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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
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4,5 von 5 Sternen
Silber - Das erste Buch der Träume: Roman (Silber-Trilogie)
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
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am 3. November 2017
Ich war am Anfang sehr skeptisch weil diese Bücher doch sehr von den anderen Büchern von Kerstin Gier abweichen. Ich mag ihren Schreibstil und muss immer wieder lächeln wenn ich ihre Bücher lese. Ich wurde bei diesem Buch nicht enttäuscht. Die Geschichte rund um Liv & Co ist einfach nur packend und schön. Und ich mit meinen 25 Jahren finde die Geschichte trotz dem jugendbuch aspekt einfach nur schön und unterhaltsam geschrieben. Kaufempfehlung für alle, die alles was fantastisch ist lieben und sich gerne in eine andere Welt träumen.
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am 23. Juni 2013
Ein von der ersten Seite an faszinierendes Buch. Ich gehöre leider schon lange nicht mehr zur eigentlichen Zielgruppe, aber das Buch ist so ansprechend und witzig und spannend geschrieben, dass es auf jeden Fall auch Erwachsene anspricht. Ich freue mich auf die Fortsetzung, die hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lässt.
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am 4. August 2014
Inhalt
Liv und ihre Schwester Mia müssen zum x-ten Mal umziehen, doch dieses Mal scheint es für länger zu sein, denn ihre Mutter hat sich verliebt. Zu ihrem größten Leidwesen steht dem Einzug in die Wohnung von Mr Planänderung und seinen zwei Kindern Florence und Grayson nichts mehr im Wege. Aber dann beginnt Liv merkwürdige Dinge zu träumen, in denen Grayson und seine drei Freunde Jasper, Henry und Arthur eine große Rolle spielen. Während sie sich in ihrem neuen Leben einlebt, geht sie den geheimnisvollen Träumen nach und merkt schon bald, dass auch die Jungs von ihren Träumen zu wissen scheinen.

Schreibstil
Was soll man noch großartig zu Kerstin Gier's Schreibstil sagen? Er ist einfach, aber spannend und vor allem vollgepackt mit Humor. Ich liebe ihre Bücher so sehr, weil ich immer grinsend wie ein Honigkuchenpferd davor sitze und einfach nicht aufhören kann zu lesen. Und das muss ja wohl an ihrem Schreibstil liegen.

Meine Meinung
Ich weiß gar nicht, woran es gelegen hat, dass ich Silber: Das erste Buch der Träume nicht schon im letzten Jahr gelesen habe. Eigentlich stand ich sogar auf der Frankfurter Buchmesse in der Schlange um ein Exemplar mit Signatur zu ergattern, aber da mir die Schlange dann zu lang war, bin ich wieder gegangen und habe bis vor kurzem kaum noch über dieses Buch nachgedacht. Und das, obwohl ich die Edelstein-Trilogie wirklich geliebt habe. Vielleicht war es mir zu teuer (ist es auch immer noch, deswegen leider nur ein Bibliotheksbuch), vielleicht hatte ich aber auch einfach Angst, dass Kerstin Gier meine hohen Erwartungen nicht erfüllen kann.
Kann sie aber. Gott sei dank. Die Protagonistin O(Liv)ia ist, wie auch schon Gwen, ein toller Charakter, mit dem man sich gut identifizieren kann. Es macht Spaß, ihr durch das Buch zu folgen, weil sie humorvoll und neugierig ist. Wenn man überhaupt etwas an ihr aussetzen kann, dann sind es vielleicht die großen Ähnlichkeiten zu Gwen. Aber viel davon macht sicher auch der Schreibstil aus, da ja beide Bücher aus der Ich-Perspektive geschrieben sind.
Auf die anderen Charaktere treffe ich mit gemischten Gefühlen. Manche von ihnen, so wie Henry, Grayson, Mia und das Kindermädchen Lottie, sind gut entwickelt und fühlen sich mehrdimensional an. Mr Ernest Planänderung und Livs Mutter bleiben leider eher flach, genauso wie Jasper und Florence nicht wirklich aus ihren Stereotypen herauskommen. Meiner Meinung nach ist das aber zu entschuldigen, da Silber wirklich so viele Charaktere hat, dass es zu Beginn sogar schwer fällt, sie auseinanderzuhalten. Da ist es auch kein Wunder, wenn manche der Charaktere eben flacher ausfallen als andere.
Der Plot konnte mich wieder einmal total mitreißen. Ich weiß nicht, wie oft ich es schon gesagt habe, aber ich finde die Fantasywelten, die deutsche Autoren schaffen, sind so einfallsreich und im wahrsten Sinne des Wortes fantastisch. Die Tatsache, dass Liv und die Jungs in ihren Träumen hin- und her wandern können, wie sie wollen, ist eine klasse Idee, auch wenn ich noch viele offene Fragen habe. Wie kommt es zum Beispiel, dass auch Liv in den Träumen wandeln kann, obwohl die Jungs diese Fähigkeit ja offensichtlich durch ein Ritual bekommen haben?
Was mich aber am meisten gestört hat, war die Tatsache, dass die Geschichte wieder in London spielt und so viele Ähnlichkeiten zur Edelstein-Trilogie aufweist. Wahrscheinlich liebt Kerstin Gier die Stadt (ich mag sie eigentlich nicht so gerne), aber ich hätte mir irgendwie gewünscht, dass wir in ihren Büchern auch mal andere Orte kennenlernen. Ja, ich weiß, meckern auf hohem Niveau.

