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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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am 11. August 2017
Ich habe alle Bände gelesen. Insgesamt fand ich die Teile spannend und lesenswert.
Die Story ist leicht zu lesen, der Schreibstil gut und authentisch.

Die Idee ist zwar vom Grundsatz her typisches Genre aber mal spannend "anders" umgesetzt.
Die Neben Charaktere fand ich sehr plastisch umgesetzt und sympatisch.

Die 4 Punkte sind für die ganze Serie. Die Bände schwanken nur leicht in ihrer Konitnuität was sehr positiv ist.

Als kleinen Kritikpunkt:
Die Story war teilweise etwas zu stark auf die Hauptdarstellerin zugeschnitten.
Zoe fand ich teilweise etwas zu vorhersehrbar und die Freunde manchmal zu duldsam. Auf Dauer fand ich die die vielen verschiedenen on/off Freundschaften zu Jungs etwas anstregend. Der starke Zuschnitt und die on/off Freundschaften ergaben bei mir den Punkt Abzug.

Ich fand das Ende beim letzten Band etwas abrupt aber soweit ganz gut.

Alles in allem für die spannende Story und die guten Neben Aktuere sowie die gut ausmodelierten Gegenspieler, verdiente 4 Sterne.

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Meine Buchtipps findet ihr in meinem Profil, als öffentliche Listen.
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am 23. Januar 2012
Ich habe mich durch 6 Teile gequält und nun hat es ein Ende. Diese Rezension beschreibt meinen Eindruck aller Bücher von HoN. Also bis zum 6ten Teil.

Die Idee ist meiner Meinung nach eigentlich sehr gut. Der erste Teil war sicher nicht berauschend, aber ausbaufähig. Und meist werden Folgebücher besser. Hier habe ich jedoch den Eindruck, dass es immer schlechter wird.

Die Haupffigur ist dermaßen unsympathisch. Alles scheint ihr zuzufliegen. Die anderen Figuren sind im Grunde nur da, um Zoey noch besser da stehen zu lassen. Da erstaunt es einen, dass es problemlos tolleriert wird, dass sie von einem Kerl zum nächsten Hüpft.
Zoey kann alles, darf alles, ist alles, bekommt alles und jeder liebt sie. Sie scheint keine Fehler zu haben oder keine, die andere als Fehler beschreiben. Nicht sehr realistisch.

Die einzige Figur, die authentisch und echt rüber kommt, ist Aphrodite. Aber leider bleibt auch sie im Schatten der Hauptfigur.

Bitte lest euch die Rezension von J. Nolte zum ersten Teil durch. 1:1 mein Eindruck.

Absolut keine Kaufempfehlung von meiner Seite.
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am 22. August 2010
Kurzbeschreibung:
Im dritten Teil der House of Night-Reihe gibt es mehrere Handlungsstränge, die angefangen und teilweise zu Ende geführt werden, jedoch nicht alle.

So versucht Zoey von Anfang an einen Weg zu finden, um ihre untote tote beste Freundin Stevie Rae zu retten, da sie merkt, dass Stevie Rae immer noch einen gewissen Teil ihrer Seele behalten hat. Vermutlich durch ihre Affinität zur Erde. Womit Zoey nicht rechnet ist, dass sich Aphrodite als äußerst hilfreich in dieser Sache zeigt. Aphrodite hat das Gefühl, sie müsse wegen ihrer Untaten etwas bei der Göttin Nyx gut machen, das erklärt ihr Handeln. Die Beiden verbindet am Ende tatsächlich eine Art Freundschaft. Zoey kann sich in der ganzen Untote-Kids und Neferet-Geschichte niemandem außer Aphrodite anvertrauen, denn sie sind die einzigen, deren Gedanken von Neferet abgeschottet bleiben. Zoey leidet sehr darunter, sich ihren Freunden nicht anvertrauen zu können, was am Ende ziemlich ausartet. Die Freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt.

