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Kundenrezensionen

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am 30. September 2014
Bin begeistert und habe dieses Buch schon mehrfach weiterempfohlen! Wenn man dann noch in Cornwall Urlaub macht oder schon mal dort war, einfach klasse!
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am 21. Mai 2017
Im Grunde finde ich das Buch wirklich süß und entzückend. Was mich allerdings wahnsinnig stört, ist, dass die Hauptakteuren irgendwie keinerlei Benimmregeln kennt... sie wurde nach Cornwall eingeladen, von einem fremden Mann, der sie in seinem Haus wohnen lässt. Und sie scheint die ganze Zeit nur rumzubrüllen oder den Hausbesitzer in der Gegend rumzuscheuchen. Selbst in Deutschland kann man das eigentlich nicht bringen, aber in England (wenn man sich mit den Gegebenheiten dort ein bißchen auskennt) schon zweimal nicht. Das nervt mich ganz gewaltig und nimmt leider viel vom Charme des Buches.
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am 23. Oktober 2014
Nachdem ich vor kurzem in Cornwall war, fand ich das Buch sehr nett und unterhaltsam, zumal da von einigen Orten die Rede war, die wir auch besucht hatten.
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am 1. April 2017
Hatte zuvor schon zwei Bücher der Autorin gelesen die ich echt mag ,denn sie haben wenn man Stuttgarter ist einfach Wiedererkennungswert.und sind nicht so seicht wie Hera Lind und auch nicht so verkrampft auf lustig geschrieben .Dieses Buch fand ich als Cornwall Fan vom Thema auch sehr spannend ..aber zwei Dinge störten leider das kurzweilige Lesevergnügen.Zum einem der "GEIST" zum anderen Sex mit S. abzukürzen ,wenn ihr dieses Thema so peinlich ist ;dass sie das Wort nicht mal ausschreiben kann ,sollte sie nicht davon schreiben ,nervt echt total .Trotzdem ist es ein netter Roman und sicher auch einfach was nettes für ein bißchen Ablenkung und Entspannung .Kein literarischer Höhenflug aber kann man trotzdem kaufen ,ich mag auch ,dass zu Beginn wieder Orte geschildert werden die man kennt und einem die Sitten Cornwalls näher gebracht werden .nur tif und mif so ausführlich zu erklären ,lässt einen doch zweifeln für wie wenig intelligent sie ihre Leser hält.Trotzdem ich mag das Buch auch wenn es jetzt nicht auf mein top 100 landen würde .
Zu B.uchfreund der hier auch bewertet hat,Du haSt leider das Buch nicht richtig gelesen .Es steht doch da ,dass sie den Föhn in ihrer Handtasche hatte und der Koffer Tage später dann endlich auftauchte ,das kannst du nicht der Autorin anlasten ,wenn du es nicht richtig liest .
Habe mich aufgrund des wirklich gelungenen Ende des Buches und des durchweg Guten Gefühls beim Lesen nun doch für einen Stern mehr entschieden .
Zuletzt noch weil das Nachwort einfach zum Schiessen ist .Musste herrlich schmunzeln bei den Verweis der Autorin auf unseren Ex-Ministerpräsident😂😂 .
Auch bei dem Urlaub in dem Landhaus mit 120 Zimmern wäre ich sofort dabei .
Freue mich auf den nächsten Roman
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am 12. Mai 2014
Nach den ersten zwei Kapiteln habe ich dem Klappentext noch recht gegeben und mich auch noch köstlich amüsiert. Emma ist ein Workaholic in einem Männerjob, in dem sie sich nur durchsetzen konnte indem sie zu einem arroganten K***brocken ohne echte Freunde und ohne jegliche Freizeit wurde. Als sie immer schlechter schlafen kann will sie vom Arzt eigentlich nur Schlaftabletten, wird aber direkt wegen Burnout krank geschrieben. Als sie total verloren in einer Bäckerei sitzt trifft sie dort den Engländer Nicholas, der sich aus dem Stand in sie verliebt. Anfangs lebt das Buch von den Kontrasten: Zum einen die ehrgeizige, fleissige Emma, die keinen Spass mehr kennt und nur problemorientierte Lösungen, die bis zur absoluten Unhöflichkeit direkt ist und nichts von diskreter Zurückhaltung weiß, zum anderen Nicholas, adliger Künstler, der ein marodes Herrenhaus geerbt hat und verzweifelt Investoren sucht; ein Klischee-Engländer, der keine Gefühle zeigt, sich für alles entschuldigt und alles in allem sehr zurückhaltend und verklemmt rüberkommt.
Da die Kapitel abwechselnd aus Sicht von Emma und Nicholas beschrieben werden erfährt man wie unterschiedlich manche Situationen von den beiden empfunden werden und anfangs war das auch sehr unterhaltsam und ich musste mehrmals lauthals lachen.
Doch im Laufe des Buches ging mir Emma immer mehr auf die Nerven. Sie ist arrogant, besserwisserisch, glaubt, nur ihr Lebensstil sei der einzig richtige und die Engländer seien ja alles faule Irre, die in ihren Augen nichts richtig machen können. Vorallem Nicholas, der sie spontan eingeladen hatte bei ihm zu wohnen, ist ihr Opfer. Weil Emma zu feige ist sich ihre Gefühle einzugestehen verletzt sie Nick immer wieder und ihre penetrante Art ständig hervorzuheben, dass die Schwaben ja alles besser können als die Engländer und offensichtlich auch als der Rest der Welt war mir als Schwäbin irgendwann nur noch peinlich. Vielleicht kann man sich, diesem "Volkstamm" angehörend, über die schwäbischen Eigenarten noch amüsieren und das eine oder andere bei sich selbst entdecken, doch jeder andere Bundesbürger wird anhand dieses Buches mit Sicherheit nur in seinen Vorurteilen gegenüber den in Deutschland scheinbar so unbeliebten Schwaben bestärkt werden und nach Lektüre dieses Buches erst recht glauben, dass es für uns nichts als "schaffe, schaffe, Häusle baue" und Geld scheffeln gibt und wir alle zum Lachen in den Keller gehen. :-/ Danke Frau Kabatek, so schürt man Vorurteile!
Doch auch Nicholas nimmt im Laufe der Geschichte immer mehr die Züge einer Witzfigur an, obwohl ich die aus seiner Sicht gesehenen Kapitel viel besser fand, da man wenigstens versteht was er eigentlich möchte und er einem ziemlich leid tun kann wenn die Umsetzung seiner Wünsche total in die Hose geht. Trotzdem erfüllt er irgendwann wirklich fast jedes Klischee des verklemmten, spröden, höflich-zurückhaltenden Engländers, was einfach nur noch unglaubwürdig war.

Ich habe ehrlich gesagt nicht verstanden wie es in diesem Buch zu einem Happy End kommen konnte und bei zwei so unterschiedlichen Persönlichkeiten kann ich auch einfach nicht an ein dauerhaftes Happy End glauben. Ich bin fast sicher, die beiden haben sich wieder getrennt, kaum dass ich das Buch zugeklappt hatte. ;-)
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am 5. Juni 2014
Sonntag Nachmittag. Theoretisch Sommer, aber der Himmel ist grau und der Wind herbstlich kalt. Eigentlich gutes Lesewetter. Gerade habe ich "Ein Häusle in Cornwall" von Elisabeth Kabatek zu Ende gelesen und wollte die gute Laune, die ich mit diesem Buch bekommen habe, noch eine Weile behalten und kein Risiko eingehen, indem ich ein neues Buch anfange. Also habe ich den Fernseher eingeschaltet. Und das war auch die richtige Entscheidung: Bei ZDF lief Rosamunde Pilcher. Super! So einen Film habe ich noch nie gesehen, und zufälligerweise spielen diese Filme in Cornwall, genau so wie Elisabeth Kabateks Buch.
Leider konnte ich es nicht länger als fünf Minuten aushalten. Zu Recherchezwecken haben sie allerdings gereicht.

"Rosamunde wer?" fragten die Einwohner des kleinen Ortes St. Agnes in Cornwall, jedes Mal wenn die schwäbische Emma die Filme von Rosamunde Pilcher erwähnt hat.
Emma, arbeitssüchtige Schwäbin, trifft eine für sie untypische Entscheidung: Sie fliegt spontan nach Cornwall, um sich bei einem verklemmten Engländer, den sie gerade kennengelernt hat, von einem Burn-Out zu erholen.

Beuteltee in Steingutbechern statt feiner Porzellantassen, Cordhosen und Neopren-Anzüge statt heller flatternder Leinenbekleidung. Alles ist anders als bei Rosamunde Pilcher, die offensichtlich viel berühmter in Deutschland ist als in Cornwall.

