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Kundenrezensionen

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am 25. August 2014
Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich bislang noch nicht so viel von Jan Weiler gelesen habe, was ich jedoch seit "Das Pubertier" mächtig bereue, denn ich wurde mehr als gut unterhalten. Ohne jetzt zu viel vorweg zu nehmen, kann ich jetzt schon sagen, dass ich zukünftig sicherlich noch das ein oder andere Buch des Autors lesen werde.

In zweiundzwanzig recht kurzen Kapiteln wird das Leben von Weilers Tochter beschrieben, die mitten in der Pubertät steckt und somit für genug Material sorgt, denn sind wir mal ehrlich: Die Pubertät kann schon anstrengend sein - für sich selbst, aber auch für andere. Ich muss sogar gestehen, dass ich mich in einigen Dingen sogar wiedererkannt habe, was ich gleichzeitig witzig, aber stellenweise auch traurig fand. Da gibt es z.B. ein Kapitel, indem haargenau beschrieben wird, was alles gerne einmal liegen gelassen wird. Da ist es schon fast egal, ob es sich hierbei um Socken oder Teller handelt. Auch habe ich mich stellenweise bei den ellenlangen, kryptischen Telefongesprächen wiedererkannt und ja, ich bin verdammt froh, dass ich bereits seit vielen Jahren aus der Pubertät raus bin.

Zugegeben, vieles wird hierbei auch überspitzt dargestellt, aber dennoch wird hierbei genau erkannt, worum es dem Autor bei seiner Tochter Clara geht: Teenager sind laut, anstrengend, geheimnisvoll und eine Sache für sich. Hierbei erkennt man aber auch, wie sehr die Pubertierende dennoch geliebt und (meistens) verstanden wird. Besonders amüsant ist hierbei aber auch, wie eigene Fehler zugegeben werden, dass man es als Elternteil stellenweise zu gut meint oder auch einfach nur ins Fettnäpfchen tritt. Hierbei wurde sich auch gerne einmal über die eigene Person ausgelassen, z.B. über kalte Füße im Alter.

Als Kritikpunkt ist hierbei jedoch der Preis anzumerken. Sicherlich, durch die Illustrationen wirkt das Buch relativ hochwertig, dennoch empfinde ich die 12 EUR für gerade einmal knapp 130 Seiten als zu überteuert. Hier wäre auch ein Preis von 9 EUR vollkommen angemessen gewesen.

Insgesamt hat mir "Das Pubertier" sehr gefallen. Jan Weiler und seine Tochter Clara konnten mich so oft zum Lachen bringen, dass ich jedes Kapitel genießen konnte und auch zukünftig unbedingt mehr von dem Autor lesen möchte. Ich kann das Buch über Pubertierende nur empfehlen und wünsche allen zukünftigen Lesern viel Spaß dabei, sich selbst oder die eigenen Kinder in einigen Dingen wiederzuerkennen.
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am 9. Juni 2014
Wenn man selber pubertierende Kinder im Haushalt hat, dann spricht einen der Titel und die Buchzusammenfassung sehr an. Auch wenn von anderen Rezensenten bereits mehrfach kritisiert wurde, dass das Preis/Leistungsverhältnis nicht passt, habe ich mich zum Kauf entschlossen und das Buch umgehend gelesen. Nach einem lustigen Einstieg, die ersten paar Kapiteln, ging es nicht mehr so lustig weiter, aber der letzten Kapiteln waren wieder unterhaltsamer. Die ganzseitigen Illustrationen sind zwar recht nett, aber kommen mir wie Füllmaterial vor, um auf gut 120 Seiten zu kommen. Das kleine Bücherl ist für den Preis von 12,- Euro viel zu teuer.

