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am 27. Juni 2013
Liv Silber ist 16 und zum wiederholten Mal gezwungen, gemeinsam mit ihrer Schwester und ihrer Mutter, die als Literaturprofessorin arbeitet, in ein neues Land und eine neue Stadt zu ziehen. Diesmal geht es nach London, aber zum ersten Mal scheint es, als wäre es die vorerst letzte Station ihres Nomadenlebens: Livs Mutter hat sich verliebt und will mit dem öden Ernest Spencer, der zu allem Überfluss auch noch Vater zweier Kinder ist, zusammenziehen. Für Liv heißt das, ihr neues Leben in einer Patchworkfamilie zu akzeptieren.

Liv lernt also ihre nervige Stiefschwester Florence und ihren neuen Bruder Grayson kennen, der Teil einer geheimnisvollen Clique ist, die in der Schule nicht von seiner Seite weicht: Der quirlige Jasper, der verschlossene Henry und der allumschwärmte Arthur. Richtig geheimnisvoll wird es, als Liv den Jungs in einem äußerst lebendigen Traum begegnet und die Gruppe bei einer Art Zeremonie beobachtet – und sich die Jungs am nächsten Tag an ihre Anwesenheit zu erinnern scheinen! Liv beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen und wird hineingezogen in eine Welt zwischen Traum und Realität, die weitaus gefährlicher ist, als sie ahnen kann.

Meine Meinung:

Als “Rubinrot”, der erste Band der über die Maßen erfolgreichen Edelstein-Trilogie, erschien, war ich mit meinen neunzehn Jahren schon ein sehr alter Teenager und hatte trotzdem genauso viel Spaß beim Lesen wie die 12- bis 15-Jährigen. Mit “Silber” ist nun der Auftaktband zur neuen Trilogie von Kerstin Gier erschienen. Mittlweile bin ich 23 und gehöre nun wirklich nicht mehr zur Zielgruppe der jungen Mädchen, an die sich Giers Jugendbücher wenden. Daher mischte sich in meine Vorfreude auch die unterschwellige Frage: Werde ich immer noch so viel Spaß mit einer Geschichte dieser Art haben? Und die Antwort lautet: Ja!

Kerstin Gier versteht es wie kaum eine andere, sich in die Köpfe pubertierender Mädchen hineinzuversetzen und, eingekleidet in eine phantastische Mystery-Geschichte voll spritziger Ideen, genau die Themen anzusprechen, die die Herzen ihrer Leserinnen berühren: Die Schwierigkeit, erwachsen zu werden, Stress mit den (selbst nicht immer sehr erwachsenen) Eltern, Freundschaft, Schule, schreckliche Klassenkameradinnen und natürlich Jungs, Jungs, Jungs.

Gier schreibt dabei immer von der Leber weg und ist dabei stets auf Augenhöhe mit ihren Leserinnen, niemals als Erwachsene, die sich angestrengt bemüht, jugendlich frisch zu schreiben. Und ist dabei auch noch unglaublich lustig. Das Buch steckt voller Schmunzelmomente für mich und ein paar Mal musste ich sogar laut lachen. So einen Spaß hatte ich wirklich schon lange nicht mehr beim Lesen.

“Silber” erinnert an die unterhaltsamsten Filme der Gattung “Highschool-Komödie”, spielt dabei aber mächtig mit den Klischees und bekommt noch dazu eine ordentliche Portion Fantasy ab, so dass wirklich keine Leserwünsche übrig bleiben. Warum ich dennoch eine halbe Kaffeetasse abziehe? Die Handlung braucht ein bisschen, um Fahrt aufzunehmen und die meisten Charaktere haben noch einiges an Entfaltungspotenzial, das hoffentlich in den nächsten beiden Teilen mehr ausgeschöpft wird. Und so schön sich die Romanze zwischen Liv und Henry auch liest, mir persönlich lief das Ganze ein Mü zu glatt und zu schnell ab, aber wer Kerstin Gier kennt, wird ahnen, dass sie es ihren Figuren in den nächsten Bänden so einfach nicht machen wird. Hinzu kommt noch, dass das Thema “Träume” noch einiges mehr an Möglichkeiten bereithält, als wir im “Ersten Buch der Träume” zu lesen bekommen. Für die nächsten Teile wünsche ich mir noch ein wenig mehr Phantastisches fernab der Realität und noch ein bisschen mehr über das Einschlafen und Aufwachen.

