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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
24
4,4 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 2. Januar 2014
Kurz zum Inhalt:
Während des Wien-Marathons wird eine Frau (Elisabeth Zwirn) mit einem Hammer erschlagen. Chefinspektor Katz verdächtigt in erster Linie ihren Verlobten Andreas Niederle, doch dieser ist den Marathon gelaufen und hat also wohl ein wasserdichtes Alibi. Katz ermittelt zusammen mit seiner Kollegin Daniela Mayer und ein Wettlauf durch Wien beginnt... Dann erscheint Tommy, der Zwillingsbruder von Andreas Niederle...

Da schon sehr früh klarsteht wer der Täter ist, handelt es sich beim 370-seitigen Roman "Marathonduell" von Sabina Naber um einen eher "ungewöhnlichen Krimi", der jedoch sehr unterhaltsam ist. Es wird abwechselnd aus der Sicht des Mörders und der Ermittler erzählt. Auch Chefinspektor Katz ist den Marathon gelaufen...

Der Schreibstil von Sabina Naber ist sehr sympathisch (wenn man den österreichischen Dialekt mag). Die Leserin / der Leser erkennt schnell, dass das Buch von einer Österreicherin geschrieben wurde. Die Redensart "es geht sich (nicht) aus" erscheint im Wien-Krimi immer wieder mal...

Im Glossar gibt es schließlich auf vier Seiten verschiedene österreichische Begriffe, die übersetzt werden. So erfährt man beispielsweise was hinter den Wörtern "Armutschkerl, Gfrett, Has, Puffn..." usw steckt...
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am 10. September 2013
Spannend bis zum schluss wie eine wunderbar verwobene Erbschleicherei Story zu einem spannenden ende führt. der ständige Wechsel zwischen dem "Live" Bericht eines Läufers und der nachfolgenden Krimiermittlung ist sensationell umgesetzt und wunderbar zu lesen
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am 5. März 2015
Das Buch hat mir überhaupt nicht gefallen. Ich gebe sonst nicht so schnell auf (eigentlich sehr selten bei Büchern), aber hier hab ich nicht mal die 50-Seiten-Marke geschafft. Der Schreibstil ist so staubtrocken (diese puren Nachnamen alleine schon immer!).... da les ich doch liebe die Bedienungsanleitung meines Staubsaugers. Die Handlung ist am Anfang sehr wirr. Ich nehme an, das lichtet sich dann im Laufe der Zeit, ich hatte aber keinerlei Ansporn dran zu bleiben. Den Lesemarathon erspar ich mir lieber. Schade.
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Der Marathon in Wien ist noch im vollen Gange, da wird Gruppeninspektorin Daniela Mayer zu einem Mordfall gerufen. Die wohlhabende junge Elisabeth Zwirn wurde erschlagen in ihrer Wohnung aufgefunden. Die Wohnung liegt zwar nicht in Mayers Zuständigkeitsbereich, aber bis Chefinspektor Katz am Tatort auftaucht, übernimmt die junge Gruppeninspektorin notgedrungen den Fall. Und zu ihrem Leidwesen fordert Katz sie auch noch für die weiteren Ermittlungen an und so muss sie nun mit dem schrägen Ermittler den Fall lösen. Katz ist fest davon überzeugt, dass der Verlobte des Opfers, Andreas Niederle, der Täter ist. Das hat nur einen Haken: Niederle ist – wie der Chefinspektor auch – den Marathon gelaufen und hat somit ein wasserdichtes Alibi. Doch Katz ist ein ziemlich sturer Brocken und schnell stellen Beide fest, dass in der Vergangenheit schon einige Frauen in Niederles Umfeld einem plötzlichen Unfalltod zum Opfer gefallen waren und alle waren recht wohlhabend.

Sabina Naber steigt mit dem Mord an Elisabeth Zwirn in den Krimi ein und somit ist einem von Anfang an klar, wer der Täter ist. Dies nimmt jedoch keineswegs die Spannung aus dem Krimi, da man sich absolut nicht vorstellen kann, wie der Mörder eigentlich die Tat begangen haben soll.

