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Kundenrezensionen

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Die Inhaltsangabe gibt sehr gut wieder was in diesem Teil passiert. Dieser Teil schließt direkt an den 3. Teil an. Zoe ist ziemlich fertig, weil ihre Freunde sich von ihr abgewendet haben. Zoe weiß aber, dass sie sich unbedingt wieder mit ihnen versöhnen muss. Zu ihrem Glück ist auch noch Eric Night der neue Lehrer für den Schauspieluntericht.
Auch in diesem Teil überschlagen sich die Ereignisse nur so. Zoe erzählt endlich ihren Freunden all ihre Geheimnisse. Neferet ist vom Weg abgekommen und versucht, einen Dämon zu beschwören. Es gibt einen neuen Schüler an ihrer Schule und eine sehr hohe Persönlichkeit der Vampire kommt zur Schule.

Dieser Teil endet wieder mal mit einem echt gemeinen Cliffhanger. Den 5. Teil habe ich mir auch wieder als Hörbuch vorbestellt und ich bin schon sehr gespannt wie es weitergeht.
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am 17. Dezember 2012
s u u u u u u p e r !!!!!!
Ich kanns kaum erwarten den nächsten Band zu lesen.
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am 13. November 2010
Ich habe soeben diesen vierten Band der House of Night Reihe beendet und bin immer noch sehr aufgewühlt. Dieses Buch verspricht wirklich Nervenkitzel pur und das vor allem auch in den letzten Kapiteln.

Zoey ist erleichtert, dass ihre beste Freundin Stevie Rae endlich wieder ihre Menschlichkeit zurückerlangt hat. Aber viele andere negativen Seiten trüben nun Zoeys Leben. Ihre anderen Freunde haben sich alle von ihr abgewandt, da sie ihr die ganzen Heimlichtuereien und Lügen nicht verzeihen wollen. Ihre drei Geliebten Heath, Erik und Loren hat sie auch verloren, da sie ja mit einem nicht genug hatte und zu allem Übel hat ihre Mentorin und Hohepriesterin Neferet einen Krieg gegen die Menschheit angekündigt. Zoey muss sich gegen Neferets Vorhaben stellen, da sie ihre Entscheidung falsch und übereilt findet und die Einzige an ihrer Seite scheint nun nur noch Aphrodite, die sie bis vor Kurzem über alle Maßen gehasst hatte. Doch dieser Machtkampf von Neferet verbirgt noch viel mehr, als Zoey erstmals erahnen kann und als Aphrodite, die mittlerweile wieder ein Mensch geworden ist, schreckliche Visionen über einen Krieg hat, der den Untergang ankündigt, muss Zoey entgültig eingreifen. Eine Mächtige neue Macht scheint aufzuerstehen und sie weiß nicht, wer nun tatsächlich dafür verantwortlich ist. Ist es wirklich Neferet? Oder sind ihre beste Freundin Stevie Rae und die andere neue Art Vampyre an ihrer Seite, die "roten Jungvampyre", vielleicht doch noch nicht so "normal", wie sie erstmals vermutet hatten?

Einfach nur WOW - ich weiß nicht, wie ich sonst meine Begeisterung zum Ausdruck bringen soll. Ich habe bisher alle Bände der HoN Reihe gelesen und war immer beeindruckt, aber dieser Band hat mich nun wirklich und wahrhaftig vom Hocker gehauen. Ich war wie gebannt von der Geschichte und konnte das Buch kaum noch zur Seite legen. Die Charaktere waren einzigartig und freaky wie immer. Vor allem Aphrodyte hat es mir in diesem Buch wieder besonders angetan. Ich finde sie einfach klasse, auch wenn sie eigentlich eine eingebildete Zicke ist. Sie hat doch etwas sanftes und besonderes an sich. Die "Zwillinge" nerven mich zwar ab und zu, aber naja - die gehören eben einfach dazu und wären auch nicht wegzudenken - wäre ja langweilig. Auch neuer Charaktere erwarten den Leser in dem Buch wie zum Beispiel der gutaussehende Jungvampyr Stark, der von einem anderen House of Night an dieses wechselt oder die Hohepriesterin Shekinah und noch ein paar mehr.

