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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
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am 6. April 2014
Diese Geschichte beschreibt das Glück einer Patchworkfamilie. Eine geschiedene kinderlose Frau trifft auf einen Mann mit zwei kleinen Kindern und nimmt mit Bravour die Rolle der liebenden Mutter ein. Alles scheint perfekt. Sie geht ganz in ihrem bis dahin nicht erfülltem Mutterglück auf. Ihr Mann bewirtschaftet einen kleines Familiengeschäft, welches von Generation zu Generation weitergegeben wird. Es hängt eine schicksalhafte Geschichte einer italienischen Immingrantenfamilie daran. Eines Tages wird diese scheinbar so unzerstörbare Glück mit einem Mal ins Gegenteil umgekehrt. Der Man verunglückt. Auf sich allein gestellt gibt es einige Herausforderungen zu meistern - krisengebeuteltes Geschäft muß weitergeführt werden und Ex-Frau und Mutter der Kinder fordert ihre Kinder zurück.
Was an diesem Buch fasziniert, ist zum einen welch schier nicht enden wollende aufopferungsvolle Liebe diese Frau ihrer Familie entgegenbringt. Es tut einfach gut so etwas zu lesen. Oft ist in unserer sehr schnellen Welt nur noch Platz für Gedanken an Pflicht, Arbeit und Konsum. Vieles bleibt auf der Strecke. Nicht so in diesem Roman. Die zentrale Aussage in diesem Buch jedoch ist, daß das Glück, welches der eine hat, das Unglück eines anderen bedeuten kann. Das wird an dieser tollen berührenden Geschichte deutlich. Kitschig findes ich diese Buch nicht, ganz im gegenteil. Es liest sich sehr leicht, hat aber eine Botschaft.

Sehr zu empfehlen. Gehört leider zu den Büchern, die man verschlingt und nach der letzten Seite ein Gefühl von Leere entsteht, weil es plötzlich zu Ende ist und man mit sich allein gelassen wird.
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So stimmungsvoll und emotional wie der Titel, so ist auch das Buch. Es ist eine Geschichte, wie das Leben – eine Geschichte von einer ganz normalen Frau, die einen Mann kennen lernte, der zwei Kinder hat und vermeintlich von der Frau sitzen gelassen wurde. Nicht lange danach treffen sich die beiden und beginnen eine Beziehung. Ella wird die „Ersatz“-Mutter der beiden Kinder und eigentlich ist alles gut – alle sind glücklich, so wie es ist, aber es ist nur ein kurzes Glück. Joe, der Vater der beiden Kinder kommt bei einem Unfall am Meer ums Leben und hinterlässt seinen Laden, den er vom Vater geerbt hatte (eigentlich wollte er viel lieber Fotograf werden) mit Schulden, so dass Ella vor einem großen Scherbenhaufen steht, der noch größer wird, als die Mutter der beiden auftaucht und die Kinder zurückfordert.

Meine zusammenfassende Meinung:
==========================

Dieses Buch könnte ich mir sehr gut als Kinoverfilmung vorstellen. Die Handlung ist mitreißend und emotional – ein wenig im Stil von Cecelia Ahern, aber doch anders. Vom Genre ist es jedenfalls ein emotionaler Familienroman, der unter die Haut geht. Man erfährt sehr viel über die Gefühlslage der Frau, die ihren Mann verliert, mit dem sie noch nicht lange zusammen war. Man erfährt viel über die Familie drumherum, die zu Ella hält und ihren Kindern, man erfährt, wie es einem Menschen geht, der einen geliebten Menschen verliert und merkt, dass er ihm nicht ganz die Wahrheit gesagt – etwas verheimlicht hat und dann noch Schwierigkeiten bekommt und Angst haben muss, die beiden Kinder – alles, was ihr geblieben ist – zu verlieren, dann aber entscheidet, wie sicher nicht viele Mütter entschieden hätte… (Ich möchte es nicht verraten, weil ich die Spannung nicht vorwegnehmen möchte.)

Die Schreibweise ist eine sehr flüssige und die Handlung liest sich emotionsgeladen und abwechslungsreich authentisch.

Man kann sehr gut auch in die regionalen Bezüge eintauchen und bildhaft miterleben, wie es Ella und „ihren“ beiden Kindern geht. Sehr schön ist es auch dargestellt, wie die Familie zusammen hält und sie gemeinsam den Laden wieder in Schwung bringen, die Idee Ellas umsetzen, die vielleicht alles wieder zum Guten (wenigstens das Finanzielle) wenden könnte.

Der Roman rührt zu Tränen (so erging es mir.) und lässt doch auch lächeln, wenn es Ella wieder einmal besser geht. Man liebt, lebt, leidet und trauert mit ihr, weil sie so bildhaft dargestellt ist.

