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am 21. August 2013
Die Reizkurve der Thriller von Linda Castillo um Chief Kate Burkholder ist für mich im Abstieg begriffen. Vielleicht sollte sich die Autorin etwas mehr Zeit zur Entwicklung ihrer Story geben - sie produziert derzeit in einer Geschwindigkeit, wie normale Menschen backen. Auch im dritten Fall in Painters Mill/Ohio, stapeln sich die Leichen und ich frage mich, welchen Wettbewerb Frau Castillo damit gewinnen möchte. Weniger wäre möglicherweise mehr?

Nur wer noch keinen der vorangegangenen Bände dieser Reihe gelesen hat, wird Gefallen am Plot finden. Die, die den ersten und zweiten Fall kennen, werden mit Wiederholungen verärgert. Rückblenden, identische Abläufe, Wetter- und Szenenbeschreibungen, das Amisch-Leben, alles wurde so oder ähnlich von ihr schon geschrieben. Auch sprachlich wiederholen sich Wendungen wie "... Blut gefriert in den Adern ..." oder "... sieht aus, als würde er/sie sich gleich übergeben" (was dann auch oft geschieht). Kate Burkholder und ihr Dauerfreund Tomasetti trinken sich noch immer den harten Alltag schön und zählen dabei die unglaubwürdig vielen Opfer in dieser Gemeinde. Alles wirkt oberflächlich, hektisch und unausgereift.

Für mich ist hier eine deutliche Stagnation in der Entwicklung (sofern sie je vorhanden war) erkennbar, als hätte die Autorin keinen "Plan", wie sich Menschen noch verhalten könnten, was das Leben der Amisch im Kern noch ausmacht, außer dem, was wir Leser auch über Suchmaschinen im Internet herausfinden können. Nach meinem Geschmack könnten ihre Figuren eine gute Dosis mehr psychische Tiefe und Dichte erfahren und der Thrill subtiler ausfallen.

(T)
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Chief Burkholder hat jede Menge zu tun: nicht nur Hasstaten auf die Amish -wie brutal abgeschlachtete Schafe und ein misshandelter Amish- beschäftigen die Polizei. Denn es geschieht ein Unglück in einer Jauchegrube, bei dem drei Menschen sterben und vier Kinder als Waisen zurücklassen.
Unglück oder Mord? Besteht ein Zusammenhang zwischen alldem?
Die Hasstaten rufen Tomasetti auf den Plan und gemeinsam klären er und Kate ihren dritten gemeinsamen Fall auf. Da geschehen weitere Anschläge und es gibt noch mehr Tote ...

Zu Beginn war ich noch sehr angetan von der Kulisse und dem Team Burkholder & Tomasetti. Der erste Fall war innovativ, die Einblicke in das Leben der Amish interessant und der Fall spannend. Der zweite ließ schon etwas nach. NUN bei #3 frage ich mich doch, wie REALISTISCH es ist, dass sich innerhalb von 11 Monaten 3 BRUTALE Morde in einem hinterwäldlerischen County ereignen und immer die Amish-Gemeinde betroffen ist. Man könnte doch auch mal ein anderes Umfeld wählen?!

Das Wort brutal bringt mich dann schon zum nächsten Punkt: alle bisherigen Morde sind brutal- oder "echt brutal" (Tomasetti 67). Mir wird das alles langsam etwas zu plakativ und platt. Die aufrechte und viel zu emotionale Kate, die ihre Fälle so sehr erschüttern und die dauernden Verweise auf ihre Kindheit. Diesmal verspürt sie plötzliche Mutteranwandlungen und auch ihr ständiger Alkoholkonsum macht mir Sorgen ;).

Die Charaktere sind gut oder schlecht, wieder recht einfach gestrickt ist der Unterschied in Gut und Böse. Wieder werden zu viele Verdächtige ins Spiel geworfen, die auftauchen und rasch wieder verschwinden.