Zu viel will ich euch natürlich nicht verraten. Seht selbst, welche Geheimnisse sich hinter den neuen Figuren verbergen. Es wird auf jeden Fall richtig richtig spannend. Das kann ich jedem HoN Fan versprechen und auch jedem der sich noch nicht an diese Reihe rangetraut hat. Diese Bücher sind wirklich mal ganz was Anderes und auch wenn man die Art und Weise, wie sie geschrieben sind erstmals etwas kindlich und ungewohnt findet, werden dieser besondere Stil und die einzigartigen Charaktere den Leser vermutlich doch noch um den Finger wickeln. Ich kann natürlich für nichts garantieren, aber ich kann sagen, dass ich diesen locker lässigen Schreibstil der Autorinnen einfach liebe und ich will eindeutig MEHR!!!

Das Einzige, das mir etwas negativ aufgefallen ist waren die vielen "Oh Himmel" die Zoey in diesem Band von sich gegeben hat. Mir ist dieser Ausdruck in den vorherigen Bänden noch nie aufgefallen, aber diesmal hat Zoey ihn fast bei jeder Gelegenheit verwendet. Aber das ist wirklich kaum der Rede wert. Es ist mir nur aufgefallen^^

Also, ich kann nur sagen: Lest dieses Buch! Es ist wirklich grandios wird euch höchstwahrscheinlich auch nicht enttäuschen. Ich bin sehr beeindruckt und freue mich schon tierisch auf den Fortsetzungsband Gejagt, der im Februar 2011 erscheinen wird.
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am 17. November 2010
Was soll man zu diesem Buch sagen - ganz leicht - SPANNUNG PUR.
Ich habe die Reihe von Anfang an verfolgt und ich finde jeder Band wird immer besser - am Anfang war alles ziemlcih teeniehaft, mit Jungsproblemen usw. - doch über die nächsten Bände wird Zoey immer erwachsener, zwar gibt es immer noch Jungs, aber Zoey wirkt nicht mehr so naiv wie am Anfang - auch lernt sie immer mehr auf ihre Kräfte zu vertrauen und diese auch einzusetzen.

In diesem Band passiert soviel auf einmal, dass einem oft der Atem stockt und man nicht schnell genug umblättern kann - man rutscht von einem Kapitel zum nächsten.
Zuerst sind Zoeys Freunde absolut abweisend zu ihr, reden nicht mit ihr, sind unfreundlich - bis sie merken, dass Zoey, nur zu ihrem Besten gehandelt hat und sie nähern sich wieder ihr an, auch weil Zoey nicht allein sein darf, denn dann droht Gefahr, dies sieht Aphrodite in ihren Visionen. Ich muss sagen, dass mir auch Aphrodite immer besser gefällt, sie spielt mittlerweile eine sehr tragende Rolle, obwohl sie jetzt anders ist, als vorher, wer den 3. Band gelesen hat, wird sich vorstellen können was ich meine. Zoey verlässt sich immer mehr auf Aphrodite und sie werden zu einem eingespielten Team gegen die BÖSEN MÄCHTE, denn diese droht alles zu zerstören, weil eine sehr gefährliche Macht wieder freigesetzt werden soll - was viele Opfer fordern würde, besonders Frauen. Auch Stevie Rae ist wieder fast so wie sie immer war, doch kümmert sie sich weiter um die untoten Kids und steht auch Zoey weiterhin zur Seite...

Ich finde dies ist bis jetzt der beste Teil aus der Reihe, er sprüht nur so vor spannungsgeladener Unterhaltung und will alles als Leser ganz schnell in sich aufnehmen und wissen wie es weiter geht und welche Rolle Neferet spielt und wie weit es noch geht.
Leider muss man auf den nächsten Band noch eine Weile warten - leider...
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am 6. Dezember 2010
Meine Meinung:
Mittelprächtige Fortsetzung. Nach dem letzten Teil habe ich leider mehr erwartet. Die Geschichte an sich ist gut, allerdings find ich die Ausführung nicht sehr gelungen. Die Story ist irgendwie schon spannend, ich bin auch gespannt, wie es weiter geht, aber gefesselt hat mich dieses Buch ganz und gar nicht. Die Erzählung war einfach übertrieben, unrealistisch und zu platt...

Teilweise geht das Tempo arg verloren, weil auf verschiedene Themen viel zu tief eingegangen wird. Der eigentlich Show-Down während des Rituals am Schluss ist in ein einziges Kapitel gefasst, wobei ich da teilweise echte Fragezeichen im Kopf hatte.

An den Schreibstil der Autorinnen hat man sich mittlerweile gewöhnt, außerdem scheinen die Schriftstellerinnen Zoey so langsam erwachsen werden zu lassen.