Das ist aber auch alles, was ich in einem ansonsten großartig unterhaltsamen Buch an Verbesserungswürdigkeiten gefunden habe. Liv ist eine ursympathische Protagonistin, die ich richtig ins Herz geschlossen habe. Giers Reich der Träume mit dem endlosen dunklen Korridor und der ganz persönlichen Tür eines jeden Träumers ist genial und hält allerhand Überraschungen bereit. “Silber” überzeugt mit Spannung, großartigem Humor und überhaupt allem, was das Mädchenherz begehrt. Egal, ob nun mit 13, 23 oder 43.

Und wer auch noch verspielte Illustrationen mag, wird seine wahre Freude an der Covergestaltung haben, die auch diesmal wieder die wunderbare Eva Schöffmann-Davidov gezaubert hat. Das Buch sieht aus wie ein funkelndes Schatzkästchen und ist einfach der reinste Augenschmaus.

Fazit:

“Silber – Das erste Buch der Träume” ist der phantastische Auftakt der neuen Trilogie von Kerstin Gier, der kaum Wünsche offenlässt.

Liv, wir sehen uns dann im “Zweiten Buch der Träume” – ich bin jetzt schon total gespannt!
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am 28. September 2013
Mein erstes Buch von Kerstin Gier. Die Autorin schreibt ja ganz offensichtlich hauptsächlich für Frauen - in diesem Fall für jugendliche Mädchen. Nun bin ich von dieser Zielgruppe eigentlich so weit entfernt, wie es nur geht. Aber da man in jeder Buchhandlung praktisch als erstes über den Kerstin-Gier-Tisch stolpert, dachte ich mir, dass es sich lohnen könnte, mal einen Blick in eines ihrer Bücher zu werfen.

Nun haben mich bisher ihre Titel nicht so angesprochen. Silber - Das erste Buch der Träume ist nun aber einer, mit dem sie mich gekriegt hat. Ich mag Träume und Traumreiche als Motiv in Fantasy-Romanen, nicht zuletzt, weil ich ein großer Sandman und H.P. Lovecraft Enthusiast bin.

Ich bin nicht enttäuscht worden. Zwar bin ich noch immer nicht Giers Zielgruppe, aber trotzdem hat mich das Buch gepackt - nicht zuletzt, weil die Autorin einfach hervorragend schreiben kann.

Das Setting ist für jemanden, der schon einige "Traumreiche"-Geschichten gelesen hat, nicht so wahnsinnig originell, aber das gleicht Kerstin Gier durch grundsolides, spannendes und vor allem auch humorvolles Erzählen aus.

Liv Silber kommt mit ihrer Mutter, Schwester und Haushälterin nach London. Schon zum x-ten Mal musste die kleine Familie umziehen, was den beiden Schwestern gründlich zum Hals hinaushängt. Diesmal scheint Livs Mutter jedoch sesshaft werden zu wollen, da sie einen Mann kennengelernt hat, mit dem es ernst wird. Dumm nur, dass Liv ihrem neuen Vater genauso wenig abgewinnen kann, wie ihrer neuen Schule.

Eine tolle Ausgangssituation für ein Jugendbuch, ergänzt um viel mehr liebevolle Details, als in so einer Rezi angerissen werden können. Hinzu kommt eine mysteriöse Clique, die Verbotenes im Reich der Träume unternimmt und in deren Machenschaften Liv natürlich verwickelt wird. Fantasy und Reales halten sich die Wage und greifen perfekt ineinander.

Ein wirklich tolles Buch, das ich mit Begeisterung gelesen habe, obwohl ich, wie gesagt, weit entfernt von Giers Zielgruppe bin. Sehr viel mehr kann ein Autor eigentlich nicht erreichen.
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am 21. Januar 2016
Das Cover ist für mich ehrlich gesagt ein regelrechter Traum. Dieses dunkle Cover mit diesen ganzen verspielten, silbernen schönen Kleinigkeiten. Es hat mich von Anfang an angesprochen. Als dann auch noch der Inhalt interessant war, konnte ich gar nicht anders, als mir dieses Buch zu holen.
Kurz gesagt, das Cover war ein regelrechter Blickfang für mich.