Fazit
Trotz kleiner Kritikpunkte konnte mich auch Silber: Das erste Buch der Träume wie erwartet überzeugen, so dass ich mich schon tierisch auf den zweiten Teil freue. Wer einen humorvollen Schreibstil und tolle, neue Abenteuer schätzt, sollte sich das Buch unbedingt genauer anschauen. Wenn ihr das nicht sowieso schon längst gemacht habt, ich bin ja hier der Spätzünder. Aber besser spät, als nie!
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am 19. August 2013
Die 15jährige Olivia Silber, von allen nur Liv genannt, muss mal wieder umziehen, da ihre Mutter Ann einen neuen Job angenommen hat. Doch diesmal soll es eigentlich der letzte Umzug sein. Doch kaum sind die beiden in London angekommen, werden die ursprünglichen Pläne wieder über den Haufen geworfen. Ann hat sich in Ernest verliebt und nun ziehen sie bei ihm und seinen Kindern Florence und Grayson ein. Als Liv Grayson kennenlernt, weiß sie gleich, ihn umgibt ein Geheimnis. Aber erst im Traum kommt sie dahinter...

Ich weiß nicht genau, wie Kerstin Gier es macht, aber ich bin - wie auch bei der Liebe geht durch alle Zeiten-Trilogie - sofort in der Geschichte gefangen. Der einzigartige Schreibstil zieht einem in den Bann, lässt einem selbst in eine Art Traumzustand verfallen und mühsam wieder ins reale Leben zurückfinden.

Schon allein das Cover ist ein echter Hingucker. In tiefschwarz gehalten, mit silbernen Applikationen wie z. B. Blüten, Schüsseln, Blättern, Echsen, Eulen und noch einigem mehr. Bei jedem Mal Anschauen fällt einem neues aus. Wenn man den Schutzumschlag abnimmt, leucgtet einem auf dem Cover des Hardcovers die Tür entgegen, die in dem Buch eine wichtige Rolle spielt.

Kerstin Gier hat es einfach wieder geschafft und mich in eine Geschichte entführt, die an Fantasie nicht zu überbieten ist. Gerade in Träumen ist alles möglich und diese Vielfalt nutzt die Autorin, um eine Story zu erzählen, die am Anfang einer Highschool-Story gleicht und dann immer weiter ins Reich der Fantasie abgleitet.

Liv und ihre Schwester Mia haben einen herrlich sarkastischen Humor. Da die Geschichte in Ich-Form aus Livs Sicht geschildert wird, hat man Anteil an ihren Gedankengängen und so musste ich mehrmals schmunzeln, weil Liv manchmal genau das gedacht oder gar gesagt hat, was mir selbst im Kopf herumschwirrte.

