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Kundenrezensionen

3,2 von 5 Sternen
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am 9. April 2017
Der Roman ist sehr atmosphärisch und mit einem langsamen Spannungsbogen. Die Geschichte wird weitestgehend linear erzählt, wobei hin und wieder wage auf die Vergangenheit des Protagonisten und damit auf seine wahren Motive hingedeutet werden.
Die Charaktere sind scharf umrissen und der Leser schwankt zwischen Sympathie und Antipathie. Die Spannung entsteht einerseits sehr gekonnt zwischen die Charakteren und andererseits aus den Geheimnissen des Protagonisten und des Hofs.

Einer der wenigen Romane, die ich ein zweites Mal lesen würde :)
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am 30. Mai 2017
Die parallel erzählten Geschichten sind spannend und gut zu lesen. Sobald man angefangen hat, kann man das Buch nur schwer wieder weg legen. Man muss immer weiter lesen. Super Buch.
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am 11. Juni 2015
Spannung auf höchstem Niveau - atmosphärisch dicht, sprachlich gekonnt und ohne reisserische Effekte schafft es Beckett mit minimaler Handlung maximal zu begeistern.
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am 18. April 2017
Hier werden zwei Schicksale bzw. Fälle parallel beschrieben und auch parallel aufgelöst.
Von Anfang an fließt nicht viel Blut, es ist mit viel Bedacht geschrieben, die einzelnen Charaktere werden durchleuchtet, und man kann nur erahnen, was sich da zuspitzt. Der Schluß offenbart Dinge, die man anfangs nicht für möglich gehalten hat.
Dies ist mein erster Roman von Beckett und ich werde mir gewiß noch einige von dem Autor zulegen.
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am 25. Februar 2014
Ohne dass ich zuviel verraten will.
Ein schöner fesselnder Roman, kurzweilig und spannend mit einem überraschenden Ende das immer noch ein paar Fragen offen lässt.

Viel Spass beim Lesen und miträsteln um das Geheimnis des Hofes zu lüften
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am 15. Januar 2017
Simon Beckett kenne ich durch die David Hunter Reihe und so dachte ich mit "Der Hof " nichts falsch zu machen. Ich wurde im großen und ganzen nicht enttäuscht. Die Geschichte die erzählt wurde ist in Ordnung gewesen. Die Länge des Buches auch. 1 Punkt ziehe ich ab da es sich phasenweise schwer lesen lies.
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am 12. August 2014
Ich kenne die David Hunter-Thriller von Simon Beckett nicht und war deswegen völlig unvoreingenommen und ohne jegliche vorgefertigte Erwartungen an diesen Roman. Zum Glück, denn so konnte ich nicht, wie andere Rezensenten, enttäuscht werden.

Mich reizte der Plot: Der junge Engländer Sean landet bei der Flucht aus seiner Heimat auf einem abgelegenen, ziemlich heruntergekommenen Hof in Südfrankreich, auf dem der tyrannische Bauer Arnaud mit seinen Töchtern Mathilde und Gretchen lebt. Da Sean in eine von Arnaud aufgestellte Eisenfalle getreten ist, muss er gegen seinen Willen eine längere Zeit auf dem Hof verbringen. Er merkt schnell, dass hier irgendwas nicht stimmt und versucht, dem Geheimnis auf den Grund zu gehen, was nicht ganz ungefährlich ist.

Der Romananfang ist gelungen und veranlasst zum Weiterlesen: Der Engländer Sean ist auf seiner Flucht in Südfrankreich gelandet und hat kaum noch Benzin im Tank. Mit letzter Kraft lenkt er den Wagen von der Straße auf einen holperigen Weg, damit er genügend Deckung hat. Der Leser erfährt nicht, warum Sean aus England geflohen ist, aber es werden genügend Andeutungen gemacht, die vermuten lassen, dass irgendetwas Schlimmes passiert ist ("Ich muss von der Straße runter ... in Deckung ... ich habe keine Zeit, mich auszuruhen ...Nichts davon könnte mich verraten ... meine Hände zittern ... zu erschöpft, um diese neue Komplikation zu begreifen ... Bluterguss ... meine Abschürfungen ...").

Gefallen haben mir auch die düstere Atmosphäre, die Beckett erzeugt, sowie die überzeugende Charakterisierung der Hauptfiguren (Sean, Arnaud, Mathilde, Gretchen, Chloe), aber auch von Nebenfiguren wie den Bewohnern des Dorfes, das in der Nähe des unheimlichen Einödhofs liegt.

