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Kundenrezensionen

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am 25. Februar 2013
Jenny Lawson ist eine amerikanische Bloggerin, die vor allem durch ihren schwarzen Humor Berühmtheit erlangte. Ihr Buch „Das ist nicht wahr, oder?“ erzählt von ihrem Leben, den skurrilen Erlebnissen, die ihr widerfahren. Jetzt kann man sich gerne die Frage stellen, warum man die biografische Geschichte einer Frau lesen sollte, die im deutschsprachigen Raum nicht sehr bekannt ist. Die Antwort ist ganz einfach: Jenny Lawson ist nicht normal.

Geprägt davon, dass ihr Vater Tierpräparator ist, war ihre Kindheit von so manchen seltsamen Begebenheiten erfüllt, geben genug Grund, warum sie und ihre Schwester zutiefst traumatisiert sind. Und irgendwie fragt man sich das ganze Buch über – „Das ist nicht wahr, oder?“. Manche Situationen sind wirklich so absurd, dass man an der Wahrheit zweifelt, dann aber doch nicht, weil die Autorinnen oft einen Bildbeweis zu ihren Geschichten liefert und dann, dann denkt man nur so: Oh mein Gott.
Das Buch beschäftigt sich jetzt aber nicht nur mit der Kindheit von Jenny Lawson, obwohl, es würde locker alleine für ein Buch reichen, aber nein, wir durch- und erleben an der Seite der Autorin ihren Lebensweg. Klingt nicht sonderlich spektakulär, ist es aber, weil was Jenny Lawson passiert, lässt sich eigentlich mit keinen Worten beschreiben und doch findet sie welche. Und in diesen liegt auch eine unglaubliche Kraft, triefender Sarkasmus beschreibt nicht mal annähernd was man da liest. Es ist eigentlich unbeschreiblich, lässt sich in keine Kategorie pressen.

Bevor man sich das Buch kauft, sollte man unbedingt die Leseprobe lesen. Sicherlich ist der Humor nicht der Geschmack von jedermann, weil er irgendwie sehr speziell ist und dann doch wieder nicht, es sind halt einfach die Gedanken eines sehr liebenswerten Freaks. Trotzdem, Leseprobe ansehen und Buch dann trotzdem kaufen, ob es gefällt oder nicht, im Regal macht es sichtlich schon mal gut.

Erwartet hatte ich mir ein amüsantes Buch, damit wurde ich bedient, aber ein Leben ist nie immer nur gut, sondern da gibt es auch Schattenseiten. Diese findet man auch hier vor, der Unterschied ist nur, dass die Situationen nie biederernst betrachtet werden. Die Autorin hat psychische Probleme, man liest darüber und sieht die Schwere, aber sie schreibt darüber mit einem Zwinkern, entnimmt ihren oft seltsamen Verhalten die Schärfe, kann selbst über sich lachen, ohne wirklich etwas ins Lächerliche zu ziehen. Manchmal war es wirklich so, dass ich eine Stelle las, lachen musste, weil sie so absonderlich wirkte und mich im nächsten Moment ermahnen musste, nicht über die Probleme von anderen Menschen zu lachen, weil es eigentlich gar nicht witzig ist, aber verdammt, es war witzig.

Der Schreibstil ist erfrischend anders, zeigt auf, dass man über sich selbst lachen kann und sollte. Es ist wirklich ein wenig so, als würde man einen Blog lesen, manchmal sind die Geschichten ein wenig durcheinandergeraten, da ist jemand tot, dann wieder lebendig, aber letztlich doch leider tot. Manchmal vermischt sich alles ein bisschen, aber es ist so ein minimaler Mankopunkt, dass man getrost darüber hinwegsehen kann. Es ist einfach ein geniales Buch.

Ich denke, das Buch werde ich noch öfters lesen, weil ich glaube, man kann nicht alles auf einmal aufnehmen, zu intensiv sind die Geschichten, zu sehr muss man manchmal lachen, dass es schwer fällt, die Gedanken gleich wieder frei zu bekommen. Für Englischkönner gibt es auch den Blog [...] bei welchen man sich seine tägliche Dosis Wahnsinn abholen kann.