Die anderen Figuren der Geschichte sind ebenfalls sehr sympathisch, mit Ausnahme von Henry, dem ich persönlich einfach nicht traue. Er hat sich zu sehr und zu schnell auf Livs Seite gestellt, ihr Schmeicheleien zugeflüstert und ist auch sonst einfach zu "perfekt". Da es sich ja um eine Trilogie handelt, bin ich gespannt, ob sich meine Vermutung hinsächlich ihm bestätigt, oder ob er doch ein "Guter" ist.

Mit "Silber: Das erste Buch der Träume" wurde ein traumhafter Auftakt zu einer Trilogie geschaffen, den ich gerne weiterverfolgen und wahrscheinlich auch in meine Favorits aufnehmen werde. Insoweit hoffe ich, dass der zweite Teil genauso spannend und traumhaft werden wird.

Fazit:
Ein wahrlich traumhaftes Buch.
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am 19. November 2013
Die Schwestern Liv und Mia hatten sich eigentlich darauf gefreut in einem kleinen englischen Cottage etwas außerhalb nach den vielen Umzügen endlich ein richtiges zu Hause zu finden, das sie nur mit Lottie, ihrer Mutter und ihrem Hund Butter teilen würden. Stattdessen lässt ihre Mutter diesen Traum schon bei ihrer Ankunft platzen: Sie sollen plötzlich mitten in London wohnen und dort eine teure Privatschule besuchen - zusammen mit den Kindern des neuen Freundes ihrer Mutter.
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Doch es kommt sogar noch schlimmer: Sie sollen alle zusammen ziehen und dann zu siebt unter einem Dach leben. Die Kinder sind natürlich alles andere als begeistert, allerdings gibt das Liv immerhin die Möglichkeit ihrem neuen Stiefbruder Grayson etwas auf den Zahn zu fühlen, denn sie ist überzeugt davon, dass er ein Geheimnis hat und einem interessanten Rätsel konnte sie noch nie widerstehen ...

