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Kundenrezensionen

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am 25. Februar 2017
Der 1932 erschienene Roman des britischen Autor Aldous Huxley (1894 – 1963) beschreibt die Schreckensvision einer Gesellschaft, deren Mitglieder bereits von frühester Kindheit an für eine feste Rolle in Gesellschaft und Arbeitsleben durch permanente Indoktrination geistig und körperlich „konditioniert“ werden. Bereits die (vielfach geklonten) Embryonen werden in ihrer körperlichen Entwicklung durch dosierte Zugabe von Nährstoffen oder Giftstoffen systematisch geprägt.

Oberstes Ziel aller Bemühungen der zehn Führer des Weltstaates („Controller“) ist die Sicherstellung von "Zufriedenheit" und „Glück“. Die in ihrer vorgegebenen gesellschaftlichen Rolle verhafteten Arbeitssklaven, die jeweils einer bestimmten „Kaste“ angehören, sollen ihre Arbeit nicht notgedrungen verrichten, sondern sich mit ihr „glücklich“ identifizieren.

Als Instrumente zur Herstellung und Bewahrung eines subjektiv empfundenen „Glücksgefühls“ gelten neben der konsequenten Unterdrückung jeglicher Individualität durch massive Indoktrination ein maximaler Konsum, unbegrenzte Möglichkeiten zum Ausleben der Sexualität und die tägliche Verteilung von Drogen. Unerwünscht sind hingegen eigenständiges Denken und Kritik, die die bestehende Ordnung ebenso nur gefährden könnten wie zu tiefgründige Kultur-Veranstaltungen und eine unabhängige Wissenschaft.

Parallelen zu den heutigen politischen, ökonomischen und sozialen Verhältnissen, in denen beispielsweise nicht nur pflichtgemäße Arbeitsausführung, sondern vielerorts eine „authentische“ Bejahung der auferlegten Arbeitspflichten verlangt wird, liegen sehr nahe. Die in Huxleys Werk enthaltenen Analysen bieten daher viele Ansatzpunkte, um die heutige Situation in Staat, Gesellschaft und Arbeitsleben kritisch zu beleuchten.

Das zwanzigseitige Nachwort (wohl aus 2014) erscheint hingegen deutlich zu "langatmig" und inhaltlich viel zu wenig strukturiert und zugespitzt. Das Nachwort wirkt streckenweise sogar wie eine Aneinanderreihung von Allgemeinplätzen und enthält zudem nur einen gering ausgeprägten Gegenwartsbezug. Das Aufzeigen solcher Bezüge wäre jedoch angesichts der zeitlosen Aussagen Huxleys nicht nur möglich, sondern für den heutigen Leser auch von hohem praktischem Interesse gewesen. Insoweit eine leider vergebene Chance.
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am 14. Mai 2017
Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)

Ich wollte schon lange einmal die grossen, bekannten Dystopie- Klassiker lesen und da durfte dieses Buch hier natürlich nicht fehlen....

Allerdings habe ich die Geschichte grösstenteils in der ungekürzten Hörbuchvariante gehört, weshalb ich zuerst auf den Sprecher eingehen möchte.

Matthias Brandt würde ich jetzt nicht gerade zu meinen Lieblingshörbuchsprechern zählen. Es ist nicht so, dass mich seine Stimme nerven würde oder ich seine Art vorzulesen nicht mag, aber irgendwie ist er einfach nicht unbedingt Meins.

Den Schreibstil habe ich als doch recht gewöhnungsbedürftig erlebt, was aber auch an der Übersetzung liegen könnte. Insgesamt hinterliess er bei mir einen etwas holprigen, hölzernen, sperrigen, Eindruck. Teilweise war auch die Satzstellung etwas eigenartig und das Ganze lässt  sich nicht unbedingt flüssig lesen.
Zusätzlich würde ich den Stil nicht unbedingt als bildhaft beschreiben und es viel mir teilweise schon schwer mir das Alles vorstellen zu können.

Schon bei einem anderen Klassiker in demselben Genre ist mir aufgefallen, dass ich insgesamt keine grosse Empathie den Protagonisten gegenüber empfinden kann. Dies war leider auch hier wieder der Fall, zusätzlich finde ich die ganze Ausarbeitung der Charaktere völlig blass, fade und auf eine Art oberflächlich.
Man mag über Jugend- Dystopien sagen was man will, aber wenigstens verursachen dort die Protagonisten Emotionen in einem seien diese nun positiv oder negativ ......

Wenn ich bedenke wann dieses Buch geschrieben wurde, war es beim Lesen für mich doch erschreckend, wie viele Themen heute schon fast den Tatsachen entsprechen.
Von daher hat mich die Geschichte auf alle Fälle zum nachdenken gebracht. Gut gefallen hat mir auch wie die Entstehung dieser ganzen Welt und ihrem System  erklärt und begründet wurde.
Einige Dinge fand ich aber doch auch etwas skurril oder " abgefahren" vor allem alles rund um das Buch von Shakespeare.
Dies waren auch die Abschnitte, die vom Sprecher doch etwas zu dramatisch und überzogen vorgelesen wurden, vielleicht lag es auch daran, dass ich sie als schon fast etwas lächerlich empfunden habe....