Während die Ermittlungsarbeit voranschreitet, ist man durch Rückblenden auch immer wieder beim Marathonlauf selbst dabei. Hier verfolgt man die stellenweise sehr kruden Gedankengänge von dem Kiwi-Mann und dem Glatzkopf, deren Identität einem schnell klar ist. Allerdings empfand ich diese Einschübe anfangs als störend, da deren Gedankengänge irgendwie sinnfrei wirkten und man erst mit der Zeit die Bedeutung hinter diesem Handlungsstrang erkennt. Und da die Charaktere von Katz und Mayer nicht unbedingt einfach gestrickt sind, sondern schon recht eigenwillig und teilweise etwas speziell agieren – gerade Katz -, hätte ich mir hier gewünscht, wenn der Erzählstrang des Marathons ein wenig später in die Story eingeflossen wäre, sodass man erst einmal Zeit gefunden hätte, mit den beiden Ermittlern ein wenig warm zu werden.

Aber auf einmal war dann der Knoten geplatzt. Man hat recht schnell ein Bild des frühsommerlichen Wiens vor Augen und irgendwann hatte man sich auch an die eigenwillige Ermittlungsarbeit von Katz gewöhnt. Und je besser man die Inspektoren kennenlernt, umso liebenswerter werden Mayer und Katz einem. Da ist einmal Daniela Mayer, die sich in ihrem Polizeibezirk pudelwohl fühlt, absolut keine Ambitionen zeigt, die Karriereleiter nach oben zu klettern und eher pragmatisch und recht bequem veranlagt ist. Sie lebt eigentlich glücklich in einer Beziehung mit der lebenslustigen Carmen und war bisher der Meinung, dass ihre unterschiedlichen Charaktere sich gut ergänzen würden. Doch dann begeht Carmen einen entscheidenden Fehler.

Ja, und dann ist da noch Chefinspektor Karl Maria Katz. Wirklich ein seltsamer Kauz, dieser rauchende marathonlaufende Chefermittler. Mayer hält ihn anfangs für einen durchgeknallten Irren und kann sich überhaupt nicht vorstellen, wie Katz zu einem der besten Ermittler Wiens werden konnte. Und da muss man ihr zuerst auch recht geben, doch Katz ist wirklich ein vielschichtiger, interessanter und sehr unkonventioneller Charakter, der einem bald sehr sympathisch wird.

Die Story entwickelt sich gut durchdacht, ist mit viel Lokalkolorit versehen und das Privatleben der Ermittler kommt auch nicht zu kurz. Obwohl man von Anfang an weiß, wer der Mörder ist, fragt man sich doch lange Zeit, wie dieser den Mord nun begangen haben soll und vor allem auch, welche Rolle der Bruder der Toten spielt. Der Schreibstil der Autorin ist durchweg sehr locker, durchsetzt mit einigen wirklich sehr witzigen Szenen zwischen Mayer und Katz und die Story gestaltet sich bis zum Schluss durchweg unterhaltsam und stellenweise auch richtig spannend.

Fazit: Nach einem etwas holprigen Start wird man mit einem sehr unterhaltsamen, komplexen Wiener Krimi belohnt, der mit einem sehr originellen Ermittlerduo aufwarten kann. Ich freu mich schon auf den 2. Fall von Mayer & Katz.
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am 22. Mai 2013
„Nichts unterscheidet Deutschland und Österreich so sehr, wie die gemeinsame Sprache", hat einmal ein schlauer Mensch gesagt. Dem kann ich nur zustimmen. "Marathonduell" ist in einem deutschen Verlag erschienen und deswegen sind die größten sprachlichen Hürden ausgemerzt worden, aber es bleiben noch genug österreichische Vokabeln übrig. Diese erklären sich glücklicherweise meist von selbst und für die schwereren Fälle gibt es am Ende des Buches ein Glossar.

Daniela Mayer und Karl Maria Katz - so heißen die beiden Ermittler, die hier das erste Mal gemeinsam die Krimibühne betreten und die unterschiedlicher nicht hätten sein können.
Daniela Mayer ist ein ausgesprochen pragmatischer und nüchterner Typ, dem gegenüber steht der ältere Karl Maria Katz, ein Individualist, ein etwas schräger Typ, der in Wien einen Marathon läuft.
Eine Frau wird ermordet und Katz direkt im Anschluss an den Marathon zum Tatort gerufen. Ein Verdächtiger ist schnell gefunden, aber sein Alibi scheint wie in Stein gemeißelt.