Die Entwicklung um Stevie Rae finde ich irgendwie merkwürdig, aber das Thema ist mit Sicherheit noch ausbaufähig. Ihren Charakter mochte ich schon die ganze Zeit sehr gerne.

Toll dargestellt finde ich anfangs den Zickenkrieg in der Streberclique, wobei ich auch erleichtert war, als die Freunde sich wieder vertragen haben. Jack ist in dieser Runde absolut hilfreich mit seiner Ungezwungenheit.

Aphrodite hat es geschafft, dass ich sie in mein Herz geschlossen habe. Sie hat einfach eine riesengroße Zick-Mauer um sich herum errichtet, weil sie nicht verletzt werden möchte. Diese Mauer gerät arg ins Wanken, als sie ZoeyŽs Grandma kennenlernt.

Die Männergeschichten um Zoey sind immernoch zum Haare raufen. Es hätte nichts an der Story geändert, wenn Zoey nicht direkt wieder mit dem nächstbesten Typen (Stark) rummachen würde. Die Geschichten zwischen Zoey und Erik und Zoey und Heath finde ich an sich fast glaubhaft.

Die Geschichte um Neferet finde ich äußerst kurios. Sie hört auf eine andere Stimme als auf die von Nyx. Okay, versteh ich noch. Allerdings versteh ich zum Schluss überhaupt nicht, was teilweise ihre Handlungen in den letzten Büchern für Sinn haben. Die Frau verwirrt mich. Außerdem ist noch immer nicht wirklich aufgelöst, wer Loren Blake etc. umgebracht hat. Alles schließt auf Neferet zurück, aber überzeugt bin ich davon noch nicht.

Außerdem ist mir die Nonne Mary Angela auf eine Art und Weise sehr suspekt, auch wenn Zoey so etwas wie ihre zweite Grandma in ihr sieht...

Zu guter Letzt bin ich auf jeden Fall gespannt auf den nächsten Teil, denn wie beim Cut von Harry Potter nach Teil 6, befinden sich Zoey und ihre Freunde wohl im nächsten Teil nicht mehr im House of Night. Wir werden sehen.

Am Ende der ca. 500 Seiten sind die ersten beiden Kapitel von Teil 5 House of Night 5: Gejagt schon abgedruckt, woran man sieht, dass die Teile direkt ineinander übergehen.

Fazit:
Ich kann leider nicht mehr als drei Sterne geben, da der letzte Teil schon nur vier Sterne verdient hatte. Das Steigerungspotenzial ist groß.

Folgende Teile stehen fest:

1. House of Night 1: Gezeichnet
2. House of Night 2: Betrogen
3. House of Night 3: Erwählt
4. House of Night 4: Ungezähmt
5. House of Night 5: Gejagt (kommt im Februar 2011)
6. House of Night 6: Versucht (kommt im Mai 2011)
7. House of Night 7: Verbrannt (kommt im August 2011)
8. Stolen
9. Burdened
10. Touched
11. Cloaked
12. Wanted
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am 13. Februar 2012
Zoey's Kampf gegen das Böse geht weiter. Doch wird sie es ohne ihre Freunde schaffen? Das ganze Ausmaß ihrer Probleme kennt sie ja noch nicht.

Rezension:
Für mich ist dieses Buch absolut überflüssig! Es scheint, als habe man den dritten Teil absichtlich gestreckt, um ihn anschließend als einen Zweiteiler verkaufen zu können.
Was ich im letzten Band noch als neu, aufregend und spannend empfand, ging mir hier einfach nur auf die Nerven.
Die Handlung ist kaum merklich fortgeschritten und macht das Lesen zäh und anstrengend. Ebenfalls nervt das stetige Wiederholen der gesamten Handlung zu Beginn des Buches.
Einfach alles an diesem Buch wirkt auf mich gezwungen und einfallslos. Ein echter Tiefpunkt der Geschichte.

Fazit: Weniger ist manchmal mehr!
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Zoey Redbird lebt als Jungvampirin im House of Night, dem Vampirinternat. Nachdem sie fast gleichzeitig ihre drei festen Freunde verloren hat, hat sich auch noch ihre Clique von ihr abgewandt, da Zoey ihnen so einiges, unter anderem ihre drei festen Freunde, verschwiegen hat. Doch das ist nicht ihr einziges Problem: Hohepriesterin Neferet hat den Menschen den Krieg erklärt, und Zoey ist die Einzige, der klar ist, dass Neferet ganz andere Pläne verfolgt als sie nach außen zeigt. Und dann sind da noch Stevie Rae, ihre beste Freundin, die die Wandlung vom Jungvampir zum Vampir nicht überlebt hat, durch Neferet als untoter "Zombie" zurückkam und dann eine Wandlung zu einer neuer Art Vampir durchlaufen hat, sowie deren untote Freunde. Als Zoey nachts auch noch von eigenartigen, unsichtbaren Wesen angegriffen wird, ist sie auf die Hilfe ihrer Freunde mehr denn je angewiesen.