Wenn eine pragmatische schwäbische Arbeitssüchtige zusammen mit einem kornischen Sheldon Cooper ein paar Tage verbringt, ist das Ergebnis filmreif, aber alles andere als kitschig und stereotypisch.
Elisabeth Kabatek hat mich wieder zum Lachen gebracht. Nachdem ich mich mit Pipeline Praetorius sehr amüsiert hatte, freute ich mich, als ich erfahren habe, dass es wieder Neues aus Stuttgart gibt. Nur sind die Stuttgarter Momente in "Ein Häusle in Cornwall" eher selten, dafür quält sich Emma Stöckle (ja, so heißt sie) mit der kornischen Realität, dem totalen Gegensatz zu Stuttgart, an der Seite von Nicholas Reginald Fox-Fortescue.

Ich habe beim Fremdenverkehrsamt in Cornwall ein paar Prospekte bestellt. Vielleicht mache ich dort eines Tages Urlaub. Und erleben möchte ich das Cornwall, das Emma erlebt hat und bestimmt nicht das, was gerade im Fernsehen gezeigt wird.
Bis dahin träume ich, während ich in meinen Prospekten blättere, und trinke Nicholas Lieblingstee, Early Morning Tea, natürlich mit Milch und Zucker.
Als Reiseführer werde ich "Ein Häusle in Cornwall" mitnehmen. Denn... "Rosamunde wer?".
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Emma Stöckle ist ein absoluter Workaholic. Gerade als es besonders stressig im Job wird, wird sie jedoch von ihrem Arzt krankgeschrieben, weil er glaubt, dass sämtliche Kraftreserven aufgebraucht sind. Er verordnet ihr eine zweiwöchige Ruhepause. Emma weiß so gar nicht, was sie mit ihrem Krankenschein anfangen soll. Doch der Zufall will es, dass sie in einem Cafe einem jungen, attraktiven Briten begegnet, der eine so offene Art an den Tag legt, dass Emma nicht anders kann, als ihm ihre Sorgen anzuvertrauen.

Sir Nicholas Reginald Fox-Fortescue, ein formvollendeter Gentleman, ist aber auch sehr mitfühlend und da ihm Emma so gut gefällt, lädt er sie ganz spontan dazu ein, für zwei Wochen in seinem Haus in Cornwall sein Gast zu sein.
Emma lässt sich darauf ein und staunt, als sie vor Nicks Häusle steht nicht schlecht. Es entpuppt sich als riesiger, jahrhundertealter Familienbesitz. Nick, ein Blaublüter macht sich aber nicht viel aus seinen aristokratischen Wurzeln. Er lebte bis zum Tod seines Vaters in Paris und gilt als talentierter Maler.

Da Nicks Vater jedoch ein passionierter Spieler war, sieht sich Nick nun gezwungen, einen Berg von Schulden, die sein Vater machte, abzutragen. Es sieht allerdings so aus, als ob er den „alten baufälligen Kasten“ nebst Familiengespenst, tatsächlich veräußern muss.
Nicks Sorgen lassen auch Emma nicht kalt, denn sie fühlt sich mehr und mehr zu Nick hingezogen. Allerdings ist da auch noch Jonathan, ein ebenfalls attraktiver Surfer, der sie trotz ihrer ersten etwas unglücklichen Begegnung (Emma hatte zuvor Bekanntschaft mit einem Bullen gemacht und war in Kuhexkremente gefallen) unbedingt daten will.
Wie wird Emma sich entscheiden?

Meine Einschätzung:

Als „Covermensch“ sprang mit das poppige und coole Cover des neuen Elisabeth Kabatek Romans direkt ins Auge und da ich auch den Klappentext sehr witzig geschrieben fand, wollte ich „Ein Häusle in Cornwall“ dann auch unbedingt lesen.
Es ist ein Roman für Leser, die fluffig leichte und humorvolle Liebesromane mögen und die vielen, bildhaften Beschreibungen von Nicks Heimat haben mir sehr gut gefallen. Ebenfalls witzig fand ich auch das Rezept zu Gurkensandwiches und Afternoon Tea, das sich im Buch findet, denn genau diese spielen durchaus eine Rolle in diesem Roman.
Auch die Geschichte zwischen einer Deutschen und einem Engländer ist unterhaltsam. Die Autorin streut einige der typischen Vorurteile bzw. Eigenarten von Deutschen (genauer gesagt Schwaben) und Briten mit ein, die für einige heitere Momente sorgen.