Direkt zu beginn des Buches lernen wir die Hauptperson in diesem Buch kennen. Olivia "Liv" Gertrude Silber kennen. Auf dem Weg in ein neues Leben, gemeinsam mit ihrer kleinen SChwester Mia. In London sollen die ganzen Umzüge nun ein Ende haben.
Da sich Livs Eltern schon recht früh getrennt haben, beide Elternteile aber Jobs haben, die viel mit Reisen zu tun hatten, haben die beiden schon früh angefangen, sich nur auf die nötigsten Habseeligkeiten zu minimieren.
Doch nun soll für beide ein neues Leben beginnen. In London, will ihre Mutter sesshaft werden und das bedeutet für die Mädchen, dass sie wohl auch endlich mal richtige Freundschaften aufbauen können.

Bei der Ankunft in London gibt es eine Überraschung. Das kleine Cottage, auf das Liv und Mia sich so gefreut hatten, sei unbewohnbar und so gäbe es eine kleine Planänderung. Doch diese Planänderung ist nicht das, was die beiden erwartet hatten, denn ihre Mutter ist frisch verliebt. Anfangs wohnen sie in einer Wohnung, in der Nähe von Ernest Haus, doch schnell wird klar, dass das nicht lange so bleiben soll und so wird die Patchwork Familie zusammengeführt.
Florence und Grayson, die Kinder von Ernest, sind anfangs natürlich genauso wenig begeistert über die Tatsache, wie Mia und Liv, doch schnell arangieren sich alle mit dieser neuen Situation.

Doch Liv hat ganz andere Probleme zu bewältigen. Trifft sie doch, als sie sich von Grayson einen Pullover geliehen hat, diesen in den Träumen wieder. und nicht nur ihn. Sogar seine Schulfreunde Arthur, Henry und Jasper. Und was sie am meisten an der Sache verwirrt. Alles wirkt so verdammt real.
Doch auch wenn die Jungs sich erst nichts anmerken lassen wollen, ahnt das Liv irgendwas dahinter steckt. Perfekt also für ihre Neugierde und die Lust am Rätsel knacken.
Und so nimmt auch alles langsam aber sicher seinen Lauf und sie findet sich in Situationen wieder, mit denen sie selber wohl nicht so gerechnet hat.
Aber auch das kleine bisschen Romantik kommt nicht zu kurz. Ist sie doch schon recht früh dabei, sich in diesen wunderbaren Jungen zu verlieben.

Die Charaktere gefallen mir wirklich alle sehr gut. Von Anfang an war mir Liv sehr sympatisch. Ein klein wenig tollpatschig, dieses große INteresse an Rätseln und die Neugierde, die sie an den Tag legt. Dazu diese sympatische Art und Weise, die sie hat. Neben ihr die kleine Schwester, die auch einfach nur herzallerliebst und doch auch irgendwie ein wenig frech und auch vorlaut rüberkommt. Gemseinsam mit der doch sehr eigenwilligen Mutter. Aber auch Lottie, das einstige Au Pair Mädchen, das nun schon zur Familie gehört darf hier nicht fehlen. Besonders wenn sie mit ihrem wunderbar deutsch-Bayrischen Dialekt beginnt.

ABer auch die Charaktere der kleinen Gruppe - Arthur, Jasper, Henry und auch Grayson - sind einfach nur wunderbar gelungen. Grayson, der immer mehr in die "Große Bruder für Liv"-Rolle wächst. Oder auch Jasper, der jedes Mädchen haben könnte, auch alles mögliche ausnutzt. Henry, der mehr oder weniger in sich gekehrte, der die gleichen Interessen wie Liv hat.
Oder Arthur, der dieser Gruppe nochmal das gewisse düstere und geheimnisvollere gibt. Alles in allem, sind alle Charaktere wirklich stimmig und das macht das ganze zu einer wirklich tollen GEschichte, die mit diesem ersten Band ihren Anfang findet.
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TOP 500 REZENSENTam 3. Februar 2016
Die Geschichte von Liv Silber habe ich als Hörbuch entdeckt, gelesen von Simona Pahl, Spieldauer 9 Stunden und 35 Minuten, ungekürzte Ausgabe.
Über die ersten Kapitel reingehört und schon hat mich die Geschichte gefangen genommen.
Liv Silber ist mit ihrer jüngeren Schwester nach London zu der Mutter gezogen, die dort einen neuen Job bekommen hat: Neue Schule, neues Zuhause in einer patshwork Familie, neue Schulfreunde und neue Abenteuer. Liv landete im Traum in einer parallelen Welt, in der andere Schüler und ihr neuer älterer „Bruder“ Grayson seltsame wie mysteriöse Dinge tun. Liv folgt den Jungs und kommt nach und nach ihren Geheimnissen auf die Schliche. Aber auch am Tage scheinen alle zu wissen, worum es in den Träumen ging und so wird Liv nicht nur ein it-girl in der Schule, sonder ein Teil der „Verschwörung“, die eine sehr gefährliche Wendung nimmt.