Bei Ungezähmt handelt es sich um den 4. Band der House of Night Serie. Leider ist es mir nach wie vor nicht gelungen, mit Zoey "warm zu werden". Ich finde sie unglaublich oberflächlich. Sie betont oft, was denn alles cool oder uncool (Star Wars, Harry Potter... ähm, nein!) ist. Aber selbstverständlich macht es ihr überhaupt nichts aus, uncool zu sein, deswegen betont sie es ja auch ständig. Und dann die ganze Sache mit Aphrodite: ständig erwähnt Zoey, dass sie ja "irgendwie" miteinander befreundet sind, obwohl sie sich ja eigentlich gar nicht leiden können. Gähn... Entweder man ist befreundet, oder eben nicht. Und dann muss sie ständig erwähnen, dass Aphrodite ziemlich "nuttig" sei. Und in der Position, das über irgendjemanden zu sagen, ist jemand, der gleichzeitig 3 Freunde hat und sich eine Woche, nachdem das Ganze aufgeflogen ist, an den nächsten ranmacht, nun wirklich nicht.

Sprachlich gibt das Buch auch nicht viel her. Es ist gewollt flapsig geschrieben, und das nervt. Dazu kommen ständige Wiederholungen. Ich habe in der Reihe bestimmt schon zwanzig Mal gelesen, dass die Zwillinge nicht wirklich Zwillinge sind. Auch, dass bei Vampiren der Tag- und Nacht-Rhythmus vertauscht ist, wird mindestens in jedem 3. Kapitel erwähnt. Irgendwann weiss man es, und eine Erwähnung pro Buch reicht völlig.

Nun könnte man sich natürlich fragen, warum ich mittlerweile bei Band 4 angelangt bin und es nicht einfach nach dem ersten oder zweiten Buch aufgegeben habe. Ganz einfach: Es ist spannend. Die Autorinnen beenden die Bücher mit Cliff-Hangern, und ich möchte jedes Mal wieder wissen, wie es weitergeht. Außerdem lassen die Bücher sich wirklich schnell und einfach lesen. Dazu kommt, dass ich zwar mit Zoey, der Ich-Erzählerin, nichts anfangen kann, es aber durchaus einige Charaktere gibt, die ich spannend finde, beispielsweise Stevie Rae und Aphrodite. Insofern befürchte ich, dass ich mir auch den fünften Band "antun" werde ;-)
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am 15. Dezember 2010
"House of Night", das hat ein bisschen was von Harry Potter mit Vampiren. Nur ohne das ständige Selbstmitleid eines Harry Potter und ohne das jungfräuliche und zimperliche Getue der Twilight-Reihe. Also, zwei erfolgreiche Romanreihen, die zu etwas komplett Neuem inspirieren - das muss Erfolg haben.

Und das zu Recht. Während sich die Reihe anfangs noch nur auf die Schule beschränkte und es eher nach einem Machtkampf zwischen Neferet und Zoey aussah, wird die Handlung globaler. Im gleichen Maße, wie das House of Night erkennt, dass es die Welt der Menschen akzeptieren muss und sich nicht mehr abkapseln kann, werden die Kämpfe innerhalb der Schulmauern nach außen getragen. Die Sage der Cherokee-Indianer deutet an, dass ein Kampf um die Welt bevorsteht, in dem die Vampyre nicht nur für sich alleine kämpfen werden, sondern auch für die Menschen.

Trotz seiner Dicke verschlingt man diesen Roman geradezu, die Ereignisse überschlagen sich förmlich. Diesmal erhält man auch kaum die Atempausen, die man sonst durch Zoeys Geflirte erhielt. Die Männer, die in den letzten Bänden ständige Begleiter waren, treten diesmal in den Hintergrund zurück - auch wenn Zoey nicht Zoey wäre, gäbe es nicht die ein oder andere verwirrende, bisweilen auch erotische Szene zu lesen. Dennoch, sie hält sich an ihren Vorsatz, auf Männer zu verzichten. Der Handlung tut dies gut. Dieses Mädchen, das ständig von einem Mann zum anderen flattert wie ein Schmetterling, der sich nicht entscheiden kann, welche Blume die schönste ist, und dennoch entsetzt über Aphrodites schamloses Flirten oder sogar über ihr eigenes Verhalten ist, war nicht mehr glaubwürdig. Dies haben die Autorinnen - Mutter und Tochter - anscheinend ebenfalls bemerkt und gelungen gegen gesteuert.

