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am 29. Mai 2011
Gut, dass jemand sich traut so ein Buch zu machen (sowohl die Autoren, als auch der Verlag). Gerade heute, mit all unserer tollen Globalisierung, ist es wichtig, dass mal jemand eine Lanze für die Gemüsesorten bricht, die man nicht im Supermarktregal findet!

Der Trend zu biologisch angebauten Produkten wird ja ohnehin schon immer stärker, aber dabei wird trotzdem oft noch nur alltägliches Obst und Gemüse beachtet.

Dieses Kochbuch ist nicht nur ein Kochbuch, sondern auch ein Versuch darauf aufmerksam zu machen, wie viel wir verlieren, wenn wir uns nicht mehr auf unsere Wurzeln zu besinnen anfangen. Ich finde das gerade heute in Zeiten der Schnelllebigkeit und oft auch Gleichgültigkeit wichtig.

Das Buch greift auf Zutaten zurück, die man tatsächlich entweder selbst anbauen kann oder eben auf (Wochen-) Märkten erstehen. Ihre Produktion findet in der Regel regional und in kleinerem Maßstab statt. Daher kauft man sich mit diesem Obst und Gemüse erstens ein Stück Heimat und zweitens ein "ein klein-bisschen besseres Gewissen". Denn wenn das Geld in der Region bleibt, dann fördert das allgemein den Kulturerhalt.

Noch dazu sind die Rezepte im Buch wirklich einfach nachzukochen und sehr lecker. Man muss sich nur trauen auch Dinge in den Kochtopf und die Pfanne zu werfen, die man noch nie in seinem Leben gegessen hat! Man wird es kaum glauben, aber "Altes" kann manchmal ganz neu sein!

Ich denke das Buch ist auf jeden Fall eine Geschenkidee für jemanden, der selbst einen Garten hat, wo er dann die gefragten Gemüsesorten direkt anbauen kann. So bringt das Buch nicht nur Schwung in die Ernährung, sondern auch in den Garten!

Ansonsten kann ich nur sagen: Probieren Sie's aus, trauen Sie sich!
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am 11. Juni 2011
Kochbücher und Kochshows haben Konjunktur - der Einkauf am Bauernmarkt, gutes Essen, gesunde Ernährung oder vegetarische Kost sind In. Die Arche Noah beschäftigt sich allerdings nicht erst seit der Trendwende vom Fast zum Slow Food mit fast vergessenen Kulturpflanzen, die den Tisch bereichern können. Arche Noah - so lautet der Name des Vereins zur Erhaltung, Verbreitung und Entwicklung der Kulturpflanzenvielfalt in Schiltern/Niederösterreich und ist eine der größten privaten Gemüsesammlungen Europas. Frei nach dem Motto "Rettet die Sorten - esst sie auf" machen die Geschäftsführerin des Vereins Beate Koller und der internationale Spitzenkoch Johann Reisinger Lust auf kulinarische Vielfalt. Dafür haben sie Rezepte sowie Wissenswertes zu Anbau und Verwendung teils kurioser, teils alltäglicher Gemüsen zusammengetragen. Garniert wurde das übersichtlich und ansehnlich gestaltete Kochbuch, erschienen im Christian Brandstätter Verlag, mit farbenfrohen und appetitanregenden Fotografien von Stefan Liewehr.

Hier findet endlich Antwort, wer schon immer wissen wollte, wie mit ausgefallenen Lebensmitteln wie Knollenziest, Gartenmelde, Kardone, Schwarz- oder Zuckerwurzel umgegangen werden kann. Nebst in Vergessenheit geratenen oder verschmähten Pflanzen bzw. Sorten bekommen Andenbeere, Melotria, Scheibengurke und Co. als Exoten, aber auch traditionelle Gerichte wie das Grubenkraut, die Oberkärnter "Talggen" oder das Althallstätter Ritschert, eine lukullische Bühne. Die Rezepte erweisen sich als einfach und alltagstauglich, die Beschaffung einiger Zutaten könnte sich hingegen schwieriger gestalten. Denn Winterpostelein, Eiskraut oder Malabarspinat finden sich (noch) in keinem Supermarktregal. Viel eher fündig wird, wer sich in einem Hofladen oder am Bauernmarkt umsieht. Und all jenen, die einen über den Kochtopf hinausreichenden Beitrag zur Erhaltung der Kulturpflanzenvielfalt leisten möchten, werden in einem eigenen Kapitel Tipps und Tricks zum erfolgreichen Gärtnern gegeben. Hierfür ist es auch gar nicht notwendig, einen großen Garten zu besitzen. Schließlich findet auch die eine oder andere Rarität einen angemessenen Platz auf dem Balkon oder im Blumenkistl.

Das Arche Noah Kochbuch - ein kulinarischer Erzählband, der auf wunderbare Weise Rezepte, informative Texte, kurze Anekdoten und geschmackvolle Bilder vereint.
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am 29. August 2011
Wunderschönes Koch- und Bilderbuch mit spannenden kaum bekannten Gemüsesorten. Zu jedem Rezept gibt es ein ansprechendes Foto sowie Tipps zur Verarbeitung der Zutaten und Auskunft über die Herkunft. Hier ein kleiner Auszug der vorgestellten Gemüsesorten: Winterpostelein, Eiskraut, Erler Zuckererbse, Knollenziest, Melotha- und Patissonkürbis, Taglilienblüten,...
Im Anschluss zu den Rezepten findet man außerdem Bezugsquellen, sowie Tipps zum Gemüse- und Kräuteranbau:

Liebevoll gestaltet, ein muss für alle Gemüseliebhaber und Vegetarier!
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am 22. Juli 2015
Das Buch ist sehr schön gemacht, jedes Rezept auf eine Doppelseite mit ganzseitigem Bild.
Schöne Fotos, appetitanregende Rezepte mit Bezugsadressen am Ende des Buches.
Das Buch enthält 5 Rezepte mit Fisch und andere Tiere aber der restliche Vielfalt entschädigt mich dafür (bin vegetarier und habe das Buch nach einem Rezension gekauft welche das Buch als vegetarisch beschreibt).
Ich freue mich schon auf das Kochen.
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am 3. April 2014
5 Sterne für die schnelle Lieferung und Artikel einwandfrei. Sucht man sich natürlich selbst aus, - das gefällt dann auch.
Ansehen, selbst entscheiden ob es passt. Von mir aus jederzeit zu empfehlen.
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