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am 2. August 2010
Wellness für die Seele und harte Arbeit fürs Zwerchfell bietet der Roman >Liebling, ich kann auch anders< der Autorin Annette Kast-Riedlinger. Noch pointierter als bisher treten hier starke Frauen mit ausgeprägten Schwächen auf, die sich selbst nicht allzu ernst nehmen und nicht zuletzt deswegen die Leserinnen tief berühren, mitlachen und mitleiden lassen.
Wer von den ersten Romanen Ildiko von Kürthys und den Mail-Romanen Glattauers begeistert war, wird auch hier helle Freude empfinden, denn die Autorin versteht sich nicht nur auf treffende Situationskomik, sondern auch auf außergewöhnliche Formulierungen. Zudem finden `Fortgeschrittene' auch immer wieder Bonbons, die sie zum Schmunzeln bringen.
Es ist sicher ein Buch, das Frauen und aufgeschlossene Männer gleichermaßen anspricht. Vermutlich wird es aber wieder ein paar Aua-Schreie aus der üblichen Ecke geben. Männer, die sich mit den Blendern und Parasiten aus den Geschichten identifizieren, werden die Autorin wieder mal als männerfeindlich bezeichnen. Diesen Vorwurf entkräftet sie aber bestens durch fundierte erotische Szenen, die fast immer amüsant, nie jedoch peinlich ausfallen.
Urteil: Beste Unterhaltung auf hohem Niveau, allerdings nichts für leicht Pikierte und Leute, die zum Lachen in den Keller gehen.
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am 18. September 2010
Evas bester Freund Leonardo leidet unter seinen Beziehungsproblemen und möchte nie wieder mit einem Mann etwas zu tun haben, da aus seiner letzten Internetbekanntschaft ein weiteres Mal keine ernsthafte Beziehung entstanden ist. Um herauszufinden, ob er sich nur ziemlich ungeschickt anstellt, oder ob noch weitere Menschen seine Erfahrungen teilen, startet er an der Uni Konstanz eine entsprechende Studie, in der seine Studenten sich auf einer Chatplattform registrieren und ihre Erfahrungen anschließend austauschen sollen. Auch Eva wird hierbei eingespannt und so dauert es nicht lange, bis ein charmanter und witziger Marcel P. auf ihre Annonce im Chatcafe eingeht. Nach einem regen Mailverkehr ist Eva wie besessen von Marcel, der im wahren Leben Magnus heißt und bildet sich ein, sich schon jetzt ohne sich ein genaueres Bild von ihm machen zu können, in ihn verliebt zu haben...

Mit ihrer flotten, schnippischen und saloppen Sprache begeisterte mich Annette Kast-Riedlinger schon auf den ersten Seiten ihres Romans. Er lässt sich mit seinen unkomplizierten Sätzen wunderbar leicht und locker lesen. Die gesamte Geschichte ist aus Elizas Sicht geschrieben, die jeden Handlungsschritt mit viel Witz und Selbstironie kommentiert. An vielen Stellen kann man zudem auch herzlich lachen, da die Handlung eine wirklich abstruse Wendung nimmt, jedoch nie unrealistisch oder aufgesetzt wirkt. Oftmals wird der Leser auch persönlich angesprochen, wodurch man noch tiefer in die Erzählung hineingezogen wird. Eine Geschichte, wie sie auch im wahren Leben täglich passieren könnte! Auch die Charaktere werden liebevoll und detailliert beschrieben, sodass man sich als Leser schon bald in das Frauengespann einfügt und sich als eine von ihnen fühlt. Man kann sich die Personen mit allen Eigenheiten und Fehlern genauestens vorstellen und findet an der einen oder anderen Stelle sicherlich auch Parallelen zum eigenen Charakter. Man kann sich zudem sehr gut in die Gefühle und Gedanken der Personen einfühlen, da man sich selbst vielleicht auch schon in der einen oder anderen Situation befunden hat, die im Roman aufgearbeitet werden. Jedoch wird nie etwas peinlich, sondern stets frech, charmant und mit einem kleinen Zwinkern in den Augen beschrieben. Meiner Einschätzung nach handelt es sich hierbei um ein Buch, das vor allem für Frauen, aber auch für abgehärtete und aufgeschlossene Männer bestens geeignet ist. Jedoch wird der ein oder andere sicherlich behaupten, dass der Roman stellenweise männerfeindlich geschrieben ist. Doch der Roman soll weder Anklage noch Schuldzuweisung sein, sondern unterhalten und die kleinen Fehler der Männer mit einem nicht ernstzunehmenden Lachen aufs Korn nehmen. Insgesamt gut finde ich zudem auch die aktuelle Thematik des Romans, die sich vor allem mit dem Internet und den dort lauernden Gefahren vor allem für unerfahrene Menschen beschäftigt. Nachdem man diesen Roman gelesen hat, verspürt man nämlich wirklich keine Lust mehr, sich in Internet Chatrooms auf zwielichtige Gestalten einzulassen oder sich gar mit ihnen zu treffen. Denn man weiß nie, mit wem man gerade chattet oder sich verabredet, denn das Internet schafft es stets, den wahren Charakter oder das Aussehen einer Person bis zum Unkenntlichen zu verschleiern.