Das Ende des vierten Bandes lässt den Leser fiebrig gespannt zurück. Die gesamte Welt scheint dem Untergang geweiht. Nirgendwo ist jemand, der gegen Neferet steht, mehr sicher, so scheint es zumindest. Doch leider bleibt dem Leser der Reihe nichts anderes übrig, als bis Februar zu warten, dann erscheint mit "Gejagt" der fünfte Band.
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am 9. Dezember 2010
Kurzbeschreibung:
Es ist absolut ätzend, wenn deine Freunde so richtig sauer auf dich sind. Zoey weiß, wovon sie spricht. In nur einer Woche trennen sich alle drei Typen, mit denen sie eigentlich gleichzeitig zusammen ist, von ihr und sie wird aus ihrem engen Freundeskreis, dem sie vertraut und in dem sie sich sicher fühlt, ausgeschlossen.
Jetzt bleiben ihr nur noch zwei wirkliche Freunde, allerdings ist die eine untot und der andere nicht mal Gezeichnet. Außerdem hat die Hohepriesterin Neferet den Menschen den Krieg erklärt und Zoey ist sich ganz sicher, dass das falsch ist. Aber wird irgendjemand auf sie hören?

Zu den Autorinnen:
P.C. Cast und Kristin Cast sind das erfolgreichste Mutter-Tochter-Autorengespann weltweit. Sie leben beide in Oklahoma, USA. "House of Night" erscheint in über 40 Ländern und hat weltweit Millionen von Fans.

Ich erschauerte, hielt abrupt an und spähte in die Baumkrone hinauf. Während ich hinsah, schien die Nacht zu wabern und sich zusammenzuziehen, wie wenn ein Tropfen Wachs sich von einer schwarzen Kerze löst. Und irgendwas daran - irgendwas an dem, was sich in dem Baum befand - ließ mir die Knie weich werden und meinen Magen zusammenkrampfen. (Seite 301)

Rezension:
Zoey Redbird steht am Anfang des nunmehr 4. Bands der "House of Night"-Reihe relativ alleine da. Ihre Freunde Shaunee, Erin, Damien und Jack haben sich nach den Vorkommnissen im Vorgängerband von ihr abgewandt und ihr bleibt nur noch die langsam aufkeimende Freundschaft zu ihrer ehemaligen Rivalin Aphrodite. Und diese hat wieder eine Vision, die sehr unheilvoll für Zoey aussieht. Sie bedarf der Hilfe ihrer Freunde, denn alleine wird Zoey die Abwendung dieser Vision nicht gelingen. Wird Zoey es gelingen, ihre Freunde davon überzeugen zu können, sich nicht gänzlich von ihr abzuwenden und ihr Vertrauen wiederzuerlangen?

Der 4. Band der "House of Night"-Reihe hat es in sich: War ich vom 3. Band etwas enttäuscht, schafft es "Ungezähmt", mich wieder sehr versöhnlich zu stimmen. Für mich ist es sogar der bisher beste Band der Reihe. Von Anfang an ist eine große Spannung zu spüren, die sich bis zum Ende des Buches hält, auch wenn es wieder einmal mit einem Cliffhanger endet.

Es tauchen neue Figuren auf, z.B. der Jungvampyr Stark, ein meisterlicher Bogenschütze, der Zoeys Herz zu erobern scheint. Shekinah, die Hohepriesterin aller Vampyre und auch die Nonne Mary Angela sind interessante Nebenfiguren, die hoffentlich auch im nächsten Band noch eine größere Rolle spielen werden. Zoeys Großmutter wird in diesem Teil auch mehr mit eingebunden, denn die Geschichte der Cherokee, ihres Volkes, scheint mehr mit den besorgniserregenden Vorkommnissen zu tun zu haben.

Mittlerweile ist Aphrodite meine Lieblingsfigur. Zum Anfang der Serie war sie eine unsympathische und arrogante Zicke, doch mittlerweile wandelt sie sich in ein normales Mädchen, das zwar immer noch eine kleine Fassade aufrecht erhält, doch man bekommt immer mehr Einblick in ihre Gefühlswelt, die sie gerne vor den anderen verbirgt.

