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am 13. Juni 2012
Zu erst dachte ich, na ja, mal wieder so eines der zahlreichen populärwissenschaftlichen Bücher über unser Universum wie man sie kennt von Blublath, Hawking etc. Ich bin selbst Physiker und immer auf der Suche nach einem allgemeinverständlichen und dennoch sachlichen Buch über moderne Physik. Also habe ich mich entschlossen, auch dieses Buch mal zu lesen, und gleich vorweg, ich habe es nicht bereut.

Im ersten Teil des Buches beschreibt der Autor sehr anschaulich und dennoch auf hohem Niveau die notwendigen Grundlagen und neusten Forschungsergebnisse der Physik, vom ganz Kleinen bis zum ganz Großen. Das kennt man aus anderen populärwissenschaftlichen Büchern auch, ist aber zusammen mit den vielen anschaulichen Graphiken erheblich besser erklärt als bei den meisten. Wer so gut erklären kann, muss es wohl selbst sehr gut verstanden haben. 5 Sterne!

So richtig interessant und anspruchsvoll wird es aber im zweiten Teil des Buches. Die Betrachtung der elementaren Bausteine des Universums als Träger von begrenzter Information und die daraus resultierenden Konsequenzen sind absolut faszinierend. Das hatte ich so bislang noch nirgends gelesen. Großartig finde ich auch die Gegenüberstellung aller gängigen Weltmodelle und deren Interpretation bis hin ins Philosophische. Der Autor bleibt dabei aber immer sachlich. 5 Sterne!

Ich kann dieses Buch uneingeschränkt weiter empfehlen. Dem interessierten Laien wird es auf sehr verständlicher Weise die Tür zur modernen Physik öffnen. Dem Erstsemester wird es eine sehr sachliche und umfassende Vorbereitung auf die höheren Semester bieten. Dem höheren Semester wird es auf faszinierender Art und Weise die kontrovers diskutierten Theorien und ihre Grenzen näher bringen.
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am 9. November 2013
Wissenschaft einem breiten Publikum näher zu bringen ist eine echte Kunst. Und wer das versucht, braucht zum einen ziemlich viel Wissen und zum anderen die Gabe, dieses Wissen auch dem geneigten Leser näherbringen zu wollen und zu können. Andreas Mücklich hat das Wissen und die Gabe, Wissen zu vermitteln. Etwas Schulwissen sollte der Leser dennoch zum Ausgraben haben, dann tut man sich doch leichter. Schön, dass man nicht auf einer Übersetzung angewiesen ist, mit all ihren Mängeln. Positiv ist auch der klare, einfache Schreibstil von A. Mücklich. Keine verklauselten Schachtelsätze, es liest sich einfach gut. Das Buch macht mich neugierig, noch mehr zu diesem Thema zu Lesen, wenn möglich vom gleichen Autor. Wer sich für physikalische Dinge interessiert, ist bestens aufgehoben. Der erste Teil bringt den gegenwärtigen Stand der Physik näher, der zweite Teil ist mehr philosophischer, es wird mehr auf die möglichen Interpretationen und Weltansichten eingegangen.
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am 1. Juli 2013
Verständliche Einführung und Darstellung wissenschaftlicher Erkenntnisse, insbesondere der Quantenphysik, eines u. a. am CERN promovierten Naturwissenschaftlers, der aber nicht im klassischen Wissenschaftsbetrieb tätig ist. Vermutlich deswegen gibt es auch einen kleinen Einblick hinter die Kulissen dieses Betriebes. Das veranschaulicht das Ringen unterschiedlicher Theorieansätze, die aufgrund fehlender Beobachtungsmöglichkeiten bzw. noch nicht möglicher Messmethoden bzw. vorrichtungen noch nicht als verifiziert gelten. Diese Theorien werden übersichtlich gegenübergestellt. Obwohl ich mich privat intensiv mit den gängigen Physikalischen Theorien beschäftige, gab es natürlich einige Redundanzen, aber dennoch konnte ich sehr interessante neue Sichtweisen bzw. Denkansätze in diesem Buch finden! Es hat meine Vorstellung und Verständnis deutlich erweitert.
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am 9. März 2014
Andreas Mücklich hat aus meiner Sicht ein sehr wertvolles Buch geschrieben. Allerdings muss ich zugeben, den ersten Teil nur mal angeschaut zu haben, weil ich glaube, das Wesentlche dazu schon zu wissen. Den zweiten Teil habe ich interessiert durchgelesen.
Mit größtem Interesse habe ich die Ausführungen gelesen über den Vorschlag, das Informationskalkül in die quantenmechanische Theorie einzuführen. Er verweist bezüglich dieses Ansatzes u.a. auf Karl-Friedrich von Weizäcker und auf Anton Zeilinger. Allerdings geht auch er über Nebelfetzen nicht hinaus. Eine Konkretisierung sieht er auch nicht als seine Aufgabe.
Er verweist auf eine Fülle von Erklärungsansätzen. U.a. auf die Dekohärenz, mit einem Hauptvertreter Dieter Zehe aus Heidelberg.
Er verschweigt einerseits keine Lösungsansätze, nimmt andererseits aber auch Stellung zu solchen, die ihm nicht gefallen, z.B. die Viele-Welten-Theorie "Multiversum", wie sie Hawking vertritt. Des weiteren habe ich seine Anmerkungen über die Dunkle Materie und Energie registriert: Aus seiner Sicht sollte man nicht nach ihr suchen, sondern lieber die "Heilige Kuh" Allgemeine Relativitätstheorie schlachten. Soweit ich von entsprechenden Universtitätslehrstühlen weiß, fahren diese sehr wohl auf die Dunkle Materie und Enerige voll ab und sehen die Einsteingleichungen für das Universum bis ins letzte Detail für real.

Sehr schön finde ich die vielen Literaturangaben. Sie geben mir die Möglichkeit, gezielt zu einzelnen Themen in die Tiefe zu gehen. Wie gesagt: für mich ein sehr wertvolles Buch und ein Buch, dass ich auch gern an mir liebe Menschen verschenken möchte.
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am 22. August 2012
Viele populärwissenschaftliche Bücher versprechen das Universum verständlich zu erklären, doch nach der Lektüre steht man da als armer Thor und ist genau so schlau, als wie zuvor". Wer kann den zahlreichen Theorien der Stringwelt noch folgen.

Materie ist leerer Raum und damit nichts Fassbares. Die Idee von H. Mücklich, dass etwas anderes nämlich Information" die Grundlage unserer Wirklichkeit ist, ist spekulativ, aber nicht minder faszinierend. Die gedanklichen Konsequenzen, die sich daraus ergeben, sind in hohem Maße nachvollziehbar, wenn man bereit ist dem Autor zu folgen. Aha-Erlebnisse sind vorprogrammiert.

Das Buch macht Spaß und man kann alle beglückwünschen, die durch Zufall oder auf Empfehlung darüber stolpern. - Mehr davon!
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am 17. November 2014
Ich halte dieses Buch für eines der Besten, die ich bislang über diesen Bereich gelesen habe. Der Autor schreibt verständlich und gibt auch zu, das dass, was wirklich ist, auch er nicht weiss. Seine Erläuterungen machen Lust auf mehr, so dass man mit dem Lesen garnicht aufhören möchte
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am 8. Mai 2014
Die Erarbeitung der einzelnen Kapitel ist in Breite und Tiefe optimal gelungen. Es bleiben keine Fragen offen und falls doch, weiß man warum!
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am 25. Mai 2012
Dieses Buch ist ein grosser Wurf, der mich ähnlich nachhaltig beeindruckt und belehrt hat, wie "1, 2, 3 Unendlichkeit" von George Gamow in meinen jungen Jahren. Es ist gelungen, eine Plattform zu schaffen, auf Grund derer ein Über- und Durchblick über die gegenwärtig wirklich wesentlichen Probleme und Lösungsansätze der Teilchenphysik bzw. Kosmologie möglich ist - für einen Fachfremden sonst kaum in endlicher Zeit zu bewältigen.
Sehr wesentlich scheint mir zudem, dass hier eine Darstellung vorliegt, die in keiner Weise irgendwelchen Interessen ("Schulen", Uni-, Institutsimages oder beruflichen Abhängigkeiten) verpflichtet ist.

Die zufällig am gleichen Tag von Lisa Randall erworbenen Bücher "Die Vermessung des Universums" und "Verborgene Universen" konnte ich mit stillem Vergnügen (über die Amazon Plattform) denjenigen Lesern anbieten, die nicht das Glück hatten, auf die Darstellung von A. Mücklich zu stossen.

Wolfgang Pistorius
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am 22. April 2013
Exzellenntes Buch.
Viele Bücher hab ich schon zum Thema "Grosse vereinigte Theorie", den Versuch, die Allgemeine Relativitätstheorie und Quantenmechanik unter ein Dach zu bringen, gelesen.
Abgesehen davon, daß es nicht die ganze Geschichte von den alten Griechen über Kopernikus, Galileo, Hubble etc wiederholt; es bietet auch aus der Sicht des Autors (Informatiker!) neue Sichtweisen.
Sehr interessant und noch nie so eingehend erklärt fand ich die Erklärung des Wahrscheinlichkeitkollapses im Rahmen des Doppelspaltversuches.
Auch die Auswirkung der aus seiner Sicht begrenzt zur Verfügung stehenden Information und der eventuellen Überflüssigkeit des Postulats der Existenz der dunklen Energie.
Des weiteren einige sehr gute Gedanken über den Fluss der Zeit.
Oder auch Gedanken, warum die Lichtgeschwindigkeit (heißt dort "Informationsgeschwindigkeit") eine endliche Größe ist und was es für Konsequenzen hätte, wäre sie unendlich hoch.

Bis jetzt das Buch, daß mich am meisten fasziniert und zum Denken angeregt hat.

Sehr empfehlenswert für interessierte Laien wie mich.
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am 28. Dezember 2012
Vorweg gesagt: Ich bin kein Physiker, bin aber sehr daran interessiert, die Ergebnisse und die wesentlichen Fragestellungen moderner Theoretischer Physik wenigstens grob zu verstehen. Dies zu erreichen ist Andreas Mücklichs Buch ein sehr guter Einstieg. Das Versprechen, man benötige zu seiner Lektüre keine Vorkenntnisse, wird eingelöst. Dennoch bin ich der Meinung, dass die Tragweite einiger Aussagen darin erst dem richtig klar werden wird, der schon weiß, wie sich die Quantenphysik ihrer Natur nach ganz grundsätzlich von anderen physikalischen Modellen unterscheidet. Recht spannend fand ich, dass Mücklich in der zweiten Hälfte des Buches selbst versucht, zentrale Erkenntnisse der Quantenphysik (z.B. Heisenbergs Unschärferelation) neu und weitergehend zu interpretieren. Selbst Physikern, die ihr Studium schon vor Jahren abgeschlossen haben, wird dieses Buch mit Sicherheit den einen oder anderen neuen Blickwinkel eröffnen. Angehenden Physikstudenten sei es besonders zur Lektüre empfohlen: Der große Bogen, den es spannt, wird ihnen helfen, viele Details, von denen sie im Laufe ihres Studiums hören werden, sofort richtig einzuordnen.
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