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Kundenrezensionen

3,3 von 5 Sternen
8
3,3 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 17. Januar 2014
Ich muss vorausschicken, dass ich mich seit über 25 Jahren mit Pferden beschäftige und schon viele Bücher gelesen haben. Ich hatte ein bisschen Sorge, dass ich in diesem Buch zum x-ten mal lese, dass ein Pferd ein Fluchttier ist und die Welt anders wahrnimmt als der Mensch. Zum Glück geht das Buch weit über diese vereinfachte Darstellung hinaus und hat mir einige Aha-Effekte beschert ("Ohh, das macht meine Stute auch... "). Viele Verhaltensweisen, die man an seinen eigenen Pferden (und an sich selbst) beobachten kann, werden hier beschrieben und die Gründe erläutert. Ich war so begeistert, dass ich das Buch gleich einer Freundin geschenkt habe, die sich mindestens genauso lange mit Pferden beschäftigt wie ich.
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am 12. Juli 2016
Inhalt:
Vorwort: Einstein in Pferdegestalt?

Die unterschätzte Pferdelogik – Einführung in die Kognition der Pferde
– Warum Hauspferde und keine Wildpferde?
– Aber braucht man dazu Studien?
– Verschiedene Arten von Verhaltenstests
– Pferde im Intelligenztest
– Was verstehen Pferde
– Wir Wahrnehmung funktioniert
– Wahrnehmung: kontextabhängig und veränderbar

Pferde denken anders – Wie intelligent sind Pferde?
– Pferdeintelligenz im Visier
– Positive Einflüsse
– Ich denke, also bin ich ein Pferd
– Lernen als Konstrukt
– Lernst du noch oder verstehst du schon?
– Klassische Konditionierung oder Reiz-Reaktions-Lernen
– Operante Konditionierung oder Lernen am Erfolg
1. positive Verstärkung
2. negative Verstärkung
3. negative Strafe
4. positive Strafe
– Fazit
– Pferdeforschung: Behaviorismus contra Kognitivismus
– Vegetarische Wunderkinder

Wenn Pferde ihren eigenen Kopf benutzen – Kognitive Fähigkeiten
– Was die kleinen Blindenpferde alles leisten
– Pferde in einer abstrakten Welt
– Geruchsunterscheidung
– Objekterkennung
– Objektpermanenz
– Pferde lieben es knifflig
– Nur Pferde lösen Pferdeprobleme
– Neues aus der Pferdeforschung
– Verhalten als Belohnung

Ein großer Pferdekopf voller Ideen – Pferdelogik im Alltag
– Auf der Weide
– Strafe muss sein?
– Erfolgreich belohnen
– Die Pferdelogik sagt: Eins und eins bleibt zwei
– Profibotaniker
– Funktionskreise auf der Weide
– Die innere Uhr
– Konditionierungsprozesse auf beiden Seiten
– Bedeutung kleinster Erinnerungssplitter

Im Zickzackkurs durchs Pferdegehirn – Was steckt unter dem Pferdeschopf?
– Im pferdischen Oberstübchen
– Empfindung aus Sicht des Pferdes
– Denkslalom
– Wie kategorisieren Pferde ihr Weltbild?
– Sinn für Schönheit?
– Das Pferdegehirn in seiner Umwelt
– Vollblüter schlauer als Kaltblüter?
– Ein weiterer geistiger Horizont
– Bewegung macht schlau

Kein Pferd ist eine Insel – Soziale Intelligenz
– DIe Pferdeherde unter sich
– Komplexe Herdenkonstellationen
– Das Beziehungsgepflecht
– Feine Antennen
– Soziale Lebewesen auf Augenhöhe

Dem Pferdeverstand au die Schliche kommen – Jedes Pferd ist anders
– Wo geht es hin?
– Um die Ecke gedacht
– Verhaltenskreativität
– Konzentrationsfähigkeit testen
– Ein Besuch im Morgengrauen
– Vertrauen gegenüber ungewohnten Untergründen
– Der Schneemann
– Spaziergang mit Überraschungsmoment
– Geschicklichkeit

Nachwort: Pferd und Mensch – Eine Seelenverwandschaft
– Pferdekosmos der Gefühle
– Wir spiegeln uns in ihren Augen

Meine Meinung:
Wie immer viele Themen für ein dünnes Buch. Daher war es zu erwarten, dass es unter vielen Teilüberschriften auch nur ein paar Sätze zum Thema zu lesen gab und dann gleich der nächste Teil abgearbeitet wurde. Ich mag so etwas einfach nicht. Dann knallt doch das Inhaltsverzeichnis nicht so voll, nutzt andere Überschriften und schreibt längere Texte – so schwer ist das nicht und es weckt keine überladene Erwartung!