Sehr positiv ist der Punkt, dass die Sprache nun auch etwas erwachsener geworden ist. Es werden kaum noch Kraftausdrücke gebraucht wie anfangs und auch Zoey kommt nicht mehr ganz so naiv daher wie im Vorgängerband. Hoffentlich wird das auch so bleiben, davon kann sich der Leser dann im Februar 2011 im nächsten Band "Gejagt" überzeugen.

Zur Gestaltung des Buchs: Auch dieses Mal fügt sich das Cover wieder nahtlos in die Reihe ein. Es ist, wie bei den Vorgängern, überwiegend schwarz gehalten, diesmal mit einem grünen Schriftzug des Titels. Auch die eingearbeiteten Symbole im Schutzumschlag in Spotlackoptik sind wie bei den anderen Bänden wiederzufinden. Am Ende gibt es bereits eine Leseprobe der ersten beiden Kapitel von "Gejagt".

Fazit: Der bisher beste Band der "House of Night"-Reihe: Düster, spannend, stimmungsvoll - so sollte die Serie im Idealfall weitergehen. Empfehlenswert!
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Bisher habe ich "House of Night" als eine Serie erlebt, die sich von Band zu Band steigerte und besser wurde. Leider fällt diese Steigerung meiner Meinung nach im vierten Band "Ungezähmt" deutlich kleiner als in den Vorgängerbänden aus. Man erkennt zwar eine deutliche Entwicklung, sowohl in der Geschichte als auch bei den Charakteren, aber die Autorinnen schlagen ein wenig über die Stränge und lassen die Handlung zum Ende hin dermaßen abgefahren und hahnebüchen werden, dass es beinahe schon ans Lächerliche grenzt. Der größte Teil des Buches ist toll - spannend und interessant, wie man es von den ersten drei Bänden kennt. Zoey ist wieder halbwegs normal und trägt ihr Gehirn nicht mehr in ihrer Unterwäsche spazieren, was das Lesen sehr angenehm macht. Doch auch die anderen Figuren entwickeln sich weiter. Besonders Aphrodite, die eine immer deutlichere Metamorphose vom verwöhnten, zickigen Biest zur echten Freundin durchmacht. Ich habe sie während des Lesens von "Ungezähmt" sehr ins Herz geschlossen obwohl ich sie bislang nicht sonderlich gut leiden konnte. Ihre scharfe Zunge büßt sie aber nicht ein und die Wortgefechte mit den Zwillingen sorgen regelmäßig für Erheiterung.
Darüber hinaus gibt es einige neue Personen, die im vierten Teil eine mehr oder weniger wichtige Rolle spielen. Der Vampirjunge Stark, die Hohepriesterin Shekina und die Nonne Schwester Mary Angela, um nur einige zu nennen. Ein paar liebgewonnene Charaktere aus den früheren Büchern werden nur noch am Rande erwähnt, dafür treten andere mehr in den Vordergrund. Es tut sich ziemlich viel im "House of Night".

Über mangelnde Spannung kann man sich ebenfalls nicht beklagen. Wenn man die ersten Teile der Reihe kennt ist man ab der ersten Seite wieder mitten drin in Zoey Kampf gegen ihre Mentorin Neferet, die den Menschen den Krieg erklärt hat und die Macht über die Vampirwelt an sich reißen will. Da die Bücher ja alle ziemlich offene Enden haben reißt der Spannungsbogen auch nie wirklich ab und muss nicht zu Beginn eines jeden neuen Bandes erneut aufgebaut werden. Trotzdem gelingt es dem Autorenduo immer wieder, die Spannung noch ein wenig zu steigern.

Das Ende von "Ungezähmt" hat mir dann aber gar nicht mehr gefallen. War die Geschichte um Zoey und ihre Freunde bislang noch halbwegs realistisch entgleist sie zum Ende des vierten Bandes völlig. Sie nimmt eine (zumindest für mich) recht unerwartete Wendung, die die Vampirwelt (und nicht nur die) völlig auf den Kopf stellt. Und damit geht leider jegliche Realität verloren. Manche mögen es als Fantasie bezeichnen, in meinen Augen ist es total überzogen und albern. Ich bin gespannt, ob Mutter und Tochter Cast im fünften Teil die Kurve wieder kriegen oder ob die Geschichte auf diese Art weitergeht. Es wäre schade um das "House of Night".
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