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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
20
3,8 von 5 Sternen
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
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am 7. Dezember 2015
Ich habe mir das Buch bestellt, weil ich mehr über die Tänzerin Dina Talaat wissen wollte. Das Buch beschäftigt sich zudem mit Dinas Schwester Rita und bringt auch Schicksale von anderen ägyptischen Frauen. Man erfährt viel über die Situation der Ägypterinnen, das ist hochinteressant und stellt das Thema Tanz in einen größeren Rahmen. Wer sich speziell für Dina interessiert, kann sich bei amazon francais noch Dinas Autobiographie bestellen. .
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am 21. September 2014
Es ist sehr sachlich geschrieben. Es kommt keine Spannung auf. Das Buch tröpfelt eher so dahin und man hat das Gefühl vieler Wiederholungen.
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am 30. September 2016
Ich muss leider sagen, dass mir dieses Buch nicht wirklich gefallen hat, obwohl ich sehr interessiert war. Durch mein Studium sind mir dessen Themen nicht fremd – die Geschehnisse des arabischen Frühlings, die Stellung der Frau in (Nord)afrikanischen Ländern und in Ländern des mittleren Ostens und der Islam als Religion. Aufgrund dessen konnte mir dieses Buch nicht viel Neues beibringen, aber das ist sicherlich kein Minuspunkt, nur eine Anmerkung für potentielle Leser mit entsprechenden Vorkenntnissen.

An sich ist die Geschichte über die beiden so unterschiedlichen Schwestern sehr spannend und interessant, meine Kritik bezieht sich einzig und alleine auf die Art und Weise, wie sie rübergebracht wird.
Zum einen kam ich persönlich mit dem Schreibstil und der Struktur, die die Autorin gewählt hat, einfach nicht klar. Ich habe größten Respekt vor der journalistischen Tätigkeit von Frau Rados und finde ihre Arbeit mutig und wichtig! Das ändert leider nichts daran, dass dieses Buch stilistisch schwach ist und sich eher holperig liest. Zudem ist es geprägt von wirklich zahlreichen Wiederholungen, sowohl inhaltlich als auch sprachlich, die mir leider irgendwann gehörig auf die Nerven gegangen sind. Das Buch hat ohnehin nur knappe zweihundert Seiten; hätte man die repetitiven Stellen weggestrichen, wäre inhaltlich wohl nicht mehr viel übrig geblieben.

Mein zweites Problem war der wertende Ton der Autorin in nahezu jedem Satz. Ägypten befindet sich zweifellos in einer sehr kritischen Lage, die Menschen in diesem Land haben viel mitgemacht, was Frau Rados sicherlich genauso wie uns alle sehr berührt hat. Allerdings finde ich es deswegen umso wichtiger, die Menschen sprechen zu lassen. Ich hätte mir gewünscht, die Geschichte von den unterschiedlichen Schwestern Dina und Rita mehr von eben diesen beiden – Dina und Rita – erzählt zu bekommen. Ich persönlich finde, dieses Buch hätte viel großartiger werden können, hätte Frau Rados sich mir ihrer persönlichen Meinung etwas mehr zurückgenommen oder sie gebündelt in einem Kapitel kund getan, anstatt sie dem Lesen ständig aufzuzwingen – dieser sollte schon seine eigenen Schlüsse ziehen dürfen.
Ich muss allerdings sagen, dass ich mir vorstellen könnte, dass dieses Konzept um Dina, die Bauchtänzerin, und Rita, die Salafistin, in der TV-Reportage viel besser funktioniert haben könnte, als in diesem Buchformat (ich habe sie selbst leider nicht gesehen).

Ich denke für jemanden, der in das Thema neu einstiegen will, ist es sicherlich ein informatives und kein schlechtes Buch, aber es gibt doch deutlich Besseres auf diesem Gebiet.
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am 4. Januar 2015
"Ich möchte anziehen was ich will" sagt die westlich orientierte Bauchtänzerin Dina, "Ich auch" antwortet die Niqab tragende Salafistin Rita. Die wahre Geschichte zweier Schwestern die sich lieben und gleichzeitig für das verurteilen was der jeweils anderen das Wichtigste im Leben ist. Ein Buch über Schwarz-Weiß-Denken, über Oberflächlichkeit und Tiefgang, über die Kluft zwischen Opportunismus und Idealismus.
Antonia Rados schafft es in ihrem Buch Einblicke in die Welt zweier Frauen zu gewähren, die erahnen lassen, in welchem Konflikt der Nahe Osten, dieses Land lebt. Es geht um mehr als um die Rivalität und Liebe zwischen Schwestern, mehr als um Politik und Religion, mehr als um Angst und Mut. Man kann das Buch als Bericht lesen, man kann aber auch mehr daraus machen und viele Lebensfragen daraus ableiten. Eine davon könnte lauten: Was bedeutet Toleranz in einer Zeit der Unsicherheit und Orientierungslosigkeit?
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Antonia Rados entführt uns in ihrer wahren Geschichte nach Kairo/Ägypten.

Es geht um zwei ungleiche Schwestern; die eine ist eine bekannte Bauchtänzerin, während die andere ein religiöses Leben wählte und zum Ganzkörperumhang gegriffen hat.

Es ist für die Journalistin nicht einfach gewesen, beide Schwestern zu überreden, ihr Einblicke in deren Leben zu gewähren.

Für mich als Westeuropäerin ist es unvorstellbar, dass man freiwillig das Leben der Salafistin Rita führen kann.

Der Umhang lässt nur einen winzigen Schlitz für die Augen geöffnet, der Rest ist verhüllt. Ritas Leben besteht fast ausschließlich nur aus Koranstudien und Gebeten und es spielt sich hauptsächlich in ihren eigenen vier Wänden ab.

Dina dagegen bewegt sich in ganz anderen Kreisen, denn nur die richtig reichen Ägypter können sich einen Auftritt von ihr leisten.

Das Buch ist kein Roman, sondern eher ein Tatsachenbericht, trotzdem fesselnd und spannend geschrieben.

Als Leser erfährt man sehr viele Hintergründe über das Leben und die Politik in Ägypten, auch welche Wandel es dort in den letzten Jahren gegeben hat.

Unfassbares, wie die Beschneidung der Mädchen auf irgendwelchen Küchentischen, ist trotz vieler Gegen-und Aufklärungskampagnen leider immer noch aktuell.

Hier prallen wirklich zwei Welten aufeinander; zum einen diejenigen Ägypter, die anscheinend immer noch im vorigen Jahrhundert leben und dann die westlich orientierten, die das krasse Gegenteil sind.

Leider ist die Sprache im Buch manchmal etwas gewöhnungsbedürftig und enthält auch einige grammatikalische Patzer. Doch nachdem ich Antonia Rados letzte Woche live bei der Lesung zum Buch erlebt habe, kann ich sagen, es ist genauso geschrieben, wie sie spricht. Deswegen stören mich die kleinen Fehler nicht.

`Die Bauchtänzerin und die Salafistin` ist spannend, informativ und fesselnd und gewährt uns ungewöhnliche Einblicke in das Leben und die Kultur Ägyptens.

