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am 27. Juni 2013
Liv Silber ist 16 und zum wiederholten Mal gezwungen, gemeinsam mit ihrer Schwester und ihrer Mutter, die als Literaturprofessorin arbeitet, in ein neues Land und eine neue Stadt zu ziehen. Diesmal geht es nach London, aber zum ersten Mal scheint es, als wäre es die vorerst letzte Station ihres Nomadenlebens: Livs Mutter hat sich verliebt und will mit dem öden Ernest Spencer, der zu allem Überfluss auch noch Vater zweier Kinder ist, zusammenziehen. Für Liv heißt das, ihr neues Leben in einer Patchworkfamilie zu akzeptieren.

Liv lernt also ihre nervige Stiefschwester Florence und ihren neuen Bruder Grayson kennen, der Teil einer geheimnisvollen Clique ist, die in der Schule nicht von seiner Seite weicht: Der quirlige Jasper, der verschlossene Henry und der allumschwärmte Arthur. Richtig geheimnisvoll wird es, als Liv den Jungs in einem äußerst lebendigen Traum begegnet und die Gruppe bei einer Art Zeremonie beobachtet – und sich die Jungs am nächsten Tag an ihre Anwesenheit zu erinnern scheinen! Liv beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen und wird hineingezogen in eine Welt zwischen Traum und Realität, die weitaus gefährlicher ist, als sie ahnen kann.

Meine Meinung:

Als “Rubinrot”, der erste Band der über die Maßen erfolgreichen Edelstein-Trilogie, erschien, war ich mit meinen neunzehn Jahren schon ein sehr alter Teenager und hatte trotzdem genauso viel Spaß beim Lesen wie die 12- bis 15-Jährigen. Mit “Silber” ist nun der Auftaktband zur neuen Trilogie von Kerstin Gier erschienen. Mittlweile bin ich 23 und gehöre nun wirklich nicht mehr zur Zielgruppe der jungen Mädchen, an die sich Giers Jugendbücher wenden. Daher mischte sich in meine Vorfreude auch die unterschwellige Frage: Werde ich immer noch so viel Spaß mit einer Geschichte dieser Art haben? Und die Antwort lautet: Ja!

Kerstin Gier versteht es wie kaum eine andere, sich in die Köpfe pubertierender Mädchen hineinzuversetzen und, eingekleidet in eine phantastische Mystery-Geschichte voll spritziger Ideen, genau die Themen anzusprechen, die die Herzen ihrer Leserinnen berühren: Die Schwierigkeit, erwachsen zu werden, Stress mit den (selbst nicht immer sehr erwachsenen) Eltern, Freundschaft, Schule, schreckliche Klassenkameradinnen und natürlich Jungs, Jungs, Jungs.

Gier schreibt dabei immer von der Leber weg und ist dabei stets auf Augenhöhe mit ihren Leserinnen, niemals als Erwachsene, die sich angestrengt bemüht, jugendlich frisch zu schreiben. Und ist dabei auch noch unglaublich lustig. Das Buch steckt voller Schmunzelmomente für mich und ein paar Mal musste ich sogar laut lachen. So einen Spaß hatte ich wirklich schon lange nicht mehr beim Lesen.

“Silber” erinnert an die unterhaltsamsten Filme der Gattung “Highschool-Komödie”, spielt dabei aber mächtig mit den Klischees und bekommt noch dazu eine ordentliche Portion Fantasy ab, so dass wirklich keine Leserwünsche übrig bleiben. Warum ich dennoch eine halbe Kaffeetasse abziehe? Die Handlung braucht ein bisschen, um Fahrt aufzunehmen und die meisten Charaktere haben noch einiges an Entfaltungspotenzial, das hoffentlich in den nächsten beiden Teilen mehr ausgeschöpft wird. Und so schön sich die Romanze zwischen Liv und Henry auch liest, mir persönlich lief das Ganze ein Mü zu glatt und zu schnell ab, aber wer Kerstin Gier kennt, wird ahnen, dass sie es ihren Figuren in den nächsten Bänden so einfach nicht machen wird. Hinzu kommt noch, dass das Thema “Träume” noch einiges mehr an Möglichkeiten bereithält, als wir im “Ersten Buch der Träume” zu lesen bekommen. Für die nächsten Teile wünsche ich mir noch ein wenig mehr Phantastisches fernab der Realität und noch ein bisschen mehr über das Einschlafen und Aufwachen.