Ein dynamischer Roman, mit starken Charakteren und einer lustigen Story, der unterhaltsame und belebende Stunden verspricht und zudem mit einer aktuellen Thematik aufwarten kann. Ein wirklich gelungenes und unterhaltsames Buch!
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am 25. August 2010
===Meine Meinung===
Das Cover sieht zwar witzig aus, aber ich finde es nicht gerade sehr passend. Eine Frau, die eine Chili-Schote im Mund hält, da hätte eher ein PC oder ähnliches gepasst. Schließlich geht es um Singles und Internet. Der Klappentext ist da schon ansprechender, gerade da ich selbst viele Erfahrungen mit Single-Börsen im Internet gesammelt habe.

Der Einstieg in die Geschichte war für mich überraschend schwer. Der Grund hierfür war die Erzählperspektive. Es wird nicht wie erwartet aus Evas Sichtweise erzählt, sondern aus Elzias. Als ihre beste Freundin durfte sie hautnah alles miterleben von allen Emails bis hin zu Tagebucheinträgen. Dadurch entsteht eine Geschichte, die einfach nur wiedergegeben wird. Nebenher wird aber auch die eigene Geschichte mit eingebunden. Diese Mischung machte mir überhaupt keinen Spaß. Zumal ständig gesprungen wurde. Die Idee war nett, aber mir fehlte der Pepp, sodass ich am Anfang wenig gefesselt war. Die Emotionen, welche Eva beim Schreiben durchlebt hat, wurden einfach nicht authentisch vermittelt. Nach 117 Seiten war ich schon davor aufzugeben. Trotzdem zwang ich mich zum Weiterlesen und an dieser Stelle muss ich sagen, es hat sich gelohnt. Nach den ersten Treffen und ab dem Zeitpunkt wo sie Magnus auffliegen lassen will bei seiner Frau, ist man gefesselt. Wann sagt sie es ihr, wie geht es aus, aber auch die Frage wie die Rache bei Beni aussieht, sind fesselnde Aspekte.

Die Thematik ist nicht nur gut gewählt, sondern auch klasse umgesetzt. Bei der stetig wachsenden Anzahl von Singles, ist die Partnersuche ein wichtiges Thema. Die Autorin hat sich dabei auf zwei Varianten festgelegt. Zum Einen geht sie auf die Partnersuche auf der Arbeit ein und zeigt, wie es sein kann, wenn es dabei nicht so klappt. Zum Anderen hat sie das Thema Internet gewählt. Dieses Medium bietet ein großes Spektrum an Kontaktmöglichkeiten. Wer diese Möglichkeiten schon einmal genutzt hat, weiß, dass vieles nur Schein und Lügen besteht. Eventuelle Fallen und Rückschläge bindet die Autorin gekonnt ein. Die Auswahl ist einfach so groß, dass auf Gefühle weniger Rücksicht genommen wird.

Die Autorin bezieht sich hierbei auf Statistiken, welche sie in einem humorvollen, lustvollen, frechen und modernen Stil einbezieht. Die Charaktere, Emotionen und Situationen sind bildhaft beschrieben, wobei sexuelle Aktivitäten nur mit knappen Sätzen angedeutet werden. Alles klingt authentisch und nicht irgendwie erfunden. Die Umsetzung wirkt gut strukturiert, sobald man sich eingelesen hat. Dabei achtet die Autorin darauf, die anfangs häufigen Sprünge deutlich zu reduzieren, vermeidet lange Satzverschachtelungen und unnötig viele Adjektive. Ich durfte feststellen, dass Annette Kast-Riedlinger ihr Handwerk beherrscht.