Fazit: Stellenweise sehr unterhaltsam, aber das Preis/Leistungsverhältnis stimmt nicht, am besten in der Bücherei oder von Freunden ausborgen.
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am 22. April 2014
Klappentext:
Sie waren süß. Sie waren niedlich. Jeden Milchzahn hat man als Meilenstein gefeiert. Doch irgendwann mutieren die Kinder in rasender Geschwindigkeit von fröhlichen, neugierigen und nett anzuschauenden Mädchen und Jungen zu muffeligen, maulfaulen und hysterischen Pubertieren. Aus rosigen Kindergesichtern werden Pickelplantagen. Nasen, Beine und Hinterteile wachsen in beängstigendem Tempo. Stimmen klingen wie verstimmte Dudelsäcke, aber die Kommunikation scheint ohnehin phasenweise unmöglich, denn das Hirn ist wegen Umbaus vorübergehend geschlossen. Und doch ist da ein guter Kern. Irgendwo im Pubertier schlummert ein erwachsenes Wesen voller Güte und Vernunft. Man muss nur Geduld haben, bis es sich durch Berge von Klamotten und leeren Puddingbechern ans Tageslicht gewühlt hat. Verdammt noch mal.

22 hochamüsante Episoden aus dem Leben eines alles andere als verzweifelten Vaters eines Pubertiers - vierfarbig illustriert von Till Hafenbrak.

Meine Meinung:
Der größte Kritikpunkt vorneweg: der Preis von 12,00 € für ein 11 x 16,9 cm "großes" Büchlein mit gerade mal 128 Seiten ist absolut ungerechtfertigt. Woanders bekommt man definitiv mehr für sein Geld.

Der Inhalt macht den Ärger über den hohen Preis schnell wett - allerdings nur, wenn man sich in selbiger/ähnlicher Situation wie der Autor befindet. Alle anderen - also kinderlose Paare oder kinderlose Alleinerziehende :))) - werden höchstens hi und da etwas zu schmunzeln haben, weil sie schwarz auf weiß sehen, was sie nicht durchmachen werden müssen. Wer allerdings wieder alleine ist, weil die Kinder bereits ausgeflogen sind, wird sich mit Sicherheit an die ein oder andere Episode der Kindererziehung mit einem Lächeln auf den Lippen zurückerinnern.

Es handelt sich hierbei keineswegs um einen Ratgeber, sondern vielmehr um ein Episoden-Büchlein, in dem der Autor 22 z. T. wirklich aberwitzige Situationen mit seiner pubertierenden Tochter Carla schildert. Die Illustrationen sind auch sehr schön und treffen den Nagel auf den Kopf.

Ich habe diesen kurzen Ausblick, auf das was mich in wenigen Jahren vermutlich in ähnlicher Weise erwarten wird, in knapp einer Stunde beendet und an einigen Stellen wirklich herzlich gelacht. Allerdings eher aus Schadenfreude - wobei diese ja bekanntlich immer noch die schönste Freude ist.

Und jetzt wo Jan Weilers Tochter Carla aus dem Gröbsten raus ist, folgt der Sohn :)

Bleibt abzuwarten ob er die Pubertät seines Sohnes auch wieder zwischen zwei Buchdeckel presst. Ich hoffe nicht, denn an dieses kleine Büchlein kommt so schnell nichts mehr ran.