Mit Silber - Das erste Buch der Träume ist Kerstin Gier ein brillanter Auftakt zu ihrer zweiten Jugendbuchserie, die vielleicht sogar noch besser werden könnte als ihre Edelsteintrilogie, gelungen, der sich im Gegensatz zu Rubinrot nicht wie eine bloße Einleitung liest, sondern ein in sich rundes Werk mit eigenem Höhepunkt und Abschluss darstellt. Außerdem spielt diese Reihe erneut in London, das insbesondere wegen seiner Vielseitigkeit wie immer ein fantastischer Schauplatz ist. .
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Liv Silber ist eine äußerst sympathische Protagonistin, wobei man vor allem ihren bissigen Sarkasmus besonders zu schätzen weiß. Man kann sich von Anfang an sehr gut mit ihr identifizieren und ihren Unmut über die Planänderung" ihrer Mutter nur zu gut nachvollziehen. Ihre Abenteuerlust, ihr Wunsch Geheimnisse aufzudecken und ihre detektivische Neugier sind beinahe ansteckend und ab einem gewissen Punkt möchte man genauso sehr wie sie herausfinden, womit man es hier zu tun hat. .
Doch nicht nur Liv kann den Leser für sich gewinnen, Mia und Lottie schließt man ebenfalls schnell ins Herz. Auf Grund der vielen, nicht nur äußerlichen Ähnlichkeiten ist es offensichtlich, dass Mia und Livvy Schwestern sind, zumal sogar die kleine Mia es schon faustdick hinter den Ohren hat. Lottie ist im Grunde nur ein Kindermädchen und somit nicht mit ihnen verwandt, gehört aber trotzdem richtig zu Familie und man spürt deutlich, dass sie die Mädchen abgöttisch liebt. .
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Das trifft natürlich genauso auf ihre Mutter zu, auch wenn ihre Erziehungsmethoden und Ansichten ziemlich eigenwillig sind. Mit der Planänderung" namens Ernest Spencer hat sie ihre Töchter ganz schön überrumpelt und die Familienzusammenführung ist garantiert nicht ganz uneigennützig, doch man kann ihr nicht verübeln, dass sie ihr neu gewonnenes, für jeden sichtbares Glück mit ihnen teilen und es in vollen Zügen genießen will. .
Nach den ersten Anlaufschwierigkeiten entsteht so eine lustige Patchworkfamilie, die eigentlich verhältnismäßig gut zusammen passt. Grayson wird einem nach einer kurzen Aufwärmphase immer sympathischer und er mausert sich zu einem wirklich liebenswerten Stiefbruder, der zudem die nervigen Vorhaben und Verhaltensweisen seiner Zwillingsschwester Florence ausgleicht. .
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Neben den Mitgliedern dieser neuen Großfamilie, die vielleicht sogar ein passendes Gegenstück für die bezaubernde Lottie zu bieten hat, spielen jedoch noch ein paar weitere Charaktere eine entscheidende Rolle, allen voran die anderen Jungs aus Graysons Clique: Arthur, Jasper und Henry. Sie sind alle sehr verschieden, man lernt sie aber nicht alle gleich gut kennen, geschweige denn lieben. Jasper scheint eher oberflächlich und viel zu selbst verliebt zu sein, sodass man sich nicht sonderlich für ihn interessiert. Arthur bleibt dagegen leider eher blass und undurchsichtig, sein merkwürdiges und vor allem leicht gegensätzliches Verhalten macht ihn recht undurchsichtig. .
Dafür lässt Henry die Herzen der Leserinnen - und das von Liv - höher schlagen. Er ist anfangs zwar ebenfalls relativ schwer zu durchschauen, ihn lernt man im Verlauf der Handlung allerdings wesentlich besser kennen als die anderen und man kann sehr gut verstehen, dass Liv sich in ihn verliebt. Obwohl sie bislang dachte gegen Jungs bzw. die Liebe immun zu sein, kann sie dem liebenswürdigen Henry nicht lange widerstehen, was dem Buch eine wirklich süße Lovestory verleiht. .
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Silber - Das erste Buch der Träume besteht jedoch aus verschiedenen Elementen und bietet dem Leser neben einer Lovestory und einer Familiengeschichte auch eine gehörige Portion Fantasy. Die Idee mit den Träumen, insbesondere die individuellen, interessanten Traumtüren sowie die Tatsache, dass Liv und die vier Jungs diese Träume unter gewissen Voraussetzungen gemeinsam erleben und sich hinterher noch daran erinnern können, ist einzigartig und zieht einen sofort in ihren Bann. In den Traumwelten gibt es unheimlich viel zu entdecken, denn der Phantasie sind dort keinerlei Grenzen gesetzt. .
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Das Geheimnis, das sich hinter dieser besonderen Art des Träumens verbirgt und das es dementsprechend zu lüften gilt, sorgt zudem für reichlich Spannung. Als Realistin und Sherlock Holmes Fan glaubt Liv nicht an Übernatürliches und ist daher auf der Suche nach einer logischen, wissenschaftlichen Erklärung für das alles. Je mehr unheimliche Dinge passieren, desto schwieriger ist diese Überzeugung allerdings aufrecht zu erhalten. .
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Was nun tatsächlich für die ganzen Mysterien verantwortlich ist sowie einige andere Fragen, einschließlich der nach der wahren Identität von Secrecy, lässt Kerstin Gier, zumindest am Ende des ersten Bandes, noch offen, was schon einmal viel Potenzial für den zweiten Teil bietet. Im Gegenzug erhält man Antworten auf ein paar andere Fragen und es gelingt ihr einen am Ende noch mit Wendungen zu überraschen, mit denen man so nie gerechnet hätte. .
Insgesamt ist der Trilogieauftakt in sich eher abgeschlossen, hat also immerhin keinen Cliffhanger. Eine Fortsetzung ist trotzdem definitiv notwendig und man wird diese im nächsten Sommer, vorausgesetzt, dass der Termin eingehalten wird, schon freudig erwarten! .
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Fans von Kerstin Giers Humor kommen in dieser Serie außerdem wieder voll auf ihre Kosten, denn sie bringt ihre Leser schon auf den ersten Seiten scheinbar mühelos zum Lachen und von da an immer wieder, ob nun wegen sehr spezieller Namen, den sarkastischen Bemerkungen der Heldin, Wortwitz oder peinlicher Situationskomik. Lediglich die vielen Fremdwörter waren bisweilen etwas irritierend und störten ein wenig den Lesefluss, weil sie so gar nicht zu Livs Art und ihrem sonstigen Erzählstil passten. .
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Positiv hervorzuheben ist hingegen die optische Aufmachung. Selbst ohne den Schutzumschlag sieht das Buch fantastisch aus, vielleicht sogar noch besser als mit, viele Seiten sind mit Ornamenten verziert und die verschiedenen Beiträge des Tittle-Tattle Blogs sind ebenfalls unverkennbar gestaltet. Damit hat man also ein echtes Schmuckstück im Regal.