Es ist eine Ich-Erzählung. Die Hörer erfahren alles aus Livs Perspektive: sehr gut, passend zu der Geschichte insgesamt. Eine perfekte Kombination aus Humor, Spannung, etwas Mystik und dem Alltag eines cleveren, neugierigen, sechzehnjährigen Mädchens, i.e. ihre messerscharfen Beobachtungen und Überlegungen zu den normalsten Dingen des Lebens, wie ihre nächtlichen Abenteuer mit ihren Mitschülern, die sie auch kritisch hinterfragt und sich am Tage zu erklären versucht, haben mich über die Geschichte hinweg wunderbar unterhalten. So gespannt, wie es weitergeht und wohin das Ganze führt, war ich schon lange nicht mehr. Es war eine echte Entdeckung, auch weil ich gute, kluge Geschichten mit einer ordentlichen Prise Humor sehr schätze. Dass es eigentlich ein Jugendbuch ist, spielte kaum eine Rolle. Auch eine kleine, aber eine Liebesgeschichte tat gut und bereicherte das Gesamtergebnis. Ich habe Teil 1 schlicht genossen und kann es gerne und wärmstens weiterempfehlen.
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am 27. Dezember 2016
Meine Tochter wünschte sich dieses Buch und war begeistert.Das erste Buch der Träume Geheimnisvolle Türen mit Eidechsenknäufen, sprechende Steinfiguren und ein wildgewordenes Kindermädchen mit einem Beil ...
Sehr lesenswert und hochwertig gebunden .
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am 11. August 2013
Ich habe mir das Buch voller Vorfreude gekauft, weil ich die Edelstein-Trilogie super fand. Innovative Story, ständig musste ich über Formulierungen lachen und dann war es doch alles gleichzeitig so spannend und misteriös und romantisch. Hier, in "Silber" fand ich nun die Geschichte nicht so genial. Sie hat mich eher an eine standard USA-Teeny-Story erinnert. Ein bisschen so wie die Gänsehaut-Bücher von früher mit Teenagern, die aus Spaß dämonischen Blödsinn treiben, dann wird es irgendwie doch ernst und am Ende ist eine liebe unschuldige Person, von der man es gar nicht dachte, voll psycho. Nebenbei steht dann die Frage, welcher Typ der heißeste ist. Äh ja.... Vielleicht bin ich auch zu alt für das Buch.
Absolut super lustig ist die Art, wie die Charaktere in Gedanken Dinge und Personen kommentieren, das scheint wohl typisch Gier und das hat mich auch dazu gebracht, das Buch zu Ende zu lesen. Also, sprachlich übertrumpt es die ollen Gänsehaut-Bücher von früher allemal. Die Idee selbst, sich in Träumen zu treffen, ist theoretisch auch sehr sehr cool.
Liebe Frau Gier, falls Sie das lesen, ich wünsche mit bitte eine neue Geschichte im selben Schreibstil, aber nicht so orientiert an amerikanischem Teeny-0815-Quatsch. Genau deswegen war meiner Meinung nach auch die Verfilmung von Rubinrot ein Flop, da wurden zu viele Hollywood-Klischees reingekloppt, das hat die Geschichte kaputt gemacht.
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am 10. Juli 2013
Meinung:

Liv Silber und ihre jüngere Schwester Mia sind in den letzten acht Jahren sechs Mal umgezogen. Nun stehen sie wieder mit Sack und Pack an einem Flughafen und hoffen durch den Umzug nach England endlich Abschied vom Nomadenleben nehmen zu können.
Doch als Livs Mutter kurz nach ihrer Ankunft verkündet, dass der Traum vom idyllischen Landleben in einem Cottage in Oxford platzt, weil sie stattdessen mit ihrem neuen Freund in London zusammen ziehen will, sind Liv und Mia wenig begeistert.
Nicht nur, dass der neue Freund stinklangweilig ist, zu allem Überfluss hat er auch noch zwei Kinder.
Doch außer der unwillkommenen Bildung einer Patchwork-Familie beschäftigt Liv noch etwas anderes. Schon immer hatte sie phantasievolle Träume, doch seit dem Umzug nach London sind diese noch viel realistischer geworden. Und warum taucht ihr neuer Stiefbruder mit seiner Clique gutaussehender Sunnyboys in ihren Träumen auf und vor allem: Warum wissen Grayson und seine Freunde Dinge über Liv, die sie ihnen nur in ihren Träumen erzählt hat?