Den Schluss hätte ich mir etwas frecher gewünscht. Ich bekam das Gefühl, dass die Autorin nicht wusste, wie sie es gut auflösen soll. Für mich war es recht unlogisch, dass der Mann hier so schnell aufgibt und einer so komischen Lösung ins Netz geht. Hier wäre ich gerne überrascht worden und hätte einen krönenden Abschluss erwartet, statt der Langeweile.

Gelesen habe ich dieses Werk an drei Tagen. Durch die eingangs erwähnten Einstiegsschwierigkeiten habe ich beim Lesen etwas Länger benötigt. Wäre der fesselnde Teil von der ersten Seite vorhanden gewesen, hätte ich es sicherlich schneller durchgelesen.

Empfehlen kann ich das Buch hauptsächlich weiblichen Lesern. Egal ob Single, betrogene oder frischverheiratete Ehefrau. Es klärt auf heitere Art und Weise über Männer auf, und zeigt, wie man sie mit Glück bändigen kann.

===Bewertung===
Da mir Einstieg und Schluss definitv nicht gefallen haben, bekommt das Buch lediglich drei Sterne. Der Mittelteil ist peppig, witzig und interessant, aber es zählt schließlich das Gesamtbild.
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am 3. August 2010
Liebling, ich kann auch anders, der neue Roman von Annette Kast-Riedlinger fiel mir gerade rechtzeitig mit Beginn des Sommertiefs in die Hände. Nicht wie üblich rausgehen zu können, empfand ich nun keineswegs als Qual, denn in jeder freien Minute griff ich zu meiner Neuerwerbung und amüsierte mich vortrefflich mit den und über die agilen Heldinnen der geistreichen Gesellschaftskomödie. Dabei fielen mir natürlich auch zahlreiche Kommilitoninnen/Freundinnen ein, die durchaus ähnliche Erfahrungen mit scheinbaren Traummännern machen konnten (ich habe zum Glück ja einen echten gefunden).
Das Buch ist geistreich, spannend, vielschichtig und weist einen bestechenden Sprachstil auf. Aber die Geschichten um Eva, Eliza und Sibylle faszinierten mich auch deshalb so stark, weil jede dieser Frauen durchaus selbstironisch mit ihren eigenen Schwächen umgeht, sich jedoch alle gegenseitig unterstützen und stark machen, wenn es darum geht, Ungerechtigkeiten auszuräumen.
So verspürte ich fast eine Art Abschiedsschmerz, als ich auf der letzten Seite angekommen war und mich von diesen aufmunternden und ermutigenden Freundinnen trennen musste.
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am 2. August 2010
Auf ihre ganz eigene, so unnachahmliche Weise hat Annette Kast-Riedlinger (Von nun an bitte ohne mich u.a.) wieder einen
tollen Beweis ihrer Fabulier- und Formulierungskunst abgeliefert. Bezüglich Unterhaltung auf hohem Niveau fügt sich >Liebling, ich kann auch anders<, das bislang umfangreichste Werk der Autorin bestens in die Reihe ihrer vorhergehenden Erfolgsbücher ein.
Mit diesem spritzig-witzig-erotischen Roman erwarten die Leser und vor allem Leserinnen höchst amüsante Lesestunden...
allerdings: Nichts für Prüde!
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am 3. April 2013
Ich habe das Buch jetzt nach etlichen durchgekämpfen Tagen und glaube nach 100 Seite beiseite gelegt.
Das Buch strotzt nur so vor Langerweile.
Es gibt keinen roten Faden, ich habe ihn zumindestens nicht finden können.
Ich kann mich mit keiner Person anfreunden und lustig, frech und was das Buch noch so alles verspricht, habe ich nicht gefunden.
Das Buch verdient 0 Sterne, wenn ich sie vergeben könnte. Nicht mal für einen verregneten Sonntagnachmittag lesenswert.
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VINE-PRODUKTTESTERam 10. Januar 2011
Drei Frauen, die mitten im Leben stehen: die zweifachgeschiedene Sybille, die Journalistin Eva und die Übersetzerin Eliza. Leider fehlt zumindest den beiden letzten etwas wichtiges im Leben, sie alle sind nämlich solo. Als Leonardo (Evas Kumpel) Hilfe bei einer Studie braucht, fährt Eva zu ihm. Seine Studie behandelt das Thema "Partnersuche im Internet" und seine Freundin soll sich nun als Probandin versuchen. Als sie dadurch "Magnus" kennenlernt, scheint sich die Studie nicht nur für Leonardo zu lohnen. Eliza hingegen scheint ebenfalls kurz darauf ihr Glück zu finden, als sie für einen neuen Autor, Beni, ein Buch übersetzen soll. Ende gut alles gut? Von wegen! Erst entpuppt ich der eine als treusorgender Familienvater, während der andere sich aushalten lässt um kurz danach weiterzuspringen! Doch wer glaubt, dass die Männer ohne Rechnung gehen können, der kennt Eva und Eliza noch nicht...

