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Kundenrezensionen

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am 21. Oktober 2013
Inhalt:
Zwei Tote werden in Salzburg nebeneinander gefunden. Allerdings können Beatrice Kaspary und Florin Wenninger anfangs keinerlei Gemeinsamkeiten zwischen den beiden feststellen. Schließlich findet sich auf ihren Computern eine Spur zu Facebook. Sie waren Mitglied in derselben Lyrik-Gruppe, wobei dort alle ganz harmlos zu sein scheinen. Doch mit der Zeit kriegt Beatrice Einblick hinter die Fassade, stößt auf geheime Nachrichten und muss erkennen, dass sie auf den richtigen Weg ist, als ein weiteres Gruppenmitglied stirbt.

Setting und Stil:
Der Roman spielt hauptsächlich in Salzburg. Viele bekannte Orte werden beschrieben und man glaubt, beinahe selbst vor Ort zu sein.
Die Facebook-Nutzung und die Gruppenstruktur werden gut beschrieben. Man merkt, dass es sich größtenteils um etwas ältere Facebook-Nutzer handelt, die vielleicht etwas antiquierter mit dem Medium umgehen, als die Jugend. Die Ringelnatz-Gedichte sind ein interessanter Ansatz, um sich mehr mit Lyrik zu beschäftigen.
Der Schreibstil ist sehr angenehm, der Roman liest sich so weg, ist durchgehend spannend und überrascht dank vieler im Sand verlaufender Spuren.

Charaktere:
Man merkt, dass das Ermittlerduo bereits eingespielt ist. Beatrice hat dabei den Hauptanteil, da sie sich zur Facebook-Spezialistin entwickelt und mit ihrem Pseudonym-Profil direkt mit der Lyrik-Gruppe interagiert.
Beide sind sehr gute Identifikationscharaktere. Ihre private Seite kommt nicht zu kurz und selbst als es hart auf hart kommt, kommt man nicht drum herum, mit ihnen zu fühlen.
Die Bösewichter sind diesmal gar nicht so klar zu erkennen. Ihr persönlicher Hintergrund überrascht und bekommt vielleicht etwas viel Raum im letzten Drittel des Buchs, wodurch allerdings auch sichergestellt wird, dass man ihr Vorgehen versteht und vielleicht sogar gut heißen kann.
Die Gruppenmitglieder sind schön unterschiedlich, haben eigene Beweggründe, sich mit Gleichgesinnten über Lyrik auszutauschen und bringen so eine schöne Vielfalt an falschen Ermittlungsmöglichkeiten mit sich.

Geschichte:
Die Geschichte teilt sich ein bisschen in zwei Abschnitte ein, der erste handelt von den Opfern, der Lyrik-Gruppe und den ersten Schritten, hinter die Struktur der Gruppe zu steigen. Das letzte Drittel macht schließlich eine überraschende Wendung, die zwar logisch ist, aber irgendwie doch einen Bruch darstellt. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich diese nicht unbedingt haben müssen und wäre wohl mit einer einfacheren Lösung ebenso zufrieden gewesen. Trotzdem ist es durchgehend spannend, man muss einfach mitfiebern und es bringt Spaß den Ermittlern bei der Arbeit zuzusehen.

Hörbuch:
Andrea Sawatzki hat einen sehr angenehmen und schön betonenden Lesestil. Es bringt Spaß ihr zu lauschen und sich so richtig in der Geschichte zu verlieren. Sie ist genau die richtige Wahl, um uns als Beatrice Kaspary mit ermitteln zu lassen.