Wer hier einen Abklatsch der Edelstein-Trilogie rund um „Rubinrot“ erwartet, wird schnell eines besseren belehrt. „Silber – Das erste Buch der Träume“ hat seinen ganz eigenen Charme, steht „Rubinrot“ in nichts nach
und brilliert durch Ideenreichtum, Phantasie und Humor.

Die Geschichte wird aus der Sicht der anfangs noch 15-jährigen Liv in der Ich-Form erzählt. Liv ist tough und liebt Rätsel und nichts kann sie aufhalten, das Rätsel um ihre neuen, sehr realistischen Träume aufzulösen.
Zufällig „beobachtet“ sie in einem Traum ihren neuen Stiefbruder Grayson und seine Clique dabei, wie sie auf einem Friedhof ein geheimnisvolles Ritual vollziehen. Ihre Neugierde ist geweckt, schlägt jedoch jäh in Verwirrung um, als sie merkt, dass die Jungs am nächsten Tag in der Schule Dinge über sie wissen, die sie ihnen nur im Traum erzählt hat.

Schnell findet sie heraus, dass es Grayson und seinen Freunden und überraschenderweise auch ihr möglich ist, sich gegenseitig in ihren Träumen zu besuchen.
Besonders schön dabei der Korridor der Träume, den jeder Traumreisende passieren muss, bis er an der Tür seiner Wunschperson angekommen ist. Die Türen sind individuell und entsprechen der Persönlichkeit ihrer Eigentümer und sind liebevoll gestaltet.

Kaum hat man angefangen, „Silber“ zu hören, möchte man nicht mehr aufhören. Kerstin Giers frischer und frecher Erzählstil schlägt den Hörer schnell in den Bann und gerade die teilweise sehr skurrilen Traumsequenzen, denen es aber gleichzeitig auch nicht an Spannung fehlt, bringen den Hörer das ein oder andere Mal zum Lachen.

Neben der sympathischen Hauptfigur Liv hat Kerstin Gier noch eine Vielzahl anderer Figuren erschaffen, die mit ihren ausgefeilten Charakterzügen überzeugen.
Besonders gefallen, hat mir das bayrische Hausmädchen Lotti, das durch bloße Anwesenheit ein Lächeln aufs Gesicht zaubert.
Und es gibt sogar ein wenig Gossip Girl-Feeling, denn die geheimnisvolle „Secrecy“, die den Klatsch und Tratsch-Blog der Schule betreibt, wirbelt mit brisanten Gerüchten einigen Staub auf und bringt noch mehr Schwung in die Geschichte.

Gelesen wird dieses Hörbuch von Simona Pahl, die eine Stimme hat, der man gern zuhört und die allen Charakteren ihren besonderen Charme oder Dialekt verleiht, auch hier wieder besonders schön gelesen der Part von Lotti.
Eine wunderbare Stimme, die diese schöne Geschichte noch aufwertet.

Das Cover ist schön gestaltet, komplett in schwarz, silber und ein wenig rot gehalten und mit den vielen Details aus den Traumsequenzen ein echter Hingucker.
Das Cover spricht schon beim flüchtigen Ansehen an und macht neugierig auf die Geschichte, die den Hörer hier erwartet.

Fazit:

Die Bücher von Kerstin Gier sind wie immer ein pures Hörvergnügen, auch wenn man wie ich glasklar an der Teenager-Zielgruppe vorbei geschrammt ist ;-)
Nicht nur jugendliche Hörer werden hier ihren Spaß haben, sondern jeder, der für phantasievolle Mystery-Geschichten zu begeistern ist, die vor Humor nur so strotzen.
Kerstin Gier hat in „Silber“ genau das richtige Maß an Spannung und Spaß gefunden und ich freue mich nach diesem Auftakt auf die beiden anderen Teile der „Buch der Träume“-Trilogie.
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am 26. Juni 2015
Ich lese nicht so oft Bücher, die eigentlich für Jugendliche sind, aber bei Kerstin Gier mache ich immer eine Ausnahme. Sie zaubert so hinreißende Welten und schafft derart charmante Figuren, dass ich gar nicht anders kann, als immer nachzukaufen, wenn es was Neues gibt.
So auch hier, und diesmal ließ ich mich entführen in die Welt der Träume, und das ist richtig abenteuerlich und saugut geschrieben.