Der Schreibstil von Elisabeth Kabatek ist ebenfalls sehr eingängig, doch leider konnte mich die Geschichte nicht hundertprozentig begeistern.

Zum einen liegt das am Heldenpaar. Emma wirkte leider nicht sympathisch auf mich. Man überlege sich nur dieses: Sie wird eingeladen zwei Wochen in Cornwall verbringen zu dürfen und ihr fällt nichts anderes ein, als sogleich an allem herumzunörgeln. Zugegeben Nicks Ex mag durchaus noch eine Spur zickiger gestrickt sein als Emma, doch ehrlich gesagt habe ich mich schon gefragt, wieso Nick sich in Emma verliebt, da sie ihn eigentlich fast die ganze Zeit recht mies und von oben herab behandelt.

Dazu kommt, dass die Dialoge die beide miteinander führen, so manches Mal eher wie nüchtern runtergeratterte Vorträge über Kunst, Macken der Briten/Schwaben o.ä. wirken, als natürlich rüberzukommen. Ich dachte sehr oft beim Lesen der Dialoge, dass so kein Mensch in natura spricht.
Auch der zeternde Hausgeist war mir ein wenig zu farb bzw. substanzlos (auch wenn das Geister so an sich haben mögen ;-) ) beschrieben. Man hätte auch sehr gut auf ihn verzichten können, zumal die Autorin völlig offen lässt, wie ein Geist in der Lage sein könnte, zu facebooken oder im Internet zu surfen und seine Auftritte recht kurz und unspektakulär gehalten sind.
Aber abgesehen von meinen Kritikpunkten ist „Ein Häusle in Cornwall“ durchaus kein schlechtes Buch. Wäre Emma eine etwas sympathische Heldin gewesen und hätten manche Dialoge lebendiger und echter gewirkt, hätte ich den Roman noch viel besser bewertet.

Und eine kleine Bitte an alle fleißigen Abklicker meiner Rezension: Ich habe halt eine andere Meinung zum Buch, die jedoch völlig ehrlich gemeint ist. Mich deswegen abzuklicken ist ja nicht wirklich die feine englische Art, wo wir schon beim Thema sind, oder? ;-)

Fazit: Eine Deutsch/Britische Liebe- Unterhaltsamer, humorvoller Contemporary mit kleinen Schwächen. 3.5 von 5 Punkten. Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)
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am 28. Juli 2016
Ich bin eigentlich durch Zufall auf dieses Hörbuch gestoßen, hatte eine Auswahl zum probehören und hier fand ich die Vorleser recht sympathisch klingend. Die Handlung, in der die Workaholic-Schwäbin Emma durch eine Zufallsbekanntschaft nach Cornwall eingeladen wird, könnte eigentlich wirklich ein gutes Buch hervorbringen, aber leider konnte ich mich durch die teilweise recht dummen Fehler nicht richtig darauf konzentrieren. Beispielsweise ist Emma angeblich total Internetsüchtig, bemerkt aber trotzdem erst am zweiten Tag nach dem Aufstehen, dass sie in dieser abgelegenen Gegend auf ihrem Handy überhaupt keinen Empfang hat. Nach dem Frühstück geht sie deshalb zu Fuß ins Dorf, wo sie aber auch erst nach einer ganzen Weile dran denkt, dass sie ja ins Internet wollte. Glaubhaft ist es da nicht, dass sie die erfolgreiche internetsüchtige Geschäftsfrau ist. Des weiteren geht ihr Koffer verloren, aber sie stellt trotzdem fest, dass ihr Fön nicht in die Steckdose des englischen Gastgebers passt - den Fön hat sie wohl in der Handtasche mit sich herumgetragen?
Wann kommt eigentlich der versehentlich nach Brasilien gereiste Koffer zu ihr zurück? Plötzlich hat sie, die anfangs tagelang alte karierte Herrenhemden borgen musste, dann wieder eigene Kleidung zum anziehen.
Sympathisch ist mir Emma nicht, dauernd hat sie was zu meckern und mit solch schlechtem Benehmen will sie in Stuttgart erfolgreich geworden sein? Das Ende zieht sich dann recht schleppend dahin und man ist nicht wirklich traurig wenn es fertig ist.
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am 4. Mai 2015
Als Stuttgarterin gefällt es mir sehr, wie Elisabeth Kabatek die schwäbische Mentalität in ihren Büchern aufs Korn nimmt. Ich lag bis nachts im 1.00 Uhr im Bett, konnte mich nicht lösen von der Geschichte und hab mich kaputt gelacht- ich hoffe, die Nachbarn nehmen es mir nicht übel.
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VINE-PRODUKTTESTERam 15. Januar 2014
Emma Stöckle arbeitet als Projektleiterin in einem Ingenieurbüro und für ihr Leben gern; sie kann sich ihr Leben gar nicht anders vorstellen und Liebe hält sie für eine unnötige Komplikation des Lebens – bis ihr der Arzt dringend eine Auszeit verordnet: Burn-Out...