Das Cover gefällt mir gut und passt irgendwie auch zum Buch. Das Format des Buches (typisch Gmeiner) liegt für ein Frauenbuch recht stabil in der Hand und ist somit vom Gefühl her mal etwas abwechslungsreich im Dschungel der Taschenbücher. Die Geschichte selber wird aus Elizas Sicht wiedergegeben. Das ist ja für ihren Teil der Geschichte sehr schön, stört aber massive im anderen Teil der Geschichte. Gerade im Bereich der Emails können Sätze und Wörter völlig andere Emotionen auslösen. Was hat Eva gedacht, als Magnus ihr die ersten "süßen" Worte geschrieben hat? Welche aufregung löste das aus, als sie antwortete? Welche Ängste hatte sie? Ein großer Teil iher Gefühle bleiben einfach außen vor und können gar nicht so genau von Eliza wiedergegeben werden.

Eliza und Eva selber sind mir nicht unsympathisch gewesen, haben sich aber auch nicht so in mein Herz geschlichen, wie es zum Beispiel Constanze aus der Mütter-Mafia-Reihe geschafft hat. Diese Liebe ist natürlich keine Pflicht, würde man aus jedem Buch die Charaktere ins eigene Leben "übernehmen", wäre das bald ziemlich (über)voll. Die Figur der Sibylle fand ich am ehesten blass, sie lief für mich nur so am Rand.

Das Buch zieht sich anfangs ziemlich hin und wird ab der Stelle, an der die Frauen nach "Rache" schreien ziemlich unterhaltend, fast fesselnd. Die Autorin verzichtet zum großen Teil auf ewig lange Sätze und ständige Beschreibungen von Orten und Personen fehlen auch. Der Sex wird eher am Rande angedeutet, nicht ausladend beschrieben, was ich gut gelöst finde. Also eigentlich ein gutes Buch, gäbe es da nicht diese Barriere zwischen Leser und Figuren und der lange Anlauf zur Spannung. Schade fand ich auch das Ende, das nun wirklich schon fast plump war, fast so ein wenig, als wollte die Autorin krampfhaft das Buch nun endlich zu Ende bringen.

Die Thematik des Buches ist gut gewählt, gerade in heutigen Zeiten weiß man nie, welcher Spinner wirklich hinter dem PC die "lieben" Mails schreibt. Auch die Liebe am Arbeitsplatz ist und bleibt ja noch in Mode. Es ist also Schade, wenn ein Buch, das so viel Potential hätte, es nicht schafft, die Erwartungen zu erfüllen. Das Buch wird mit Sicherheit nicht mein Lieblingsbuch, aber ich würde es dennoch als Lesenswert einstufen, weil die Thematik frisch und anders ist.
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am 20. August 2010
Dies war mein erstes Werk der Autorin und es hat mir recht gut gefallen. Auf dem Cover sieht man eine Frau, die eine Peperoni mit den Zähnen festhält und dabei grinst. In zwei rosaroten Kästen stehen in Weiß der Titel und in dunklem Rot der Name der Autorin.
Dieses Cover hat mir gut gefallen und mich neugierig auf das Buch gemacht.

Die Handlung dreht sich um Eva, deren Geschichte aus der Sicht von Eliza in Ichform erzählt wird. Sie berichtet hauptsächlich über das Liebesleben der beiden.
Eliza und Eva sind die besten Freundinnen und gehen gemeinsam durch dick und dünn. Für eine Studie fährt Eva zu Leonardo, ihrem schwulen Freund, um ihn dabei zu unterstützen.
Im Internet lernt sie dabei Magnus kennen und lieben. Doch dieser ist verheiratet und Eva ist wohl nicht die Einzige, mit der er ein falsches Spiel treibt. Sie schmiedet einen Racheplan und lernt Francis, Magnus' Frau, kennen und freundet sich mit ihr an. Wird der Racheplan jetzt noch gelingen?

Ich habe schon lange nicht mehr so viel gelacht wie mit diesem Buch. Es war eine Entschädigung für das schlechte Wetter in der letzten Zeit.
Die Figuren und die Landschaft wurden detailliert beschrieben. Ich konnte mir das Gelesene sehr gut vorstellen. Mit Eva habe ich mich gefreut und mit ihr mitgelitten.
Während des Lesens hätte ich diesem Magnus am liebsten den Hals umgedreht. Es war, als wäre ich mitten im Geschehen dabei.
Die Geschichte ist witzig, frech und spannend geschrieben. Auch die Erotik kam nicht zu kurz, so finde ich.

Es war für mich zu Beginn etwas schwierig, in die Handlung hineinzufinden, da alles aus der Sicht von Eliza geschildert wurde. Aber als ich dann im Geschehen drin war, konnte ich alles gut nachvollziehen.

Fazit:
Ein witziger Roman, der nicht nur als Urlaubslektüre geeignet ist.
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am 27. August 2010
Meine Rezension: Das Buch "Liebling, ich kann auch anders" von der Autorin Annette Kast-Riedlinger ist ein witziger und frecher Roman. Der Schreibstil ist angenehm und man kommt nach ein paar anfänglich schweren Seiten nach und nach in die Geschichte gut rein.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr schwer gefallen. Ich hatte auch kurz überlegt aufzuhören, aber nachdem ich dann doch weiter gelesen habe fiel es mir immer leichter die verschiedenen Perspektiven zu verstehen. Zum Schluss kann ich auch sagen, dass ich es nicht bereut habe, denn es hat sich echt gelohnt.

Das Buch an sich dreht sich um drei Freundinnen die auf ihre ganz eigene Weise Erfahrungen mit Männern machen. Hauptsächlich dreht sich die Geschichte aber um Eva und ihren Geliebten Magnus. Auch die beiden anderen Protagonisten Eliza und Sybille erleben einig interessante Sachen.

Eva lernt Magnus durchs Internet kennen. Die beiden schreiben sich sehr liebevolle E-Mails und später kommt es auch zu treffen zwischen den beiden. Aber auf einmal scheint Magnus das Interesse zu verlieren und wendet sich langsam ab. Dies bringt Eva auf die Palme und sie entschließt sich andere Seiten auf zu ziehen.

Als sie dabei auf die Frau von Magnus trifft, entwickelt sich durch einen dummen Zufall eine innige Freundschaft zwischen den beiden Frauen. Sie unternehmen viel und fahren auch gemeinsam in einen Kurzurlaub. Eva ist die ganze Zeit schon am überlegen wie und ob sie es der neuen Freundin beibringt, dass sie die Geliebte von ihrem Mann war.

Was nun genau passiert werde ich natürlich nicht verraten, sonst wäre es ja langweilig und ihr würdet euch das Buch nicht mehr kaufen. Ich kann euch nur soviel versprechen, ihr werdet nicht enttäuscht. Es gibt super viele Ereignisse, bei denen ich selbst schmunzeln musste.

Obwohl ich ehr selten Frauenromane lese, muss ich sagen, dieser hat mir gut gefallen. Besonders durch die witzige und freche Erzählung wurde ich dann nachher richtig an den Roman gefesselt. Es hat mir auch gut gefallen, wie die Autorin ihre Ideen umgesetzt hat.

Der Schluss war für mich etwas langweilig, da ich es besser gefunden hätte, wenn der Mann nicht so schnell aufgegeben hätte. Aber sonst war es eine gelungene Geschichte.

Fazit:
Das Buch an sich ist eine witzige und freche Geschichte, die man ruhig lesen kann. Leider hat mir halt der schwere Einstieg nicht ganz so gut gefallen. Aber zum Schluss hin wurde das Buch noch richtig interessant und ich kann es Frauen, sowie auch Männern empfehlen.
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am 18. August 2010
"Liebling, ich kann auch anders" ist köstliche Entspannungslektüre - aber nicht nur für Frauen. Auch ich als gestandener Mann konnte das Buch kaum aus der Hand legen, so hat es mich gefesselt. Außerdem musste ich mich mit dem Lesen beeilen, da meine Frau wegen meiner ständigen Lachsalven ungeduldig darauf wartete.

Was mir besonders gut gefiel: Es findet kein Rundumschlag auf Männerbacken statt, sondern nur die miesen Typen werden abgestraft. Die lieben und guten Männer kommen sehr gut weg und werden pfleglich behandelt.

Auch über die Psyche der Frau konnte ich einige neue Erkenntnisse gewinnen. Super!
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