurse
10. Voraussetzungen des Begehrens

Sieht man mal davon ab, dass Widmer versucht Lacan als denjenigen hinzustellen, welcher eine "zweite Revolution der Psychoanalyse" hervorgerufen haben soll, ist das Buch für alle Psychoanalyse-Interssierten auf jeden Fall Empfehlenswert.
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am 1. Mai 2003
Jeder, der im Garten einen Kirschbaum hat, kennt das: die wirklich reifen, prallen Kirschen hängen ganz oben und alle Leitern reichen nicht hin. Man kann höchstens die Feuerwehr rufen oder den Vögeln beim genießen zusehen. So verhält es sich mit den Theorien von Jaques Lacan: sehr interessant aber ganz weit weg und sehr schwer zu erreichen. Man kann versuchen, sich durchzukämpfen, dieser Weg eignet sich aber nur für ganz verbissene. Das Buch von Peter Widmer allerdings ist im übertragenem Sinne eine sehr nahe heranreichende Leiter; man muß sich zwar manchmal immer noch etwas strecken, um ran zu kommen, aber die Thesen Lacans sind "vom System her" immer nur so weit zu "begreifen", als das da immer "ein Rest" bleibt, der, so hat man das Gefühl, verstehensmäßig nicht "aufgeht". Aus meiner Position kann ich nur sagen, nimmt man den steinigen Weg, ohne vorherige oder anschließende Lektüre von Widmer, ist die Unsicherheit kollossal größer. Viel größer und viel weniger akzeptabel, als sich dieses Buch zuzulegen. Guten Appetit !
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