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am 18. Mai 2014
Winterhoff schreibt kritisch über das "behüten der Kinder" heutzutage.
Seinem Aufmerksammachen für die "Behindertmachung unserer Kinder" durch zu große Behütung und Bewahrung, sowie der Symbiose mit dem Erwachsenen kann ich sehr viel abgewinnen.
Erlebe ich doch in meiner Praxis als Kinder und Jugendtherapeutin genau dieses Phänomen als sehr lebens- und entwicklungshemmend.
Ein Buch das man kennen sollte und als beobachtender Erwachsene prüfen sollte in seiner Stimmigkeit.
Das könnte manche Augen öffnen und nützlichere Unterstützung in der Entwicklung unserer Kinder bringen.
Finde da hat Winterhoff einen wertvollen Beitrag zur heutigen Desorientierung in der Erziehung beigetragen.
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am 11. November 2013
Der Autor hat in seinem ersten Band „Warum unsere Kinder Tyrannen werden“ anschaulich und nachvollziehbar dargestellt, wie die auffälligen Verhaltensweisen einer zunehmenden Anzahl von Kindern erklärbar sind. Dieser Band enthielt jedoch noch keine Hinweise, ob in der Schule überhaupt und wenn ja, welche Möglichkeiten bestehen, diesen Kindern zu helfen. Darauf gibt der inzwischen 5. Band des Autors „SOS Kinderseele“ eine überzeugende Antwort und kann daher jeder Erzieherin und jeder Lehrkraft sehr empfohlen werden.
Zu Beginn schildert der Autor an einem drastischen realen Fall, wohin Fehlentwicklungen führen können, wenn Entwicklungstörungen nicht rechtzeitig erkannt und angegangen werden. Im Verlaufe dieses Beispiels klagt er an, dass in vielen ähnlich gelagerten Fällen nicht die Ursachen sondern die Symptome im Blick sind und daher kein nachhaltiger Erfolg erreicht werden kann.
Seine langjährigen Erfahrungen als Kinderpsychiater haben ihn zu der Erkenntnis gebracht, dass die betroffenen Kinder in einer frühen Entwicklungsphase stecken geblieben sind. Insofern betrachtet er die betroffenen Kinder auch nicht als erkrankt, sich verweigernd, unerzogen oder frech, sondern als Kinder, die sich nicht entwickelt haben, weil sie sich nicht entwickeln konnten.
Was der Autor unter dieser nicht altersgemäßen Entwicklung versteht, beschreibt er im 2. Kapitel „Die emotionale und soziale Entwicklung der menschlichen Psyche“. Anhand einer umgekehrten Pyramide werden die psychischen Entwicklungsstufen von der Geburt bis zum Alter von 16 Jahren in Kombination mit der wachsenden Wahrnehmung dargestellt. Diese Darstellung ist ein sehr hilfreicher Maßstab bei der Beobachtung und Einschätzung kindlicher Verhaltensweisen. Anhand dieses Maßstabes kann das gezeigte Verhalten dem Verhaltensmuster eines bestimmten biologischen Alters zugeordnet werden. So lässt diese Darstellung deutlich werden, dass viele Kinder emotional in einem frühkindlichen Reifezustand verharren und sich entsprechend diesem Reifezustand verhalten.
In den folgenden Kapiteln fasst der Autor Ausführungen aus den vorangegangen vier Bänden zusammen und erklärt in verständlicher Form, warum sich die Psyche vieler Kinder nicht mehr weiter entwickelt hat, sich nicht weiter entwickeln konnte bzw. sich nicht weiter entwickeln kann. Die Auswirkungen dieser Entwicklung werden immer wieder durch Interviews mit an Erziehung und Ausbildung Beteiligten aufgezeigt.
Für den Autor kann eine unterentwickelte kindliche Psyche durch geeignete Maßnahmen nachreifen. Aus seiner Sicht müssen und können alle an der Entwicklung des Kindes Beteiligten dabei mithelfen. Besonders gefordert sind Erziehrinnen in den KITA und Grundschullehrkräfte. Ihnen kommt besondere Bedeutung zu, da das Nachreifen in jungen Jahren besser und einfacher gelingt als zu späteren Zeitpunkten.
Dem Autor ist es ein besonderes Anliegen, möglichst viele Erzieherinnen und Lehrkräfte davon zu überzeugen, dass die Hauptproblematik in einer nicht altersgemäß entwickelten Psyche besteht und er besonders diese Expertengruppe als Hilfe beim Nachreifen der Psyche gewinnen möchte. Konsequent bewertet er pädagogische Ideen und Arbeitsweisen in KITA und Grundschule vor allem im Hinblick auf ihre Auswirkung auf die unterentwickelte kindliche Psyche. Es ist davon auszugehen, dass diese Passagen zumindest Widerstände hervorrufen werden, zumal jemand etwas kritisiert und gleichzeitig zugibt, auf diesen Gebieten kein Experte zu sein.
