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Kundenrezensionen

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"Vorsicht vor Leuten" war mein erster Kontakt mit dem Autor Ralf Husmann. Die Hörbuch-Ausgabe beinhaltet insgesamt 4 CDs mit einer Gesamtspieldauer von 309 Minuten. Es handelt sich zwar um eine "autorisierte Lesefassung", also im Ergebnis um eine gekürzte Lesung, jedoch hatte ich nicht den Eindruck, dass hier an irgendeiner Stelle übertrieben gestrafft oder um Wesentliches gekürzt worden wäre.

Zum Inhalt nur soviel: Lorenz Brahmkamp, ein Durchschnittstyp, stand bisher nicht auf der Sonnenseite des Lebens. Etliche seiner beruflichen Probleme und privaten Misserfolge sind darauf zurückzuführen, dass er es mit der Wahrheit oft nicht so genau nimmt. Sein Leben ändert sich jedoch abrupt, als er auf Alexander Schönleben trifft - das personifizierte Gegenteil von Brahmkamp, selbstbewusst, (erfolg-)reich und beliebt - und im Lügen noch talentierter als Brahmkamp. Anfangs noch etwas unbeholfen taucht Lorenz Brahmkamp nun ein in das Leben der Reichen und Schönen und findet Gefallen an vielem, was ihm bisher verwehrt und er wohl in seinen kühnsten Träumen nicht für möglich gehalten hätte ...

Das Hörbuch lebt insbesondere von seinem fantastischen Sprecher Christoph Maria Herbst. Mittlerweile gibt es ja kaum noch jemanden, der ihn nicht aus TV (Stromberg) oder von anderen Hörbüchern (Millionär, Vollidiot, Ausgefressen, ...) kennt. Wie individuell und differenziert er hier die einzelnen Figuren spricht, ist wirklich allererste Sahne. Durch Christoph Maria Herbst erfährt das Hörbuch einen erheblichen Mehrwert gegenüber der reinen Textausgabe.

Die Geschichte an sich - ich denke hier kann man durchaus geteilter Meinung sein. Einerseits mit reichlich Wortwitz und Humor, jedoch auch mit einigen Längen, vor allem zum (etwas abrupten) Ende hin. An Stromberg oder die Bücher von Tommy Jaud kommt "Vorsicht vor Leuten" nicht ganz ran, es geht hier um einiges ruhiger und weniger pointiert zu. Wer aber in der Lage ist, seine Erwartungen nur ein wenig zurückzuschrauben und keine High-End-Comedy mit Brüllern im Sekundentakt erwartet, erhält hier mit der 2012er-Ausgabe von "Vorsicht vor Leuten" für vergleichsweise wenig Geld ein wirklich unterhaltsames Hörbuch - ideal für Urlaub, lange Bahnfahrten oder als Mitbringsel.

Fazit -> Für den Preis eine klare Kaufempfehlung - anhören, sich einfach mal unterhalten lassen, genießen!
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am 25. Mai 2016
Kurze Zusammenfassung:
Lorenz Brahmkamp, Sachbearbeiter bei der Stadt Osthofen, wurde von seiner Frau Katrin verlassen. Doch sein Ziel ist es, sie zurückzugewinnen. Glücklicherweise trifft er Selfmade-Millionär Alexander Schönleben und Brahmkamps Leben verändert sich …
Meinung:
Da ich schon den Film gesehen hatte, war ich sehr neugierig auf das Buch. Und ich muss sagen, ob Buch oder Film – beides ist super. Husmanns Wortwitz ist toll, er kann bildhaft erzählen und die Geschichte ist sehr gut geschrieben, sehr kurzweilig, lustig.
Fazit:
Ein sehr lustiges, kurzweiliges Buch. Sehr empfehlenswert – wie der Film auch!
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am 1. Oktober 2010
Es muss noch einmal gesagt sein: Stromberg-Autor Husmann und Stromberg Darsteller Herbst sind für mich ein Dreamteam! Ich würde mich nicht wundern, wenn beide die ewigen Stromberg-Verweise leid sind. Schließlich hat Christoph Maria Herbst schon auf sehr verschiednenen Hörbüchern seine Klasse gezeigt: Bei Tommy Jaud, beim völlig anderen Schneller als der Tod oder auch beim sonderbaren aber irgendwie auch genialen BGB-Hörbuch (Gerade habe ich mit der amazon.Suche von ihm die Schachnovelle entdeckt, kenne ich noch nicht). Husmann ist weniger bekannt und seinen ersten Roman fand ich zwar durchaus amüsant aber noch etwas unrund.
Es gibt bei diesem Hörbuch durchaus Ähnlichkeiten zu Stromberg: Die Behörde, die verschiedenen Bürohengste, die Piefigkeit des Büroalltags. Doch die Hauptfigur Lorenz Brahmkamp ist etwas lieblicher und verletzlicher als der Versicherungsfuzzi aus Finsdorf. Er ist ein symphatischer Loser bei dem eingestandene Schwächen, glaubwürdiger Liebeskummer und gelegentlich aufblitzende Genialität zusammenkommen, letztere besonders dann, wenn er seinen A.... retten muss.
"Vorsicht vor Leuten" ist einerseits ein bitterböses Hörbuch mit zahlreichen Aussagen, die absolut den Nagel auf den Kopf treffen. Andererseits hat es mir gefallen, dass bei allem Zynismus der Autor gelegentlich auch sehr liebevoll mit seinen Figuren umgeht. Brahmkamp ist eine Hauptfigur, die man in sein Herz schließt und mit der man sich identifizieren kann. Denn ein bisschen Brahmkamp steckt ja in uns allen.
Sehr schön gelungen sind auch so ganz banale Begebenheiten wie der mit viel Begeisterung begonnene und letztlich gescheiterte Einbau einer neuen Wellness-Duschkabine. Toll wie hier Herbsts Stimme sich wandelt, sehr lebensnah!
Was soll ich sagen: Es hat Spaß gemacht und es ist schade, dass das Hörbuch schon vorbei ist und mir im Moment nichts ähnliches einfällt, was ich als nächstes hören kann.
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"Vorsicht vor Leuten" habe ich für dreifuffzich als preisreduziertes Mängelexemplar mitgenommen. Eines vorweg: Zum Glück habe ich nicht mehr bezahlt.