Die Spannung ist wie gehabt gut, aber wie immer gleich aufgebaut. Erst rätselraten und dann jagt ein Mord/ Anschlag den nächsten. Abgerundet durch einen spektakulär-dramatisch-brutalen Showdown bei dem Kate einmal mehr eins "über die Rübe" bekommt.

Die S/W Malerei, die vielen unangebrachten Vergleiche/ sprachlichen Bilder ("gebrochen wie eine junge Taube" wenn sie die Situation der Tochter der Ermordeten darstellt) sind mir langsam zu viel des Guten. Anderes Beispiel dafür: Kates Wut "Die Wut packt mich, zerrt an meinem Verstand, wie ein Hund, der ein Stofftier rüttelt." (136) Dieser Vergleich ist m.E. nach deplatziert.

Zu viel auch die permanenten Wiederholungen/ Verweise auf frühere Fälle und Kates Vergangenheit als auch Beziehungsunfähigkeit. Somit kann Man mit diesem 3. Teil problemlos in die Serie einsteigen- denn alles wird wiederholt erklärt. Für mich eher langweilig ... .

FAZIT: Der dritte Teil ist deutlich schwächer als die beiden Vorgänger. Langsam wird es langweilig, zudem unrealistisch.
Wo bleiben innovativen Ansätze und Ideen? Sicherlich hat Castillo Erzähltalent und kann eingängig schreiben. So lässt sich dieser 3. Teil problemlos innerhalb eines Tages weglesen und genau so wenig bleibt es im Gedächtnis haften oder berührend!
Deswegen glatte ***

P.S. #4 erscheint die Tage

1. Die Zahlen der Toten
2. Blutige Stille
3. Wenn die Nacht verstummt
4. Gone Missing (Kate Burkholder 4)
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Wie schon die ersten beiden Bände, spielt auch dieser Roman wieder bei der Amisch-Gemeinde. Die Ermittlerin Kate Burkholder wird zu einem Unfall auf der Slabaughs Farm in Painters Mill gerufen. Drei Mitglieder einer amischen Familie sind in die Jauchegrube gestürzt und darin umgekommen.

Gleichzeitig wird auch John Tomasetti um Amtshilfe von der Polizei aus Painters Mill ersucht, denn die sogenannten " Hassdelikte" gegen Amische nehmen rasant zu.

Bei der Obduktion der Jauche-Opfer kommt heraus: Das war kein Unfall, sondern Mord.

Kate ermittelt nun zusammen mit Tomasetti, denn es ist nicht klar, ob die Morde auch ein Hassedelikt waren oder ob ein anderes Motiv dahinter steckt. Niemand der Kollegen weiß, dass Kate und John ein Paar sind.

Es gibt jede Menge Verdächtige, falsche Spuren und auch neue Taten.

Ich habe die ersten beiden Bände verschlungen und war begeistert; bei diesem Buch hielt es sich allerdings etwas in Grenzen. Ich finde weiterhin das Leben der Amischen spannend und interessant, aber irgendwie gleicht sich alles inzwischen.

Und auch die Einblicke in Kates wirres Seelenleben mit den ewigen Rückblicken in ihre Kindheit haben mich eher etwas genervt. Diese Beziehung zu John empfinde ich auch als sehr unrealistisch. Beide haben immer noch mit Vergangenheitsbewältigung zu tun, aber sind zufrieden, wenn sie sich alle paar Monate mal für wenigeTage sehen.

Zwischendurch fand ich das Buch sogar tlw. etwas langweilig, doch dann zum Ende hin wurde es extrem spannend und nahm eine Wendung, die man nicht vorhersehen konnte. Ich muß sagen, dass mich das dann wieder entschädigt und begeistert hat.