Der Krimi spielt auf drei Zeitebenen, was am Anfang etwas verwirrend ist, aber nach und nach verständlich wird. Besonders ist, das der Leser den Marathon quasi mitläuft, was sicherlich für alle, die selber joggen oder sogar schon einmal einen Marathon gelaufen sind, ein besonderes Zuckerl, äh... Bonbon ist.
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am 14. März 2013
„Marathonduell“ von Sabina Naber durfte ich im Rahmen einer Leserunde kennenlernen. Für mich war es das erste Buch dieser Autorin, aber bestimmt nicht das letzte.
Während in Wien der Marathon stattfindet, wird eine gutbetuchte junge Frau in ihrer Wohnung ermordet aufgefunden und ruft die Ermittler Katz und Mayer auf den Plan, diesen aufzuklären. Schon bald hält Chefinspektor Katz den Verlobten Andreas Niederle für den Täter, obwohl dieser mit ihm zeitgleich den Marathon gelaufen ist und somit ein handfestes Alibi hat. Doch Katz lässt nicht locker und bald finden beide Ermittler heraus, dass schon andere junge und reiche Frauen im Bekanntenkreis von Herrn Niederle zu Tode gekommen sind. Aber wie will man ihm den Mord beweisen?
Sabine Naber hält mit ihrem flüssigen und auch humorigen Schreibstil den Leser von Anfang an in Atem und nimmt ihn mit auf eine schnelle und atemraubende Jagd. Gleich zu Beginn wird dem Leser der Täter präsentiert. Dies ist neu und man sollte denken, dass nichts mehr spannend werden könnte, doch das Gegenteil ist der Fall. Der Spannungsbogen wird von Seite zu Seite gesteigert. Der Leser nimmt durch das Lesen praktisch mit am Marathon teil, bekommt eine Gratis-Stadtführung durch Wien und gleichzeitig Einblick in die Gedanken des Täters. Zeitgleich beginnt die Ermittlungsarbeit der Inspektoren, um den Mörder zu finden. Katz und Mayer als eher zufälliges Ermittlerduo sind beides kautzige und etwas schrullige Charaktere, die sich erst einmal aneinander gewöhnen müssen. Wenn man mit den Hauptprotagonisten erst einmal warm geworden ist, sind sie sogar regelrecht sympathisch.
Sabine Naber ist ein sehr guter Krimi gelungen, der einen mitreißt und auch mit schönem Lokalkolorit punktet. Dieses Buch kann ich jedem wärmstens empfehlen und hoffe auf ein baldiges Wiederlesen mit Katz und Mayer!
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am 20. Mai 2013
Inhaltsangabe:

Während des Wiener Marathons wird die wohlhabende Elisabeth Zwirn von ihrem Verlobten Andreas Niederle kaltblütig umgebracht. Der Täter hat sich für die Zeit ein perfektes Alibi zusammengebaut, doch Chefinspektor Karl Maria Katz lässt ihm keine Ruhe - Katz hat nicht umsonst intern den Spitznamen „Pitbull“ und will Niederle um jeden Preis überführen. Keine Ruhe lässt Katz auch der Gruppeninspektorin Daniela Mayer, die per Zufall als erste am Tatort auftaucht und nun in die Ermittlungsarbeit zwangsverpflichtet ist. Mayer, die einer Karriere bei der Polizei ganz bewusst aus dem Weg geht und ruhige, unauffällige Arbeitstage schätzt, muss sich nun mit einem ständig energiegeladenen Chefinspektor herumschlagen, der sie auf Trab hält. Und nicht nur Katz verdirbt ihr die Laune, auch ihr Privatleben ist alles andere als ruhig ...

Das Buch ist der erste Teil einer Reihe.