*FAZIT*
Für Fans von Kerstin Giers Edelstein-Trilogie ist dieses Werk natürlich ein absolutes Muss, doch auch alle anderen sollten sich den Auftakt ihrer neuen Serie auf jeden Fall genauer ansehen, wenn sie nichts gegen eine süße Liebesgeschichte gemischt mit den Problemen einer Patchworkfamilie und einzigartigen fantastischen Elementen, die wortwörtlich zum Träumen einladen, einzuwenden haben. Silber - Das erste Buch der Träume ist definitiv ein Gute-Laune-Buch und sorgt deshalb für lustige, aber auch spannende Lesestunden, die in jedem Fall Lust auf mehr machen!
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am 4. Dezember 2017
Ich bin über eine Radiowerbung auf das Buch aufmerksam geworden und habe es mir wegen der hohen Bewertung bei Amazon gekauft. Ich muss dazu sagen dass ich trotz meines Alters (28) gerne Jugendbücher lese, weil die Charaktere oft noch so unfertig sind und sich erst noch zu einer Persönlichkeit entwickeln müssen. Ich bin allerdings auch anspruchsvoll und breche Bücher oft ab, wenn sie mir nicht gefallen.
Silber habe ich durchgelesen, was vor allem daran lag dass der Schreibstil ganz witzig ist und ich das Thema (gemeinsame Träume, Dämonenbeschwörung) interessant fand. Zwei Dinge fand ich aber einfach nur schrecklich.

1. Die Charaktere werden nicht ernst genommen. Nebencharaktere werden oft auf billige, einfallslose Stereotype herunter reduziert, damit der Hauptcharakter Liv sicher über sie lustig machen kann. Ein Mädchen soll die nervige Klassenkameradin sein, also redet sie nur über ein einziges Thema und erstarrt zur Salzsäule wenn ihr Schwarm den Raum betritt. Damit auch jeder merkt dass sie wirklich dumm und nervig ist. Andere Charaktere sind so unwichtig, dass sie entweder gar keine Namen bekommen (Himpelchen und Pimpelchen) oder auf ihr einziges Attribut reduziert werden, das sie auszeichnet (Pickel-Sam). Bei wirklich unwichtigen Nebencharakteren ist das verschmerzbar, aber es trifft auch wichtigere Nebencharaktere. Die Nanny der Mädchen ist deutsch, mag Weihnachten und ist sehr herzlich. Die Mutter ist vergesslich und schusselig. Grayson ist fürsorglich und ehrlich, seine Schwester klug aber eine Diva, Jasper ist dumm, Arthur ist schön. Und jedes Mal wenn einer dieser Charaktere auftaucht handelt er nur entsprechend seiner wenigen zugewiesenen Attribute. Am meisten entwürdigend fand ich, als die Nanny (die auf die 30 zugeht) plötzlich Buchstaben innerhalb eines Wortes vertauscht hat, weil sie sich verliebt hatte und ihr Liebster in der Nähe war. Plötzlich sagt sie Lundeheine, Zonditoren und Kahnärzte. Haha. Kommt es einmal vor und ist ihr und den Anwesenden peinlich: Witzig! Kommt es ständig vor und soll zeigen wie sehr sie verliebt ist: Einfach nur unglaubwürdig und nervig.