Plötzlich werden im House of Night ausgereifte Vampyre ermordet und die Sicherheitsbestimmungen werden erhöht, was der Hilfe für Stevie Rae sehr im Wege steht. Vieles deutet daraufhin, dass Zoeys 'Stiefpenner' etwas mit den Morden zu tun haben könnte, aber es wurde nichts erwiesen. Zoey kann auch nicht wirklich Kontakt mit ihrem alten zu Hause aufnehmen, da sie am Anfang des Buches mit ihren Eltern komplett den Kontakt abbricht (zum Glück).

Außerdem hat Zoey allerhand Liebesprobleme, welche sie teeniemäßig ständig zu regeln versucht. Dies scheint allerdings in der Theorie viel einfacher zu sein als in der Praxis. Als Zoey endlich denkt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben, scheint ihre Welt völlig zusammen zu brechen.

Neferet wird zum Schluss mit ihrer Heimlichtuerei etwas unvorsichtiger, denn Erik, der grad von Zoey zutiefst enttäuscht wurde, bekommt eine interessante 'Unterhaltung' zwischen Zoey und Neferet mit.
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Meine Meinung:
Tolle und spannende Fortsetzung, welche Lust auf mehr macht. An den Schreibstil hat man sich mittlerweile gewöhnt, außerdem scheinen die Schriftstellerinnen Zoey so langsam erwachsen werden zu lassen.

Ich bin ziemlich gespannt, wie die Situation mit Stevie Rae weitergeht. Ihren Charakter mochte ich schon die ganze Zeit sehr gerne, vielleicht hat sie sich für den folgenden Teil ja schon wieder vollkommen gefangen. Außerdem interessiert mich sehr, ob Zoey ihre Freunde wieder zu bringen kann, ihr vollkommen zu vertrauen. Aphrodite wird so langsam zu einem meiner Lieblingscharaktere, sie wird lockerer und ihre Sprüche haben mich einige Male zum Lachen gebracht.

Dieses Ich-Weiß-Nicht-Wen-Ich-Lieber-Hab-Thema mit Erik, Heath und Loren geht einem wie in Teil 2 schon ziemlich auf den Keks. Allerdings hat sich die ganze Sache am Ende des Buches so gut wie von selbst erledigt. Loren Blake ging mir am meisten auf die Nerven (zum Glück erledigt). Bei Erik bin ich gespannt, ob wir in Zukunft noch mehr von ihm hören werden.

Was Neferet im Schilde führt, ist immer noch nicht wirklich klar, ich bin gespannt.

Die ca. 400 Seiten lassen sich schnell und flüssig lesen. Am Ende sind die ersten beiden Kapitel von Teil 4 Ungezähmt schon abgedruckt, woran man sieht, dass die Teile direkt ineinander übergehen.

Fazit:
Auch wenn an sich keine weiteren Fakten (wer begeht die Morde, was führt Neferet im Schilde, etc.) aufgedeckt wurden, ist dies ein gelungener Teil, der Lust auf mehr macht. Vier Sterne, da es doch noch steigerungsfähig ist. Ich freue mich auf Teil 4.

Folgende Teile wird es geben:

1. House of Night 1: Gezeichnet
2. House of Night 2: Betrogen
3. Erwählt
4. House of Night 4: Ungezähmt (kommt im November 2010)
5. House of Night 5: Gejagt (kommt im Februar 2011)
6. House of Night 6: Versucht (kommt im Mai 2011)
7. House of Night 7: Verbrannt (kommt im August 2011)
8. Stolen
9. Burdened
10. Touched
11. Cloaked
12. Wanted
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am 9. Dezember 2012
Immer wieder, hat alles hervorragend geklappt. Keine Probleme und die Ware ist wie beschrieben. Alles innerhalb von 2 Tagen erhalten.
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am 12. April 2012
.:Empfehlung:.