"So ein Unsinn !", denkt sich Emma und nimmt sich fest vor, die verordneten zwei Wochen Arbeitsunfähigkeit nicht auszuschöpfen und nach zwei Tagen schon wieder zur Arbeit zu eilen.

Doch eh sie sich versieht, ist sie mit ihrer Zufallsbekanntschaft Nicholas nach Cornwall gereist, wo dieser gerade ein Haus geerbt hat. Das stellt sich allerdings nicht nur als Haus heraus, sondern als Herrensitz - der allerdings ein wenig Pflege braucht, da er recht heruntergekommen ist...

Emma ist doch ein bekennender Workoholic und kommt zunächst mit der ruhigeren Art der für sie total schrulligen und gefühlskalten Briten so gar nicht zurecht. Doch mit der Zeit lernt sie diese Art zu schätzen. Lauter Exzentriker und Freigeister, die die Arbeit auch mal Arbeit sein lassen und Spass am Leben haben, haben ja auch fast für sich... Und Nicholas Reginald Fox-Fortescue erst recht...

Mir fiel das Buch durch das lustige Cover auf und der Klappentext klang auch vielversprechend. Ich begann es an einem Tag, an dem ich eigentlich nur knapp eine halbe Stunde zum Lesen hatte zwischendurch – und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen !

Ich kannte die Autorin vorher nicht, aber das war sicherlich nicht mein letztes Buch von ihr.
Sie schreibt wirklich lustig und locker. Emma ist keine typische Protagonistin, schon ein wenig schräg, aber das macht sie umso liebenswerter. Endlich mal kein Modepüppi, das nur am Salatblatt kaut den ganzen Tag und arrogant vor sich hinstarrt (gut, so eine kommt natürlich auch noch im Buch vor...).

Dass die Geschichte immer abwechselnd von Emma und Nicholas erzählt wird, bringt zusätzlich Schwung hinein und bringt dem Leser nicht nur Emma näher, sondern auch Nick.

Die Beiden sind grundverschieden, Emma spricht immer direkt aus, was sie denkt, während Nicholas eher bedächtig ist und gut überlegt, bevor er spricht. Er wirkt teilweise ein wenig steif, aber sagt man das den Briten nicht ohnehin nach..??! Sie schaffen es, trotz der Unterschiede aufeinander zuzugehen und vom Anderen zu lernen.

Ein wenig merkwürdig fand ich, dass Nicholas Worte wie „Sex“ oder auch „Scheiße“ nicht ausspricht, sondern nur mit „S“ tituliert... Andere Personen im Buch sprechen diese Worte hingegen deutlich aus und ich finde, dafür kann man die englische Zurückhaltung nun nicht auch noch verantwortlich machen...

Und dass Emma nicht bemerkt, dass Nicholas sie recht nett findet, war in meinen Augen zu unglaubwürdig, denn steifer Brite hin oder her, einige Signale hätte wohl jede Frau richtig gedeutet... Und dass sie sich gegen ihre aufkommenden Gefühle fast schon pubertär wehrt, fand ich auch nicht überzeugend für eine Frau von 31 Jahren, Karriere als Hauptziel hin oder her.
Daher ziehe ich einen Punkt ab.

Aber alles in allem schreibt die Autorin so liebevoll und lustig und mit viel Liebe für einen wunderschönen Landstrich, dass ich nicht zum ersten Mal dachte: Auf nach Cornwall !
Und fast hofft man nach diesem Buch, dort Emma mit ihren Wellies durch den Schlamm stapfen zu sehen - auf der Flucht vor einem Bullen...
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