Fazit:
Was soll man sagen, wenn man die leise Vermutung hat, jetzt schon ein Jahreshighlight 2013 in den Händen zu halten? Unbedingt lesen, wenn man selbst in bisschen seltsam im Kopf ist und einen sarkastischen Humor hat, der gerne mal Grenzen sprengt und nicht alles immer zu ernst nimmt.
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am 10. April 2013
Jenny Lawson ist Bloggerin mit einem Tierpräparator als Vater und einer Mutter, die sich für ihre Kinder im Winter nur Brotbeutel anstatt von Schuhen leisten kann.

Leider machte mir Lawsons Werk es wirklich schwer. Auf der einen Seite ist es: unglaublich skuril, abgefahren, wortgewandt, vulgär und fahnenschwenkend lustig. Auf der anderen Seite allerdings auch ständig "Ich bin ja so VERRÜCKT" brüllend, schlechte Fäkalwitze reißend und sehr von sich selbst überzeugt (als Buch, nicht als Mensch - also, auf die Autorin bezogen). Dazu noch ziemlich egoistisch (auf die Autorin bezogen). Ja, das war wohl mein größtes Problem: Jenny war mir einfach unsympathisch.
Ihr Leben war ohne Zweifel sehr interessant und, auch wenn vielleicht nicht alles der Wahrheit entspricht - wen kümmert's? Wenn es super verpackt ist! Ist ja nicht so, als hätte sie die Hitlertagebücher neu schreiben wollen (haha). Zudem gefielen mir die Fotos innerhalb des Buche sowie das Buch, wie es gebunden und gedruckt war, sehr.

Andererseits störte mich das ständige Über-sich-selbst-gequassele und andere Vor-den-Kopf-gestoße (ohne Rücksicht vor Verluste) dann doch nach einer Weile ziemlich. Außerdem scheint Jenny kein Kapitel gut zu finden, in dem nicht einmal das Wort Vagina drin vorkommt und das widerum, stört mich wirklich sehr (vielleicht bin ich auch einfach zu prüde). Blöd fand ich auch die teilweise sehr großen Zeitsprünge zwischen ihren Geschichten UND die Tatsache, dass die Autorin seitenweise über einen Witz reden kann, den sie leider schon auf der ersten Seite des Kapitels (manchmal sogar schon in der Überschrift) verrät. Das ist lahm.

Keine klare Buchempfehlung von mir - und wenn nur an Menschen die meinen, sie könnten Gefallen an feministischen Vaginasprüchen und ausgestopften Krokodilen finden. Die werden dieses Buch dann wohl lieben. (:
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am 19. März 2013
Jenny Lawson, eine amerikanische Bloggerin, erzählt in ihrem Buch Das ist nicht wahr, oder?" von ihrem Leben, mit skurrilen und zum Teil befremdlichen Erlebnissen.
Ihr Vater war ein Tierpräparator und eher der durchgeknallte Typ und somit gab es viele Gelegenheiten für abartige Vorkommnisse, die die Kindheit und somit das Leben von Jenny Lawson stark beeinflusst und gar traumatisiert haben.
Das Buch lässt sich nicht beschreiben, die Autorin schreibt mit einem Sarkasmus und Absurdität über ihr Dasein als Freak, dass man selbst nicht mehr weiß, ist das jetzt wahr oder nicht. Manches ist einfach absurd, manches ist einfach urkomisch und manchmal ist es eine sehr anstrengende Lektüre.
Schön ist, dass das die Autorin es schafft, über sich selbst zu lachen und manchen an den Tag gelegten Verhaltensweisen die Schärfe zu nehmen, doch ist insgesamt das Buch mit über 350 Seiten ein recht schwer verdaulicher Brocken, der seine ganz individuelle Eigenart besitzt.
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am 13. August 2013
Das ist wirklich nicht wahr, endlich mal unverschnorkelt eine nette Biografie aus einem genauso unverschnorkeltem normalen und alltäglichem Leben erfrischend und eindringlich lustig erzählt. Ganz meine Kragenweite und deshalb beide Daumen hoch und eine so was von klare Kaufempfehlung für dieses Buch!! Bin zum Glück erst mitten drin und habe noch ein ganzes Stück Spaß vor mir!
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am 17. März 2013
Rezension:

Wer denkt, dass das Cover mit dem Druck von flauschigem rosafarbenen Fell und einem Nagetier mit Halskrause und Umhang irgendwie unangenehm verrückt ist, der sollte “Das ist nicht wahr, oder?” von Bloggerin Jenny Lawson besser nicht lesen, denn das ist nur der Gipfel des Eisbergs – und ein perfektes Buch für mich.

Jenny Lawson hat einen absolut tollen und fesselnden Schreibstil und einen genialen, wenn auch etwas kranken Humor, der veranlasste, dass ich mich immer wieder gepflegt hysterisch kichernd auf dem Boden rollte (also… zumindest in Gedanken – der Boden ist so hart, aber gelacht hab ich wirklich immer wieder) und untröstlich traurig war, als ich alles gelesen hatte und feststellen musste, dass mein (schlechtes) Englisch nicht ausreicht um den Blog mit gleicher Freude zu lesen.

Ich bin mir nicht sicher, ob es für mich spricht, dass ich mich mit der Autorin so sehr identifizieren konnte, aber genau so ist es. Zwar habe ich nicht ganz so strange und unglaubliche Geschichten auf Lager, aber die wirren bis absurden Gedankengänge und die liebenswürdig verpackten Ticks und psychischen Unannehmlichkeiten sind mir absolut nicht fremd (Das war dann jetzt wohl ein indirektes Outing). Ein tolles Gefühl, zu merken, dass man nicht der Einzige im Freak-Universum ist.

Selten, bzw. eigentlich noch nie habe ich ein Buch gelesen, bei dem ich die Autorin drücken und anschließend einen mit ihr drauf machen wollte und auch ihre Familie, von der sie berichtet ist irgendwie auf eine unangepasste Weise toll. Meine Favouriten sind vor allem ihr (wirklich) verrückter Vater, der Tierpräparator ist und ihr verhältnismäßig normaler Mann, der alles mit einer Engelsgeduld und irgendwie trotzdem immer einem leicht ärgerlichen Gemütszustand seit vielen Jahren erträgt.

Empfehlen würde ich “Das ist nicht wahr, oder?” vor allem Leuten, die wissen, dass sie irgendwie ‘anders als die anderen Kinder’ sind und mit Humor dazu stehen – es ist nicht schlimm ein Freak zu sein ; ).

Fazit:

Ein neues Mitglied auf meinem Lieblingsbuch-Regal. Völlig strange Geschichten aus dem Leben einer Bloggerin und ein Humor, der ‘normalen’ Gesellschaftsmitgliedern im Hals stecken bleibt. Ich liebe es!
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am 6. März 2013
Das Buch im Schutzumschlag ist schon ein Hingucker, aber auch ohne dieses Gewand kann sich diese Lektüre durchaus sehen lassen.
Aber auch die Verpackung vom Verlag war toll. Das Buch war extra in eine Art Verlags-Geschenk-Packpapier eingeschlagen, was ich natürlich Klasse fand.
Nun zu dem Inhalt dieser Wundertüte.
Man lernt in diesem Buch eine Frau kennen, die in Amerika wohl unter dem Begriff "The Bloggess" bekannt ist und uns nun auf lustige und auch schockierende Art und Weise ihre Lebensgeschichte erzählt.
Was davon nun wahr oder erfunden ist muss jeder für sich selber entscheiden. Ich habe die meiste Zeit mit einem Grinsen auf den Lippen meine Nase in dieses Buch gesteckt, manchmal das Gesicht vor Widerwillen und Unglauben verzogen und oft ein "Die hat nen Knall" vor mich her gemurmelt. Ja, dieses Buch ist nicht wie alle anderen und nein, ich bereue es nicht meine Zeit mit dem lesen der geistigen Ergüsse von Jenny Lawson verbracht zu haben. Ok, so manches mal ging mir ihr ewiges betonen wie durchgeknallt und kaputt sie doch sei so ziemlich auf die Nerven. Aber dieses Buch ist wie ein Autounfall, man sollte nicht hinsehen, kann aber auch nicht weg gucken.
In diesem Sinne, mit den Worten von Jenny:
"Bitte sehr, gern geschehen."
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am 3. Mai 2013
Wer ein skurriles, schrilles, lustiges und verrücktes Buch sucht, liegt mit Jenny Lawsons Autobiographie „Das ist nicht wahr, oder?“ genau richtig! Die US-Bloggerin berichtet von ihrer Kindheit in Wall-Texas mit einem Tierpräparator als Vater, der gerne seine beiden Töchter mit allerlei Getiers „unterhält“. Weiter schildert sie ihre Schulzeit, die unter anderem tiefe Eingriffe in die Anatomie der Kuh beinhaltet und das Erwachsen werden, mit ihrem Ehemann Viktor und ihrer gemeinsamen Tochter Hailey.

Schon der Start ins Buch mit "Dieses Buch ist absolut wahr, bis auf die Stellen, die es nicht sind." verspricht Einiges und der Leser wird auch tatsächlich nicht enttäuscht; wobei ich mir sicher bin, dass es die einen lieben, die anderen hassen werden. Jennys Leben ist ein offenes Buch, in dem sie beispielweise schmerzfrei und sehr amüsant auch von ihren psychischen Problemen und daraus folgenden „Katastrophen“ berichtet. Man lacht, aber leidet auch mit ihr, man wird mal von Lachflashs geschüttelt, manchmal schüttelt man auch nur den Kopf und Fremdschämen ist auch noch drin. Das Buch weckt Emotionen auf eine ganz andere Weise wie es „gewöhnliche“ Bücher von normalen, gesunden Autoren tun, aber ich bereue nicht 360 Seiten einer durchgeknallten Frau gelesen zu haben - ganz im Gegenteil hoffe ich auf einen weiteren Teil, der nur so vor Humor und Sarkasmus strotzt.
Der Stil ist sehr flüssig, unterhaltsam, authentisch und einfach gut zu lesen. Oft man sich fragt was nun tatsächlich wahr ist, was in Teilen, oder gar komplett erfunden und nicht selten belegen Bilder die scheinbar unglaublichsten Geschichten!

Wer das nicht liest, hat wirklich was verpasst!
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am 15. April 2013
Meine Meinung:
Der Titel trifft's auf den Punkt: "Das ist nicht wahr, oder?" ist DER Satz, der einem permanent durch den Kopf geht, wenn man dieses Buch ließt. Und was das Cover anbetrifft, eine Zeichnung von einer weißen Maus mit Cape und ganz viel Fell drumherum, das Ganze dann nochmal farblich unterlegt - ich finde es mehr als passend. Diese Kombination ist einfach schon so unglaublich, dass eigentlich das Gesamtpaket ein echter Eyecatcher ist. Das fragt man sich sofort, um was es in diesem Buch wohl gehen mag.

Dieses Buch ist eine mehr oder weniger wahre Autobiographie von Jenny Lawson, jedoch ist es wohl die verrückteste Lebensgeschichte, die ihr jemals zu Gesicht bekommen werdet und das ist ganz und gar nicht untertrieben. Jenny hatte ein Leben, welches das Wort "verrückt" auf eine komplett neue Dimension bringt und es quasi neu definitiert. Ein guter Rat meinerseits: Esst oder trinkt nicht während des Lesens, denn wenn etwas schon komplett verrückt ist, keine Sorge, es geht immer definitiv noch schlimmer, bzw. witziger!

Allerdings muss ich sagen, dass dieses Buch absolut nichts für jeden ist. Nicht jeder versteht diesen Humor, denn von Ironie, Sarkasmus, bis hin zum klassisch schwarzen Humor ist alles vertreten, von ethischer Vorsicht, bzw. generell von Erbarmen gegenüber irgendeinem Themengebiet, sei es der Termin beim Frauenarzt, die Kindheit, die Highschool, die Liebe, die Hochzeit, Familie einfach alles, was einem früher der später im Leben begegnet, so wie Jenny Lawson auch.

Jenny Lawson alias "The Bloggess" betreibt einen Blog, der monatlich von über 3 Millionen Menschen gelesen wird und gilt als Blog-Ikone. Kein Wunder also, dass auch ihr Buch wundervoll locker und amüsant geschrieben ist. Die Autorin schreibt genau so, wie sie mit dir und mir reden würde (jedenfalls denke ich das) und das ist richtig entspannend. Ein Lacher folgt dem anderen und abgesehen davon kann man der "Geschichte" sehr gut folgen und flüssig lesen.

Insgesamt hat "Das ist nicht wahr, oder?" meine Erwartungen, die recht hoch waren, sogar übertreffen können. Durch die Leseprobe konnte ich schon für entscheiden, ob das Buch meinem Humor entspricht und konnte mich auch auf eine gehörige Ladung Verrücktheit vorbereiten, aber bei diesem Buch kann man sich so lange vorbereiten wie man will, dass es SO verrückt ist, damit rechnet man nie - versprochen!

Fazit:
5 von 5 Punkten! :)
Unterhaltung habe ich mir gewünscht, Unterhaltung³ habe ich bekommen! :)
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VINE-PRODUKTTESTERam 8. April 2013
Meist werden Biographien nach dem Ableben einer wichtigen Person geschrieben. Oder jemand verfasst Memoiren über sein bisheriges Leben, wenn etwas Großes, Wichtiges passiert ist.
Oder wenn man einfach so verdammt beliebt ist, dass man einfach noch ein Buch schreiben muss, weil man mit einem Blog selten viel Geld verdient.

So geht es Jenny Lawson, die seit langer Zeit schon bloggt und ihr skurriles Leben darstellt. Und dann verfasst sie einfach mal ihre Kindheit als Buch, weil man das als Person des öffentlichen Lebens irgendwann so macht.
Und die Kindheit von Jenny Lawson war abgedreht und wunderbar zugleich.

Was ich an dem Buch wirklich mochte:
- "Das ist nicht wahr, oder?" ist der Titel und Leitspruch zugleich. Jedes Abenteuer hat einen Hauch von Unwirklichkeit, sodass man sich permanent fragt, ob das einem Menschen wirklich so passieren kann. Ich meine, wer zündet bitte die Gebrauchsanleitung im noch nie benutzten Herd an? Oder wer wickelt eine Waschmaschine in Decken ein, damit die Wäsche nicht einläuft? Oft sind auch Fotos dabei, das was ganze wieder glaubwürdig macht - aber eben nur zu einem gewissen Teil, sodass man als Leser permanent schmunzeln musste und einfach denken "mensch, die hat super gute Fantasie!"
- Jenny Lawson erlebt nicht nur abgedrehte Sachen, sie schreibt auch so. Teilweise waren es ihre Formulierungen und einseitigen Darstellungen, die einen Abschnitt urkomisch machten. Ständig versuchte sie, den Leser von der eigenen Vernunft und Unschuld zu überzeugen und sprang dabei begeistert von Fettnapf zu Fettnapf - bzw. Verrücktennapf! Diese Art der Beschreibung war großartig!
- Es gibt ein Kapitel, das zeigte, wie ernst Jenny Lawson auch schreiben kann. Sie nahm einige Dinge mit Humor, aber wusste eben auch um die ernsten Seiten des Lebens. Das fand ich sehr sympathisch.

Was ich an dem Buch nicht so mochte:
- Es gibt zwischendurch ein sehr trauriges Kapitel. Natürlich gehört das zu ihrem Leben, und erklärt auch einige Dinge in Bezug auf die Medikamente, aber in den angekündigten Ton von krassem Humor und ungezügelter Lachmuskelbelastung passte das Kapitel absolut nicht.
- Teilweise waren die Geschichten zu überdreht, fand ich. Man fragt sich eben oft, ob das wirklich stimmt, und auch wenn es als humorvolle Geschichten rüberkommen soll, fand ich es manchmal eben zu viel. Dann war das nicht mehr lustig, sondern einfach nur noch dämlich.

Insgesamt hat mir die Lektüre Spaß gemacht und das Buch war einfach zu lesen. Es hätten gerne noch ein paar mehr Kapitel sein dürfen, aber so war die Länge auch ok.
Jede Geschichte für sich ist lesbar, sie funktionieren also viel auch als Kurzgeschichten. So konnte man zwischendurch leicht Pausen machen.

Wer noch mehr von Jenny Lawsons Wahnsinn lesen möchte, darf ihren Blog besuchen.

Für dieses abgedrehte, wirklich humorvolle und liebevoll geschriebene Buch gebe ich vier Sterne.
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am 3. April 2013
Kurzbeschreibung:
Als Kind wollte Jenny Lawson nur eines: sein wie alle anderen. Ihr großherziger, aber atemberaubend unausgeglichener Vater – ein Mann im Tierpräparatoren-Business, der seine Erziehungsmethoden mit selbst erlegten Tierhandpuppen vermittelt – wusste dies zu verhindern.
(Quelle: Metrolit)

Meine Meinung:
Dieses Buch bietet einen kleinen Einblick ins Leben von Jenny Lawson, auch bekannt als „The Bloggness“.
Die Autorin und Bloggerin erzählt hier über ihre Kindheit, von prägnanten Erlebnissen und ihrer Familie. Ihr Vater beispielsweise war ein Tierpräperator und mit ihm hat sie Erlebnisse gehabt, die Jenny geprägt haben.
Eigentlich wollte Jenny ja nur eines, sie wollte immer so sein wie die anderen. Doch dies weiß ihre Familie schon zu verhindern. Ihre Schüchternheit ist ihr Problem und sie entwickelt Angstzustände, die sie letztlich sogar zu einer Außenseiterin machen.
Später aber begegnet sie Victor und diese Begegnung verändert ihr Leben nachhaltig …

„Das ist nicht wahr, oder?“ stammt aus der Feder der Bloggerin und Autorin Jenny Lawson. Sie hat einen Blog, den täglich sehr viele Menschen besuchen. Es ist quasi eine Autobiographie von Jenny Lawson.

Jenny selber ist ein Freak. Sie ist chaotisch, charmant, intelligent und tollpatschig zugleich und kann über sich selber lachen. Ihr Vater war Tierpräperator und hat ihre Kindheit ganz entscheidend geprägt. Jennys Mann hingegen erträgt Jennys Verrücktheit mit viel Geduld und das nun schon viele Jahre. Als Kind war Jenny sehr schüchtern, obwohl sie eigentlich immer so sein wollte wie andere ihres Alters. Sie litt unter Angstzuständen, die sie zur Außenseiterin machten.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig klasse, einfach und fesselt den Leser manchmal richtig gehend. Er ist voller Sarkasmus, Selbstironie und schwarzem Humor und Lachen steht beim Lesen auf der Tagesordnung.
Jenny Lawson erzählt hier kleine Geschichten. Man muss als Leser selber entscheiden was man für wahr empfindet und was nicht. Es gibt witzige Stellen aber auch mal recht traurige.

Fazit:
„Das ist nicht wahr, oder?“ von Jenny Lawson ist ein Buch das sich in keine Kategoerie drängen lässt.
Es ist ein abgedrehtes Buch voll Ironie und Sarkasmus, liebevoll geschrieben.
Geeignet ist es für alle, die solche Bücher lieben und sich vielleicht sogar selbst als Freak ansehen.
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