Ich kann dieses Buch der House of Night Reihe auch nur empfehlen wem die ersten beiden Bände gefallen haben. Ich habe es wieder sehr verschlungen obwohl ich es mir bissl aufheben wollte, aber keine Chance.

Es geht weiter, Zoey ganz alleine auf dem Posten ohne sich jemandem anvertrauen zu können, ich finde es mitreißend und spannend und man fühlt richtig mit ihr.

Die Geschichte zieht sich immer weiter, Intrigen und Verrat und kaum eine Verschnaufpause für Zoey, also rann an die Buchstaben.

.:Fazit:.

[VORSICHT SPOILER!] Puh, ich weiß gar nicht genau wo ich da anfangen soll. Die Geschichte geht schlüssig und in sich zusammen gebunden weiter. In diesem Band muss ich sagen kamen mir oft die Tränen, denn ich finde es einfach ungerecht wie Zoey das einfach alles alleine durch stehen muss. Niemand will verstehen was sie da für eine Verantwortung trägt. Ich bin froh wenn sich das alles aufklärt und Zoey ihren Freunden vom Verrat Neferets erzählen kann, dies kann sie im Moment nicht denn Neferet würde es direkt merken.

Wobei ich schon überlegt hatte, was denn schlimmes passieren könnte? Ein paar Personen mehr die davon wissen, andererseits würde sie dann wohl nicht mehr versuchen sie voneinander ab zu schotten sondern sie etwas in andere Häuser zu schicken oder sie einfach verschwinden lassen. Ich bin mir noch nicht ganz sicher in wie weit Neferet zum bösen neigt. Denn an dem einen oder anderen Vampyr scheint sie ja schon zu hängen, evt. nur an den mächtigen? Das ist etwas über das ich noch nachdenke und ich sehr spannend finde.

Was mich etwas stört ist die Dreieckskiste zwischen Heath, Erik und Loren. Ich meine ich kann Zoey da schon verstehen, aber ich persönlich habe da ein Problem weil ich nicht verstehen kann wie man so vielen Menschen so oft auf die gleiche Weise weh tun kann. Ich bin im Grunde genau so froh wie Zoey selbst, als sich das mit Heath durch Lorens Prägung erledigt hat. Unschön natürlich das er (Loren) sterben musste, wobei ich mir da gewünscht hätte zu wissen ob er sich wirklich nichts aus Zoey gemacht hat, für mich gab es schon Momente wo man auch nach der Enthüllung der Szene mit Neferet noch denken könnte dem sei so.

Wundervoll finde ich, dass viel von Aphrodite vorkommt, sie ist nun die einzige Vertraute von Zoey und bemüht sich wirklich ihre Fehler gut zu machen. Da Stevie nun untot ist und nicht mehr die Erde im Kreis verkörpern kann übernimmt Aphrodite dies nun, denn sie hat von Nyx die Affinität erhalten um Buße zu tun, dies nimmt sie auch wirklich sehr ernst und ich habe sie in diesem Band unheimlich lieb gewonnen. Ich war unheimlich traurig als am Ende des Bandes das Ritual für Stevie vorgenommen wird, sie nach den beschworenen Elementen auf Aphrodite los geht und diese nicht los lässt bis sie genug Blut von ihr genommen hat. Doch nun hat sie ihr Mal ihre Zeichnung verloren. Sie verschwindet gefolgt von Stevie, die nun eine völlig neue Rasse zu sein scheint. Ich hoffe das sie wieder auftaucht.

Stevie ist nach ihrem untoten Dasein durch das Ritual das ihre Freunde und Aphrodite gesprochen haben eine, so scheint es, neue unbekannte Spezies. Sie hat ebenfalls wie Zoey schon den vollen Halbmond und Tatoos, allerdings sind diese rot, nicht wie bei Zoey Saphirfarben. Sehr viel mehr bekommt man in diesem Band noch nicht mit, ich hoffe auf mehr im nächsten Band.