Der erste Satz:

„Der Hammer drückte sich durch das Kamel-Leder der Umhängetasche.“

Meine Meinung zum Buch:

Die Geschichte ist ähnlich wie die alten Inspektor-Columbo-Filme aufgebaut: man kennt den Täter schon von Anfang an und beobachtet gespannt die Bemühungen, Erfolge und Rückschläge der Polizei, ihn zu überführen.

Die Geschichte wird auf zweien, sich überlappenden Zeitebenen erzählt: die eine beginnt mit dem Mord, der Entdeckung der Toten und begleitet die Ermittlungsarbeit. In der zweiten Ebene folgt der Leser zwei Marathon-Läufern vom Start bis ins Ziel, deren Identität sich erst im Lauf der weiteren Geschichte klärt. Ich fand das sehr gut gemacht, denn lange Zeit ist sehr rätselhaft, wer sich hinter den Gedanken der Läufer verbirgt. Ich war oft der Meinung, dass ich die richtige Spur gefunden habe, lag dann aber doch wieder falsch. Am Ende war natürlich alles logisch und ich fragte mich, warum ich die ganzen Hinweise falsch gedeutet bzw. teilweise gar nicht bemerkt habe.

Daniela Mayer ist für mich eine sympathische Figur, die das Leben pragmatisch angeht, wenn auch nicht immer ganz diplomatisch. Aber das macht sie für mich lebensecht, denn auch im wahren Leben gibt es wohl niemanden, der ohne sich an Ecken und Kanten zu stoßen durchs Leben geht – und der bequeme Entscheidungen trifft, die sich später vielleicht als falsch herausstellen.

Mit Karl Maria Katz musste ich erst warm werden, er erschien mir fast etwas überaktiv und aktionistisch, ziemlich grob noch dabei. Mit der Zeit erfährt der Leser aber auch mehr über ihn und kann einige seiner Handlungen verstehen, ich habe mich auch mit ihm und seiner Art versöhnen können. Trotz allem ist aber Daniela Mayer für mich die Lieblingsfigur geblieben.

Es gibt noch eine Vielzahl von weiteren Personen, die alle eine gewisse Charakterisierung erfahren und nicht nur Schablonen bleiben. Ob das nun der junge Polizist Kevin mit seiner eifersüchtigen Freundin, Danielas Lieblingskollege Oppitz mit seinem sehr überraschenden Hobby, Karls alter Freund Alex mit seinen schwarzen Samtpantöffelchen oder der mitteilsame ehemalige Hausmeister Herr Adolf ist – alle Figuren sind sehr individuell beschrieben.

Ich habe das Buch insgesamt sehr gerne gelesen und kann es nur weiterempfehlen.
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am 16. Mai 2013
Während des Marathons in Wien geschieht ein Mord. Eine vermögende Frau wird in ihrer Wohnung erschlagen. Verdächtigt wird der Verlobte Andreas Niederer, doch der hat ein wasserdichtes Alibi: Er ist den Marathon gelaufen, und dafür gibt es zahlreiche Zeugen. Chefinspektor Karl Maria Katz ist dennoch sicher, dass Niederer der Täter ist.

Gruppeninspektorin Daniela Mayer, die zuerst am Tatort war, glaubt an Niederers Unschuld.

Wird es dem ungleichen Ermittlerduo Katz und Mayer gelingen, den Fall zu lösen?

Meine Meinung zum Buch:

Ich habe diesen Krimi sehr genossen! Er war spannend bis zum Ende, und das, obwohl der Leser schon von Anfang an weiß, wer der Täter ist.

Das ungleiche Ermittlerduo - bestehend aus der auf mich etwas kratzbürstig wirkenden Daniela Mayer und dem geduldigen Karl Maria Katz - macht seine Arbeit wirklich gut. Es war spannend, ihren Gedankengängen zu folgen.

Daniela Mayer war mir dabei von Anfang an unsympathisch. Im Laufe der Geschichte konnte sie dann aber doch noch ein paar Sympathiepunkte gewinnen. Karl Maria Katz mochte ich von Anfang an.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, und in Rückblicken erfährt der Leser immer mehr über das Geschehen und den Tathergang.