Der Einstieg ins Buch ist mir sehr schwer gefallen, es wird über den Versuchsaufbau bei Pferdeexperiemten berichtet und was alles beachtet werden muss – genaue Quellen gibt es aber nicht. Das Thema war so langweilig, dass ich das Buch erstmal über Monate wieder in meinem Schrank verbuddelt habe. Dann viel es mir wieder in die Hände – und man wird lachen – ich hatte damals genau an dem Punkt das Lesen beendet, an dem auch mit dem langweiligen Versuchsparametern aufgehört wurde. Beim erneuten beginnen konnte ich also gleich mit den, aus den Studien gewonnen, Erkenntnissen weiterlesen. Dieser Teil war auch wirklich interessant und teilweise neu für mich.

Fazit:
Der Einstieg ins Buch ist durch die langwierigen Erklärungen zu Studien recht zäh, wenn man das geschafft (oder überblättert hat) ist das Buch ein interessanter Einblick in die Lernpsychologie und Gehirnfunktion des Pferdes. Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung an alle Pferdemenschen, besonders an jene, welche gerne sagen ihr Pferd sei faul oder/und dumm.
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am 20. April 2016
Noch einmal würde ich mir das Buch nicht kaufen.

Es beginnt mit über 50 Seiten zur Methodik der Verhaltensforschung; ein zugegebenermaßen trockener Einstieg. Vermutlich legen manche Leser das Buch an dieser Stelle zur Seite. Gerne hätte die Methodik kürzer gefasst oder dem Leser am Ende des Buches zur eigenen Erforschung an die Hand gegeben werden können.

Nach dem Methodikabschnitt werden Erkenntnisse über Pferde aus verschiedenen Tests und Beobachtungen dargestellt. Es folgen Beispiele und Schilderungen von Verhaltensweisen in verschiedenen Situationen. Auch werden hierbei Varianten gebildet und voneinander abgegrenzt.
Schön wäre es dabei gewesen, wenn die Forschung schon weiter gekommen wäre und weitergehende Ergebnisse erzielt hätte, denn dann würde sich das Buch vermutlich mehr lohnen. Zur Zeit sind die Botschaften schwammig und oberflächlich. Viele Inhalte wiederholen sich und hätten mit weniger Worten vermittelt werden können.

Im Endeffekt belegen die Thesen immer wieder eines: Pferde sind schlauer als Reiter annehmen.
Damit dürfte sich wohl jeder Pferdemensch gerne anfreunden. Diese Quintessenz ist aber bereits im Titel des Buches enthalten.
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am 26. November 2013
Aufmerksam wurde ich auf dieses Buch beim durch lesen einer Pferdezeitschrift. Schon der Artikel in der Zeitschrift war für mich interessant und machte mich neugierig auf dieses Buch. Meine Neugierde wurde befriedigt und ich kann diese Buch weiter empfehlen.

Kaum erhalten, war es auch schon gelesen. Es liest sich gut, auch ohne den Grad eines Doktors oder Wissenschaftlers zu haben, versteht man das geschriebene Wort. Wird wirklich, meine Meinung, alles gut erklärt.

Sicher, vom Inhalt waren mir auch schon einige Erkenntnisse bekannt, trotzdem gab es noch viel Neuses, was nun einmal mehr meine Betrachtung der Intelligenz der Pferde wieder anders erscheinen lässt.
Es ist schon allein interessant, wie man mit der einfachen Konditionierung Ziele erreichen kann und gegeben falls noch mehr.
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am 6. Dezember 2014
Studien werden nicht zitiert! inhalt wäre sonst sehr spannend keine Transparenz woher sie Informationen kommen. Schade das nicht mehr Transparenz zu Studien aufgezeigt wird
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am 13. Juli 2015
Leider entsprach das Buch so überhaupt nicht meinen Erwartungen. Vielleicht bin ich auch einfach mit einer falschen Vorstellung angefangen zu lesen, aber bereits nach ein paar Seiten habe es zur Seite gelegt weil es für meinen Geschmack viel zu uninteressant geschrieben ist.
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am 23. November 2013
Da ich mich in meiner Bachelorarbeit ebenfalls mit diesem Thema beschäftigt habe, war ich von diesem Buch etwas enttäuscht, da für mich dort nichts Neues zu erlesen war. Für Einsteiger aber zweifelsohne interessant.
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am 13. September 2013
wusst ich alles gar nicht!

freu mich schon über die nächsten Bücher:Die Vorraussicht der Kühe---Reuter im Euter"

und auf :Schweinchen Schlau-steckt in jedem Ferkel eine Merkel?
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