Durch die Prägung und den Sex mit Loren ist Erik (der von Neferet genau in dem Moment in die Szene hineinbestellt wurde) nun ziemlich sauer und verletzt, dennoch bekommt er mit, dass Neferets wundervolle Erscheinung nur die Fassade ist. Ich erhoffe mir, sollte Aphrodite wirklich nicht wieder kommen das evt. Erik ihr ein wenig zur Seite steht. Das er sauer ist, kann ich jedoch voll und ganz nach voll ziehen.

Ich mag diesen Band sehr, ich freue mich schon riesig auf den nächsten den ich mir hoffentlich bald bestellen kann.
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am 13. Februar 2012
Zoey erlebt im dritten Band der Serie die wohl größte Krise ihres jungen Lebens. Ihre beste Freundin ist eine lebende Tote und alle anderen haben sich gegen sie gestellt. Alles was ihr bleibt ist die Gnade ihrer Göttin.

Rezension:
In diesem Buch geht es endlich mal richtig zur Sache. Nicht das mir in den vorigen Büchern die Action gefehlt hätte, aber es verleiht der Geschichte eine gewisse Würze.
Zoey's Probleme häufen sich geradezu und man weiß zeitweise gar nicht, wie sie da noch unbeschadet raus kommen soll.
Ich fand diese Wendung äußerst sympathisch, denn wem geht es im Leben nicht manchmal so?
Zoey muss in diesem Buch einfach erwachsen werden, ob sie will oder nicht. Dies wird ebenfalls unterstrichen durch die Tatsache, dass sie ihren ersten Sex erlebt.
Das alles macht Zoey's Entscheidungen auch mehr und mehr nachvollziehbar. Ich habe nicht mehr stetig das Bedürfnis sie anzuschreien ;) .
Ich mag die erwachsenere Version der Zoey Redbird und freue mich auf die Fortsetzung.

Fazit: Eine Weiterentwicklung in die richtige Richtung.
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In diesem Teil geht es hoch her. Zuerst sieht es ganz toll aus für Zoe, sie hat direkt 3 Verehrer, Erik, Loren Blake und ihren Ex-Freund Heath mit dem sie eine Prägung hat. In diesem Teil geht es vor allem um ihre Freundin Stevie Rae, die als Untote ihr Unwesen treibt. Zoe versucht alles, um ihr zu helfen und sie von diesem Los zu erlösen. Dann gibt es auch noch Angriffe auf die Schule von religiösen Fanantikern und Zoe hat ihren "Stiefpenner" in Verdacht.
Plötzlich wendet sich das Blatt und wirklich alles läuft schief. Zoe ist am Ende wirklich am Boden zerstört. Ihre Freunde haben ich alle von ihr abgewendet und Zoe steht ganz alleine da. Einen kleinen Hoffnungsschimmer gibt es aber am Ende.

Bin schon sehr auf die Fortsetzung gespannt, die wohl schon im November erscheint.
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am 30. September 2012
"House Of Night - Erwählt" ist der dritte Teil der "House Of Night"-Reihe von P.C. und Kristen Cast.
Das Cover ist wie die vorherigen sehr schlicht und hat einige Ornamente abgebildet. Nach wie vor ist das Cover hauptsächlich in Grau/Schwarz/Weiß-Tönen gehalten, der Buchtitel ist hier rot.

