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Kundenrezensionen

3,3 von 5 Sternen
544
3,3 von 5 Sternen
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am 13. Juli 2013
... und mit dieser Tatsache schafft es J.K.R. einen anderen Blick auf die Abgründer der Menschen zu werfen.

Zum Inhalt wurde schon mehrfach rezensiert, weshalb ich darauf nicht weiter eingehe.

Ja, ich muss zugeben, dass ich mir zu Beginn aufgeschrieben habe, wer mit wem in welcher Verbindung steht. Aber das war schon bald völlig überflüssig, sofern man die Zeit hat, regelmäßig in dem Buch zu lesen.
Ich fand es prima, wie J.K.R. die Übergänge zwischen den einzelnen Hauptcharakteren gestaltet. Alles steht in einem großen Zusammenhang und ist ineinander verkettet.

Gleichbleibend spannend, erschütternd und auch humorvoll wurde es mir nie langweilig.
Man bildet sich recht schnell eine Meinung über die einzelnen Personen. Ganz klar, die möchte-gern-Queen von Pagford geht gar nicht, die Junkie-Tochter eine Assoziale mit wenig Substanz. Doch dann darf man hinter die Fassade blicken und muss überlegen, was dies für die eigene Realität bedeutet. Es nicht nicht alles so, wie es scheint und das lässt mich sicher so schnell nicht wieder los.

Vor allem das Ende hat mich sehr mitgenommen. Noch wünschte ich, sie hätte ein anderes Opfer gewählt. Doch wie im wahren Leben müssen die Schwächsten oft bezahlen.

Auch meine Bewertung klingt wie viele sehr Düster. Aber so habe ich das Buch nicht unbedingt empfunden. Jeder der teilweise unsympatischen Figuren ist ein kleiner Held seines eigenen Alltages und seiner eigenen Umgebung. Jeder zeigt Mut und Stärke, nur eben jeder auf seine eigene Weise. Nur leider erkennen das viele nicht.
Und auch wenn einem das Ende die Tränen in die Augen steigen lässt, es zeigt auch einen positiven Ruck, der durch die Kleinstadt geht. Und es hinterlässt die Hoffnung, dass auch eine abgründige Gesellschaft sich wandeln kann, auch wenn dafür große Opfer notwendig werden.

Man merkt, das Buch bringt einem wirklich zum Nachdenken! Absolut empfehlenswert.

Und zum Schluss:
Ich wollte bewusst in meiner Rezension nicht die Vor-Romane der Autorin erwähnen. Mit Erscheinen des Buches wurde mehr als klar gestellt, dass dieses Buch damit nichts zu tun hat.
Und trotzdem beginnen alle schlechte Bewertungen mit dem vergleich zu diesem ehemaligen Romanhelden.

Leute, eine Künstlerin auf ihrem Gebiet hat auch hier wieder zugeschlagen und zwar völlig anders und doch irgendwie gleich. Denn was ist gleich: Sie hat mich gefesselt, erschüttert, zum Schmunzeln und Nachdenken gebracht. Sie hat mich verzaubert... ;)
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am 13. Mai 2017
Etwas langatmig. Charaktere und handelnde Personen schlecht auseinanderzuhalten. Sprache gut. Vorleser optimal.
Roman ansosnten, jedoch mit etwas Mühe gut lesbar.
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am 13. Juni 2017
die Bewertung habe ich gewählt, weil alles in positiverr Weise ablief, das Buch in dem angekündigten neuwertigen Zustand ist.

Ich kannte das Buch bereits, ich schätze es sehr, die Autorin ist ja sehr bekannt. Wer sich für die Sozialsysteme in England interessiert und das in Spannung verpackt möchte, dem sei dieses Buch angeraten.
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am 6. März 2017
Wer den Roman mochte kann mit dem Hörbuch nichts falsch machen. Es ist eine sehr gute Ausgabe, gut gesprochen / gelesen von Christian Berkel. Das mp3-Format ist sehr praktisch zum einen, da es sehr platzsparend ist und zum anderen, weil man es so problemlos auf den mp3-Player übertragen kann.
Es ist eine recht düstere Sozialstudie - ein sehr guter Roman, jedoch definitiv nicht jedermanns Sache.
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am 10. Juni 2017
Mir hat "Ein plötzlicher Todesfall" sehr gut gefallen. Bin ein großer Fan von Harry Potter. Dieses Buch hat zwar mit Phantasy nichts zu tun. Aber die genaue Zeichnung der Charaktere ist J. K. Rowling wieder sehr gut gelungen.
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Ein Gemeinderatsmitglied stirbt plötzlich und die Kleinstadt gerät aus den Fugen. Der Zufälle sind zuviel, und es gibt nur schlechte Menschen.
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am 28. Juni 2013
Anfangs war es etwas verwirrend, doch dann sehr spannend und am Ende war es dann traurig. Bitte mehr von solchen Büchern.
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am 31. Oktober 2012
Rowling wartet in ihrem Buch mit ca. 20 Charakteren einer Kleinstadt auf, die ausnahmslos und über die kompletten 576 Seiten schlecht drauf sind: Jede/r verspottet jede/n, alle missverstehen einander, keine/r mag den/die anderen, jede/r schleppt sein/ihr deprimierendes Paket an schlechten Erfahrungen mit sich herum, man moppt sich, lästert übereinander, schlägt sich, nimmt Drogen, ist zu fett, zu hässlich, zu verpickelt oder einfach nur zu unscheinbar. Insofern ist es wohl kein Wunder, dass ich immmer schlechter drauf kam, während ich das Buch las.