Mittlerweile habe ich den zweiten Teil auch schon gelesen (nein, inhaliert) und warte gespannt auf den dritten, der ja leider erst im Oktober kommt.
Was soll ich zum Inhalt noch schreiben, was nicht schon geschrieben wurde, ohne zu spoilern? Nichts.
Aber eine klare Empfehlung an alle Leser, gleich welchen Alters, mit einem Faibel für Märchenhaftes, denn die Bücher sehen nicht nur wunderschön aus, sind auch innen so.
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am 15. Dezember 2016
Habt ihr schon mal überlegt, wie es wäre, wenn man in die Träume von anderen schlüpfen könnte? Ich schon. Auch darüber, wie es wäre, wenn man in den Träumen miteinander reden könnte und sich beide nach dem Aufwachen daran erinnern könnten. Ich fände es sehr interessant. Heimlich, die Träume anderer ausspionieren ist hingegen etwas anderes. Ja, sicher. Es wäre unterhaltsam, wenn man so mehr über andere erfahren könnte. Aber was, wenn die das auch können. Wollt ihr das jemand eure Träume ausspioniert? Eure Vorlieben und Ängste kennt? Das wäre mir dann doch etwas zu gruselig. In dem Buch gibt es allerdings personifizierte Sicherheitsschlösser. Das wiederum finde ich eine sehr gute Lösung. Allerdings müssen wir uns damit ja auch nicht auseinandersetzen, so wie Liv es muss. Denn plötzlich findet sie sich in den Träumen ein paar Jungs wieder und die sehen gar nicht mal so schlecht aus. Sie denkt sich nichts dabei, bis sie merkt, dass auch die Jungs sich am nächsten Tag an das Gespräch im Traum erinnern können. Nach und nach lernt sie ihre neuen Gefährten kennen und schätzt sie sehr. Doch sie kann nicht alle richtig einschätzen und fragt sich bald darauf, wer Freund und wer Feind ist. Wem kann sie trauen und wer will ihr etwas böses?

Die Charaktere sind alle sehr unterschiedlich und doch haben alle ihre Vorzüge. Sie sind interessant beschrieben. Teilweise habe ich einige Charaktere sogar falsch eingeschätzt, was mich fasziniert hat. Da merkt man wieder, dass man sich oft zu schnell ein Urteil bildet. Ich wurde an dieser Stelle positiv überrascht. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, es war ein schöner Auftakt einer Buchreihe, allerdings hätte für mich etwas mehr passieren können. Zum Schluss wurde es nochmal richtig spannend und ich würde auch gerne den nächsten Teil lesen. Man darf hier auch nicht vergessen, dass dies ein Buch für Jugendliche ab 14 Jahren ist und dafür war das Buch dann brutal genug.
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am 12. November 2016
Liv ist eigentlich ein gewöhnliches Mädchen. Sie lebt mit ihrer Schwester Mia, ihrer Mutter, ihrem Kindermädchen Lottie und ihrem Hund Buttercup zusammen. Die Familie muss aus beruflichen Gründen oft umziehen. Da ihre Mutter einen neuen Mann kenngelernt hat ziehen sie nun nach England und das wäre noch nicht alles, da der neue Freund auch noch ein paar Kinder hat. Liv braucht eine Weile um sich einzuleben doch das klappt eigentlich schon ganz gut. In einer Nacht träumt sie allerdings etwas sehr besonderes und sie kann im Traum auch, wie im realen Leben mit den Personen im Traum kommunizieren. Jede Person hat im Traum eine Türe hinter der sich die Träume der jeweiligen Person befinden. Das alles klingt toll doch auch in der Traumwelt lauern Gefahren denen sich Liv stellen muss.
Erstmal hört sich die Idee der Geschichte wirklich toll an und die Idee wurde meiner Meinung nach sehr gut umgesetzt. Liv ist ein sympathisches Mädchen mit dem man gut mitfühlen kann und auch die anderen Personen sind liebevoll ausgearbeitet. Als extra gibt es zwischendurch Einträge aus einem Blog, der über die Schüler schreibt so in der Art, wie Gossip Girl. Man weiß nicht wer dahinter steckt und man kann nur Vermutungen aufstellen. Ich bin gespannt, wie es mit Liv weitergehen wird.
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