Die Autorin, so steht es auf der letzten Seite in der Kurzbiografie ist selbst Mutter und Stiefmutter und auch in einer solchen Familienkonstellation aufgewachsen, sie weiß also, wovon sie schreibt und kann sich gefühlsmäßig gut in die Lage ihrer Protagonistin hinein versetzen, was man auch spürt. Auch kommt die Beziehung Stiefmutter und leibliche Mutter sehr gut zur Geltung. Alles ist ausgereift und nachvollziehbar beschrieben.

Die Bewältigung von Trauer ist ein wichtiger Aspekt innerhalb der Handlung, aber das Buch ist nicht ständig traurig, also eine abwechslungsreiche und erfrischende Lektüre, die mir vom Schreibstil her sehr gut gefallen hat.
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VINE-PRODUKTTESTERam 29. Juli 2013
Nordkalifornien. Ein ganz normaler Morgen für die kleine und sehr glückliche Familie. Für Ella, Joe, Annie und Zach.
Noch ahnt keiner die große Veränderung, die dem tragischen Ereignis dieses Tages folgen wird.
Zunächst erfahren wir, was für Ella, die sich drei Jahre zuvor in den alleinerziehenden Joe verliebt hat, Glück bedeutet.
Sie und Joe hatten sich vom ersten Moment an voller Harmonie in das Leben des anderen eingefügt, beide sahen die Welt auf die gleiche Weise.
Und dann natürlich Joes Kinder. Der übermütige Zach, das kluge Mädchen Annie. Es bedeutet für Ella Glück, sie jeden Tag um sich zu haben.
Mit ihnen die Welt zu entdecken und abends beim Einschlafen ihren seidigen Atem zu spüren.

Doch diesem kleinen Glück folgt ein dramatische Zeit, atemlos und tief bewegt verschlingt man Satz für Satz.
Ein Unglück erschüttert die kleine Familie und Ella hat nicht nur eine tiefe Trauer zu bewältigen, sondern steht plötzlich der leiblichen Mutter der Kinder gegenüber: Paige.
Halverson gelingt es, dass man emotional sehr tief in die Story hinein gezogen wird und dass man sich beginnt, zu positionieren.

Großes Thema des Romans ist die Frage, wer die richtige Mommy für ein Kind ist. Die leibliche oder die Stiefmutter.
Kann es ein versöhnliches Ende geben, wenn zwei Frauen um die Mutterschaft streiten, jede mit ihren eigenen Argumenten?
Auf Seite 288 bringt die Autorin das Bild der Krähen ein, die so klug und anpassungsfähig sind, dass sie eine kooperative Aufzucht praktizieren.
Alle Kinder werden von allen großgezogen "...dass es ein ganzes Dorf braucht, um für ein Kind zu sorgen..." -

Ein Roman, der viele Fragen aufwirft, der aufwühlt und glücklich macht.
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am 31. Oktober 2014
Ella Beene trifft durch Zufall auf Joe Capozzi, der von seiner Frau 3 Jahre zuvor verlassen wurde und mit seinen beiden Kindern Anni und Zach alleine lebt. Er führt den Laden Capozzi’s Market, der seit Generationen in Familienbesitz ist. Eine wundervolle und schöne Zeit beginnt. Doch eines Morgens ändert sich alles: Joe fährt, wie so häufig, ans Meer zum Fotografieren und wird von einer riesigen Flutwelle mitgerissen. Ella steht plötzlich alleine mit Anni und Zach da. Auch entpuppt sich der Laden als nicht mehr profitabel, sodass die Sorgen nicht abreißen. Zu guter Letzt taucht dann auch noch Joes Exfrau Paige auf der Beerdigung auf und – obwohl sie in den letzten 3 Jahren keinerlei Kontakt zu ihren Kindern hatte – ruft danach häufiger an, um mit Anni zu reden. Ella bekommt es mit der Angst zu tun, dass Paige ihr die Kinder wegnehmen könnte und sie wieder ganz alleine da steht. Und diese Angst ist nicht unbegründet…

Serè Prince Halverson schreibt von einem tragischen Schicksalsschlag, der das Leben völlig auf den Kopf stellt. Von Sorgen, Zweifeln und Ängsten, vom Durchhalten und Weitermachen, von Liebe und Trauer und den verheimlichten und verschwiegenen Wahrheiten, die nach und nach ans Tageslicht kommen.