Zwei Dinge hielten mich davon ab, es vorzeitig beiseite zu legen: Zum einen ist es überwiegend anständig geschrieben, wobei Rowling (oder ihr Übersetzer) zum Ende hin im Stil nachlässt. Zum anderen hoffte ich auf ein überraschendes Ende - nachdem sich alle gegenseitig so lange angefeindet hatten, musste doch am Ende irgendeine Art Finale kommen?! Leider ist dem nicht so - der angestaute Hass aller Protagonisten verpufft in einem recht schlichten Ende.
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am 20. März 2017
Barry Fairbrother ist gerade auf dem Weg zum Restaurant, in dem er seinen Hochzeitstag mit seiner Frau bringen will. Doch so weit kommt er gar nicht. Auf dem Parkplatz bricht er zusammen und ist innerhalb von Minuten tot. Dabei war er doch gerade erst Anfang vierzig! Die Kleinstadt Pagford ist aufgebracht. Doch hinter der Fassade der aufrichtigen Trauer kommen die wahren Gesichter der Einwohner hervor. Es wird gehetzt, getratscht, verleumdet und hoch gepokert. Denn der Gemeinderatssitz von Barry Fairbrother ist jetzt frei, und es gibt einige Kandidaten, die viel dafür tun, um ihn auch zu bekommen. Die verträumte Kleinstadt ist nicht so verträumt und nett, wie sie erscheint, sondern genau genommen ziemlich knallhart.

J. K. Rowlings erster Erwachsenenroman hat für viel Aufsehen gesorgt. Die Meinungen darüber waren gelinde gesagt sehr unterschiedlich. Auch wenn ich immer versuche, mich von Rezensionen und Meinungen anderer fernzuhalten, bevor ich das Buch selbst gelesen habe, konnte ich nicht vermeiden zu erfahren, wie viele von dem Buch maßlos enttäuscht waren. Dennoch habe ich versucht, so unvoreingenommen wie möglich an das Buch heranzugehen und ganz wichtig: Ich habe keinen weiteren Harry Potter erwartet. Mir war von vornherein klar, dass dieses Buch ganz anders sein würde. Und ich habe Recht behalten. Die Geschichte ist natürlich eine völlig andere, aber auch der Schreibstil und Erzählweise unterscheidet sich gänzlich von ihrer Potter-Reihe. Doch muss das gleich schlecht sein?
Meiner Meinung nach nicht. Man braucht nur etwas Zeit, um sich darin einzufinden. Die vielen unterschiedlichen Charaktere geben einem gerade anfangs ziemlich zu denken und ich hatte Probleme, alle auseinander zu halten. Doch dann wurde ich immer weiter in die Geschichte hineingezogen. Sie ist sehr politisch und sozialkritisch und das hat mir sehr gut gefallen! Die Autorin lässt sich sehr viel Zeit, die Geschichte zu erzählen. Und so erfährt man stückchenweise neues über die Familien, ihre Gedanken, Wünsche und ihre Vergangenheit. Dadurch wirkt die Story aber manchmal etwas langatmig. Ich empfehle jedoch jedem, durchzuhalten, es lohnt sich! Denn je länger man liest, umso mehr nimmt die Geschichte an Fahrt auf.

Gewöhnungsbedürftig ist durchaus auch die Wortwahl. Passend, wie ich finde, jedoch sehr derb. Schimpfwörter & Co kommen hier definitiv nicht zu kurz! J. K. Rowling nimmt kein Blatt vor den Mund und zeigt die grausame Wahrheit einer Gesellschaft, in der man nach Außen Verständnis zeigt und eigentlich doch nur alles für seinen eigenen Vorteil macht. Ein Buch, welches zum Nachdenken anregt. Denn wir alle wissen, wie oft der Gedanke "Was mögen denn die Nachbarn denken?" als Argument angebracht wird. Oder wie oft Menschen sagen, dass sie etwas gegen bestimmte Menschen haben. "Die Flüchtlinge sind doch eh alle nur faul." oder "Wie die Mutter, so die Tochter. Kann doch nur ne Schlampe sein, wenn sie aus dem Viertel kommt." Wir geben es nicht gerne zu, doch das ist auch die grausame Wahrheit unserer Gesellschaft. Wer mit der Leistung nicht mithalten kann, ist außen vor. Wer Pech im Leben hat, ist außen vor. Wer in die falsche Familie hineingeboren wurde, ist außen vor. J. K. Rowling versucht mit ihrem Buch, uns die Augen dafür zu öffnen, und meines Erachtens nach gelingt ihr das perfekt.

fazit

Eine Geschichte über Menschliche Abgründe, ihre Schwächen und Tiefen, das Böse, was sich in jedem von uns versteckt. Es geht um Politik und Sozialkritik, um Gewalt und Sex, Unzufriedenheit in der Ehe, um Drogensucht und Missbrauch, Armut und Reichtum, um Hoffnung, Leben und Tod. Ein Querschnitt durch alle Generationen.

Man muss jedoch durchhalten, die Geschichte hat einige Längen. Wenn man diese aber überstanden hat, nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf und endet in einem gewaltigen Knall! Uneingeschränkt lesenswert und daher volle Punktzahl.
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am 22. Juni 2017
Ich liebe Harry Potter, wer tut das nicht? Ich bin auch begeistert von den Büchern, die Rowling unter dem Pseudonym Robert Galbraiths geschrieben hat. Aber was ging hier schief? Ich kann es mir nicht erklären.
Ich bin ein Vielleser und wirklich immer bemüht Bücher auch zu Ende zu lesen, aber hier kostet es mich immer noch sehr viel Mühe.
Durchschaut habe ich das Buch noch nicht, es zieht sich wie ein alter Kaugummi und eine Spannungskurve ist auch nicht zu erkennen.

Hoffentlich bleibt das ihr einziger Versuch in dieser Richtung Bücher zu schreiben. I don't see the point here.
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