Unsere Protagonistin Zoey macht eine starke Wandlung mit. Sie wandelt sich nicht nur zu einem Vampyr sondern auch ihr gesamter Charakter wandelt sich. Erschien sie dem Leser in den letzten zwei Romanen als gütig, liebevoll und treu, so wirkt sie nun eher egoistisch und in sich gekehrt. Sie achtet weniger auf die Folgen, die ihr meist erst im Nachhinein klar werden, sondern macht Dinge die sie für Richtig hält, oder die sie einfach will. Dazu zählen unter anderem weitere Treffen mit ihrem menschlichen Exfreund Heath, obwohl sie weiß das es verboten und nicht gut ist.
Sie wird immer verschlossener und teilt sich so gut wie keinem mehr mit. Um ihre Angelegenheiten zu schützen beginnt sie ihre Freunde anzulügen. Auch wenn sie weiß, dass dies nicht richtig ist, tut sie es. Sie wird immer mehr und mehr zu der Person, die sie eigentlich nie sein wollte : Falsch, hinterhältig und lügend. Hatte sie vorher Sympathie-Punkte beim Leser gesammelt, so verliert sie diese in diesem Roman nach und nach wieder.

Die Nebencharaktere die hauptsächlich als Zoeys Freunde genauer beschrieben werden, rücken aufgrund von Zoeys vermehrtem Alleingang in den Hintergrund. Jedoch stehen sie die meiste Zeit zu ihr, sorgen sich um sie und die Freunde, die jeder haben will.
Wir treffen jedoch immer wieder auf Stevie Rae, Zoeys bester totet untoter Freundin. Sie ist nicht mehr die selbe sondern viel mehr ein kaltes, blutrünstiges Monster. Jedoch hat sie noch etwas von ihrer Menschlichkeit behalten.
Aphrodite, die eigentliche Feindin von Zoey, rückt immer mehr ins Licht. Sie und Zoey wissen über Neferet bescheid, als Einzige, und halten zusammen. Und das, obwohl sie sich eigentlich nicht leiden können. Sie ist nach wie vor zickig und hochnäsig, wirkt aber freundlicher als vorher und hilft Zoey so gut sie kann.
Erik wird immer skeptischer in diesem Romanteil. Er ist Zoeys Freund. Er ist lieb und nett und versucht alles für Zoey zu tun damit sie glücklich ist. Jedoch stößt er oft gegen eine Wand und wird aufgrunddessen skeptisch und eifersüchtig.
Loren Blake, der gutaussende Dichter und Lehrer der Schule tritt ebenfalls vermehrt auf. Er ist süß, vornehm und nett. Er versucht auf seine ganz eigene Art und Weise Zoey von ihren Problemen abzulenken.
Von Neferet bekommen wir weniger mit. Nach wie vor wird sie als falsch, böse und hinterhältig dargestellt. Dies erfahren wir jedoch nur aus dem Sichtpunkt von Zoey.
Heath, Zoeys menschlicher Exfreund, ist nett, zuvorkommend und anhänglich aufgrund seiner Prägung mit Zoey. Er will sich immer wieder mit ihr Treffen und versucht alles um Zoey an sich zu binden.

P.C. und Kristen Casts Schreibstil gefällt mir immer noch gut. Sie schreiben lebendig, offen, witzig. Auch genug Spannung ist vorhanden die den Leser quasi dazu veranlagt weiterzulesen. Bei Romantik seufzt man manchmal und und hier und da spürt man sein Herz auch einmal schneller schlagen. Einfach sehr abwechslungsreich. Dabei flüssig lesbar und auch einmal sehr jugendhaft.