Fazit:
Ein sehr schöner Salzburg-Thriller der aktueller nicht sein könnte. Soziale Medien führen zu neuen Ermittlungsmethoden und Tatmotiven, über die man gerne mehr liest. Die Ermittler haben alle Hände voll zu tun, um durch das lyrische Wirrwarr zu steigen und kommen natürlich nicht drum herum, auch live vor Ort sich die Hände schmutzig zu machen. Ein moderner Thriller für Erwachsene, der vielleicht dem einen oder anderen neue Einblicke in soziale Netzwerke bieten kann.
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am 4. Januar 2014
Sehr spannend. Wenn man auf teils brutale Todesfälle steht und auf sich anbahnende Love-Stories ... Gut ausgedacht ist die Entwicklung der Handlung über eine Lyrikseite, die als Ort geheimer Botschaften zu dienen scheint. Man denkt zuerst an Verabredungen zm Selbstmord, aber das ist natürlich ein Irrweg, der Hintergrund ist ein ganz anderer. Ich lese zwar lieber Romane rund um alltägliche Abgründe, die sich im Kleineren in Beziehungen zwischen Menschen aufbauen und irgendwann zum Drama führen, aber dieser Roman ist trotz hässlich zugerichteter - besonders eine - Toter in Serie wie schon der erste Roman der Autorin sehr packend - man kann sich sicher auf weitere Thriller freuen, die Geschichte der Kommissarin Kaspary ist auf Fortsetzung angelegt! Ein wenig gestört haben mich einzig die unterschiedlichen Schrifttypen - Passagen aus Perseptive des "Bösen", Facebook-Nachricten und normaler Erzähl-Text.
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am 20. Februar 2014
Der zweite Teil nach "Fünf" um die Ermittlergruppe rund um Beatrice Kaspary und Florin Wenninger.
Aber es gibt nur ganz wenige Andeutungen auf die Ermittlungen im Geocaching-Umfeld.
Man kann die beiden Bücher also wunderbar unabhängig voneinander lesen.
Sie bauen nicht aufeinander auf.

Bei diesem Fall sind die einzigen Schnittpunkte, die die beiden ersten Opfer miteinander haben, bei Facebook. Sie sind in einer Lyrik-Gruppe in der Riesen-Community, aber noch nicht mal miteinander befreundet. Oder handelt es sich doch um eine Beziehungstat?

Leider hat das Buch erst in der 2. Hälfte merklich an Fahrt aufgenommen. Der 1. Teil war zwar auch schon gut, aber eben ein "normaler" Krimi, ...eben gut.
Dann wurde es aber wieder so mitreißend, ich konnte es kaum noch aus der Hand legen. Dann wurde es hervorragend und deshalb habe ich dann doch die vollen 5 Punkte gegeben.

Aber das Frau Poznanski gut schreiben kann, hat sie ja mittlerweile schon oft bewiesen.
Für mich war es mein 4. Buch von ihr und das 5. liegt schon bei mir und wartet darauf, gelesen zu werden
Gerne weiter so...
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TOP 500 REZENSENTam 13. April 2015
Nach ihrem Sensationserfolg " Fünf" legt Ursula Poznanski mit " Blinde Vögel " ihren zweiten Thriller vor, der mich sehr begeistern konnte.

Schon im ersten Thriller dieser Autorin lernten die Leser das Salzburger Ermittlerduo Beatrice Kaspari und Florin Wenniger kennen, die es diesmal gleich mit einem Doppelmord zu tun bekommen. Eine strangulierte junge Frau, die neben einem erschossenen jungen Studenten liegt. Dieses Szenario gibt Rätsel auf, da man nicht weiß, ob nun Mord oder Selbstmord vorliegt und warum dieser Mord, - oder Selbstmord ? Eine Spur führt ins Internet zu einer Lyrik Gruppe auf Facebook. Düstere Gedichte und scheinbar wahllose Bilder aus Salzburg lassen Beatrice, die sich unter fremden Namen dort angemeldet hat, ins Grübeln kommen. Und Florin ? Der scheint diesmal nicht ganz auf der Höhe zu sein, hat er doch private Probleme zu lösen.