Durch ihren gefühlvollen Schreibstil schaffte sie es, mich mitten in die Geschichte zu katapultieren, sodass ich die Emotionen der Protagonistin regelrecht miterlebte. Ein außergewöhnliches Leseerlebnis – allerdings mit einem sehr realistischen Beigeschmack, der einem zeigt, wie schnell sich alles ändern kann. Deshalb: Carpe diem!
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am 5. November 2016
Ich lese sehr gerne und viel, aber sehr selten finde ich ein so einfühlsames Buch wie dieses hier.
Wer ein Buch über das reine Leben lesen möchte, mit all seinen Höhen und Tiefen, dies auch noch mit einem tollen Schreibstil, einer spannenden Handlung im hier und zurück, sowie fassbaren Charakteren versehen wünscht und als Krönung ein Gewürz aus gaaaaanz viel Gefühl mit Tränenschaum und Schmunzelpulver bevorzugt, der ist hier voll bedient mit einem Gourmetmenue!
Einiger Nachteil war meiner Meinung nach, dass nach der super, gefühlvollen Einleitung ein etwas lauerer Mittelteil folgte, der in der Handlung und im Erzählstil deutlich schwächelte, aber dafür am Ende wieder etwas an Fahrt aufnehmen konnte.
Dieses Buch bekommt eindeutig einen Ehrenplatz in meiner Lieblingssammlung und nur wenige liegen da in meiner Wertung noch darüber!
8 von 10 Sterne!
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TOP 500 REZENSENTam 11. August 2013
Selten bin ich von einer Geschichte so berührt worden wie in diesem Fall. Seré Prince Halverson ist mit ihrem Erstlingsroman etwas ganz Besonderes gelungen.

Die fünfunddreißigjährige Ella Beene ist rundum zufrieden. Seit drei Jahren verheiratet. Zwei Kinder, von der ersten Ehefrau ihres Mannes, welche die Familie vor Jahren im Stich ließ und nach Las Vegas verschwand. Anni, die bald die Grundschule besuchen soll, und der jüngere Zach, der demnächst in den Kindergarten kommt. Ella, die zuvor mehrere Fehlgeburten erlitten hatte, liebt die beiden wie eigene Kinder. Alles scheint perfekt bis zu dem Tag an dem ihr Mann Joe durch ein erwartetes Unglück stirbt. In der Folge stellt sich nicht nur heraus, dass der Laden, den er geführt hat, seit langem am finanziellen Abgrund stand. Viel schlimmer ist, dass die Mutter der Kinder - Paige - unangemeldet auf der Beerdigung auftaucht. Während Ella die geschäftlichen Probleme mit Hilfe der Familie ihres Mannes in den Griff bekommt, ist der Fall Paige schwieriger. Natürlich hat Ella Angst davor, die Kinder zu verlieren. Ausgerechnet an dem Tag, an dem Ella das Geschäft neu eröffnet, erhält sie den Sorgerechtsantrag von Paige ...

Eine schwierige, eine nervenaufreibende Situation, die Ella sehr belastet. In ergreifenden Szenen beschreibt die Autorin die Lage der Stiefmutter, die sich doch eigentlich als Mutter sieht. Sie leidet, sie kämpft, und versucht sich vor den beiden Kindern nichts anmerken zu lassen.

Das Besondere an der Geschichte ist, dass der Leser mit beiden Frauen fühlen kann. Zwei starke Persönlichkeiten, beide mit positiven Seiten, aber auch mit Schwächen. Selbst wenn man zunächst den Hintergrund von Paige's früherer Flucht nicht kennt, so wirkt sie dennoch nicht unsympathisch.

Wann ist eine Mutter eine Mutter?
Was macht eine Mutter aus?

Der entscheidende Moment kommt als Ella während des Verfahrens Briefe von Paige findet, die diese an die Kindern und Joe gerichtet hat. Ungeöffnet liegen sie in einem Versteck. Bislang konnte Paige es nie beweisen, dass sie diese Nachrichten wirklich abgeschickt hatte. Soll Ella diese Briefe dem Gericht überreichen? Und was dann? Was, wenn der Richter die Kinder Paige zuspricht?

Neben diesem Handlungsstrang, der im Heute liegt, wird die Familiengeschichte der betroffenen Personen aufgerollt. Erst Ella. Sie hatte ihren Vater mit acht Jahren verloren. Was war damals wirklich geschehen? Und dann am Schluss erfährt man auch mehr über den Hintergrund von Paige. Und ausserdem sind da noch die verschwiegenen Ereignisse aus Joe's Familie. Männliche Familienmitglieder, die während des Zweiten Weltkrieges interniert wurden, weil sie Italiener waren. Damals wie heute wurden Familien durch staatliche Entscheidungen auseinander gerissen.