Auf diesen Gebieten muss der Autor auch kein Experte sein. Er analysiert die Anforderungen und legt als Maßstab die Entwicklungspyramide an: Ist ein Kind auf der Entwicklungsstufe X in der Lage, Anforderung Y erfüllen zu können? Oder viel bedenklicher: Wie wirkt sich Anforderung Y auf die Entwicklungsstufe X aus?
Das vorliegende Buch wird in den Reihen der Erzieherinnen und der Grundschullehrkräfte vermutlich heftige Diskussionen auslösen und hoffentlich dazu führen, das eigene Tun im Hinblick auf die Entwicklung der kindlichen Psyche kritisch zu hinterfragen. Das ist vor allem dann geboten, wenn man dem Autor folgt und akzeptiert, dass immer mehr Kinder in KITA und Grundschule eine nicht altersgemäß entwickelte Psyche haben.
In der Pädagogik sind im Laufe der Jahrzehnte Ideen entwickelt und ohne verlässliche Prüfung allgemein übernommen, angewandt und nachdem sie genügend Schaden angerichtet hatten, auch wieder verworfen worden. Im Hinblick auf die sich drastisch veränderten Bedingungen im Hinblick auf kindliche Entwicklung und daraus resultierendem Leistungsvermögen sind es die Vorschläge des Autors wert, in der Praxis überprüft zu werden. In Anbetracht der pädagogischen Freiheit einer jeden Lehrkraft ist der Rahmen dafür in jedem Fall gegeben. Insofern gehört zur Umsetzung nicht Mut, sondern nur die Bereitschaft, die eigene Praxis kritisch zu hinterfragen: „Dienen meine pädagogisch-didaktischen Vorstellungen und deren Umsetzungspraxis der Entwicklung der kindlichen Psyche und nachgeordnet der Lernentwicklung?“
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am 14. Oktober 2013
Schon oft habe ich mich auf dem Hintergrund der Tendenzen in der Bildungspolitik der jüngeren Zeit gefragt, warum aus mir (Jahrgang 1952) ein einigermaßen selbstständiger, verantwortungsbewusster und auch ansatzweise beruflich erfolgreicher Mensch geworden ist, habe ich in der Schule von der ersten Grundschulklasse an doch ausschließlich Frontalunterricht und sehr konsequente Lehrer und auch Eltern erlebt. Von "Lerntheken", "Lehrer als Lernberater", "Partnerschaftlicher Erziehung" etc. war in meiner Kindheit und Jugend nicht die Rede, dennoch habe ich offenbar von Lehrern und Eltern für mein Leben das mit auf den Weg bekommen, was meiner persönlichen Entwicklung hilfreich war. Ohne sich dessen bewusst zu sein (und ganz ohne Ratgeber!), haben Eltern und Erzieher damals die Persönlichkeit von Kindern und Jugendlichen so gestärkt, dass die große Mehrheit den Herausforderungen des Lebens gewachsen war.
Dass dies kein Automatismus ist, den die Natur für den Menschen einfach so vorgesehen hat, das erleben wir heute. Und genau darum geht es Dr. Winterhoff: Er erläutert einerseits, warum auch wohlmeinende Erziehungskonzepte der Erwachsenen oft erfolglos bleiben; und, auf der Basis der Erkenntnisse der Entwicklungspsychologie, warum Kinder und Jugendliche andererseits heute vielfach (und eher zunehmend!) an den Anforderungen ihrer Umwelt und an den Erfordernissen des menschlichen Umgangs miteinander scheitern. Er zeigt nachvollziehbar auf, dass dies nicht absichtsvoll geschieht - und gerade hier ist es das Verdienst des Buches von Dr. Winterhoff, dass er dafür wirbt, dass Erzieher, Lehrer und Eltern dem nicht altersangemessenen Verhalten der Kinder und Jugendlichen mit dem Verständnis für die Ursache ihres Verhaltens begegnen.

Fazit: Ein äußerst hilfreiches Buch, das das problematische Verhalten vieler Kinder und Jugendlicher von heute anhand vielfältiger Beobachtungen aus der Praxis eines Kinder- und Jugendpsychiaters ohne jede Schuldzuweisung analysiert, den Zusammenhang zwischen dem Verhalten von Eltern bzw. Erziehern und seine Wirkung auf Kinder und Jugendliche im Kontext der Entwicklungspsychologie herstellt und Handlungsspielräume eröffnet für wirkungsvolles pädagogisches Gegensteuern.