Die Story wirkt auf mich sehr zwiegespalten. Zum einen gefällt mir der Fortgang der Geschichte, sie wird spannender und verläuft hier und da auch einmal in eine Richtung mit der man nicht unbedingt gerechnet hat.
Ich bin jedoch von den Handlungen der Protagonisten sehr enttäuscht. Sie handelt kaum noch wie in den ersten beiden Bänden, sondern eher egoistisch. Natürlich hört sie nach wie vor auf ihr Bauchgefühl, durch das Nyx ihr ihren Willen zu verstehen gibt. Aber allein die Tatsache, das sie quasi mit drei Kerlen auf einmal etwas hat, und nicht wirklich ein schlechtes Gewissen hat, macht sie wirklich unsympatisch für den Leser. Sie wirkt eher wie ein billiges Flittchen und nicht wie eine angehende Hohepriesterin und Anführerin der Töchter der Dunkelheit.
Immer wieder kommen Handlungsstränge auf, wo man sich als Leser nur an den Kopf fast und fragt "Warum?". Zoey handelt ohne jeglichen Verstand und das Nachdenken über mögliche Konsequenzen, was die ganze Story sehr unrealistisch werden lässt.
Auch die übertriebene Vierecks-Beziehung gefällt mir nicht. Mir kommt das ganze einfach absolut übertrieben vor. Sie nimmt sich vor etwas zu tun, und ganz plötzlich kann sie es doch nicht?! Es erscheint mit einfach unlogisch, auch wenn es anderen vielleicht gefällt und Dramatik in die Geschichte bringt.
Zoeys Naivität ist ein ähnlicher Punkt. Sie geht durch die Welt, macht sich nicht einmal Gedanken darüber das sie vielleicht von irgendwem ausgenutzt werden könnte.
Sie ist von der Göttin Nyx gesegnet, die immer wieder ihr Händchen im Spiel hat, was Zoeys Handeln betrifft. Da fragt man sich doch mal, wieso sie nur bei bestimmten Situationen eingreift und nicht öfter und Zoey sich in so mancher Situation voll auf ihr Bauchgefühl verlässt während sie dieses in anderen wieder vollkommen verdrängt.

"Ich hab mich über Prägung schlau gemacht. Da geht's nur um Sex."
Ich spürte, wie ich rot anlief. Natürlich hatte er recht. Prägung hatten mit Sex zu tun, weil das Trinken von Blut von einem Menschen bei den Beteiligten - Mensch und Vampyr - diesselben Rezeptoren im Gehirn stimulierte wie ein Orgasmus. Nicht das ich darüber mit Erik ausführlich diskutieren wollte. Also versuchte ich es so oberflächlich wie möglich zu halten. "Es geht um Blut, nicht um Sex."
Zitat S. 84

Dieses Zitat zeigt unter anderem die charakterliche Wandlung von Zoey. Ohne Skrupel und schlechtes Gewissen ihrem eigenen Freund ins Gesicht lügt.
Ich bin offen und ehrlich wenn ich sage: So würde ein normaler Mensch nie handeln. Mal davon abgesehen das Zoey kein normaler Mensch ist, finde ich es doch zu makaber.

Der Cliffhanger ist irgendwie alles andere als spannend. Natürlich fragt man sich wie es weiter geht. Aber man platzt nicht vor Spannung und will direkt den nächsten Band lesen.

Fazit:

Ich bin irgendwie ziemlich enttäuscht von diesem Band. Er war so gar nicht wie die letzten Beiden.
Ich hoffe allerdings, das der nächste Band wieder besser wird.
Leider nur ...

3 Sterne
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HALL OF FAMEam 25. August 2010
Nachdem das Autorenduo Cast in "Betrogen" mit dem Tod von Stevie Rae eine mutige Wendung in die Geschichte gebracht hat, passiert in "Erwählt" erstmal lange Zeit absolut gar nichts. Ellenlange Seiten von Geschwafel und mehr oder weniger interessanten Gedanken, die Zoey wie üblich auch noch pseudo-sarkastisch kommentieren muss.

Auch in Zoeys Liebesleben geht es nicht wirklich weiter, wobei ich mich wirklich frage, was Zoey an Eric findet. Die Casts haben es nach dem ersten Band "Gezeichnet" verpasst dieser Figur Tiefe zu verleihen und in "Erwählt" ist er nur noch ein blasser Statist ohne Gesicht und Facetten. Für mich ist er ehrlich gesagt der langweiligste Freund, den ich mir so vorstellen könnte.

