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Kundenrezensionen

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am 10. März 2014
Wie der Alpensteinbock (Capra ibex, sh. Cover) von Felsspitze zu Felsspitze springt, hüpft Jörg Maurer von Handlungsstrang zu Handlungsstrang. Mal befindet er sich im Jahre 1294 und ein FAVOR CONTRACTUS wird quer durch Europa geleitet, mal tragen Geiselnehmer und Geiseln Lady-Gaga-Masken. Da versinkt ein wichtiges Indiz im Treibsand auf einer Bergspitze und ein Ehepaar will gemeinsam Bürgermeister der alpenländischen Gemeinde mit dem für Ausländer unaussprechlichen Doppelnamen werden.

Auch im fünften Alpenkrimi greift Maurer auf das übliche Personal zurück: Kommissar Hubertus Jennerwein mit seinem Team, die Bestattungsunternehmer a.D. Grasegger, in einer unwichtigen Nebenrolle der Verbindungsmann zwischen den dunklen Gestalten der Stadt und der Mafia, Swoboda, dazu einige Alteingesessene der oben genannten Gemeinde.

Zudem ehemalige Klassenkameraden von Jennerwein nebst deren Nachwuchs, ein Geocacher, ein SEK, die mittelalterliche Truppe um den FAVOR CONTRACTUS und weitere zunächst Unbekannte.

Als Orte der Handlung agieren einige Einrichtungen in und um GAP, wie der örtlichen Markplatz, der Friedhof und die Polizeistation, das Schwimmbad und ein geheimer Platz, die Kramerspitze und die Burgruine Werdenfels (speziell für Geocacher: 47° 30′ 28” N 11° 2′ 52” O ) allesamt im Werdenfelser Land.

So wie stets bei Jörg Maurers Alpenkrimis: eine chaotische Gemenge- und Handlungsstranglage, die schließlich am Ende zusammengeführt wird. Mittendrin Jennerwein, der in diesem Fall durch die missliche Lage, in der sich seine alten Spezies wegen der Geiselnahme befinden, persönlich stark involviert ist.

Das alles wird geschildert in Maurerscher Art mit Wortwitz und der quicklebendigen Umtriebigkeit der scheinbar chaotischen Erzählweise.

Wer sich damit arrangiert, ist begeistert von den Alpenkrimis des Autors und Musikkabarettisten. Es ist Kabarett, das hier geboten wird – und ich liebe es.
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Hubertus Jennerwein ist Kriminalhauptkommissar in dem kleinen idyllischen Alpenvorort. Das alljährliche Klassentreffen steht bevor und auch dieses Jahr will Hubertus Jennerwein nicht mit dabei sein. Doch da hat er sich geirrt. Denn ein Geiselnehmer hat die Teilnehmer des Klassentreffens in seiner Hand und scheut auch nicht vor Mord zurück. Hubertus Jennerwein muss sich beeilen, will er seine ehemaligen Mitschüler noch rechtzeitig finden.

Obwohl das Buch bereits der sechste Alpenkrimi von Jörg Maurer mit Hubertus Jennerwein ist, war es doch mein erster. Angelockt von dem Cover und dem Klappentext war ich neugierig geworden, wie die Geschichte weitergehen und vor allem enden würde. Das Vorwort oder auch Vorwurf, wie es der Autor selbst betitelte, stellte eine witzige und unterhaltsame Einleitung dar, die mich auch gleich weiter lesen lies. Es folgte eine schattenhafte Übersicht über die Abiturklasse 1982/1983, bei dem alle Mitwirkende am Klassentreffen benamt werden. Der erste Beitrag eines ehemaligen Abiturienten für die alljährliche Zeitung läutet dann die Geschichte ein. Die Beträge ziehen sich durch das ganze Buch, so dass man immer wieder eine kurze Pause hat, in der man selbst überlegen kann, wer denn nun der Geiselnehmer sein kann und was sein Ziel ist.

Der Autor baut fünf Handlungsstränge auf. Neben der Geschichte aus der Sicht von Jennerwein, erlebt der Leser auch die Handlungen bei den Geiseln und deren Nachwuchs. Aber auch das Bestatterehepaar aus dem fünften Band findet der Leser hier wieder. Der letzte Strang entführt den Leser ins Jahr 1294 und gibt dem Leser Hintergrundwissen an die Hand, das er nach und nach brauchen kann.

Zwar sind die verschiedenen Handlungsstränge zunächst verwirrend, doch erkennt man immer deutlicher den Zusammenhang zwischen den Strängen und gegen Ende lässt der Autor diese zusammenlaufen.

Was zunächst wie eine chaotische Erzählweise wirkt, klärt sich schließlich auf und behält dabei aber nicht nur ihren Witz, sondern auch die Spannung konstant bei. Viel zu schnell ist das Buch gelesen und man möchte die Alpen gar nicht wieder verlassen. Insofern habe ich es gut, da ich mir jetzt noch die vorangegangenen fünf Bücher von Jörg Maurer vornehmen kann. Zwar gibt es hinsichtlich des Bestatterehepaares einen Bezug zum fünften Band, jedoch bedarf es nicht der unmittelbaren Kenntnis der Geschichte. Das Buch lässt sich auch ohne diese gut und verständlich lesen.

Die Handlungen der einzelnen Personen sind nachvollziehbar und durch die Möglichkeit, die Kenntnis der Gedankengänge der einzelnen Geiseln, kann man auch deren Reaktionen nachvollziehen.

Fazit:
Der Wortwitz des Autors hat mich gleich an das Buch gebunden und mich neben der Handlung durch die Geschichte geführt. Es ist kein klassischer Krimi, aber ein sehr lesenswerter, bei dem man auch mal ein Grinsen während des Lesens im Gesicht hat.

Reihe:
1. Föhnlage
2. Hochsaison
3. Niedertracht
4. Oberwasser
5. Unterholz
6. Felsenfest
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am 21. April 2016
Meine Güte, so viel Bildung, die einem da entgegenschlägt muss man erst einmal verkraften! Untergründig macht genau diese Spezialität das Buch schwerfällig, belehrend und abschreckend. Der Humor ist machmal beißend, immer sofort verständlich, das Thema viel zu weit hergeholt und alles wirkt unglaubhaft. Ich quälte mich hindurch. Flugzeugentführung ohne Flugzeug; Geiselnahme hoch oben und dann soviele Menschen festgesetzt im Freien - und alles das Werk eines Einzeltäters. Kann es das in Wirklichkeit geben?
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am 1. Februar 2015
Von Jörg Maurers Geschichten hatte ich vor einem halben Jahr erfahren, das war ein guter Tipp, und ich habe inzwischen fast alle als Roman gelesen oder Hörbuch angehört - alle sind sehr individuelle Geschichten, immer mit Kommissar Jännerwein und seiner Ermittlungstruppe.
Bisher habe ich keinen Roman von Jörg Maurer gelesen an dem ich etwas auszusetzen hätte. Am besten hatte mir 'Föhnlage' und 'Niedertracht' gefallen.

Ich würde die Alpenkrimis nicht als 'Krimi' bezeichnen, eher als Satire - zu Absurd sind viele Szenen, manche davon sind auch sehr unrealistisch. Die Geschichten sind einfach genial witzig und unterhaltsam - der Autor gehört du den kreativsten Schreibern, die ich kenne.

'Felsenfest' hatte ich als Hörbuch angehört - Jörg Maurer liest seine Figuren mit bayrischem, schweizerdeutschem und schwäbischem Akzent. Urkomisch!
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am 19. März 2014
Interessante Handlungsstränge, Maurer bleibt seiner Erzzählart treu (verschiedene Stränge führen zusammen) wobei der schnelle Wortwitz im Vergleich zum ersten Buch nicht mehr so stark vorkommt, die Personen aus der vorausgegangenen Bücher werden weiter eingesetzt und entwickelt, einige mehr andere weniger und bei mir entwickelt sich die Neugierde fast schon zu einem Spannungsgefühl wie es weitergeht. Ich freu mich drauf und erkenne an, dass es mit jedem Buch schwieriger wird Geschichten zu finden die fesseln.
Einzelne Kapitel wirken nicht fertig erzählt, es ist nicht ganz rund, mehr wie ein Osterei, aber wer weiß ob das nicht sogar gewollt war ;) Für Maurer-Fans eine absolute Kaufempfehlung. Wenn es auch nicht mein Lieblingsbuch aus der Serie wird.
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am 18. Oktober 2014
Ein weiterer Krimi von Jörg Maurer, der sowohl in punkto Spannung als auch unter humoristischen Aspekten sehr gefallen kann, was sicherlich auch an dem hervorragenden Sprecher liegt. Man könnte auch sagen: Skuriles Personal, außergewöhnlicher Fall.
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am 28. Februar 2017
Auf dem Gipfel eines Wanderberges findet eine Geiselnahme statt. Die Geiseln sind Klassenkameraden eines Abiturjahrgangs. Kommissar Jennerwein gehört ebenfalls zu diesem Abiturjahrgang. Er kennt also die Geiseln ganz gut, was kein Nachteil für die Aufklärung des Falls ist.Die Geschichte des Falls reicht bis ins Mittelalter zurück. Würde dem Täter sein Plan gelingen, wäre dies ein Desaster für den europäischen Gedanken. Die Geschichte reicht also sowohl zeitlich als auch örtlich weit über die heutigen Grenzen des Werdenfelser Lands hinaus.
An der spannenden und gleichsam skurrilen Geschichte nehmen so viele Personen teil, dass sich jeder irgendwo wiederfindet. Das Buch ist für mich sicher nicht der beste Maurer. Das Spiel mit der Sprache, die teilweise bis ins groteske gesteigerte Geiselnahme und die originelle Idee, auf der die Geschichte basiert, machen das Buch aber dennoch lesenswert.
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Na, des is ja a scheene Ibaraschung gwen, ois i zuafällig den nein Roman vom Maura in dea wunderbarn, no-existentn Minchna Buachhandlung am Marienplatz entdeckt hob, denn es kommt ma so voa, ois ob i des 'Unterholz' erst voa kurzem gelesn hätt', wennglei i es ebenfois direkt nach am Erscheina gekauft hob. Tjo, und was soi i eich Leits von dera Amazon-Seitn jetzt song, die des jetzt grod lesn tan und sie wundern tan?

Lustig is's, lustig war's. Saulustig, wenn i des so sogn derf? Klar, de 'Rahmenbedingunga' kenna mia ja scho: Da Jennerwein vertraut moi wieda seiem Baagefühl, de Graseggrs - ehemalige Mafiobstatta ohne Lizenz fia Beerdigunga - heckn moi wieda was aus und drobn auf da Oim, oiso dess moi so ganz weid drobn, nämli am Gipfl, da gibt's Moad und Totschlog und jetz sogar aa a Geiselnahme. Und es wäre ja aa schee bled vom Maurer, dem Jörg, dem Maurer Jörg also, wenn hia ois mid rechtn Dingn zuagehn würde. Na, natürli ned! Denn des guade Dutzend an Geiseln han oiesamt geliabte und gefiachtete und gehasste, ehemalige Klassenkameradn vom Jenninger. Und wia sehr de olle da auf oana Bombe - wos für oane, des sog i jetzt ned - sitzn, de vuileicht nur de politische Oadnung Europas ganz durcheinanderwirbeln kannt (des hob i jetzt aba scho schee gsagt, gell?), des hätte si so wohl niemand in den schlimmstn Dräuma dachd.

Na klar, skurril und kurios is aa dea Roman, natürli gibt's aa hia Blut und Moad und Totschlog. Und zwischn den Zeiln de wunderbare ur-boarische, oafache, dörfliche Philosophie (Des Word konn i goa ned in's Bayerische übersetzn). Und dann natürli de Komik! Und da Humoa! Moi oafach dezent, moi 'haudrauf' wia scheesta Slapstick, wia jetzt do die Amerikana sogn würdn, sog i. Zuagegebn, a weng verwoarn mia's dann scho, so im Verglei zuam 'Unterholz', drotz da 'Steckbriefe' und Verhörprotokoie verliad ma da dann doch scho moi hia und doat den rotn Fadn, da es vui, vui Leid gibt, de da gewissermassn mitspuin - und hia verlässt der Maurer dann aa no de Gegenwart und springt a boh Jahrhunderte z'ruck. Andererseits: Des is so grousartig eifoisrei und cleva, dass i aa desn Alpenthrilla in am grousn Rutsch verschluckt hob, und i hod dobi wirkli wahnsinnig vui Gaudi. Klare Empfehlung, a solche Ibadosis an moi derbem und doch aa feinsinnigem, boarischn Humoa is a Streicheleinheit fia's Zwerchfell - und somit aa fia de Seele. Wia etz' oiso wohl da Tobor Süden vom Ani song würd': "Möge es nützn". Sog i!
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am 26. November 2016
... oder gar nicht erst versucht, in seiner Lektüre wenigstens ein Mindestmaß an Logik zu finden, wird eventuell seinen Spass haben. Der Autor kann gut mit Sprache umgehen, ist in der Lage seine Charaktäre launisch zum Leben zu erwecken und kennt sich im Werdenfelser Land und seiner Geschichte anscheinend gut aus.

Sobald man aber das Hirn anschaltet und zu verstehen versucht, wer in diesem Roman was warum tut und denkt, brennt einem schnell der Schwachsinnsdetektor durch. Die Konstruktion dieser Geschichte ist völlig an den Haaren herbeigezogen, in sich inkonsistent, unglaubhaft und verquast. Und das erstaunlicherweise im Kleinen (z.B. der Ablauf der Geiselnahme an sich), wie im Großen (z.B. der große Plan des Bösewichts insgesamt).

2 Sterne nur für Sprache, Charaktäre und Lokalkolorit.
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am 22. August 2015
Ich hatte schon andere Krimis von Jörg Maurer gelesen, und auch dieser hat mir wieder sehr gut gefallen. Er ist spannend, vereint modernste Technik mit alpenländischer Bodenständigkeit und bringt viel schrägen Humor. Ich habe ihn auch meiner Schwester empfohlen, der er auch sehr gut gefallen hat.
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