" Blinde Vögel " war für mich ein spannendes und sehr unterhaltsames Lesevergnügen, dass mit einer tollen Geschichte und sympathischen, facettenreichen Charakteren aufwartet, die auf hoffentlich noch viele Fälle dieses Ermittlerduos hoffen lassen. Beatrice und Florin sind absolute Sympathieträger, Figuren zum Anfassen , die realistisch reagieren. Beatrice, als geschiedene Mutter zweier Kinder ist immer hin und hergerissen zwischen ihrem Beruf und ihrer Familie und Florin laboriert mit einer weniger gut funktionierenden Fernbeziehung herum. Dies hemmt seinen Einsatz bei diesem sehr interessanten Fall, dessen letztes Drittel mir immer noch Gänsehaut beschert. Der Balkankrieg und sein Grauen wird dem Leser in nur einem Kapitel so drastisch vor Augen geführt, das man sich fragt, wie können die Überlebenden damit leben und umgehen ?

Ein Buch, spannend , dramatisch und mit einem großen Nachhall. Sehr zu empfehlen.
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am 26. März 2015
Wer gerne Krimis liest, die einen wie ein 'blinder Vogel' durch den Plot fliegen lassen, ist mit diesem Werk bestens (!) bedient.
Mir erschien der Titel im Nachhinein beinah metaphorisch anzumuten.
Der Hintergrund des Plots ist düster, so düster wie die Folgen von Krieg und Zerstörung in den Köpfen der betroffenen Menschen und in der dadurch verwüsteten Gemeinschaft.
Das hatte ich fast vergessen. Dieser Krimi erinnerte mich wieder daran, und weil dem so war, kam ich mir eben wie ein blindes Huhn vor, welches kaum begreift, was Schrecken sein können.

Vordergründig geht es um Todesfälle in Salzburg, die auf den ersten Blick alle wie Selbstmord aussehen. Merkwürdig dabei ist, dass die Opfer Mitglieder einer Lyrik Gruppe im Internet sind. Man ahnt zwar schon ab der Mitte des Buches, dass Alles etwas mit dem verheerenden Krieg auf dem Balkan zu tun hat, aber trotzdem bleibt man bis zum Schluss ziemlich blind für die wirklichen Zusammenhänge.
Das Ganze ist in einer ausgewogenen Sprache erzählt, sodass man beim Lesen mitten im Geschehen bleibt.

Allein für die Nachwirkungen, Interesse zu wecken an der Geschichte des Balkan, an den Zusammenhängen europäischen Miteinanders, an der Bewertung von gut und böse, von Recht und Rache, allein dafür würde ich diesem Buch gerne einen Sonderstern geben.
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am 1. Juni 2015
Wer einmal ein Buch von der Autorin gelesen hat, will mehr. viel mehr.
Ich bin inzwischen schon in die Jugendbuchecke ausgewichen, die ebenfalls sehr zu empfehlen ist.
Die Sprache ist geschliffen und nicht über-elaboriert. Romangestalten werden zu spürbaren Figuren mit Persönlichkeit. Atmosphäre wird lebbar.
Ein großes Talent!

bitte mehr Krimis, Frau Poznanski!
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am 29. Juni 2013
Nachdem ich schon das erste Buch für Erwachsene von Ursula Poznanski "Fünf" mit Begeisterung (und viel Nägelkauen) gelesen habe,
hat mich auch "Blinde Vögel" überzeugt.
Ich habe es fast in einem Rutsch durchgelesen und dabei nur wenig Schlaf bekommen. Ich konnte einfach nicht aufhören...
Die Spannung wird gut aufgebaut und bis zum Schluss gehalten. Man taucht in die Geschichte ein und fühlt mit den Protagonisten Bea und Florin.
Der Schreibstil ist ansprechend, für mich ein Krimi auf höherem Niveau.
"Fünf" ist vielleicht noch ein Fitzelchen besser, aber dieses Buch finde ich auch absolut empfehlenswert!
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am 22. August 2015
4,5 Sterne

Das ist jetzt mein drittes Buch der Autorin und ich muss sagen, dass es mich sehr gefesselt hat. Ich fands auf jeden Fall noch besser als den ersten Teil der Reihe und der dritte wird mit Sicherheit demnächst auch bei mir einziehen ;)

