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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
10
3,8 von 5 Sternen


am 14. Januar 2007
Das Ärgerlichste: Die Karten stimmen nicht (mehr)! An vielen Stellen weicht der meist gut ausgeschilderte Mauerweg ab von dem Verlauf, wie er sich aus den Karten des Buches ergibt. In Falkensee etwa, in Frohnau (wo der Weg jetzt, warum auch immer, den Grenzstreifen verlässt und dann östlich der S-Bahn verläuft), in Glienicke/Nordbahn, wo über viele Kilometer der Weg dem alten Todesstreifen folgt und sich nicht mehr über die Wiesen von Lübars schlängelt, am Märkischen Viertel, in Schönholz, zwischen Wollankstr. und Bornholmer Str. ... Keine Einzelfälle also. Entstanden ist dieses gravierende Manko, so vermute ich, durch Veränderungen, die sich seit der dritten Auflage 2004 aus einem neuen Streckenverlauf ergeben haben. Deswegen: Die 4. Auflage ist dringend nötig (übrigens könnte ansonsten auch der gute Ruf des Verlages leiden!).

Bei falschen Karten kann ein Buch, das den Anspruch hat, "genaue Wegbeschreibungen" zu liefern, allenfalls noch drei Sterne bekommen, doch müsste sonst alles stimmen, nicht nur vieles. Dies ist hier nicht der Fall; es gibt leider einige Ungereimtheiten, manchmal sogar Fehler. Ohne zu sehr ins Einzelne zu gehen: Etwas weniger Westberlin, etwas mehr Mauer bekäme dem Buch gut. Zum Beispiel an den entsprechenden Stellen nicht nur lapidar informieren "Hier wurde .... erschossen" - leider auch dies nicht an allen Stellen, an denen Flüchtlinge getötet wurden -, sondern die Geschichten dazu aufschreiben, die sich ohne großen Aufwand aus der Seite [...] ermitteln ließen. Zum Beispiel die gescheiterte Flucht der 18-jährigen Marninetta Jirkowsky im November 1980 in Hohen Neuendorf, die nicht einmal erwähnt wird. 2 Freunde lässt sie vor auf der Leiter über die Mauer, dann wird sie entdeckt und stirbt im Dauerfeuer. Oder wie war das noch mit dem US-Sergeant, der einem angeschossenen Flüchtling nahe des Checkpoint Charlie 1964 half, die Mauer zu überwinden? Und wer war Heinz Brandt (in Pankow verläuft der Mauerweg über die Heinz-Brandt-Str.)?

Nebenbei: Bei der Konfrontation amerikanischer und sowjetischer Panzer Ende Oktober 1961, als die Welt den Atem anhielt, ging es mitnichten darum, dass die Amerikaner Pläne gehabt hätten, "die Grenzeinrichtungen der DDR anzugreifen", auch die östliche Seite befürchtete dies nicht. Sondern allein um das Recht der westlichen Siegermächte, sich auch im sowjetischen Sektor aufhalten zu können, ohne vorher von den besiegten Deutschen kontrolliert zu werden, auch nicht von "DDR-Deutschen". Dass hier die östliche Propaganda unkommentiert übernommen wird, ist peinlich, oder soll ich nur sagen: ist eben Westberlin?

Zwei kleine Ungenauigkeiten für die - hoffentlich anstehende Neuauflage, die das Buch auf jeden Fall verdient hat -: Michael Kohlhaas lebte nicht in Kohlhasenbrück (S. 50), sondern dort war eine einsam im Wald gelegene Brücke, an der Michael Kohlhaas den kurfürstlichen "Geldtransporter", wie man heute sagen würde, überfiel. Und Hundelaufgebiete im Mauerstreifen gab es nicht nur in Hohen Neuendorf (S. 86), sondern auch im Babelberger Park in Potsdam, in Sichtweite des Schlosses. Besuchte man den Park seinerzeit und ging an den ersten Metallzaun, dann zerrten die Hunde wie wild an den Ketten und ihr Jaulen und Bellen schallte durch den menschenleeren Park ...
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am 22. August 2016
Von Bikeline bin ich zuverlässige Radführer gewohnt. Der Mauerradweg in der Auflage 7/2014 bleibt für mich ein Reinfall.
Grund: Das Buch enthält noch immer so viele falsche oder veraltete Wegbeschreibungen, dass ich die Tour nach mehreren Versuchen einfach abgebrochen habe. So macht das keinen Spaß! Der Autor ist offensichtlich Politiker und kein Radler, sonst wären die Wege besser beschrieben. Ärgerlich: Die GPS-Daten sind sehr irreführend, sie basieren offenbar auf noch älteren Karten. Viele Wege gibt es so nicht mehr und auch mit GPS ist man oft hoffnungslos verloren.
Ebenso ärgerlich: Es fehlt ein Hinweis, dass der Weg unbedingt mit einem MTB befahren werden sollte. Rennrad, Liegerad, oder sportliches Tourenrad haben oft keine Chance mehr im Sand oder auf holprigen Waldwegen.
Die Tour kann man nur im vorgeschlagenen Uhrzeigersinn fahren. Wer dagegen fährt, kommt mit den wortreichen Beschreibungen im Buch nicht mehr klar. Teilweise gibt es fünf Seiten Text auf eine Karte.
Fazit: Aktuelle GPS-Daten aus dem Netz laden und ohne Bikeline fahren – zumindest den Mauerradweg.
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am 31. Oktober 2011
Der Autor hat so seine Probleme mit der Baupolitik des Westberliner Senats in den 80er Jahren, das steht schon mal fest. Auch sonst ist er offensichtlich von gefestigtem Weltbild. Zu gönnen ist es ihm. Als Radwanderführer hätte die Zeile "Fahren Sie einfach den Schildern 'Mauerweg' nach, bis sie wieder da sind, wo sie angekommen sind" auch nicht weniger hilfreich sein können.