Insgesamt war vor allem die Thematik interessant und bietet auf jeden Fall einiges an Diskussionsstoff, jedoch mausert sich das Buch sicher nicht zu einer meiner Lieblings- Dystopien ;)

Ich vergebe 3,75 Sterne
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am 8. April 2017
Sehr gutes Buch - gelungene Übersetzung!
Leider nicht wirklich zitierfähig, da bedauerlicherweise keine Seitenzahlen angegeben sind (nur locations). Ansonsten sehr gut!
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am 26. August 2016
Grauenhafte Übersetzung. Als Dolmetscherin und Übersetzerin war es eine Qual, das zu lesen. Lieber die alte Übersetzung oder die englische Originalversion !
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am 14. August 2016
Grundsätzlich ein gutes Buch, aber diese Übersetzung ist echt eine Frechheit. Das hätte Google-Translate besser hinbekommen. Da bekommt man ja Kopfschmerzen beim lesen.
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am 25. November 2015
Habt Ihr sie noch alle? Was ist das? Ein Google Übersetzer Test Programm? Hat Euch der Babelfisch in den Allerwertesten gebissen?
Wer bitte ist Uta Strätling? Ein Mensch? Wohl kaum, wenn man das hier liest? Das stammt bestenfalls von einem mittelmäßigen Übersetzungsprogramm. Oder ist das Ganze doch eher ein verdammt clever gemachter Wink mit dem Zaunpfahl?

Ganz erhlich Fischer Klassik - wollt ihr uns verar***** ? Warum übersetzt man "winterlich" mit "wintrichkeit"?
Ist das ganze Buch ein Test? Ein Test unserer Aufmerksamkeit, dass wir uns doch gegen die schöne neue Welt langsam wehren sollten?
Ist das Ganze ein metaphorisches Wachrütteln einer weichgespülten und gehirngewaschenen Gesellschaft? Oder schreibt man 2015 jetzt einfach so? Am Ende habt ihr das Ganze einem Praktikanten mit dem IQ eines Zwiebacks hingeworfen. Wegen shareholder value und so.
Doch der war schlau genug und hat per copy paste mal kurz die google Wolke gefüttert.

Hilfe. Ich bin aufrichtig entsetzt. Jetzt hole ich erstmal meine dicke Lesebrille und eine starke Lampe. Die gedruckte Version von 1960 hat leider keine Hintergrundbeleuchtung und variable Buchstabengröße. Dafür ist es das was es auch in der Originalsprache war - ein großartiges Werk.
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am 12. März 2017
Die Neuauflage mit neuer Übersetzung hat vor allem einen großen Pluspunkt: die informativen Anmerkungen, die es einem ersparen viel Sekundärliteratur zu lesen. Gut an der neuen Übersetzung ist, dass die originalen Namen wieder verwendet wurden, die ja bei Huxley eine bedeutende Rolle im Sinne von "Nomen est omen" spielen. Nicht so gut sind allerdings die vielen beibehaltenen und nicht ins Deutsche "übersetzten" Fremdwörter, die das Lesevergnügen gerade am Anfang hemmen, da sie das Verständnis für den wichtigen Einstieg schwieriger machen und so einer nicht ganz so hoch gebildeten Leserschaft den Zugang zu diesem hervorragenden Roman erschweren.
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am 2. Januar 2017
Ich habe das Buch auf Englisch gelesen( Brave New World) und dann auf Deutsch um einen Vergleich zu ziehen.
Fazit:Das Buch ist auf Englisch viel besser...der Satzbau auf Deutsch ist des Öfteren schwer verständlich und auf Englisch viel besser !
An alle die Englisch können: ein muss auf englisch zu lesen
An alle die nur Deutsch können: auch empfehlenswert,da die Story trotzdem die gleiche ist

=>Übersetzeung-najaa
Story-da hat sich Aldous Huxley viele tolle Gedanken gemacht und alles lässt sich auf die heute Gesellschaft übertragen
-gut gelungene Vorstellung einer Dystopie(negative Zukunftsvorstellung;Gegenteil:Utopie)
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am 16. März 2016
In 6 Jahren ist "Soylent Green"-Jahr und in 16 Jahren ist es 100 Jahre her, seit Huxley sein Werk veröffentlicht hat. Der Spannungsbogen reißt gemessen an aktuellen Action-Krachern einen nicht unbedingt vom Hocker. Unter den aktuellen neoliberalen Tendenzen allerdings möchte ich ihn als Visionär bezeichnen. Genderwahn, Effizienzkult, political correctnes, Mikroagressionen... Da kann einem schon übel werden. Man könnte fast den Eindruck gewinnen, es gäbe hier zwei Werke (dieses plus 1984), die richtungsweisend für die nahe Zukunft der westlichen Welt sind.
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am 22. Dezember 2016
Eigentlich ein tolles Buch und in der ersten Übersetzung damals auch in Deutsch echt lesenswert, aber das ist einfach nur der Horror. Copy-Paste in Google Übersetzer, mehr Mühe wurde sich hier beim Übersetzen echt nicht gemacht. Extrem anstrengend zu lesen und teilweise Abschnitte über die man nur den Kopf schütteln kann.
Kann den Kauf von dieser Version wirklich nicht empfehlen.

Als einfaches Beispiel: "[....] [Am] zweihundertundsiebenundsechzigsten Morgen ins Licht des Tages der Dekantierstation. Ins unabhängige Dasein – das sogenannte."
Ins unabhängige Dasein - das sogenannte? Was soll das denn bitte für eine deutsche Grammatik sein?
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