Das ist aber auch alles, was ich in einem ansonsten großartig unterhaltsamen Buch an Verbesserungswürdigkeiten gefunden habe. Liv ist eine ursympathische Protagonistin, die ich richtig ins Herz geschlossen habe. Giers Reich der Träume mit dem endlosen dunklen Korridor und der ganz persönlichen Tür eines jeden Träumers ist genial und hält allerhand Überraschungen bereit. “Silber” überzeugt mit Spannung, großartigem Humor und überhaupt allem, was das Mädchenherz begehrt. Egal, ob nun mit 13, 23 oder 43.

Und wer auch noch verspielte Illustrationen mag, wird seine wahre Freude an der Covergestaltung haben, die auch diesmal wieder die wunderbare Eva Schöffmann-Davidov gezaubert hat. Das Buch sieht aus wie ein funkelndes Schatzkästchen und ist einfach der reinste Augenschmaus.

Fazit:

“Silber – Das erste Buch der Träume” ist der phantastische Auftakt der neuen Trilogie von Kerstin Gier, der kaum Wünsche offenlässt.

Liv, wir sehen uns dann im “Zweiten Buch der Träume” – ich bin jetzt schon total gespannt!
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am 28. September 2013
Mein erstes Buch von Kerstin Gier. Die Autorin schreibt ja ganz offensichtlich hauptsächlich für Frauen - in diesem Fall für jugendliche Mädchen. Nun bin ich von dieser Zielgruppe eigentlich so weit entfernt, wie es nur geht. Aber da man in jeder Buchhandlung praktisch als erstes über den Kerstin-Gier-Tisch stolpert, dachte ich mir, dass es sich lohnen könnte, mal einen Blick in eines ihrer Bücher zu werfen.

Nun haben mich bisher ihre Titel nicht so angesprochen. Silber - Das erste Buch der Träume ist nun aber einer, mit dem sie mich gekriegt hat. Ich mag Träume und Traumreiche als Motiv in Fantasy-Romanen, nicht zuletzt, weil ich ein großer Sandman und H.P. Lovecraft Enthusiast bin.

Ich bin nicht enttäuscht worden. Zwar bin ich noch immer nicht Giers Zielgruppe, aber trotzdem hat mich das Buch gepackt - nicht zuletzt, weil die Autorin einfach hervorragend schreiben kann.

Das Setting ist für jemanden, der schon einige "Traumreiche"-Geschichten gelesen hat, nicht so wahnsinnig originell, aber das gleicht Kerstin Gier durch grundsolides, spannendes und vor allem auch humorvolles Erzählen aus.

Liv Silber kommt mit ihrer Mutter, Schwester und Haushälterin nach London. Schon zum x-ten Mal musste die kleine Familie umziehen, was den beiden Schwestern gründlich zum Hals hinaushängt. Diesmal scheint Livs Mutter jedoch sesshaft werden zu wollen, da sie einen Mann kennengelernt hat, mit dem es ernst wird. Dumm nur, dass Liv ihrem neuen Vater genauso wenig abgewinnen kann, wie ihrer neuen Schule.

Eine tolle Ausgangssituation für ein Jugendbuch, ergänzt um viel mehr liebevolle Details, als in so einer Rezi angerissen werden können. Hinzu kommt eine mysteriöse Clique, die Verbotenes im Reich der Träume unternimmt und in deren Machenschaften Liv natürlich verwickelt wird. Fantasy und Reales halten sich die Wage und greifen perfekt ineinander.