Ich gebe dem Buch 4 Sterne, weil es sich trotzdem gut lesen ließ und doch einige Überraschungen parat hielt..
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am 7. September 2015
Obwohl mir dieser Teil 3 nicht so gut gefallen hat, wie die ersten beiden Kate Burkholder Geschichten, so vergebe ich trotzdem 5 Sterne! Alleine schon der Schreibstil von Linda Castillo ist immer wieder ein Traum. Sie veranschaulicht das Geschehen so bildhaft, dass man richtig in die Geschichte eintauchen kann. Die Story an sich gab für mich nicht so viel her wie die anderen Bücher, es wahr aber trotzdem eine mitreißender Thriller.
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am 9. September 2015
Obwohl sich so viele Verdächtige anbieten diese schrecklichen Taten begangen zu haben, kommt es dann im Endeffekt doch ganz anders und noch viel schockierender als man sich vorstellen kann.

Ein total gut geschriebener Krimi.
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In einer kalten Winternacht geht eine Notrufmeldung bei der Polizeistation in Painters Mill ein. Auf der Slabaugh-Farm sind die Eltern und der Onkel der vier Amisch-Kinder in die Jauchegrube gestürzt und können kurz darauf nur noch tot geborgen werden. Die Jugendlichen Mose und Salome sowie ihre kleinen Brüder sind fortan Waisen. Während Kate Burkholder unter Hochdruck ermittelt, nehmen Hass-Anschläge auf die Bewohner der Amisch-Gemeinde immer mehr zu. Dies ruft das BCI auf den Plan und John Tomasetti reist nach Painters Mill, um die Fälle zu untersuchen.

Auch in ihrem mittlerweile 3. Band um die Polizeichefin Kate Burkholder aus Painters Mill beginnt Linda Castillo nach wenigen Seiten mit den Morden an der angesehenen Amisch-Familie. Was anfangs noch wie ein schrecklicher Unfall aussieht, entpuppt sich nach der Obduktion zu einem mehrfachen Mord, bei dem es jedoch weder Verdächtige noch ein Motiv gibt. Die Familie hatte keine Feinde und so vermuten Kate wie auch John bald einen Zusammenhang zwischen den Hasstaten auf die amischen Einwohner und dem dreifachen Mord. Doch wer kann einen solchen Hass auf Amische haben, dass er sogar den Tod eines Menschen in Kauf nimmt?

Kate engagiert sich emotional sehr in dem Fall, war sie doch selbst einmal eine Amische und weiß genau, dass die Familie für diese der zentrale Lebensmittelpunkt ist. Die vier Kinder tun ihr maßlos Leid und so versucht sie alles, wenigstens den Mörder ihrer Eltern und ihres Onkel zu finden. Tatkräftige Unterstützung erhält sie hierbei von ihrem Freund John Tomasetti. Und auch dieses Mal gibt die Autorin einem wieder einen guten Einblick in den Alltag der Amisch-Gemeinde, welches sich so grundlegend von dem Leben der übrigen Einwohner von Painters Mill unterscheidet.

Praktisch von der ersten Seite baut sich ein hohes Spannungsniveau auf, welches sich jedoch im Verlauf des Thrillers öfter einmal in Nebensächlichkeiten verliert. Nämlich immer dann, wenn Linda Castillo zu sehr auf das seelische Wohlbefinden ihrer Protagonistin eingeht, um das es momentan nicht nur durch die Morde an den Slabaughs ziemlich schlecht bestellt ist. Teilweise ist dies auch in Ordnung so, mit der Zeit wird es aber einfach auch ein wenig zu viel. Nachdem man erst einmal weiß, dass Kate die Morde sehr nahe gehen, sie deswegen wieder verstärkt zum Alkohol greift und der Fall zudem nicht gerade förderlich für ihre Schlaflosigkeit ist, muss man nicht regelmäßig wieder hierüber lesen.

Ansonsten überrascht die Story aber auch immer mal wieder mit unvorhersehbaren Wendungen, vor allem, da sehr lange kein dringend Tatverdächtiger ermittelt werden kann. Und auch die regelmäßigen Perspektivwechsel sind gut gelegt, halten die Neugier hoch und der flüssige, lebendige Schreibstil von Linda Castillo sorgt zumeist für spannende und fesselnde Thrillerunterhaltung.

