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Wir schreiben das Jahr 5 n.Chr.
Der junge Titus Sempronius (genannt Ferro), macht sich mit dem Freigelassenen Crespo auf den Weg von Aquileia (­heutiges Undine in Italien) nach Carnuntum (befestigtes Römerlager, ca. 40km östlich von Wien, Niederösterreich), um seinen dort verschollenen Vater Fulvius zu suchen. Schon der Weg nach Carnuntum ist abenteuerlich und die beiden Weggefährten schätzen sich glücklich, als sich der Centurio Ennius Fulco mit seinem Begleiter Quintus Maximus ihrer Gruppe anschließen. Am Ziel angekommen beginnt eine Suche nach den Vermissten, die in einer Geschichte aus Schmuggel und Hochverrat endet - denn Marbod, der selbst ernannte König der Markomannen weis, dass der zukünftige Kaiser Tiberus einen Militärschlag, von Carnuntum, gegen ihn führen will ...
Eine wunderbar lebendige und plastische Welt erschafft Dr.Deihsen da, in seinem ersten Roman!
Schon die ersten Seiten lassen einen in die Welt des klassischen Altertums versinken - mitten hinein in das Leben in einer römischen Großstadt. Geschickt flicht er Themen ein, die auch heute noch sehr relevant sind, wie ­das Erwachsen ­werden und das, damit verbundene Pflichten übernehmen. So muss der junge Titus aus seiner "heilen Welt" des Weingenusses und der Liebschaften hinaus in die karge Wirklichkeit (ins barbarische Noricum / Österreich).
Da der Autor ein Einsehen hat, stellt er den beiden unerfahrenen Reisenden schnell ein paar schlagkräftige Freunde (Legionäre) an die Seite, die auch zugleich ein wenig beim "Erwachsen werden" helfen.
Gerade die beiden Hauptprotagonisten (Ferro und Fulcus) sind hervorragend gezeichnet, und es macht Spaß ihrer "väterlicher ­Freund/Sohn"-Beziehung durch all die Abenteuer zu folgen. Und so bleibt neben den gut ausgearbeiteten Kampfszenen immer noch Zeit für etwas "Seelenschau" der Helden.
Geschickt sind auch viele lateinische/römische Begriffe des alltäglichen Lebens in den Roman integriert, die in einem (kapitelbezogenen) Glossar Erklärung finden, das neben einem kurzen Personenregister dem Roman anhängt.
Auch die Sitten und ein kleiner Teil Gebräuche werden erwähnt.
Störend sind für mich nur eine fehlende Karte und das sehr unhandliche Buchformat!
Alles auf den letzten Seiten lässt auf eine Fortsetzung hoffen ...
Fazit: Dr.Christian Deihsen wollte einen Lückenschluss schaffen (da noch kein "Römerroman" in Österreich spielt), und hat ein sehr lebendiges "Geschichtsbuch" geschrieben, das einen auf mehr hoffen lässt!
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am 28. Juli 2014
Langweiliger Schreibstil bzw. sehr monotoner Schreibstil!
Habe mir wirklich mehr von diesem Buch erhofft und bin daher ziemlich enttäuscht. Würde dieses Buch unter keinem Umstand wieder kaufen noch weiterempfehlen. ( Hätte das Geld besser anders investieren sollen).
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am 25. Juni 2014
Ich habe nun schon wirklich mehr als genug gute Historische Romane gelesen, gerade von Bernard Cornwell "Der Heidenfuerst."
Dieses Buch ist das Buch einer roemischen Familie, ausschweifend und langweilig geschrieben. Ein Kauf den ich Bedauere, da es immerhin 21,90,- Euro kostet.
Liest sich wie der Aufsatz ueber roemische Geschichte, von einem Schuljungen geschrieben. 6. Klasse.
Daran erkennt man das ein guter Titel und ein praechtiger Einband schnell taeuschen koennen.
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am 11. November 2015
ein wunderschöner einband aber der roman selbst ist langweilig zur weiterempfehlung für anspruchsvolle leser nicht geeignet.vielleichr hat der
autor beim schreiben nicht seinen besten tag gehabt
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