Die Handlung ist spannend: Der Leser möchte zum einen wissen, warum Sean auf der Flucht ist (Was ist mit Chloe, seiner englischen Freundin, passiert?) und er möchte ebenso wie Sean das dunkle Geheimnis des Hofes mit seinen seltsamen Bewohnern ergründen. Dabei führen oft falsche Spuren in die Irre, zum Beispiel ein verdächtiger Riss in einem Betonboden der Scheune, in der Arnaud dem Engländer widerwillig erlaubt hat, bis zu seiner Genesung zu wohnen.

Leider lässt die Spannung im Mittelteil etwas nach, nimmt dann aber im Finale wieder deutlich an Fahrt auf: Es kommt zu einem äußerst spannenden Countdown und einer Überraschung am Ende.

Der Roman wird aus der Ich-Perspektive (Sean) erzählt, und zwar auf zwei Zeitebenen: Zum einen handelt es sich um die Gegenwart (Sean in Südfrankreich auf Arnauds Hof), zum anderen gibt es Rückblenden in die Zeit vor seiner Flucht (London). Mir persönlich gefällt der Wechsel zwischen verschiedenen Zeitebenen sehr gut, da Hintergründe und Motive somit besser veranschaulicht werden können.

Weniger gefallen haben mir das Tempus (Präsens), das ich sehr gewöhnungsbedürftig fand, und die doch recht einfache Sprache und Syntax, vor allem die kurzen und abgehackten Sätze. Ebenso fand ich den Grund, der Sean zu seiner Flucht veranlasst, nicht überzeugend genug.

Trotz dieser negativen Kritikpunkte hat mir der Roman gut gefallen. Deshalb vier von fünf Sternen!
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am 26. April 2017
In Simon Becketts Roman "Der Hof" geht es um den Engländer Sean, der sich auf der Flucht befindet. Als er in einem Wäldchen in eine Eisenfalle tritt, lernt er den unsympathischen Arnaud und dessen verwahrlosten Hof kennen. Seine attraktive Tochter Mathilde pflegt ihn gesund. Schließlich nimmt er ihren Vorschlag an, Mauerarbeiten gegen Kost und Logis durchzuführen.

Die Anfänge des Buches erwecken schnell die Neugier des Zuhörers. Beckett verknüpft geschickt zwei unterschiedliche Handlungsstränge miteinander - zum eine Seans Londoner Vergangenheit mit seiner Freundin Chloe und zum anderen die Entwicklung auf dem Gehöft. Nur sehr langsam und sporadisch erfährt man mehr über die vergangene Beziehung zu Chloe. Genauso schleppend verläuft das Geschehen in Frankreich. Obwohl der Autor es durchaus schafft, Spannung zu erzeugen, flaut diese auch wieder schnell ab. Erst der Showdown zum Schluss des Werks konnte wirklich überzeugen. Vorher gibt es einfach zu viele Längen.

Die Charaktere des Buches sind durchaus interessant, wenn auch wenig sympathisch. Arnaud ist ein extrem launischer, aggressiver und gemeiner Mensch. Man muss sich schon fragen, wieso sich gerade Sean das so gefallen lässt. Mathildes Charakter bleibt im Großteil des Romans eher im Dunkeln. Man merkt, dass sie von ihrem Vater unterdrückt wird und sie unter der Abgeschiedenheit leidet. Gretchen zeigt deutlich eine psychische Störung. Sie will immer im Fokus der Aufmerksamkeit stehen und zeigt deutlich aggressive Tendenzen. Mit dem Ich-Erzähler bin ich leider nicht so warm geworden, da einfach zu passiv ist und meist nur die Beobachterrolle einnimmt. Ich hätte gut gefunden, wenn er des Öfteren mal die Initiative ergriffen hätte.

Alles in allem bin ich ein bisschen enttäuscht von diesem Buch. Es kann leider nicht mit der David Hunter - Reihe mithalten.
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am 11. September 2015
Kurzinhalt:
Südfrankreich. Der Brite Sean ist auf der Flucht. Warum, wird erst nach und nach in Rückblenden enthüllt.
Er tritt dabei jedoch im Wald in eine rostige Eisenfalle und verletzt sich schwer am Fuß.
Aufgestellt wurde die Falle von dem eigenbrötlerischem und cholerischem Arnaud, der mit seinem beiden erwachsenen Töchtern auf einem Hof in der Nähe lebt und Fremde am liebsten von seinem Zuhause fernhalten möchte.
Dennoch darf Sean bis zu seiner Gensesung bleiben, sofern er auf dem baufälligen Hof mithilft und Mauern ausbessert.
Dem Briten wird schnell klar, dass nicht nur er etwas zu verbergen hat.

Meine Meinung:
Simon Beckett ist den meisten wohl mit der Thrillerreihe um den Forensiker David Hunter bekannt (u.a. "Die Chemie des Todes").
Darüber hinaus hat er (vorher und nachher) noch weitere Thriller geschrieben und dazu gehört auch "Der Hof".
Hierbei handelt es sich um ein ganz anders angelegtes Werk und wer ähnliche Dinge wie bei "Die Chemie des Todes" erwartet, wird enttäuscht.
Dennoch hat auch der "Hof" eine ganz eigene Spannung zu bieten.

Bereits im Titel "Der Hof" ist die abgeschlossene Atmopshäre angelegt, in der fast die gesamte Geschichte spielt. Nur zwischendurch kommt es immer wieder zu Rückblenden, in denen so nach und nach dargeleget wird, warum es Sean nach Südfrankreich verschlagen hat.
Abgeschlossene kleine Gebiete, wie etwas auch Dörfer, bieten literarisch immer eine Menge Sprengstoff, da klar ist, dass es nicht lange dauern wird, bis solch enge Räume zum Katalysator für menschliche Gefühle werden.

Da ist der völlig cholerische Arnauld (wunderbar schnodderig gesprochen von Johannes Steck, auch wenn der mir manchmal fast zu viel ins Ohr gebrüllt hat - sollte man also nicht unbedingt abends zum Einschlafen hören :o)).
Daneben die sanfte Mathilde, die ein Baby hat, ohne dass es einen Vater dazu zu geben scheint.
Sowie ihre jüngere Schwester Gretchen, die alles daran setzt, nicht im Schatten ihrer Schwester zu stehen und Sean zu verführen.

Simon Beckett lässt sich viel Zeit, seine Figuren so entwickeln, wobei dies vor allem aus der Perspektive von Sean passiert, der nun Teil dieses "Hofes" ist.
Obwohl lange Zeit nicht wirklich etwas im eigentlichen Thriller-Sinne passiert, hat man doch genug Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, worauf das Ganze eigentlich hinaus läuft.

Mir hat diese Form des Thrillers ohne zahlreiche Leichen, Blut und Gewalt jedenfalls ganz gut gefallen - auch wenn er so seine Längen aufweist -, da es Beckett auch wunderbar gelingt die Atmosphäre auf dem abgelegenen "Hof" in Südfrankreich aufzubauen.

Fazit:
Etwas anderer Thriller, der vor allem auf die Menschen inenrhalb einer Familie schaut und die Frage, was es bedeutet, wenn jemand von "außen" dazu kommt.
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am 9. Februar 2017
Simon Beckett, mir bekannt durch die David Hunter Reihe ließ mich auch bei diesem Buch zugreifen, mit dem Gedanken wieder eine spannenden Geschichte lesen zu können, bei der man aufgeregt wissen möchte wie es weiter geht und das Buch einfach nicht weglegen kann.
Nach der Hälfte des Buches und einer zähen Handlung war ich gespannt ob endlich die Spannungschraube angezogen wird, nein!
Es plätschert so langhin und es will keine Feeling aufkommen, ich quälte mich von Seite zu Seite mit den immer wiederkehrenden Handlungen die so auf einem Bauernhof anfallen wie zb Holz machen, Schweine schlachten und ganz bleibt eine schier endlose Wand aufhübschen.
Mit eingeschlafem Gesicht beendete ich i schließlich i-wann das Buch und fragte mich was das nun war...eine extrem langatmige Story wo dem Leser nicht verborgen bleibt das der Autor keine Eingebung hatte, aber dennoch ein Buch schreiben will. Es fehlt an einem roten Faden der förmlich bebt und den Leser fesselt. Es soll ein scheußlichen Geheimnis geben oder doch nicht?
Ich bin nicht sehr begeistertvon dem Buch, hoffe aber das der nächste Roman wieder einer ist den man förmlich verschlingt.
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