Ein wirklich tolles Buch, das ich mit Begeisterung gelesen habe, obwohl ich, wie gesagt, weit entfernt von Giers Zielgruppe bin. Sehr viel mehr kann ein Autor eigentlich nicht erreichen.
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am 23. April 2016
Silber - das erste Buch der Träume.

Mit Liv Silver tauchen wir ab in die Welt der Träume und somit in ungeahnte Bereiche und Welten von denen wir nie dachten, dass es sie geben kann.

Klappentext

Geheimnisvolle Türen mit Eidechsenknäufen, sprechende Steinfiguren und ein wildgewordenes Kindermädchen mit einem Beil … Liv Silbers Träume sind in der letzten Zeit ziemlich unheimlich. Besonders einer von ihnen beschäftigt sie sehr. In diesem Traum war sie auf einem Friedhof, bei Nacht, und hat vier Jungs bei einem düsteren magischen Ritual beobachtet.
Zumindest die Jungs stellen aber eine ganz reale Verbindung zu Livs Leben dar, denn Grayson und seine drei besten Freunde gibt es wirklich. Seit kurzem geht Liv auf dieselbe Schule wie die vier. Eigentlich sind sie ganz nett.
Wirklich unheimlich – noch viel unheimlicher als jeder Friedhof bei Nacht – ist jedoch, dass die Jungs Dinge über sie wissen, die sie tagsüber nie preisgegeben hat – wohl aber im Traum. Kann das wirklich sein? Wie sie das hinbekommen, ist ihr absolut rätselhaft, aber einem guten Rätsel konnte Liv noch nie widerstehen …

- Gelesen im Januar 2016

Weltbuntmalende Bücher
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am 14. November 2015
… in die Träume anderer Leute einsteigen zu können. Die Idee ist ebenso einfach wie gut. Spannend in der detailreichen und fantasievollen Ausführung. Besonders gut: Die witzige, leicht boshafte Sprache der Silber-Schwestern. Ich habe oft gelacht. Schön, dass die Mutter mal modern ist und nicht so betulich, wie oft in Kinderbüchern, eine Mutter, die zerstreut und selbst verliebt sein darf und die es nichtgut heißßt, dass ihre Älteste noch Jungfrau ist… Super! Freut mich besonders, dass eine deutsche Autorin auf einem Gebiet Erfolg hat, dass sonst eher angloamerikanischen vorbehalten ist.
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am 13. Januar 2016
Meine Meinung:

Ich muss ja gestehen, ich bin sehr lange um Silber herum geschlichen im Glauben, es sei viel zu schnullzig und jugendlich für mich, aber Überraschung: Es ist toll!

Sowohl die Geschichte als auch die verschiedenen Charaktere haben mich sofort verzaubert und in ihren Bann gerissen. Im Grunde dreht sich die ganze Geschichte um Liv , Olivia Silber und ihre Familie. Aus der Perspektive der 15 jährigen, Rätsel liebenden Träumerin werden wir schnell in die Welt der Träume entführt.

Die Charaktere sind allesamt sehr sympathisch, teilweise vielleicht etwas überspitzt. Liv ist so normal, das man sie einfach mögen muss, ihre kleine Schwester ebenso, denn sie ist fast eine kleine Ausgabe von Liv.
Die Mutter der beiden ist, nenne wir es mal anders, aber dennoch sympathisch. Nicht zu vergessen wäre da noch Lotti. Lottie Wastelhuber war das deutsche Au-Pair der beiden Mädchen die einfach geblieben ist, als es Zeit war zu gehen. Sie ist fast wie eine zweite Mutter für die beiden Mädchen, hat für jedes Wehwehchen das passende Gebäck und ist auch sonst die liebenswerteste Person im ganzen Umkreis. Einfach jeder braucht so eine Lotti.