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am 6. November 2013
Hier werden die wichtigsten Argumente aufgezählt, die heute wieder im Vordergrund stehen sollten. Ich sehe jeden Tag an der Basis, wie Eltern die Autorität der Lehrer und Erzieher untergraben. Klare Regeln und konsequente Erziehung haben nichts mit Freiheitsberaubung der Jugend zu tun. Ich kann nur allen Eltern dieses Buch als Ratgeber empfehlen, die sich mit ihrem Kind und deren Erziehung auseinandersetzen möchten.
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am 25. August 2014
kinder dürfen alles?... Winterhoff hinterfragt es! das Buch lässt sich sehr leicht lesen und lässt nicht nur Pädagogen, sondern Eltern darüber nachdenken, inwiefern manch einer seine Kinder vernachlässigt, wenn man keine Grenzen setzt. So wie die anderen Bücher von Winterhoff, gibt es auch hier viele praxisnahe Beispiele. Empfehlenswert!!!
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am 18. April 2015
Dieses Buch empfehle ich dringend allen Eltern und Pädagogen in Deutschland, weil es den Niedergang unserer Gesellschaft in wichtigen pädagogischen und sozialen Feldern beschreibt, es mahnt zur Umkehr in entwickliungspsychologischen und pädagogischen Grundfragen der Gesellschaft und gibt Antworten zur Korrektur für die Gesamterziehung der Gesellschaft. Wenn dies nicht geschieht, schafft sich unsere Gesellschaft "ab"!!
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am 9. März 2014
Kam durch Zufall auf dieses Buch und hab es mir nach einigen hin und her dann letztendlich gekauft. Als gelernter Pädagoge und mittlerweile seit 20 Jahren in diesem Bereich tätig kann ich es nur empfehlen, da es verständlich und nachvollziehbar geschrieben ist. Es zeigt den Alltag und die Folgen welche er mit sich bringt. Es ist für mich nochmal interessant die Hintergründe zu verstehen und warum die sozial-emotionale Entwicklung so wichtig ist für das Leben in unserer Gesellschaft. Ich kann es nur empfehlen und drüber hinaus reflektierte ich unbewusst mein Erziehungsstil
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am 9. Mai 2014
Ich bin immer wieder begeistert von Winterhoffs Bücher, sehr klar erklärt alles und es stärkt einen sehr in der Erziehung, da er mit seiner Einstellung einfach recht hat. In diesem Buch, erfährt man hintergründe, wobei man die Kinder einfach viel besser verstehen kann warum sie so sind wie sie sind. Top Buch und sehr empfehlenswert
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am 9. Februar 2014
Um zu verstehen, was mit der jungen Generation los ist und weshalb sie so ist, wie sie eben ist, ist dieses Buch ein Muss. Natürlich spielen gesellschaftliche Veränderungen eine tragende Rolle, ebenso die oftmals überfordernden Eltern und auch die fragwürdige Bildungslandschaft. Sind die Kinder tatsächlich alle unerzogen oder könnte es, sofern man einen tieferen Blick wagen möchte, noch weitere Gründe dafür geben?
Mich hat selten ein Buch so sehr berührt wie dieses, mir die Augen geöffnet für die Probleme, mit denen unsere Kinder und Jugendliche hinsichtlich ihres Heranreifens zu kämpfen haben und wie falsch unsere ErziehungswissenschaftlerInnen und PädagogInnen mit ihren neuen pädagogischen Konzepten liegen, wenn sie meinen, Drei- bis 6jährige Kinder müssten anhand offener Konzepte an Selbstständigkeit herangeführt werden. Dass sie aus entwicklungspsychologischer Sicht damit maßlos überfordert sind, wird in diesem Buch eingehend beschrieben.
Fazit: Man wundert sich nur noch, fängt an zu zweifeln an der Bildungslandschaft und manchmal auch an der Schwarzmalerei des Autoren. Dennoch gelangt man zu dem Ergebnis, dass ein großes Stück Wahrheit in seinen Ausführungen liegt und die Politik einmal mehr gefordert ist, zu handeln.
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am 3. Februar 2014
als angehende Lehrerin an einer Regionalschule in MV mit einiger Erfahrung als Grundschullehrer (trotz mangelnder Ausbildung in der Grundschulpädagogik wohlgemerkt) habe ich dieses Buch verschlungen. Ich habe bereits die beiden ersten 'Tyrannen- Bücher' gelesen und nun auch die restlichen gekauft. Herr Winterhoff spricht mir aus der Seele: den Kindern fehlt es an emotionaler Reife. Diese gilt es in Kindergärten in Schulen nachzuholen bevor die Kinder in die Arbeitswelt entlassen werden können. Doch das geht nur mit guten Strukturen, geschultem Personal und willigen Eltern.
Ein grandioses Buch
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