Es wirkt daher nicht als hätte sich die Autorin wirklich Charaktere mit einer (Lebens-)Geschichte ausgedacht, sondern als hätte sie einfach eine Stichwortliste gemacht um möglichst unterschiedliche Charaktere zusammen zu bringen. So geht man bei einer Sitcom vor, nicht bei einem Roman.
Meiner Meinung nach gibt es bloß drei Charaktere die einiger Maßen ernst genommen werden. Hauptcharakter Liv, ihre Schwester Mia und ihr Schwarm Henry. Die sind allerdings alle zu klug, zu schlagfertig und zu anständig, als dass sie glaubhafte Charaktere sind. Warum geht Henry nicht einfach in Livs Traum rein? Warum ist Mia nicht eifersüchtig weil ihre Schwester plötzlich Jungs interessant findet? Warum kann Liv nicht mal auf jemanden treffen dem sie intellektuell nicht haushoch überlegen ist? Nein, bei den Dreien gibt es keine Konflikte. Bloß mit den Abziehbildern von Charakteren zweiter Klasse.

Bei immerhin 21 Personen im Personenverzeichnis die mit Namen erwähnt werden, und 8 die dort separat abgetrennt als Nebencharaktere mit kurzem Gastauftritt bezeichnet werden, sind 3 Charaktere viel zu wenig!

2. Der Plot hat Potential für eine spannende Geschichte, aber dieses Potential wird komplett verschenkt. (Achtung, Spoiler!)

Der Plot im Groben: Liv hat plötzlich die Fähigkeit in den Traum ihres quasi-Bruders zu gehen und bekommt mit, dass er und seine drei Freunde einen Dämon beschwören. Scheinbar waren sie mal fünf, aber eine wurde verstoßen und jetzt brauchen sie Ersatz. Da Liv anwesend ist, glauben sie dass der Dämon sie auserwählt hat. Der Traum endet und Liv weiß nicht wirklich was sie davon halten soll, doch in den nächsten Tagen umschmeicheln die Jungs sie und wollen sie als Unterstützung haben. Schließlich erzählt man ihr, dass der Dämon den Mitgliedern große Macht gibt und den größten Wunsch erfüllt. Hält man sich allerdings nicht an die Regeln, holt er sich das Liebste das man hat.
Nur sehr, sehr schwer lässt Liv sich davon überzeugen dass der Dämon wirklich existiert. Eigentlich glaubt sie es aber bis zuletzt nicht weil... weil Dämonen eben nicht existieren. Und davon ist sie absolut überzeugt, obwohl ALLES darauf hindeutet dass er eben doch existiert. Zum Schluss stellt sich heraus, dass er tatsächlich nicht existiert und ein psychisch krankes Mädchen es nur so hat aussehen lassen. Weil sich die größten Wünsche eben einfach so erfüllt haben (Zufall!) und weil sie selbst dafür gesorgt hat, dass sie das Liebste verliert was sie hatte. Doch irgendwas scheint doch dran zu sein: Träumen können sie ja alle gemeinsam.

Ganz ehrlich? Der Plot mit den Jugendlichen, die gemeinsam den Dämon beschwören, ist toll! Dass sie die Fähigkeiten haben in Träume zu reisen, dass sie Macht bekommen, dass sie sich an die Regeln halten müssen und sonst passiert etwas Schlimmes... man hätte daraus einen großartigen (Teenie-)Horror-Roman machen können. Selbst ohne Dämon hätte man so viel aus den Träumen herausholen können. Die vier Jugendlichen, die von der Macht, die sie plötzlich haben, verdorben werden. Wie Liv mit hineingezogen wird, aber Gewissensbisse bekommt. Wie sie versucht ihren Liebsten ebenfalls davon zu überzeugen und sich die Gruppe spaltet... Mir fallen in dem Setting 10 spannende Geschichten ein. Doch die Träume sind bloß das Fantasy-Beiwerk für eine Teenie-Romanze, die eigentlich nur auf Oberflächlichkeit basiert. Und das ist einfach nur schade.