Das Buch beginnt, als Liv, Lotti und ihre kleine Schwester Mia nach den Ferien in ihrer neuen Heimat London landen. Mehr oder weniger freiwillig müssen sie sich mit den neuen Freund ihrer Mutter und desen Kinder abfinden. Es bleibt ihnen ja auch nichts anderes übrig, ihre Mutter zieht nämlich gleich zu Beginn mit Sack, Pack und Kindern bei ihm ein.

An ihrem ersten Schultag lernt sie schnell die Freunde ihres „neuen Bruders“ kennen und schafft es im Handumdrehen auf dem „Tittle-Tattle-Blog“ zu landen. Ein gehmeinnisvoller Blogger der immer über alle Geschehnisse an der Schule bestens bescheid weiß.
Die Schüler an sich sind so unterschiedlich wie sie nur sein könnten und decken so ziemlich jedes Klischee ab. Das ist aber nichts negatives in diesem Fall, Frau Gier treibt das gekonnt auf die Spitze und spielt sogar damit. („Rasierspaß-Ken“ ist nur eins der vielen tollen Beispiele.)

Die Idee Träume die durch Türen und Korridore verbunden sind gemeinsam Träumen zu können, finde ich einfach toll. Manche Türen sind gut verschlossen, manche laden geradezu zum Eintreten ein. Mit etwas Übung gelingt es einem sogar die Träume zu verändern und zu steuern.
Obwohl Liv weder an Dämonen noch an Magie glaubt steckt sie plötzlich Mitten drin, als ihr eines Morgens plötzlich bewusst wird, das ihr neuer Freund Henry Dinge über sie weiß, die sie ihm nur im Traum erzählt hat. Aber kann das denn sein? Schnell muss sie feststellen, dass sie bereits tiefer drin steckt als sie dachte.

Kerstin Gier verzaubert jung und alt mir ihrem gewohnt fröhlich, frechen Schreibstil, sympathischen Figuren und einer traumhaften Geschichte.
Mit Silber – das erste Buch der Träume hat sie einen tollen Auftakt zu einer All Age Trilogie vorgelegt. Aber Vorsicht, Silber hat definitiv ordentlich Suchtfaktor.

Übrigens, wer sich die Mühe macht den im Buch oft genannten Tittle-Tattle-Blog zu suchen, findet einen echten Blog mit ordentlich viel Inhalt. (Vorsicht: Hier kann ich nicht garantieren das es keine Spoiler enthält.)
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am 3. März 2016
Obwohl ich nicht zur klassischen Zielgruppe dieses Buches gehöre, da ich aus meinen Jugendjahren schon eine Weile heraus bin, hat mich die Geschichte in seinen Bann gezogen. Die Idee in eine Traumwelt, in der man alles sein kann und machen kann, was man nur zu denken vermag ist wirklich verlockend. Aber wie alles im Leben hat auch dies seinen Preis. Und der wird vom Bösen persönlich eingefordert. Spannend, unterhaltend und wirklich schön zu lesen, wenn es nur um pures und gutes Entertainment geht.
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am 21. Januar 2016
Das Cover ist für mich ehrlich gesagt ein regelrechter Traum. Dieses dunkle Cover mit diesen ganzen verspielten, silbernen schönen Kleinigkeiten. Es hat mich von Anfang an angesprochen. Als dann auch noch der Inhalt interessant war, konnte ich gar nicht anders, als mir dieses Buch zu holen.
Kurz gesagt, das Cover war ein regelrechter Blickfang für mich.

Direkt zu beginn des Buches lernen wir die Hauptperson in diesem Buch kennen. Olivia "Liv" Gertrude Silber kennen. Auf dem Weg in ein neues Leben, gemeinsam mit ihrer kleinen SChwester Mia. In London sollen die ganzen Umzüge nun ein Ende haben.
Da sich Livs Eltern schon recht früh getrennt haben, beide Elternteile aber Jobs haben, die viel mit Reisen zu tun hatten, haben die beiden schon früh angefangen, sich nur auf die nötigsten Habseeligkeiten zu minimieren.
Doch nun soll für beide ein neues Leben beginnen. In London, will ihre Mutter sesshaft werden und das bedeutet für die Mädchen, dass sie wohl auch endlich mal richtige Freundschaften aufbauen können.