Beim Klappentext hab ich den letzten kleinen Abschnitt weggelassen weil ich denke, dass der schon ein bisschen spoilert.
Durch den bedeutsamen Prolog ist man den Ermittlern um ein paar Details voraus, die ich beim Lesen immer im Hinterkopf hatte. Trotzdem ist man ständig am rätseln, was wirklich hinter der ganzen Sache steckt und ich hab überhaupt nicht gemerkt, wie schnell die Seiten dahinfliegen.
Die Ermittlungen, denn wie ihr oben seht ist es ein Krimi und kein Thriller, sind hier sehr auf eine Gruppe in Facebook fixiert. Die Kommissarin Beatrice Kaspary ist sich sicher, dass sie die Zusammenhänge des Todes von dem "Pärchen" im Wald irgendwo in den Beiträgen finden kann.
Das war natürlich ein sehr guter Aufhänger, denn wie so viele andere bin auch ich seit ich blogge oft in Facebook unterwegs und im Buch werden auch die Einträge der LyrikGruppe vom Text abgesetzt hervorgehoben. Hier hat sich die Autorin wieder einem aktuellen Thema bedient, wie in Band 1 schon dem Geocaching, das ja auch schon eine sehr große Internetgemeinde hat.

Erzählt wird das ganze aus der Sicht von Beatrice, der ich jetzt im zweiten Band noch näher gekommen bin. Sie ist 36, hat zwei Kinder und einen extrem nervigen Ex-Mann, der ihr nur Vorwürfe und Kritik an den Kopf wirft. Ihre ganzen privaten Probleme waren aber nicht mehr ganz so präsent wie im Vorgänger, was ich als eher angenehm empfunden hab und der Fokus lag mehr auf den Ermittlungen. Obwohl eigentlich anfangs gar nicht so viel passiert, hat die Autorin es mit einer recht einfachen, aber extrem packenden Schreibweise geschafft, mich von Anfang bis Ende zu fesseln. Immer wieder gibt es Hinweise, die weder einen Selbstmord noch einen Täter ausschließen und man konnte sehr gut bis zum Ende mitraten.
Der ermittelnde Partner von Beatrice, Florin, und auch der polizeiliche PC-Crack Stefan bleiben etwas im Hintergrund, trotzdem sind die Figuren präsent und ich hoffe, dass sie im nächsten Band noch etwas mehr in den Vordergrund treten.

Der Hintergrund zum Geschehen war für mich zwar etwas "weit hergeholt", trotzdem stimmig und mit einem runden Abschluss.

Fazit

Eine spannende und unterhaltsame Krimireihe aus dem schönen Salzburg. Ohne großes Drama sehr packend geschrieben und ich freu mich schon sehr auf den dritten Band der Reihe "Stimmen".

© Aleshanee
Weltenwanderer

Beatrice Kaspary

1 - Fünf
2 - Blinde Vögel
3 - Stimmen
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am 20. Dezember 2015
Super Thriller auch für Leute ohne Bezug zu Salzburg. Einziger Störfaktor immer wieder die Erwähnung des Mordes an evelyn.wenn man das Kuchen dazu nicht gelesen hat.leider konnte ich auch nicht recherchieren in welchem Band man das nachlesen kann.interessant wäre es da es die liebe zwischen ihr und florin angebahnt hat.ansonsten echt spannend und gut zu lesen .und zeigt mal wieder wie sehr Facebook leider Einfluss auf das Leben nehmen kann
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am 27. April 2016
Die anderen Bücher dieser Reihe waren wirklich gut, leider fällt dieses etwas ab...die Idee, einen Kriminalfall rund um das Thema virtuelle Welt zu gestalten, mag okay sein, allerdings ermüden die Dialoge in den dargestellten Chatrooms doch sehr..man fragt sich die ganze Zeit, wo die Geschichte hinführen soll, ich war stellenweise gelangweilt und der dann doch recht dramatische Schluß will irgendwie nicht recht zur Geschichte passen.
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