Das mit Loren irgendwas nicht stimmt, ahnt man eigentlich schon seit "Betrogen" und so ist die Wendung zwischen ihm und Zoey nicht wirklich überraschend, dennoch hat sie weitreichende Auswirkungen. Es dürfte doch sehr interessant sein, wie Zoey damit zurecht kommt, dass sie mehr und mehr isoliert dasteht.

Auch die anderen Nebenfiguren müssen sich mit ihrem bisheriges Dasein als Stichwortgeber zufrieden geben. Weder die Zwillinge, noch Damien, noch die zahlreichen anderen Jungvampire haben irgendetwas Wichtiges zur Handlung beizutragen. Die einzige, die mehr und mehr an Format gewinnt ist die Zicke Aphrodite. Sie ist sogar noch vor Zoey die für mich vielschichtigste Person, weil ich sie auch nach "Erwählt" nicht abschließend einschätzen kann.

Insgesamt passiert jedoch einfach zu wenig und wenn man dann noch berücksichtigt, dass der Verlag den Inhalt mit großer Schrift und viel Rand künstlich in die Länge zieht, dann hinterlässt das einfach einen bitteren Beigeschmack. Auch die Casts sollten bei den Folgebänden aufpassen. Ich brauche nicht in jedem Band wieder von vorne alles erklärt kriegen. Das kann man beim zweiten Band noch mal machen, aber wenn jetzt in jedem Band 50 Seiten vergehen müssen, auf denen durchgekaut wird, was Zoey ist, wo sie ist und wer ihre Freunde sind, dann wird zumindest meine Geduld überstrapaziert.

Noch ködern die Autoren mich mit einem packenden Ende, aber ich beginne Schwächen, über die ich in Band 1 und auch weitesgehend in Band 2 hinwegsehen konnte, stärker zu hinterfragen und wenn mich während des Lesens ein gewisser Ärger begleitet, dann weiß ich, dass die Neugierde auf weitere Bände irgendwann verschwinden wird.
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am 29. Mai 2011
Ich habe die House of Night-Serie begonnen, weil ich dachte, dass es leichte Kost wäre. Bücher, die man nebenbei oder auch abends müde im Bett problemlos lesen kann. Beim Lesen muss ich jetzt aber feststellen, dass das sogar eine Untertreibung ist. In diesen Büchern wird alles (!!) immer und immer wieder erklärt. Hat man überlesen, wie jemand aussieht, was er getan hat oder was bei einem Gespräch gesagt wird, spätestens beim nächsten Zusammentreffen wird alles beinah Wort für Wort wiederholt. So wird zum Beispiel jedes Mal erklärt, was das Cherokee-Wort bedeutet, dass Zoeys Großmutter jedes Mal zu ihr sagt, wenn die beiden sprechen. Gespräche finden nicht nur einmal statt, sie werden an verschiedenen Stellen haarklein nacherzählt und gehen Zoey auch immer wieder durch den Kopf. Ohne diese ewigen Wiederholungen würden die Bände sicher in die Hälfte der Bücher passen. Sorge bereitet mir auch, dass in Band drei erst 2 Monate von Zoeys vier Jahren der Ausbildung abgehandelt sind. Wie viele Bücher soll es denn geben? 72?????
Eine Welt, in der neue Klamotten, eine CD und Seife schon fast reichen um eine Untote glücklich zu machen und fast alle Probleme zu lösen... ist das jetzt erstrebenswert oder arm?
Als sehr problematisch empfinde ich langsam auch die Gegenüberstellung der Nyx-Religion gegen das Christentum. Alles, was Nyx angeht ist rein und gut und jede Verkörperung des christlichen Glaubens (Gottesfürchtige) ist intolerant und dumm. Eine sehr mittelalterliche Sicht der Dinge. Keine Religion sollte einer anderen als dermaßen überlegen dargestellt werden.
Ich weiß auch nicht, wieso ich die Bücher noch lese, aber ich freue mich, dass ich sie aus der Bücherei bekomme und kein Geld dafür ausgegeben habe.
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