Bei der Ankunft in London gibt es eine Überraschung. Das kleine Cottage, auf das Liv und Mia sich so gefreut hatten, sei unbewohnbar und so gäbe es eine kleine Planänderung. Doch diese Planänderung ist nicht das, was die beiden erwartet hatten, denn ihre Mutter ist frisch verliebt. Anfangs wohnen sie in einer Wohnung, in der Nähe von Ernest Haus, doch schnell wird klar, dass das nicht lange so bleiben soll und so wird die Patchwork Familie zusammengeführt.
Florence und Grayson, die Kinder von Ernest, sind anfangs natürlich genauso wenig begeistert über die Tatsache, wie Mia und Liv, doch schnell arangieren sich alle mit dieser neuen Situation.

Doch Liv hat ganz andere Probleme zu bewältigen. Trifft sie doch, als sie sich von Grayson einen Pullover geliehen hat, diesen in den Träumen wieder. und nicht nur ihn. Sogar seine Schulfreunde Arthur, Henry und Jasper. Und was sie am meisten an der Sache verwirrt. Alles wirkt so verdammt real.
Doch auch wenn die Jungs sich erst nichts anmerken lassen wollen, ahnt das Liv irgendwas dahinter steckt. Perfekt also für ihre Neugierde und die Lust am Rätsel knacken.
Und so nimmt auch alles langsam aber sicher seinen Lauf und sie findet sich in Situationen wieder, mit denen sie selber wohl nicht so gerechnet hat.
Aber auch das kleine bisschen Romantik kommt nicht zu kurz. Ist sie doch schon recht früh dabei, sich in diesen wunderbaren Jungen zu verlieben.

Die Charaktere gefallen mir wirklich alle sehr gut. Von Anfang an war mir Liv sehr sympatisch. Ein klein wenig tollpatschig, dieses große INteresse an Rätseln und die Neugierde, die sie an den Tag legt. Dazu diese sympatische Art und Weise, die sie hat. Neben ihr die kleine Schwester, die auch einfach nur herzallerliebst und doch auch irgendwie ein wenig frech und auch vorlaut rüberkommt. Gemseinsam mit der doch sehr eigenwilligen Mutter. Aber auch Lottie, das einstige Au Pair Mädchen, das nun schon zur Familie gehört darf hier nicht fehlen. Besonders wenn sie mit ihrem wunderbar deutsch-Bayrischen Dialekt beginnt.

ABer auch die Charaktere der kleinen Gruppe - Arthur, Jasper, Henry und auch Grayson - sind einfach nur wunderbar gelungen. Grayson, der immer mehr in die "Große Bruder für Liv"-Rolle wächst. Oder auch Jasper, der jedes Mädchen haben könnte, auch alles mögliche ausnutzt. Henry, der mehr oder weniger in sich gekehrte, der die gleichen Interessen wie Liv hat.
Oder Arthur, der dieser Gruppe nochmal das gewisse düstere und geheimnisvollere gibt. Alles in allem, sind alle Charaktere wirklich stimmig und das macht das ganze zu einer wirklich tollen GEschichte, die mit diesem ersten Band ihren Anfang findet.
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TOP 500 REZENSENTam 3. Februar 2016
Die Geschichte von Liv Silber habe ich als Hörbuch entdeckt, gelesen von Simona Pahl, Spieldauer 9 Stunden und 35 Minuten, ungekürzte Ausgabe.
Über die ersten Kapitel reingehört und schon hat mich die Geschichte gefangen genommen.
Liv Silber ist mit ihrer jüngeren Schwester nach London zu der Mutter gezogen, die dort einen neuen Job bekommen hat: Neue Schule, neues Zuhause in einer patshwork Familie, neue Schulfreunde und neue Abenteuer. Liv landete im Traum in einer parallelen Welt, in der andere Schüler und ihr neuer älterer „Bruder“ Grayson seltsame wie mysteriöse Dinge tun. Liv folgt den Jungs und kommt nach und nach ihren Geheimnissen auf die Schliche. Aber auch am Tage scheinen alle zu wissen, worum es in den Träumen ging und so wird Liv nicht nur ein it-girl in der Schule, sonder ein Teil der „Verschwörung“, die eine sehr gefährliche Wendung nimmt.

