flip flip Hier klicken Jetzt informieren Spring Deal Cloud Drive Photos Mehr dazu Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimitedFamily BundesligaLive



am 14. Januar 2018
Das Buch ist, jenseits der klassischen Bogensportliteratur auf jeden Fall lesenswert.

Allerdings muss ich sagen, das mir das letzte Drittel doch etwas Wiederspenstigkeit gebracht hat. Ich bin aktiv in einer Kirchengemeinde tätig wurd würde mich selbst als Alltagschrist bezeichnen. Also jemand, der durchaus Dinge der Kirchen und des Glaubens auch mal in Frage stellt und evangelikale Strömungen eher abschreckend finden. (Nur soweit um meinen Kommentar besser einzuordnen)

Zurück zum Buch!

Der erste Teil beschäftigt sich allgemein mit Bogenschiessen. Ja, es gibt Bücher die genauer sind und viel detailierter das Thema aufgreifen, aber bis auf ein paar kleine Fehler, schreibt er erstmal nichts, was man nicht als Einführung zu Schiessen aus Spaß nutzen könnte.

Einzig in der Einleitung, bei der er über seine Kindheit berichtet, als Kind eines Missionarsehepaars (evangelisch) ist er in einem Eingeborenendorf aufgewachsen und hat dort von einem "Opa" eines anderen Kindes einen Übungsbogen gebaut bekommen. Das ist nur ein Absatz in der Einleitung. Schade, ich hätte gerne noch etwas mehr über diese Kindheit herfahren.

Schön finde ich auch den Abriss in die europäische Geschichte des Bogenschiessens bis hin zur Neuzeit. War mir so bisher gar nicht bekannt. Wieder was gelernt.

Im zweiten Teil wird sich mehr mit den meditiativen Fragen rund um das Bogenschiessen

Ja, kann man Folgen, zumindest bei einigen Ideen. Aber lesenswert ist es auf jeden Fall.

Leider kann ich persönlich mit dem Dritten Teil nichts anfangen. Ich gehöre zu den Leuten, die um Gebetskreise und Gruppenveranstaltungen einen großen Bogen machen. Religion ist für mich etwas privates. Lieber eine leere Kirche und Ruhe finden, als Religiöse Massenveranstaltungen. Wobei Masse bei mir schon mit mehr als 3 Leuten beginnt!

Zu deutsch, den Teil hätte ich nicht gebraucht. Nicht mein Ding. Wer nicht emfpänglich ist für diese Art von "Glaubensarbeit", der geht lieber alleine auf die Wiese und schiesst ein paar Pfeile :-)
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 23. Oktober 2015
Ich sehe das Buch als Türöffner in eine andere Sichtweise des meditativen Bogenschießens. Vorher war für mich Bogenschießen und Meditation ein asiatisch vernöstliches Ding. Ich bin mangels Vorbildung überhaupt nicht auf die Idee gekommen, dass es eine europäische Bogenkultur zusammen mit Meditation geben könnte. Jedes dicke Buch hätte mich abgeschreckt. Ein dünnes Buch muss "Lücken" aufweisen - wie soll es anders sein können. Aber es hat den Wunsch geweckt mehr in dieser Richtung zu suchen. Für mich hat es getaugt...
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 8. April 2014
Ein kleines Büchlein das mich nach der Lektüre sehr zwiespältig zurücklässt. Die technischen Seiten des Bogenschießens werden kurz und knapp dargelegt und gehen nicht sehr in die Tiefe. Was das Meditative, das Traditionelle und den geistlichen Übungsweg betrifft war ich überrascht über den geringen Tiefgang und die mangelnde Substanz. Die Art und Weise wie versucht wird von einzelnen historischen Persönlichkeiten (unter anderem Robin Hood) eine seelische Analyse zu entwickeln lässt einen in dieser Plattheit wirklich kopfschüttelnd zurück.
Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren dass hier das traditionelle Bogenschießen leider als Vehikel für die Verbreitung und Festigung eines christlichen Lehr- und Lebensgebäudes missbraucht wird. Das ist schade denn das Bogenschießen ist eine archaische und kulturgeschichtlich tief im Menschen verankerte Leidenschaft und hat mit Christentum erstmal gar nichts zu tun.
Andererseits muss man ja auch nicht alles gut finden was man liest, gerade Aussagen und Meinungen die einem aufstoßen bewirken ja ein neues Überdenken der eigenen Position. Von daher war die Lektüre auf jeden Fall fruchtbar. Selbst für mich als Nicht Christ. Es kann ja jeder Bogenschießen wie er will!
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 19. Juni 2015
Wer kommt schon beim Bogenschießen darauf die als Meditation zu sehen?
Obwohl worauf kommt es dabei an doch nur auf die Fokussierung auf das Jetzt und hier genau wie beim meditieren, bei diesem Werk heißt es lesen und darüber nachdenken und nicht nur lesen.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 20. November 2016
Als nicht Christin und Gläubige zwar nett mal so eine Sichtweise über das Bogenschießen zu lesen, aber mehr auch nicht... wenn man nicht wirklich am religiös Geistlichen Aspekt interessiert ist bringt das Buch jetzt nicht wirklich was...
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 2. April 2013
Wer das Bogenschießen nicht nur als sportliche Disziplin ausübt und darin eher einen Sport für Körper, Geist und Seele sieht, dem sei dieses Buch sehr ans Herz gelegt. Mich persönlich hat es sehr ansprochen.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 11. März 2015
Ob man das gelesen hat, ist wirklich unerheblich. Ich hab mir wesentlich mehr erwartet als die Selbstdarstellung eines Pfarrers. Das Thema würde wohl mehr hergeben.
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 22. August 2013
Alle, die mit christlicher Religion nichts am Hut haben bzw. die von der Lektüre eine Art Anleitung zum Mentaltraining erwartet haben, werden ganz sicher enttäuscht sein. Man muss sich voll auf das christliche Weltbild und dem daraus gefolgerten Übungsweg einlassen. Abgesehen davon finde ich, wird das Thema auch recht oberflächlich abgehandelt. Die Natur als Gottes Schöpfung bewusst wahrzunehmen und vor und nach dem Bogenschießen Gebete sprechen - das sind exemplarische "Tipps" für den geistlichen Übungsweg und Lebenshilfe aus diesem Buch. Das kann für Christen oder religiös Suchende durchaus ein anregendes Buch sein. Für mich war's leider nix.
12 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 3. Oktober 2013
Hier ist nicht nur das Bogenschiessen an sich erklärt sondern auch der Grund und Sinn des schiessens.
Es geht ja schließlich nicht nur um rumschiessen an sich sondern auch an das was die Seele fühlt und der Geist verlangt.

Ich kann das Buch nur empfehlen!
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 3. Januar 2013
Seit langem betreibe ich eben dieses Bogenschießen, für mich selbst und auch für verschiedenste Gruppen. Immer wieder stöbere ich in der Bogen-Literatur, um Ergänzendes und Weiterführendes zu finden. Viele 'Fehlkäufe' habe ich dabei schon getätigt.
In dem Buch von Haringke Fugmann "Meditatives Bogenschießen" handelt es sich nun um die Beschreibung eines Ansatzes des traditionellen Bogenschießens, der die einzelnen Sequenzen dieses Tuns sauber und klar unter die Lupe nimmt, sie bestens erklärt - und vor allem auch den Mehrwert dieses Tuns nahe bringt.
Standpunkt, Spannung, Loslassen u.ä. sind Aspekte des Lebens, die beim meditativen Bogenschießen unabdingbar eine Rolle spielen und unmittelbar erfahrbar werden können.
Ohne eine fremde, fernöstliche Tradition zu implementieren, (wo es nicht passt oder nicht nötig ist) stellt er die Tiefe und Intensität des schlichten Agierens mit Pfeil und Bogen heraus.
Dabei ganz besonders hervorragend (was fatalerweise so oft vernachlässigt wird!): Hinweise auf Sicherheit für Material und Schützen und Umgebendes! Zum verantworteten Agieren mit Pfeil udn Bogen gehört dies unerlässlich dazu!
In allem Ge- und Beschriebenen wird die unaufgeregte Freude des Autors an diesem Tun deutlich und spürbar.
Kurzum: eine hilfreiche Lektüre für alle, die diesem Ansatz des Bogenschießens innerlich und äußerlich Raum geben möchten!
Ich werde den Teilnehmenden meiner Seminare dieses Buch wärmstens empfehlen!
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden