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am 23. Oktober 2017
Wenn man mich nach meinen Lieblingsbüchern fragt, antworte ich für gewöhnlich mit Tolkiens "Der Herr der Ringe" und Dostojewskis "Der Idiot" - aber eben auch mit Funkes "Herr der Diebe", die Geschichte einer Kinderbande, die im Herzen Venedigs in einem verlassenen Kino haust und von Scipio, dem Herr der Diebe, durch Einbrüche in die mondänen Palazzi der Stadt finanziell versorgt wird, bis sich eines Tages der Detektiv Victor an ihre Fersen heftet.

Ich habe dieses Buch kurz nach seiner Veröffentlichung im Jahr 2000 von meiner Mutter geschenkt bekommen und damals regelrecht verschlungen. Es war das erste Buch, das mich so sehr fesselte, dass ich meinen Freunden auf dem Schulhof davon erzählen musste und es kaum erwarten konnte, nach der letzten Unterrichtsstunde zum Weiterlesen nach Hause zu kommen. Aufgewachsen war ich vor allem mit Enid Blyton sowie Astrid Lindgren und im Vergleich zu deren kindlich-bunten Werken stellte dieses Buch mit seinem Grundton eines grauen Novembertages und seiner teilweise recht derben Sprache eine gänzlich neue Leseerfahrung für mich dar.

Seitdem habe ich hunderte Bücher gelesen, von denen ein Großteil über die Jahre teilweise oder sogar völlig in Vergessenheit geraten ist - nicht so "Herr der Diebe". Die Geschichte, die Figuren und der Schauplatz fesseln mich auch als Erwachsene noch genau so sehr wie damals als Kind.
In wenigen Wochen werde ich mir auch endlich den vor 17 Jahren beim Lesen dieses Buches geborenen Kindheitstraum erfüllen und Scipios Stadt selbst bereisen. Ein Mal wie Victor bei der 4. Tasse Espresso die Touristen auf dem Markusplatz beobachten, auf der Fondamenta Bollani die größte Ernüchterung meines damals noch so jungen Lebens erneut durchleiden, in der Basilika auf den Conte warten und das Stella in der Calle del Paradiso suchen.

Auch wenn sich der volle Charme des Buches einem erwachsenen Leser vielleicht nicht in Gänze entfaltet, möchte ich diesem Buch dennoch eine generelle Empfehlung für alle Altersgruppen ab ca. 10 Jahren aussprechen. Wer nicht allzu kleinkariert auf die ein oder andere Logiklücke achtet, sollte an diesem Buch seine Freude haben können.
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am 25. Januar 2016
Ich selbst war damals schon sehr begeistert von dem Buch, wir haben es damals in der 5. Klasse als Schullektüre gelesen. Jetzt habe ich es Weihnachten meiner Cousine geschenkt (9 Jahre) und auch die findet es super. Gerade die Tatsache, dass es eben nicht das 100.ste Banden-, Krimi- oder Pferdebuch ist, spricht absolut für den Herrn der Diebe. Cornelia Funke schafft doch immer wieder einzigartige Geschichten, die sowohl Jungs als auch Mädchen mitreißend finden.

Klare Kaufempfehlung für beide Geschlechter!
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am 6. Juni 2016
Herr der Diebe ist für mich eines der schönsten Bücher von Cornelia Funke. Eine wunderbare Geschichte um eine Kinderbande an Orten, die die Fantasie beflügeln: ein altes Kino im alten Venedig. Außerdem ein merkwürdiger Conte, ein geheimnisvolles Karussell, ein Detektiv, der an seinem Auftrag zweifelt, eine geheime Insel…, das alles ist spannend und auch ein wenig melancholisch.

Die Geschichte spielt mit dem Thema Jung und Alt, mit Kindheit und dem Wunsch, groß und selbstbestimmt zu werden, mit dem Alter und dem Wunsch, noch einmal Kind zu sein. Was „realistisch“ beginnt, dreht am Ende doch noch ins Fantastische (und im Falle von Barbarossa ins Absurde). Und irgendwie zeigt sich doch, dass jedes Lebensalter auch gelebt werden muss und nicht einfach übersprungen werden kann. Obwohl das Ende der Geschichte einige Fragen aufwirft (wie wird Scipio zurechtkommen?) und ich es nicht für so ganz geglückt halte, ist es insgesamt ein absolut lesenswertes Buch. Auch das Hörbuch mit einem einfühlsamen Sprecher und Vivaldi-anmutender Musik finde ich sehr gelungen.
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am 26. November 2013
Das ist ein Klassiker für Vater und Sohn zum Vorlesen. Sicher muss man das ein oder andere einem Sechsjährigem erklären, doch tut das der Spannung keinen Abbruch. Cornelia Funke versteht es, atmosphärische Schilderungen so dosiert einzuweben, dass die Ungeduld nach Handlung selten zu groß wird. Jedes Kapitel schliesst an einem Punkt ab, der die Neugier aufrecht erhält. Gute Erfahrung beim Weiterlesen habe ich auch damit gemacht, dass ich mit meinem Sohn noch mal kurz zusammenfasse, was wir am Tag zuvor erfahren haben und an welchem spannenden Punkt wir stehen geblieben sind.

Was die Geschichte besonders reizvoll macht, ist, dass die kleinen Helden nicht durchweg vorbildlich sind. So ist Scipio, der Herr der Diebe, zu Beginn die strahlende Heldenfigur, deren Glanz sich jedoch in dem Moment zum Elend wandelt als das Geheimnis über seine Herkunft gelüftet wird. So wechselt die Sympathie bald zu der sicher ambivalenteren Figur Prosper, der zwar in der Not sein Unrechtsbewusstsein verdrängt, doch nie gewissenlos wird. Auch die anderen Mitglieder der "Räuberbande" verkörpern je ein interessantes, manchmal zwiespältiges Charakterklischee in dem Kinder ihr eigenes Verhalten und ihre Rolle in Gruppen reflektieren können.

Das Ende, so habe ich mir von meiner 10jährigen Nichte erklären lassen, findet offensichtlich nicht bei allen Kindern begeisterte Zustimmung. Es lohnt sich also als Vorleser schon darauf vorbereitet zu sein, um auf eine entsprechende Enttäuschung bzw. den Ärger reagieren zu können. Uns Erwachsene lässt das Ende schmunzeln, doch Kinder verstehen da nicht immer Spaß.
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am 9. Januar 2015
Sollte eigentlich eine Pflichtlektüre für Kinder im alter ab 10 Jahren werden! Es ist so toll geschrieben. Mein Sohn sollte es für den Deutschunterricht lesen, hat es aber nun freiwillig bereits fast durch (und das nach gerade mal 2 Tagen!)! Natürlich fand ich das am Anfang nicht so dolle, dass er so spät noch liest, aber auf der andren Seite konnte ich es verstehen denn auch ich hatte schon Bücher, die ich in 2 Tagen durchgelesen hatte! Sehr zu empfehlen! Und das scheint Lesemuffel zum Lesen zu bringen;-)!!
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am 7. Juli 2017
Cornelia Funkes Roman ist wunderbar zu lesen. Eine schöne und spannende Geschichte mit liebenswerten Figuren. Richtig schön. Der Roman ist nicht nur für junge Leser geeignet.
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am 5. September 2017
Ich hab das Buch schon vor ca. 10 Jahren einmal gelesen und fand es damals richtig gut. 10 Jahre später muss ich sagen, dass mein Weltbild nicht mehr ganz so romantisch ist, aber das Buch gefällt mir trotzdem.
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am 4. September 2015
...Cornelia Funke als Autorin steht, dann lese ich es, ganz gleich, welches Thema. Auch wenn ich dieses für Kinder gedachte Buch erst als Erwachsene gelesen habe, finde ich es wundervoll, es behandelt den Zusammenhalt von Kindern in unterschiedlichen schwierigen Situationen. Natürlich hat es ein gutes Ende. Ich möchte nicht zu viel verraten, gebe aber eine klare Kaufempfehlung!!!
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am 10. März 2014
Inhalt:In Venedig gibt es eine Kinderbande. Ihr Anführer ist der mysteriöse “Herr der Diebe” und auch die beiden Ausreißer Prosper und Bo schließen sich ihm an und versuchen sich von nun an mit Diebstählen über Wasser zu halten. Aber damit nicht genug, denn ihre Tante hat ihnen einen Detektiv auf den Hals gejagt und macht das ohnehin nicht einfache Leben noch gefährlicher.

Rezension:Ich bin auf das Buch durch meine Arbeit an einer Gesamtschule aufmerksam geworden, an der es als Klassenlektüre ausgewählt worden ist. Daraufhin habe ich auf Empfehlung meiner Kollegin hin das Buch gekauft und es trotz wenig Zeit in kurzer Zeit gelesen. Die Geschichte ist fesselnd und abwechslungsreich. Es ist spannend zu verfolgen, wie es den Kindern und dem Herrn der Diebe auf ihren Raubzügen ergeht: ein tolles Buch über die Themen Freundschaft, Ausreißen und Erwachsen werden. Die Krönung des Buches sind die liebevoll eingearbeiteten Details über Venedig und die wunderschönen Illustrationen, die für sich selbst sprechen. “Der Herr der Diebe” ist empfehlenswert für Kinder und Jugendliche, aber auch für Erwachsene, die sich ihr kindliches Wesen erhalten haben. Cornelia Funke ist eine beeindruckende Autorin mit wahnsinnig viel Phantasie.

Tipp: Das Buch gibt es auch bei Antolin

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am 18. September 2013
Das ist bisher das einzige Buch von Cornelia Funke, das ich gelesen habe. Die Geschichte ist spannend und philosophisch nicht uninteressant. Es geht um die Wünsche, wieder Kind sein zu können oder wieder jünger zu sein (bei Erwachsenen) und plötzlich erwachsen und unabhängig werden zu können (bei Kindern). Die Charaktere sind für meinen Geschmack nicht genug ausgestaltet und etwas typenhaft, aber psychologisch schon nachvollziehbar. Das Buch ist für Kinder sicher sehr spannend und für Erwachsene angenehm leicht, ohne oberflächlich zu sein. An die Vielschichtigkeit von Harry Potter oder Panem kommt es aber nicht heran.
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