Beispiel: Route 13 von Lichtenrade nach Lichterfelde-Süd. Im Text wird ausführlich das Notaufnahmelager Marienfelde beschrieben. Wird es auch auf der Karte hervorgehoben? Nein, warum auch, im Text sind ja Straße und Hausnummer angegeben, das muss reichen. Erstaunlicherweise scheinen Kirchen nahe der Strecke öfter eingezeichnet zu sein als z.B. Cafes oder Fahrradgeschäfte.

Wegbeschreibungen und Hintergrundinformationen sind bunt durcheinandergewürfelt, was hin und wieder funktioniert, aber anstrengend wird, wenn es mehrere Absätze lang wird. Vielleicht hätte man längere Artikel etwas von den Routenbeschreibungen separieren sollen.
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am 16. Mai 2012
bikeline hat Qualität. Die Routen-Bücher haben mich schon oft auf den richtigen Pfad geführt.

Dazu zählt auch der Mauerweg.

Einige Anmerkungen müssten trotzdem sein:

Der Mauerweg der Stadt Berlin (Die offiziellen Hinweisschilder) unterscheidet sich vor allem im Süden Berlins von der bikeline-Route.

Leider sind keine Unterkünfte vermerkt/eingezeichnet. Vor allem in den Berliner Vororten wäre dies sinnvoll, denn dort sind Hotels/Gasthöfe selten. Um den Mauerweg inklusive Fotostopps etc. zu erraten, braucht's zumindest drei Übernachtungen. und diese sind nicht in Berlin-Mitte (Mein Start war in Potsdam).

Trotzdem fünf Sterne, weil derart viele geschichtliche Hintergründe geliefert werden, dass die Tour nicht nur wunderschön (120 km geht's durch sagenhaft schöne Wälder und Vororte), sondern auch recht beklemmend (Mauertote-Denkmäler, Mahnmale etc.) ist.

Eine beeindruckende Tour - auch dank des bikeline-Buches von Michael Cramer!
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am 3. August 2013
Eigentlich ist das kein Radwegführer, sondern eine ausführliche
Darstellung von vielen Informationen, die sich entlang des Radwegs
ergeben.

Die Hinweise zur Wegführung gehen in einer Flut von Text unter und
diese fehlende optische Trennung zwischen Wegweisung und Erläuterungen
empfand ich während der Radtour als sehr nachteilig.

Der Verfasser ist Berufspolitiker der Grünen und wenn man seine Darstellung
liest, kann man den Eindruck gewinnen, dass alles Positive in den letzten 25
Jahren in Berlin nur von dieser Parteil ausging. Ob das so ist und inwieweit
hier eine einseitige Darstellung der Geschichte der letzten 25 Jahre betrieben
wird kann ich nicht beureteilen, aber es bleibt ein "Geschmäckle".

Nachdem andere Rezensenten schon auf inhaltiche Fehler hingewiesen haben bleibt
da ein Vorbehalt bestehen.

Als Information über die Geschehnisse an der Berliner Mauer scheint mir das Buch
trotz allem kaufenswert, da es m.W. nichts besseres gibt, zumindest nicht in dieser
Preislage.

Ich hätte mir zum Abfahren des Radwegs einen Wegführer gewünscht, der diese Bezeichung
auch verdient.
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am 21. Januar 2013
Wer den Mauerradweg in Berlin fahren will muss dieses Tourenbuch
unbedingt dabei haben. Schon in der Vorbereitungszeit ein sehr gute Werk.
Hinweise auf Sehenswürdigkeiten und die Entfernungsetappen sind sehr
sind sehr gut dargestellt.
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am 1. Mai 2014
Dieses Radtourenbuch ist ausgezeichnet. Durch dieses Buch lernt man viel über die Geschichte Berlins in den Jahren 1961-1989. Es ist nützlich für jeden der den Berliner Mauerweg fahren oder laufen will. Es ist sehr empfehlenswert.
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am 27. Juli 2015
Das Radtourenbuch war eine gute Unterstützung beim Mauerradweg. Die Informationen zu den einzelnen Streckenabschnitten war sehr tiefgreifend. Das Radtourenbuch von bikeline und die angbotenen Downloads waren sehr hilfreich.
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am 14. Oktober 2012
Das Buch ist gut aufgebaut, sehr informativ und mit viel Sachkenntnis zusammengestellt worden.Es regt zahlreiche Personen an, diesen Weg auch zu benutzen.
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am 10. Februar 2013
Dies war ein Geschenk zu Weihnachten. Primär hat es dem Beschenkten gut gefallen. Eine weitere Aussage ist nicht möglich, leider.
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