(Spoiler Ende)

Lesbar ist dieses Buch meiner Meinung nach für Mädchen bis 16 Jahre. Für Jungs ist die Frage welcher wunderschöne Junge jetzt mit welchem Mädchen zusammen ist einfach nicht interessant genug. Und mit 17, 18 und darüber möchte man Charaktere mit mehr Tiefgang, in denen man sich vielleicht wiederfinden kann.
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am 5. Oktober 2013
.:Empfehlung:.

Seltsames Cover, war damals das Erste was mir zu diesem Buch einfiel, daher hatte ich bisher die Finger davon gelassen. Doch nun habe ich mich doch eines besseren belehren lassen, denn Liv's Geschichte war einfach Traumhaft, wenn ich das mal so sagen darf. Auch wenn mir das Cover nicht ganz so gut gefällt so passt es eben doch gut zur Story.

Liv ist ein junges Mädchen das nicht auf den Mund gefallen ist, sie liebt alle Geheimnisse und zum Glück stürzt sie sich auch Kopfüber in deren Aufklärung. So kommt es, dass sie sich in vollem Bewusstsein nicht mehr alleine in ihren Träumen erlebt. Natürlich muss sie wissen was hinter den magischen Ritualen auf nächtlichen Besuchen auf dem Friedhof steckt, und dann ist da ja noch der süße Junge den sie einfach nicht mehr aus ihrem Kopf bekommt.

Eine tolle Überraschung, auch die Sprecherin Simona Pahl macht das Ganze zu einem noch größeren Vergnügen, sie hat es einfach drauf die richtigen Emotionen rüber zu bringen. Ich habe so oft herzlich laut auf gelacht, toll.

.:Fazit:.

[Vorsicht Spoiler!] Liv und Mia Silber fliegen zu ihrer Mum nach England, sie freuen sich endlich ein schönes neues zu Hause in ruhiger Lage in einem Cottage verbringen zu können. Doch da macht ihre Mutter ihnen einen schönen Strich durch die Rechnung. Denn sie ist nicht alleine um sie vom Flughafen ab zu holen.

Alles dreht sich um Liv Silber, unsere junge Hauptprotagonistin die nichts lieber hat, als Geheimnissen auf die Spur zu kommen. Um ehrlich zu sein hat Frau Gier sie so enthusiastisch klingen lassen das ich selbst schon freudig auf quitschen wollte. Definitiv wurde ich da angesteckt, ich wollte nun nichts sehnlicher wissen, was hinter Grayson's heimlichem Telefonat steckt das Liv mit angehört hat.

Denn zum neuen Familienglück gehört nicht nur der Neue an der Seite von Liv und Mia's Mutter, sondern auch deren beiden Kinder. Ehrlich zu gegeben, muss ich sagen das mir die Rolle der "bösen" Stiefschwester Florence unheimlich gut gefallen hat. Sie ist einfach eine klein bisschen verwöhnte junge Frau die mir einfach ans Herz gewachsen ist. Ihr Bühnenreifer Auftritt am Abend des ersten gemeinsamen Essens der Familienzusammenführung war einfach genial.

Liv und Mia müssen natürlich auch auf eine neue Schule, dort gibt es sowohl liebenswerte neue Menschen aber auch solche die Liv's Geduld wirklich auf die Probe stellen. Hierbei hat Frau Gier ihre Welt um Liv, und Jene die daran teil nehmen, wirklich sehr gut zum leben erweckt. Ich konnte es mir so bildlich vorstellen und sehe schon einen Kinofilm vor mir. Was kann man auch anderes tun als die Augen zu verdrehen wenn man von einem Mädchen mit dem Namen Persephone Porter-Peregrin durch die Schule geführt wird?

Ebenfalls ein fester Bestandteil der Geschichte ist der berühmte Tittle Tattle Blog (den es wirklich gibt ^^) der von einer gewissen Secrecy geführt wird. Sie scheint immer mitten unter ihnen zu sein, aber keiner weiß wer sie wirklich ist. Auch wenn Mia sich zur persönlichen Aufgabe gemacht hat ihre Identität zu enthüllen und alles und jeden mit falschen Informationen zu füttern. Denn Secrecy ist immer mehr als nur gut über alles im Bilde.