Die Geschichte beginnt eigentlich recht vielversprechend: Lorenz Brahmkamp ist Sachbearbeiter bei der Bauaufsicht in einer Kleinstadt im Ruhrgebiet. Er ist Anfang 40, lebt in Trennung, und er mogelt sich privat als auch beruflich immer mit irgendwelchen Lügengeschichten durch. Eines Tages gerät er an den Yuppie Alexander Schönfeld, der in Osthofen einen "Megapark" errichten will. Lorenz kommt irgendwann dahinter, dass Schönfeld scheinbar einige Leichen im Keller hat. Ab da an schafft er es tatsächlich irgendwie, selbst die Karriereleiter emporzuklettern.

Was anfangs recht witzig zu sein schien, entpuppte sich von Seite zu Seite mehr als ziemlich biederer Stoff, der auch als Vorlage für eine typisch deutsche TV-Eigenproduktion hätte dienen können, und da bekommt man bekanntermaßen selten bis nie gutes Material geliefert. Ich war jedenfalls froh, dass "Vorsicht vor Leuten" recht schnell durchgelesen war und ich das Buch endlich zur Seite legen konnte. Der Sticker "Spiegel-Bestseller" bürgt jedenfalls noch lange nicht für Qualität. Denn dann könnte man ja auch behaupten, in den deutschen Single-Charts sei nur gute Musik zu finden, und meist ist das genaue Gegenteil der Fall. Fazit: Muss man nicht gelesen haben.
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am 17. September 2012
Dieses Hörbuch ist absolut zu empfehlen: Genial gelesen von Christoph Maria Herbst und sehr, sehr lustig. Die Hauptfigur Lorenz ist ein liebenswerter Durchschnittsmensch, der wie wir alle durchs Leben schlittert und dabei allerhand Witziges erlebt. Er landet schließlich auf Mallorca und wird unfreiwillig zum Komplizen für dubiose Immobiliengeschäfte. Selten so gelacht. Fünf Sterne!
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am 25. März 2013
Unglaublich mit wie viel Wortwitz hier erzählt wird. Eine CD die man nicht nur ein Mal hören kann ja die man mehrfach hören muss um jedem der unglaublichen Formulierungen auf die Spur zu kommen. Einfach köstlich , und wie aus dem Leben.
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am 10. Februar 2013
Absolut unterhaltsam ist dieses Buch geschrieben und gelesen.
Lorenz sitzt auf seinem Posten bem Stadtamt, und alles geht schief! Seine Karriere stagniert, seine Frau ist ausgezogen.
Die witzigen Reime, die er ihr per e-mail schickt, ziehen auch nicht mehr. Und das Lügen ist seine Hauptbeschäftigung. So paßt es gut, dass ihn ein skrupelloser Geschäftsmann in seine dubiosen Geschäfte hineinzieht. LÜGEN und Schwindeln, dass kann er. Und es fällt natürlich nicht nur Bewunderung der Mitstreiter im Amt an, sondern auch finanziell sahnt er ganz interessante Beträge ab. Auf Mallorca setzen sie ihre Spielchen des "KOHLEMACHEN" fort und manchmal regt sich auch das Gewissen bei Lorenz. Nachdem er - eher ungewollt seinen Kumpanen aus dem Meer rettet, übernimmt er dessen Gaunereien. Auch seine Frau kann sich diesem neuen Lorenz nicht entziehen. Nach Hause zurückgekehrt, ist der der "Macher" für ein großes Bauprojekt seine Kumpanen.
Aber dann kommt die Zeit, in der sie ständig fürchten müssen entlarvt zu werden und auf dem Sprung auswandern zu müssen ihre Tage verbringen.
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am 21. Dezember 2012
wer Stromberg mag und/oder in den 60gern geboren ist wird sich über den Wortwitz kaputt lachen können, denn die Vergleiche, die hier kommen, hat man (zum 'Teil) schon erlebt, bzw. kann sie super nachvollziehen.
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am 27. Juli 2014
Leider kann ich mich den positiven Rezensionen nicht anschließen. Erstens ist die Handlung extrem konstruiert und sehr holprig. Es gibt zwar auch einige witzige Stellen, aber überwiegend ist das Ganze eher langatmig und nicht schlüssig. Man wartet darauf, dass die Hauptperson zur Ehrlichkeit zurückkehrt und die - anderen - Kriminellen entlarvt. Passiert aber nicht. Und obwohl er im Endeffekt einfach ein Krimineller ist, wird er sehr positiv dargestellt. Das reißt auch der Schluss nicht raus.
Keine Empfehlung.
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am 27. September 2012
Von diesem Autor hatte ich mehr erwartet. Aber offenbar beherrscht er nur die Kleine Form der Glosse und Satire. Die Geschichte ist langatmig, unrealistisch und am Ende ärgerlich. Nur ein paar gelungene Sprüche und Dialoge machen noch keinen guten Roman.
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