Jeans Store Hier klicken Neuerscheinungen Cloud Drive Photos OLED TVs Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle Sparpaket festival 16

Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
8
4,0 von 5 Sternen
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:9,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 17. September 2011
Georg Markus hat ein neues Buch geschrieben.
Doch: was bedeutet »neu« bei Georg Markus?
»Schlag nach bei Markus« beinhaltet, geordnet nach Stichworten, rund 400 Anekdoten und Geschichten auf mehr als 300 Seiten.
Über 200 der Anekdoten kennt der Markus-Leser schon aus dem Buch »Das heitere Lexikon der Österreicher«; über 100 davon konnte man bereits in »Sie werden lachen, es ist ernst« lesen; über 50 davon kennt man aus »Die Enkel der Tante Jolesch«, zahlreich sind auch die Übernahmen aus den anderen Markus-Büchern - ja, selbst aus den letzten Werken »Was uns geblieben ist«, »Unter uns gesagt«, »Wie die Zeit vergeht« hat Markus zig Geschichten übernommen, um das neue Buch zu füllen. Ein neues Buch, doch wenig Neues. Aber ist das neu bei Georg Markus?
Nein - bei der Lektüre jedes seiner Bücher stösst man unweigerlich auf »alte Bekannte«, da der Autor seine gesammelten Geschichten immer wieder erneut zusammenstellt und wie Bausteine zerlegt und zusammensetzt - und damit eine Bibliographie erzeugt, deren Umfang ein im Grunde falsches Bild vermittelt.
Dies aber zählt seit vielen Jahren schon zur Art, zum ganz bestimmten Merkmal seiner Literatur: Georg Markus schreibt keine Bücher, sondern er collagiert sie aus seinem Fundus an Material, in immer neuen Varianten und ordnet sie immer wieder nach einem neuen Prinzip oder Thema an.
Ein neuer Umschlag, ein neuer Titel, ein neues Schema - und schon baut der sympathische und vielgeschätzte Autor aus dem was er gesammelt hat ein weiteres Buch - und die ironischen Titel sprechen für sich: »Das kommt nicht wieder« oder »Neues von gestern« - der Leser weiß: es ist zwar nicht neu, aber es kommt auf jeden Fall wieder. Nach und nach kommt freilich Material hinzu, da oder dort liest der Autor eine Geschichte die er noch nicht kannte - nichts davon in der Fülle, dass sich daraus ein zur Gänze neues Buch schaffen ließe - aber dies alles wandert doch mit in den Anekdotenschatz des Autors und wird nun ebenfalls von Werk zu Werk weitergetragen.
Hat Markus an einem Satz einmal Gefallen gefunden, so gelingt ihm das Kunststück, einen Weg zu finden, ihn im nächsten Buch wieder unterzubringen: ob es nun eine Freud-Biographie ist, oder ein Hörbiger-Buch - der Satz wird gekonnt eingebaut.
Kritische Stimmen könnten nun fragen: Wie oft kann man es aber dem Leser zumuten dieselbe Geschichte nicht nur zu bezahlen, sondern auch zu lesen? Und WENN man sie wieder einmal lesen möchte - traut es der Autor seinen Lesern nicht zu, die betreffende Stelle in einem der vorhandenen, schon gedruckten und verkauften Bücher zu finden? DIE sind doch da, oder nicht? Nein - sie sind nicht da. Sie sind für den Autor nicht vorhanden. Sie zählen für ihn - und hier wird der Zeitungsjournalist Markus erkennbar - nur als Quelle, ansonsten sind sie für ihn lediglich "yesterdays papers, yesterdays news". Nur als Belege im Anhang leben seine vorherigen Bücher weiter - aber er muss seine Geschichten wieder und wieder erzählen, offenbar in der Sorge, sie könnten verloren gehen. Hinter dem trivialen Geschichtenerzähler verbirgt sich ein faszinierendes Veröffentlichungssystem, das nicht nur komplex und endlos, sondern vor allem einzigartig ist: Markus hat es geschafft, aus ein paar hundert Anekdoten ein umfangreiches, vielgelobtes Lebenswerk zu erschaffen und ist damit ein bedeutender Pionier des copy/paste-Verfahrens.
Und jene Leser, die in ihrem Leben nur EIN Markus-Buch lesen wollen, können beruhigt zu diesem (oder auch zu jedem anderen) greifen: ganz gleich für welches Werk sie sich entscheiden - sie haben damit fast den GANZEN Markus.
55 Kommentare| 22 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Januar 2014
"Schlag nach bei Markus"...eben, man hat den Eindruck, das alles schon (nicht nur) bei Markus gelesen zu haben.
Das angeblich "letzte Foto" der Kaiserin wurde doch längst als Fälschung oder Irrtum enttarnt.
Der Autor versteht den Briefwechsel zwischen dem Kaiser und der Schratt nicht bzw kann sich nicht in die Seele einer Frau hineinversetzen. Und er sieht Zusammenhänge und Abläufe nicht. Eine Briefstelle: der Kaiser hofft, Katharina "endlich wieder einmal im Bett anzutreffen", was sie versprochen habe. Dies ist keine Einladung zum Geschlechtsverkehr. Die Schratt floh vor dem langweiligen Mann genauso wie die Kaiserin, schützte Krankheiten vor, damit er sie nicht besucht, ging auf Kur und Nachkur, nahm die "Stille Woche" zum Anlaß, ihn auszuladen. Er verlangte, daß sie im Bett bleibt, wenn sie krank sei, aber sie geht aus, z.B. ins Casino, was er kritisiert....und sie verspricht eben, im Bett zu bleiben, wenn sie krank ist.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 14. Dezember 2011
Zugegeben: Wer schon eines (oder gar mehrere) andere Bücher des Autors gelesen hat, wird die meisten der hier versammelten Geschichten bereits kennen.
Allen anderen kann ich den Kauf dieses Werkes aber dennoch empfehlen.