Durch einen Orangensaft Unfall erhält Liv einen Pullover von Grayson und ist fortan fester Bestandteil der nächtlichen Zusammenkünfte von Grayson und seinen Freunden. Sie trägt diesen Pullover auch beim schlafen und erhält Zugang zu Bereichen von denen sie nie gelaubt hätte das es sie wirklich geben würde.

Die Jungs suchen nach einer Jungfrau die sich ihrer Gruppe anschließt um den Fluch und das Spiel zu beenden das sie an Halloween mit Anabell und dem Teufel begonnen haben. Auch wenn Liv nicht daran glaubt, so schließt sie sich an, denn ihre Neugierde beherrscht ihr Handeln. So erkundet sie mit Hilfe der Jungs und Anabell die Traumwelt, sie lernt sich vor unerwünschten Besuchern zu schützen denn in Träumen, so warnt sie Henry eindringlich, ist es zu leicht anderen ihre Geheimnisse zu entlocken. So steht genau eben dieser eines Nachts vor Liv's Tür und muss an ihrem bayrischen Kindermädchen Lottie vorbei, was gar nicht so einfach ist.

Lottie ist für ein Kindermädchen noch sehr jung, um die 30, wobei man sich im ersten Moment wohl eine etwas ältere Dame vorstellen würde. Sie ist so fester Bestandteil der Geschichte wie der Tittle Tattle Blog und ebenso unterhaltsam, denn so groß wie ihre Liebe zu ihren beiden Zöglingen ist, so unheimlich witzig ist sie auch. Mit ihrem Akzent, der beim Hörbuch natürlich sehr gut umgesetzt wurde, war sie für einen Großteil meiner Lacher verantwortlich.

Als Leserin/Hörerin habe ich versucht hinter das Ganze zu schauen, heraus zu finden was genau nun wohinter steckt. Dazu muss ich sagen das Frau Gier das ganz grandios gemacht hat, erst kurz vor Schluss als es fast soweit war bin ich dahinter gekommen was es mit allem auf sich hat. Wundervoll.

Nur wer Secrecy ist weiß ich auch noch nicht, da werde ich wohl schweren Herzens auf die Fortsetzungen warten müssen was, so hoffe ich, nicht mehr all zu lange dauern wird :)
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am 31. August 2014
Ich konnte es nicht aus der Hand legen & habe es tatsächlich an einem Stück durchgelesen. Ich war einfach zu angetan von der Bodenständigkeit, dem Humor und der Scharfsinnigkeit der Heldin.
P.S. Ich muss unbedingt schauen, wie meine Traumtür gestaltet ist & ob sie auch verschlossen ist.
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am 7. Mai 2014
Selten fesselt mich ein Buch von der allerersten Seite an. Hier ist es passiert. Mit Olivia Silber und ihrer etwas verschrobenen Familie hat Kerstin Gier einen tollen Rahmen für diesen Roman geschaffen. Die Mischung aus normalen Alltagssituationen und den Fantasy-Elementen ist ihr toll gelungen. Liv geht in London zur Schule und hat ganz normale Teenagerprobleme. Bis sie eines Nachts einen unheimlichen Traum hat, der ihr zwar Angst einjagt, aber dennoch ihre Neugier weckt. Dann beginnt ein Abenteuer für sie, dass sie sich so niemals "erträumt" hätte...
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. Januar 2014
Ich besitze die Hörbuch-Variante von Silber und muss sagen: Super gemacht!

Die Geschichte ist Kreativ- und Phantasiereich geschrieben und mit lustigen wie auch überzeugenden Charakteren besetzt!
Die Sprecherin des Hörbuchs kann ebenfalls auf voller Linie überzeugen und den Charakteren Leben einhauchen!

Die Story dreht sich grob darum, das Liv Silber einer Gruppe Jugendlicher auf die Spur kommt, die im Traum Dämonen beschwören und sich dadurch ein mächtig großes Problem aufgehalst haben. Dabei will sie helfen...
Nebenher muss sie sich noch mit dem Dasein als neue Schülerin in einer Schule sowie einer nervenden Mutter und vielem mehr herumschlagen!

Fazit:
Ein Jugendbuch der gehobenen Klasse!
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