Eine ganz klare Leseempfehlung von mir !
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am 14. Juni 2015
Interessantes hoch aktuelles Thema und Buch, da ich in der Region sehr lange geschäftlich tätig war.
Leider in einigen Bereichen zu ausführlich und sich wiederholend.
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am 6. Dezember 2014
Die Sprache, der Stil ist gut, die Informationen sind so schon bekannt.
Ich habe mir mehr neue Informationen erwartet. Vielleicht eine zu hohe Erwartungshaltung
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am 30. Juni 2014
Einmal angefangen konnte ich das Buch schwer wieder aus den Händen legen. Es geht im Buch nicht nur um die Geschichte von Dina und Rita die an sich schon fesselnd und spannend genug ist, sondern vorallem auch um einiges an Hintergrundinformationen was sich in den letzten Jahren so abgespielt hat in Ägypten. Dieses Buch hat mein Bild von einem Urlaubsland verändert und sehr ehrliche, objektive Einblicke in eine Kultur gegeben die man selten so kennen lernen kann! Wirklich empfehlenswert!
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am 18. April 2015
Ein weiterer schlechter Roman, kein Wunder. Die Schreiberin spricht zwar deutsch, ist dieser Sprache im Schreiben jedoch nicht mächtig. Fatal. Sehr peinlich, dass hier niemand lektorierte. Nicht empfehlenswert.
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am 26. Mai 2014
Auch nach Beendigung der Lektüre bleibt: So ein schlechtes Deutsch habe ich in noch keinem Buch gelesen! Offensichtlich hat es weder die Spur eines Lektorats gesehen, noch hält die Autorin es offensichtlich für angebracht, mal wenigstens Freunde über den Text lesen zu lassen. Und das ein Verlag so etwas gegen Geld in Umlauf bringen kann, ist eine Zumutung. Besonders nervig ist der absolut inkonsistente Gebrauch von Zeitformen. So frage ich mich an vielen Stellen: Schreibt die Autorin jetzt eigentlich von der Gegenwart oder von der Vergangenheit (wenn sie fast durchgehend Präsens gebraucht). Ich ahne, sie will mit dem Präsens-Gebrauch für etwas, was die Vergangenheit betrifft (z.B. die Mubarak-Ära), eine gewisse Allgemeingültigkeit behaupten, nur gibt es wirklich etliche Stellen, an denen im zeitlichen Durcheinander überhaupt nicht mehr klar wird, ob es um Gegenwart oder Vergangenheit geht, wenn eine ganz bestimmte Feststellung getroffen wird.

Eine weitere Zumutung ist der journalistische Stil der Arbeit. Die Autorin kann sich in keiner Weise zurückstellen, und mal nur die beiden Frauen sprechen lassen. Durch jeden dritten Satz scheint eine Wertung der Autorin durch, bzw. es wird klar gewertet, insbesondere im ersten Drittel des Buches. Und der Angelpunkt der Wertung ist dabei vollkommen klar: der Westen in seiner moralisch-menschlichen Superiorität. Dabei bietet die Familiengeschichte nun wirklich alle Voraussetzungen, die Widersprüche einer Jeden in ihrem Tun und in ihren Rechtfertigungen von selbst aufscheinen zu lassen. Die Autorin lässt in ihrer beständigen Werterei keiner der Schwestern wirklich eine Chance. Und die haben Beide verdient, so weit weg sie mit ihren Lebensentwürfen und in ihrer Gesellschaft auch von den Vorstellungen und Realitäten der Autorin entfernt sein mögen. Immer wieder dachte ich mir: wenn ich die "Salafistin" wäre, dann wäre ich genauso misstrauisch gegenüber der Journalistin und würde mauern.

Letztlich frage ich mich, was eigentlich der Antrieb der Autorin ist, aus Ägypten zu berichten. "Seht her, so katastrophal schlimm ist es hier in allen Elementen der Gesellschaft, wie ihr alle es in Mitteleuropa schon immer geahnt habt. Und es gibt nicht den Deut eine Hoffnungsschimmers." lese ich heraus. Und was die Autorin beschreibt, ist in der Tat katastrophal - in dem möchte ich ihr gern folgen, wenn sie Zustände und menschliche Katastrophen beschreibt. Auch habe ich alle Achtung davor, dass sich die Autorin überhaupt hineinbegibt in den Moloch Kairo und in all die Unwägbarkeiten. Nur: es kann mir keine(r) erzählen, dass es im Individuellen nicht differenzierter zugeht, und es Menschen gibt, die den Unterschied machen, auch in der Familie und der Umgebung der zwei Schwestern.

Als Gegenentwurf möchte ich hier "Sex und die Zitadelle" von Shereen El Feki empfehlen, eine Betrachtung des arabischen Sexuallebens der Gegenwart: hier liebt eine Frau die Menschen wirklich, die sie porträtiert, ist empathisch und hochgradig reflektiert und differenziert.
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