Fazit: Ein in jedem Fall lesenswerter Thriller mit einer zwar problembehafteten, aber äußerst sympathischen Protagonistin und einer komplexen Story. Allerdings verliert sich Linda Castillo manchmal zu sehr im Seelenleben von Kate Burkholder, was immer wieder zu einem unnötigen Spannungsabfall sorgt.
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am 19. November 2012
Nachdem ich die beiden Vorgängern recht zügig durch hatte, habe ich mich auf diesen Teil gefreut.
Leider war ich extrem enttäuscht von diesem Nachfolger.
Die Story wirkt unausgereift und spitzt sich zum Showdown hin so sehr zu, dass Sie total unglaubwürdig rüberkommt.
Es treten häufig Wiederholungen auf, dass ich manchmal dachte, ich hätte mich beim umblättern vertan.
Schlecht recherchierte Fakten machen das Buch ebenfalls unglaubwürdig.
Möglicherweise lohnt es sich das Buch auf englisch zu lesen, da ich schon fast denke, dass einfach nur die Übersetzung total miserabel ist.

Definitiv der schlechteste Teil der bisher erschienen Werke.
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TOP 1000 REZENSENTam 21. Juni 2012
"Wenn die Nacht verstummt" von Linda Castillo ist der mittlerweile dritte Teil der Kate-Burkholder-Reihe. Während mich der erste Teil, "Die Zahlen der Toten", vollständig begeistern konnte, fand ich diesen Teil jetzt deutlich schwächer - zwar immer noch spannend, aber das letzte Fünkchen hat einfach gefehlt...

Inhalt: Chief Kate Burkholder hat einen neuen Fall. Drei erwachsene Amish werden in der Jauchegrube ihrer Farm tot aufgefunden und hinterlassen vier Kinder als Waisen. Da es in Painters Mill schon seit einer Weile vermehrt zu gewaltsamen Übergriffen gegen Mitglieder der Amish-Gemeinde kam, liegt der Verdacht nah, dass auch dieses Verbrechen auf das Konto der Amish-Hasser geht. Doch bestehen diese Zusammenhänge wirklich? Wieder unterstützt von ihrem Freund John Tomasetti nimmt Kate die Ermittlungen auf, bei der ihr die verschwiegene Amish-Gemeide nicht gerade eine große Hilfe ist...

Bisher habe ich nur den ersten und diesen dritten Teil der Kate-Burkholder-Reihe gelesen. Den für mich fehlenden zweiten Teil, "Blutige Stille", habe ich beim Lesen allerdings kaum vermisst. Übergreifende Zusammenhänge gibt es kaum und die Beziehungen der Protagonisten werden in kurzen Rückblenden erklärt, sodass es für jeden Interessierten möglich ist, mit jedem Band in die Reihe einzusteigen.
Ich würde allerdings dennoch den ersten Teil, "Die Zahlen der Toten" als Einstieg empfehlen, denn er ist deutlich stärker als Teil Drei, vor allem ist er ein spannenderer Thriller. Zwar hat auch "Wenn die Nacht verstummt" einiges an Spannung zu bieten, für einen packenden Thriller sind die Verbrechen allerdings alle recht platt, tauchen sehr sprunghaft, aber immer vorhersehbar, auf (man kann fast die Uhr danach stellen, wann es zum nächsten Übergriff kommt) und haben, abgesehen vom Ende, das sehr gelungen für Überraschungen sorgt, wenige Gänsehaut-Potential. Gerade was den Nervenkitzel angeht, hat mir der erste Teil deutlich besser gefallen.

In "Wenn die Nacht verstummt" wird dafür noch stärker auf die Gemeinde der Amish eingegangen und die Dynamik dieser Gruppe näher beleuchtet. Ihre Verschwiegenheit und Skepsis gegenüber den "Englischen" nimmt einen hohen Stellenwert in der Geschichte ein und macht diesen Teil in Sachen Interaktion der Figuren und Informationsgehalt wirklich interessant und lesenswert. Die Charaktere und die Atmosphäre des Romans sind wieder einmal sehr gelungen. Kate Burkholder selbst hat zwar als Ich-Erzählerin nicht mehr die gleichen persönlichen Verbindungen zum Verbrechen, was ihr ein wenig die Tiefe nimmt, aber als Ermittlerteam sind sie und Tomasetti, der in diesem Teil deutlich präsenter wird, noch immer schön zu lesen.

Auch der Schreibstil kann nach wie vor überzeugen. Die Autorin versteht es Spannung aufzubauen, auch wenn diese im Vergleich zum ersten Band nicht mehr so mitreißend ist, und ihre Protagonisten eindringlich und glaubhaft zu schildern. Als Leser konnte ich wieder gut mit der sympathischen Kate mitfiebern.

Fazit: Leider nicht so stark, wie der erste Teil, was insbesondere an der hohen Frequenz kleiner Verbrechen liegt, die in ihrer Vorhersehbarkeit kein richtiges Nervenkitzel-Potential hatten. Dennoch sind Linda Castillos Thriller durch das Einbinden der Amish eine gelungene Abwechslung zu den üblichen Großstadtverbrechen und können durch glaubhafte Protagonisten überzeugen. 4 von 5 Sternen.
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am 2. Mai 2013
Ein grausamer mehrfacher Mord wurde verübt.
Es wurden vier Schafe auf brutalste Art und Weise abgeschlachtet.
Nicht irgendwelche Schafe, nein, vier prächtige Mutterschafe.

Und danach ging es richtig rund.

Wie die zwei vorausgehende Romane geradlinig waren, so ist dieses verzweigt und teilweise richtig kompliziert.
So, als ob sich die Autorin fürs Lesen bedanken wollte.

Als Titel hätte ich hier aber "Das große Schweigen" gewählt.

FAZIT:
Man soll nicht mit ::: Wenn die Nacht verstummt ::: anfangen, sonst wird man bei der Lektüre der anderen zwei Romane sehr enttäuscht.
Was mich sehr gestört hat ist die Verherrlichung des Alkohols. Es strömte üppiger als Blut.
Man könnte vermuten, dass die Alkoholindustrie die Bücher gesponsert hat.
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TOP 1000 REZENSENTam 15. Juli 2014
Der Thriller "*Wenn die Nacht verstummt*" ist der 3. Band der Amerikanerin "*Linda Castillo*" und erscheint im Fischer Verlag.

Sie leben in Painters Mill wie vor hundert Jahren. Sie sind gottesfürchtig und rechtschaffen. Doch die Amisch-Gemeinde trifft der Hass.
Die Eltern waren rechtschaffene Leute und in der Amisch-Gemeinde sehr angesehen. Doch nun liegen sie tot in der Güllegrube. Warum wollte der Mörder die Familie zerstören und die vier Kinder zu Waisen machen?
Für Polizeichefin Kate Burkholder hat dieser Fall höchste Priorität und gemeinsam mit ihrem Freund John Tomasetti kommt sie einem dunklen Geheimnis auf die Spur.

Dieser Thriller hat es in sich. Er fesselt dermaßen, man kann sich ihm kaum entziehen.
Chief Kate Burkholder ist eine ehemalige Amish und sieht daher deren eigenständige Lebensweise und speziellen Wertevorstellungen mit großem Einfühlungsvermögen.
Als Leser profitiert man von ihrem Wissen und taucht ein in den Lebenstil dieser Amish-Gemeinde.

Auf der Jagd nach dem Täter wird man immer wieder von neuen Wendungen überrascht. Dabei zieht ein flüssiger Schreibstil den Leser in seinen Bann. Bei der genauen Tatort- und Todesbeschreibung der Opfer wird mit blutigen und erschreckenden Einzelheiten gearbeitet. Da bekommt man schon mal eine Gänsehaut.
Doch es gibt auch noch die Beziehung zu Tomasetti, die ein wenig die Gefühlsebene in das Buch bringt und gut unterhält.

Ein absolut spannendes Buch, das Wissen über Amish People vermittelt und mit einem überraschenden Ende aufwartet.
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