Es ist eine Ich-Erzählung. Die Hörer erfahren alles aus Livs Perspektive: sehr gut, passend zu der Geschichte insgesamt. Eine perfekte Kombination aus Humor, Spannung, etwas Mystik und dem Alltag eines cleveren, neugierigen, sechzehnjährigen Mädchens, i.e. ihre messerscharfen Beobachtungen und Überlegungen zu den normalsten Dingen des Lebens, wie ihre nächtlichen Abenteuer mit ihren Mitschülern, die sie auch kritisch hinterfragt und sich am Tage zu erklären versucht, haben mich über die Geschichte hinweg wunderbar unterhalten. So gespannt, wie es weitergeht und wohin das Ganze führt, war ich schon lange nicht mehr. Es war eine echte Entdeckung, auch weil ich gute, kluge Geschichten mit einer ordentlichen Prise Humor sehr schätze. Dass es eigentlich ein Jugendbuch ist, spielte kaum eine Rolle. Auch eine kleine, aber eine Liebesgeschichte tat gut und bereicherte das Gesamtergebnis. Ich habe Teil 1 schlicht genossen und kann es gerne und wärmstens weiterempfehlen.
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am 1. Mai 2014
Als ich dieses Buch aus der Bücherei ausgeliehen und die ersten Seite gelesen hatte, klappte ich es zu und verweigerte mich erst einmal dem Weiterlesen. Der Grund lag aber nicht darin, dass ich es so schlecht fand, sondern eher im Gegenteil: Dieses Buch wollte ich erst weiterlesen, wenn es mein Eigentum war. Also habe ich es gekauft und dann gelesen und ich bin immer noch angetan, wenn auch nicht mehr so stark wie zu Beginn meiner Lektüre.

Auf 410 Seiten erzählt Kerstin Gier eine phantastische Geschichte, deren Grundidee mich fasziniert hat. Was wäre, wenn wir in unseren Träumen Dinge parallel zum Alltag erleben, erledigen, erforschen, uns trauen würden? Das wäre genial - sage ich. Wie viele Menschen man treffen, Länder man bereisen, Abenteuer man bestehen könnte - Wahnsinn.

Der Autorin ist ein tolles Jugendbuch gelungen, ihre Charaktere sind überaus charmant gezeichnet, die Idee ist grandios - ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Teil.
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am 3. August 2015
Habe das Buch eigentlich für die Tochter einer Freundin gekauft. Sie hatte es leider aber schon. So habe ich es mir dann irgendwann geschnappt und habe es an einem Tag gelesen. Ich finde es ganz toll, auch für Erwachsene. Kerstin Gier schreibt mit viel Humor, so dass ich das eine oder andere Mal herzhaft lachen musste, was mir bei Büchern nicht ganz sooft passiert. Die GEschichte ist zwar ein wenig abgedreht, da die Akteure sich gegenseitig in ihren Träumen besuchen können, aber daraus erwachsenen wiederum ganz lustige Dialoge. Fürs Herz ist natürlich auch etwas dabei und es ist schön, sich wieder in die Teenagerzeit zurückversetzt zu fühlen. Und nicht zu vergessen, die Spannung. Weiß nicht, ob es für junge Mädchen nicht ab und zu zu düster ist. Ist sehr wahrscheinlich eine Typfrage. Ich musste auf jeden Fall sofort danach Band 2 lesen und war dann ganz geschockt als ich beim Kauf von Band 3 erfahren habe, dass er erst im Oktober rauskommt. Ahhhhh.....was mache ich denn bis dahin?????;-))
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