Zudem habe ich mich beim Lesen gefühlt, als wäre ich selbst nach Wien gereist. Durch den Schreibstil bzw. den Dialekt kommt Österreich einfach ein Stückchen näher.

Zusammenfassend kann ich wirklich nur sagen, dass das Buch mir sehr gut gefallen hat und ich die Reihe mit Mayer und Katz auf jeden Fall weiterverfolgen werde. Ich freue mich auf den zweiten Teil!
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am 3. Mai 2013
Wie begeht man den perfekten Mord? Man benötigt ein absolut wasserdichtes Alibi und muss alle Eventualitäten im Blick haben. Nachbarn sollten weg, die Entsorgung von Tatwaffen geregelt sein und und und…ob das klappt?
Eine wohlhabende Frau wurde in ihrer Wohnung brutal getötet. Gruppeninspektorin Daniela Mayer kommt als Erste am Tatort an, dabei wollte sie doch nur während des Wien-Marathons freiwillig an der Strecke für Ordnung sorgen. Nach dem Eintreffen des Chefinspektors Katz glaubt Mayer den Fall los zu sein, doch weit gefehlt: Katz will mit ihr den Fall lösen und fordert ihre Unterstützung ein! Das Ermittlerteam Katz & Mayer ist geboren!
Da in Mordfällen immer das direkte Umfeld zuerst untersucht wird, gerät schnell der Verlobte ins Visier der Ermittler, zumal ihm eine nicht unerhebliche Summe vom Opfer gerade erst überschrieben worden ist. Dieser hat jedoch nachweislich am Marathon teilgenommen und somit ein Alibi. Auch der Bruder des Opfers, der sich mit seiner Schwester entzweit hatte, hat großes Interesse am Erbe und somit ein klares Motiv, war zur Tatzeit jedoch in London. Schnell weisen alle Indizien auf einen der Männer hin, die Vermutungen der Ermittler sind schlüssig, doch lässt sich dies auch nachweisen? Schafft der Täter es die Ermittler an der Nase herumzuführen, oder stolpert der doch noch über sein Lügenkonstrukt?
Eigene Meinung: Der Titel ist Programm, denn der Wien Marathon und das Duell zwischen Täter und Ermittlern stehen im Mittelpunkt des Geschehens. So wechseln die Ermittlungsszenen mit Rückblenden zum Marathon, die auch das Gefühlsleben der Läufer während des 42 Kilometermarsches widergeben.
Des Weiteren ist das Ermittlerduo Mayer & Katz sehr unkonventionell und amüsant. Die Autorin widmet sich den persönlichen Problemen und Befindlichkeiten der Ermittler, was den Charakteren Tiefe verleiht, auch wenn man das ungewöhnliche Ermittlergespann nicht unbedingt sympathisch finden muss.
Auf den etwas holprigen Start folgt eine interessante Geschichte, die dem Leser neben der verzwickten Lage der Ermittler, Wien und auch Marathon näher bringt. Einige österreichische Begriffe und die zeitlichen und personalen Sprünge machen es zu Beginn nicht immer leicht der Story zu folgen, aber man gewöhnt sich schnell ein. Nach der Eingewöhnung lässt sich das Buch schnell und einfach lesen, sodass es den Leser immer mehr in seinen Bann zieht.
Fazit: Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase wird der Wien Krimi immer spannender und interessanter, obwohl der Täter schon direkt zu Beginn des Buches bekannt ist. Ich warte schon ungeduldig auf den nächsten Fall von Katz& Mayer und spreche Krimifans eine absolute Leseempfehlung aus!
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am 10. März 2013
Ich lese sehr viele Krimis und meistens langweilt mich das allzu bekannte Strickmuster sehr schnell. Aber bei diesem war ich positiv überrascht. Sabina Naber gelingt es, endlich einmal einen originellen Ansatz zu finden. Die Spannung baut sich fabelhaft bis zum Ende auf und das Buch einwickelt einen Sog, sodaß man vergißt, es aus der Hand zu legen. Das Ambiente und die Charaktere sind wunderbar geschildert. Ich habe beschlossen, sofort weitere Bücher der Autorin zu lesen und kann Marathonduell jedem Krimifan wärmstens empfehlen.
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