Georg Markus hat hier einen netten Mix aus Anekdoten und Hintergrundinformationen zusammengestellt, der einen interessanten Streifzug durch das österreichische Kultur- und Gesellschaftsleben der letzten Jahrhunderte bietet. Er spannt einen Bogen von Maria Theresia bis Bruno Kreisky oder von Joseph Haydn bis Peter Alexander. Die letzten ca 30 Jahre kommen aber leider so gut wie gar nicht vor, dafür treten einige Leute auf, die heutzutage (zumindest bei mir) schon eher in Vergessenheit geraten sind.

Die Ereignisse sind nicht nach den mitwirkenden Personen, sondern alphabetisch nach (mehr oder weniger) passenden Stichworte geordnet, was das Ganze abwechslungsreicher macht. Am Ende des Buches findet sich aber auch ein Personenregister.

So eignet sich dieses Werk auch zur häppchenweisen Lektüre für zwischendurch und bietet dabei einige kurzweilige Unterhaltung.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Dezember 2013
Für dieses Buch, das eher ein Nachschlagewerk ist, hat Georg Markus von A - Z viele kuriose Geschichten rund um Österreich und auch die Monarchie, recherchiert und aufgeschrieben. Georg Markus schreibt immer sehr humorig über diese oder jene Begebenheit, man muss das Buch nicht in einem Zug durchlesen, sondern kann gerne irgendeinen Buchstaben des Alphabets wählen und dann die Geschichten und Anekdoten lesen. Finde ich sehr vergnüglich und gebe darum mindestens 5 Sterne!!!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Januar 2012
Das Buch entspricht voll meinen Erwartungen, die ausgelöst wurden durch einige Werbespots dafür im österr.Fernsehen.
Ich bin Fan der österr. Geschichte. Insbesondere der des Hauses Habsburg. Aber auch die jüngere Geschichte und die Geschichtchen Österreichs seit Bestehen nach Unterzeichnung des Staatsvertrages interessiert mich.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Januar 2012
Diese Buch ist einfach super. Herrlich zu lesen. Man kann sehr viel schmunzeln und lachen. Einfach gut geschrieben und man erfährt viele köstliche Anekdoten.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Januar 2012
Das neue Buch von Markus Raab ist sehr amüsant. Es ist leicht zu lesen, bietet einen Einblick in die Geschichte und es ist sehr empfehlenswert.
11 Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. August 2012
In diesem auf zahlreiche Personen Bezug nehmenden, alphabetisch gegliederten Werk Prof. Georg Markus' wird u.a. Katharina Schratt erwähnt, nicht aber etwa auch Anna Nahowski (sowie z.B. Helene Nahowski und Franz Nahowski).

Was den Bereich der Musik (u.a. jenen der Komposition) betrifft, so finden u.a. Anton (v.) Webern sowie Arnold Schoenberg (Markus schreibt stets "Schönberg", sowohl im (laufenden) Text als auch im Personenregister) Erwähnung.

Aus dem Bereich der Philosophie und Physik wird u.a. ein Ausschnitt des Lebens und Wirkens sowie insbes der (tragische) Tod von Prof. Dr. Moritz Schlick (des Grüündungsvaters des "Wiener Kreises") geschildert.

Aus dem Sektor "Sport", u.a. dem Bereich Fussball, wird den Lesern/innen - zu den (~Überschrifts-)Worten "KIND VON FAVORITEN" u.a. auch über Matthias Sindelar (sowie dessen und seiner Freundin tragischen Tod) berichtet.

(...)
22 Kommentare|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden