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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
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Format: Taschenbuch|Ändern
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am 25. Juni 2014
Natürlich ist es gut über unsere heutige Lebensweise nachzudenken und auch daran, was aus unserer Gesellschaft in Zukunft werden soll. Natürlich kann es so, wie es jetzt ist, nicht mehr lange weitergehen. Und gut ist auch zu schauen, wie unsere Vorfahren früher gelebt und überlebt haben. Soll heißen, die ersten beiden Kapitel in diesem Buch sind gut und haben mich neugierig gemacht. Aber was Frau Taubert ab dem 3.Kapitel schreibt ist das gute Papier nicht wert, auf dem es gedruckt wurde. Natürlich kann sie als einzelner Mensch in unserer heutigen Gesellschaft ein Jahr lang ohne Geld leben, aber was ist, wenn es keine Überflussgesellschaft mehr um sie herum gibt, die Lebensmittel wegwirft, die sie „containern“ kann, wenn keiner ihr kostenlos Wohnraum zur Verfügung stellt und keiner sie kostenlos in seinem Auto mitnimmt? Wie hätte sie im Winter überlebt, wenn ihr nicht jemand einen Bauwagen überlassen hätte und wenn ihr nicht ein Nachbar trockenes Brennholz geschenkt hätte? Was passiert wenn alleine in Deutschland 80 Millionen Menschen versuchen sich durch Selbstversorgung zu ernähren, Wildpflanzen sammeln, auf die Jagd gehen und Bäume fällen, um mit Holz heizen und kochen zu können? Dann wird es mit der von ihr hoch gelobten Solidarität ganz schnell vorbei sein und jeder nur noch um sein eigenes Überleben kämpfen.
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am 3. Oktober 2014
Das Buch beleuchtet alternative Lebenskonzepte aus einem anderen Gesichtspunkt als es sonst Ratgeber tun. Angefangen bei der Ernährung, werden über Reisen ohne Geld und das Teilen von z. B. Kleidung die unterschiedlichsten Konzepte, Denkweisen und Lebensmodelle beleuchtet. Alles fußt auf eigenen Es Erfahrungen, die die Autorin selbst damit gemacht hat. Geschildert werden diese meist mit einem gewissen Augenzwinkern, manchmal ernst, aber immer sehr ehrlich. Es wird nichts schöngeredet, aber persönliches Empfinden geteilt, was es besonders interessant und informativ macht.
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TOP 100 REZENSENTam 19. Februar 2014
Die meisten von uns leben in einem Zustand des "Eigentlich". Eigentlich sollte man weniger Fleisch essen, eigentlich sollte man nicht diese Billigklamotten aus China kaufen... Und dann macht man es doch, sei es aus Gewohnheit oder aus Bequemlichkeit. Greta Taubert hat es nicht bei den Vorsätzen belassen und hat ausprobiert wie es ist, wenn man das, was man vorher gekauft hat, versucht selbst herzustellen. Und darüber hat sie ein interessantes Buch geschrieben, wie ich finde.

Aber wie kommt man eigentlich auf die Idee, der Konsumwelt zu entsagen und ein einfacheres Leben anzustreben? Gemäß dem Buchtitel war ja für die Autorin der Grund, sich auf die Apokalypse vorzubereiten. Na gut, das scheint nun etwas weit hergeholt (hoffentlich zumindest!) Aber in einem gewissen Sinne stimmt es doch. Denn wie soll man es sonst nennen, was wir mit unserem westlichen Wohlstandverständnis verursachen, aber nicht sehen (wollen): die toten Kälber in den Massentieranlagen, die ausgebeuteten Frauen in Taiwan.

Frau Tauberts Buch ist keinesfalls ein moralinsaurer Ratgeber zur Weltrettung. Bei ihrem Versuch sich aus den Konsumstrukturen heraus zu lösen, hat sie Erfahrungen gemacht, mit denen sie vorher wohl selbst nicht unbedingt gerechnet hat. Nämlich, wie beglückend es sein kann, mit eigentlich fremden Menschen zusammen zu gärtnern, mit eigenen Händen zu basteln, zu teilen, zu tauschen - und dabei den Gedanken des Gemeinwohls zu leben: also nicht nur zu fragen, was kann ich abgreifen, sondern auch: was kann ich einbringen?

Natürlich ist das nicht immer so ideal und einfach, wie es sich anhört, sondern oft anstrengend. Das gibt die Autorin auch ehrlich zu. Es ist ein Prozess des Probierens, Scheiterns und Neuversuchens - und damit eine Art von Selbsterfahrung. Wenn man etwas nicht mehr einfach mit Geld erwerben kann, ist man gezwungen, sich mit den Dingen auseinanderzusetzen, zu überprüfen, ob man etwas wirklich braucht. Und dann kommt man vielleicht wie die Autorin zu der Erkenntnis, dass ein Leben außerhalb der Konsumstrukturen auch ein Mehr bedeutet. Mehr Unabhängigkeit, mehr Verbundenheit, mehr Gemeinschaft.
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am 5. Oktober 2014
Ein Buch, dass ich jedem nur empfehlen kann, der sich andere Lebenswege suchen und gerne auch mal ein Abenteuer erleben will. Ich habe darin viel erfahren, was ich vorher an Alternativen noch nicht gewusst habe. Alternativen, anders zu leben, minimalistisch, ohne Konsum, reisen ohne Geld, selbstversorgend leben u.s.w.. Vor allem fand ich ermutigend, wie viele Menschen schon auf diesem Weg sind und auch die genaue Beschreibung der Communities, die man in fast jeder größeren Stadt antreffen kann.
Was mir für mich nicht so gut gefallen hat, war die Abhängigkeit von Mitmenschen, wenn man zum Beispiel ohne Geld reist. Du bist Deiner Umwelt ausgeliefert und auf das Wohlwollen anderer angewiesen. Dazu gehört echt Mut. Auf alle Fälle hat mich dieses Kapitel besonders angesprochen. Greta Taubert beschreibt auch sehr genau, wie es ihr mit verschiedenen Projekten erging.
Ein packendes Buch, das ich gerne von der ersten bis zur letzten Seite verschlungen habe.
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am 18. November 2015
Ich hatte viel Spaß bei der Lektüre dieses Buches. Die Autorin schildert ein ereignisreiches Jahr, in dem sie lernte, ohne Geld, Auto oder neue Kleidung zurechtzukommen. Stellenweise leidet oder lacht man mit ihr mit.
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am 28. April 2014
Trotz Depri-Thema sehr erfrischend, ehrlich und kein Ratgeberbuch...einfach ein sehr lesenswerter Erfahrungsbericht mit eine guter Mütze Humor bepackt.
Wäre wünschenswert, wenn jeder ein solches Jahr einlegen könnte, würde. sollte, möchte.....müsste?!
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am 12. September 2014
Vielleicht hat man vieles schon einmal woanders gesehen oder gelesen, aber durch den Selbstversuch werden die Themen von der grauen Theorie befreit. Toll zu lesen!
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am 4. März 2014
Vielen Dank Liebe Greta die dieses Werk welches mal wieder genau in meine derzeitige Verfassung passt. Auch ich frage mich seit längerem, welche Alternativen das Leben zur derzeitigen Katastrophe bietet und habe dank deines Experiments viel dazulernen können. Auch dass die Idee, die ich seit längerem mit mir herumtrage, einen Namen und bereits eine derart große Szene hat (upcycling) war mir nicht klar. Kann dieses Buch nur dringend weiterempfehlen. Für ein neues wir..und damit einer besseren Welt ..
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am 13. April 2014
Das Buch wurde von amazon wie immer reibungslos geliefert.
Zum Inhalt des Buches lässt sich sagen, dass es eher etwas für Anfänger in der Szene "Back to Basics" ist.
Aufmerksam wurde ich auf das Buch durch einen Artikel in der zeit und las dann immer wieder davon, auch auf der Leipziger Buchmesse fiel es mir ins Auge. Leider wurde mehr versprochen, als die Autorin halten konnte.
Von ihrer Einstellung war ich fasziniert, auch dass sie als erstes zu ihren Großeltern ging, um sie nach Dingen zu fragen, wie z.B. wie man Marmelade macht oder Schnaps herstellt. Es ist nicht so als wäre ich auf dem Dorf aufgewachsen oder als wäre ich in der Öko-Szene unterwegs, aber ich kannte fast alle Methoden, mit denen sich die Autorin beschäftigte. Vieles kam mir im Falle einer Apokalypse auch seltsam vor, wie das "Containern", das ja sowieso schon weit verbreitet ist.
Natürlich ist die Aussage, die Taubert uns vermitteln möchte klar und es regt auch zum Nachdenken an und dazu wieder ein paar Sachen selbst herzustellen, als sich dem Konsum hinzugeben, aber wer hier neue revolutionäre Gedanken erwartet, sollte sich nach etwas anderem umsehen, vor allem wenn ihr zusätzlich auf dem Dorf aufgewachsen seid - dann seid ihr sowieso schon bestens vorbereitet, wenn es wirklich jetzt zur Apokalypse kommen sollte.
Die Größe, Seitenzahl und das Design überzeugen. Das gewählte Papier für die Seiten fässt sich angenehm an.
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am 9. Mai 2014
All die verschiedenen alternativen Lebensweisen die in diesem Buch beschrieben werden, geben einen super Überblick über die Sachen die es gibt. Das heißt aber auch, dass die einzelnen Themen nicht ausführlich behandelt werden. Dies hat mir persönlich jedoch gerade gut gefallen. Viele Ideen die zum Denken anregen. ...bei größerem Interesse gibt es ja schließlich auch weiterführende Literatur oder das Internet. Zudem ließt sich dieses Buch, trotz guter Sprache, sehr und der leicht humoristische ist auch sehr angenehm!
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