"Ich weiß jetzt, dass auch das am tiefsten empfundene Glück von einem darunter liegenden Kummer getragen wird. Wir alle stoßen beim Eintritt in dieses Leben schon die Schreie unserer Vorfahren aus, wir besitzen ihre DNA, ihre Augenfarbe, ihre Narben, ihren Ruhm und ihre Schande. All das gehört zu ihnen wie zu uns. Es ist die andere Seite des Glücks."

Dramatische, bewegende Momente kennzeichnen die Geschichte bis zum versöhnlichen Ende des Buches. Ein Ende, bei dem die Betroffenen zwar von Narben gezeichnet sind, aber eine Lösung gefunden haben, mit der alle leben können. Kaum zu glauben, dass dies ein Debüt sein soll. Gut gemacht, Seré Prince Halverson! Ich wünsche Ihrem Buch viele, viele Leser!

Eines noch: Taschentücher nicht vergessen!
Ich habe sie immer wieder gebraucht.
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am 13. Mai 2015
Dieses leise Buch ist für Mütter. Nur Mütter verstehen diese intensive
Bindung und tiefempfundene Liebe,
die Ella für ihre Kinder empfindet.
Sehr eindringlich und feinsinnig geschrieben, ohne Kitsch und
Rührseligkeit... Ich konnte jede Sekunde nachempfinden.
Absolute leseempfehlung.
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am 29. Januar 2015
Mir hat das Buch gut gefallen. Die Personen werden sehr liebevoll beschrieben, so dass ich sie mir gut vorstellen und mit viel Empathie mitfühlen konnte. Der Ort Elbow wird so voller Liebe beschrieben, dass man Lust bekommt, dorthin zu reisen. Völlig unbekannt war mir das Thema der Deportation von japanischen und italienischen Einwanderern in den USA während des zweiten Weltkrieges. Jetzt bin ich ein bisschen schlauer ... Alles in allem kann ich das Buch nur empfehlen.
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... ist diese liebevoll geschilderte Geschichte mit seinem leichten
Schreibstil.

Ella ist glücklich mit Joe verheiratet und kümmert sich liebevoll um seine
beiden Kinder aus 1. Ehe. Sie liebt sie wie eigene Kinder. Doch als Joe
plötzlich und unerwartet stirbt, fangen die Probleme an. Zu Ellas Trauer um
ihren geliebten Mann, taucht plötzlich die leibliche Mutter der Kinder auf
und erhebt Ansprüche auf die kids. Auch steht es um das seit Generationen
geführte Familiengeschäft mehr als schlecht und auch die Trauer der Kinder
um ihren Vater ist natürlich übergross.
Wird Ella mit all diesen Sorgen, Nöten und Angsten klarkommen?

Ein toller Roman mit Charakteren, deren Denken und Handeln ich beim lesen
jederzeit nachvollziehen konnte.
Vor allem Ella als Person hat mir sehr gut gefallen. Nicht immer wird sie nur
als die "starke" Frau dargestellt. Nein, auch sie darf ihre Momente der
Erschöpfung und Hoffnungslosigkeit durchleben.
Wer das Gefühl kennt, seine eigenen oder auch angenommene, liebgewonnene Kinder
an eine andere Frau zu verlieren, findet sich auf jeden Fall im Gefühlschaos
von Ella wieder. Doch auch das persönliche Schicksal der leiblichen Mutter lassen
den Leser ihr Handeln begreifen.

Fazit: Ein schnell zu lesender, liebenswerter Roman!
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am 18. Januar 2015
Ella und ihr Kampf um ihre zwei Stiefkinder gehen einem deutlich an die Nieren. Halverson schafft es, dass man sich selbst in die Rolle einer Mutter versetzen und sowohl die Sicht der leiblichen als auch der Stiefmutter nachempfinden kann. Natürlich fühlt man mit Ella und kämpft sich auf ihre Seite um nach dem tragischen Tod ihres Ehemannes nicht auch noch die beiden Stiefkinder an die leibliche Mutter zu verlieren.
Es ist ein zäher Kampf und durch eine Emotionskonstellation aus Liebe, Leid und Hoffnung geprägt. Ella ist nicht stets die hoffnungsvolle Frau, sondern zeigt auch die traurigen Momente ihres Lebens, der Angst ganz allein zu sein.

Halverson hat es geschafft das Thema der liebenden Stiefmutter auf ehrliche, aufrichtige und zudem ergreifende Art und Weise zu verarbeiten. Die Handlung an sich ist sehr gelungen, jedoch hätte ich mir wie viele andere Rezensaten gewünscht, dass sich die Dramatik und Emotion bis zum Ende des Buches zieht und nicht vorher bereits verloren geht.

Alles in allem ein ergreifendes Buch das gerne noch mehr Emotion vertragen hätte - solide 4 Punkte!
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