Fazit: für Eltern von Pubertieren(den) ein kleiner Lichtblick am Abgrund des Verzweiflung und von daher ein Muss, für alle anderen nicht zwingend ein Muss aber ein Kann.
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am 20. Oktober 2015
Ich habe mir das Buch aufgrund von diversen TV-Berichten/-interviews gekauft und daraufhin gedacht, dass das komplette Buch genauso witzig ist, wie die oft daraus rezitierten Passagen. Leider ist dem nicht so - es wurden offenbar immer ganz gezielt die witzigsten Passagen herausgefischt, denn wenn man das Buch im Ganzen liest, wird es sehr - sehr - langatmig. Ich hab mir mehr erwartet, war nett zu lesen, mehr auch nicht und ich würde es auch nicht wieder lesen wollen.
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Ja, auch wir haben solch ein Pubertier im Haus und kämpfen jeden Tag ums Überleben.
Ob es nun ums Aufräumen geht, Freunde, Freizeit oder gar das Reizthema Schule, man findet sich in Weilers Buch immer wieder und denkt: "Ja, Ja, genauso ist es. ".Mit viel Humor und dem richtigen Blick für die Realität, stellt Weiler die Zeit vor , in der Eltern schwierig werden und so gar keine Ahnung von dem haben, was ab geht.
Allerdings bemerkte ich zum Ende des Buches hin, dass Weiler der Atem etwas ausging und wir Beide, Weiler und ich, glaube ich froh waren, dass das Buch endete, sonst wären wir als Eltern sicher nur noch peino gewesen.
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am 29. April 2016
Absolute Kaufempfehlung!!! Ich habe das Büchlein im Beisein meiner 14-jährigen Tochter, auf einer Zugfahrt, gelesen. Ihr Kommentar war: "Oh Mama, geht das jetzt die ganze Zeit so weiter, das ist total peinlich!" Kurz und gut, ich habe mich während des Lesens halb tot gelacht und könnte jede einzelne Seite mit "Stimmt zu 100%" unterschreiben. Für alle Eltern, die manchmal der Verzweiflung nahe sind, weil sie glauben, ihr Teenager ist der einzige, der so ist wie er/sie ist, eine Pflichtlektüre. Jan Weiler zeigt uns, dass man vieles mit Humor "überleben" kann. Absolut tolles Buch!
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am 29. Dezember 2015
Das Buch - kein Sachbuch, sondern Komedy oder Kabarett, das vorweg ! - beschreibt in geistreicher und witziger Weise das Leben mit einem heranwachsenden Kind, ich fand die Lektüre ausgesprochen unterhaltsam. Weiler beobachtet sehr genau und mit viel Humor. Nochmals : Es ist kein Sachbuch und kein Fachbuch, einige der 1-Stern Rezensenten haben da wohl etwas falsch verstanden.
Andere Rezensenten bemängeln, dass das Buch nur 122 Seiten hat und dafür dann zu teuer sei. Das ist irgendwie verständlich, aber dennoch ein skurriler Denkansatz. Viel schlimer finde ich die künstlich aufgepusteten Bücher, die mit dauernden Redundanzen und ellenlangem Geschwafel 300 Seiten füllen, wo die Botschaft aber im besten Fall 45 Seiten erfordern würde. Das ist für mich ein echtes Ärgernis, denn es stiehlt mir die Zeit und die ist viel wertvoller. Auch wenn ich mehr Seite pro Euro bekomme. Also andersherum gesagt : Billiger wäre nett, aber das hat nix mit der Seitenzahl zu tun. Auf die Illustrationen könnte ich ganz gut verzichten, mir gefällt keine. Fazit : Kurzweilig, witzig, scharf beobachtet. Für Nicht-Eltern vermutlich weniger interessant.
P.S.: Habe gerade hier gesehen, dass im Januar ein Teil 2 erscheint. Verlag und Autor wären klug beraten, beide Bücher in einen Band zu packen und für max. 14 Euro zu verkaufen. Das wäre ein fairer Deal für Verlag und Kunden.
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am 5. April 2016
Die pubertierende Tochter aus Sicht des besorgten und interessierten Vaters sehr kurzweilig und humorvoll beschrieben. Ihm wird buchstäblich der Finger in die Wunde gelegt und jeder Vater, der ein solches Pubertier beherbergte, wird ihm in jeder Zeile des Buches zustimmen...mal freudig und mal wehleidig. Hab das Buch geradezu verschlungen :)
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am 18. Juli 2016
Ein Schmunzelbuch schlecht hin, wenn man Pubertiere zu Hause hat.
Tatsächlich erkennt man vieles wieder .... hatte gehofft, ein paar Tipps im Umgang mit Pupertieren zu bekommen, dem ist aber nicht so, ist quasi ein "Tatsachenbericht" .....

Entsetzt war ich, als ich das Buch in den Händen hielt, über den Preis ..... 128 S hatte ich in der Beschreibung gelesen - nun das ist ja schon ganz ordentlich ....aber das hier "Taschenbuch" wörtlich zu nehmen ist, hat mich schockiert ....passt wirklich in die Hosentasche und dafür finde ich den Preis entschieden zu teuer.
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am 26. Januar 2016
Also ich hatte mehr erwartet, es gab viele Klischees, vom Morgenmuffel bis zur Kleiderproblematik, aber irgendwie hat man alles schon mal gelesen und nach paar Seiten war es auch nicht mehr so unterhaltsam. Am Ende des Buches habe ich mich auch gefragt, wer hier eigentlich pubertiert, Vater oder Tochter, von der Reife konnte ich keinen großen Unterschied erkennen.
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