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Kundenrezensionen

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am 7. August 2009
Schwarztee ist ein bemühter und bemüht konstruierter kriminalroman, der eine junge naive wienerin, b. roither, nach bad aussee verschlägt. die hauptfigur ist offen für jede form von esoterischen versuchungen, ein thema, dass sich genauso wie die verschiedenen teesorten durch das gesamte buch zieht. kaum ein (aktuelles) thema, das nicht angeschnitten würde: sexuelle belästigung, fremdenfeindlichkeit, österreichs nazi-vergangenheit, diskriminierung. darin liegt eine grosse schwäche des buches: alles ansprechen und alles in kontext stellen zu wollen. und: dem einen oder anderen handlungsstrang hätte es gutgetan, ein bisschen realistischer gezeichnet zu werden. Der Totenkopf, der sich in den Finger der frau roither verbeisst ist ja dann schon ein starkes stück. da sind die unzähligen badetage im mai, die es offensichtlich in bad aussee gibt, schon vernachlässigbar unwahrscheinlich.
Stärke des Buches: Einige Figuren sind stark gezeichnet, etwa der Vater Roithers bzw. die Vater-Tochter-Beziehung.
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Berenike Roither hat sich - nach einer Karriere in der Wirtschaft - nach Altaussee in das steirische Salzkammergut (Österreich) zurückgezogen. Hier will sie zu sich selbst finden und sich von ihren Wiener Eskapaden "reinigen". Ein neueröffneter Teesalon soll dabei behilflich sein.
Nur: Es kommt anders. Bei einer Autorenlesung in ihrem Lokal wird ein Journalist, Robert Rabenstein, vergiftet - und das Gift war im Tee. Klar, dass Berenike unter den Verdächtigen ist. Als dann noch ein 2. Mord aus dem Umfeld Berenikes passiert, nimmt die Sache für sie immer dramatischere Ausmaße an. Berenike beginnt nun auf eigene Faust zu ermitteln...
"Schwarztee" ist kein übles Debüt, auch wenn der Esoterik - für meinen Geschmack wenigstens - zuviel Raum gegeben wird. Daneben hätte eine Reduktion des Umfangs um zB 50 Seiten dem Roman nur gutgetan. Ganz nett und eine gute Idee sind die "Teeüberschriften"!
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am 31. Januar 2012
Über die Handlung haben sich die anderen Rezensenten bereits geäußert, dazu nur soviel: Hoffnungslos konstruiert. Dass im Umfeld der Teesalonbesitzerin Berenike Roither ein Journalist ermordet wird, mag noch angehen, dass das Opfer aber vorher mit Daumenschrauben gefoltert wurde ' absurd, er wäre im Krankenhaus besser aufgehoben gewesen, als bei der einer Lesung im Teesalon. Dass wenig später ein Rechtsanwalt, der Berenike einmal zu vergewaltigen versuchte, mit Blausäure vergiftet wird, wirkt schon reichlich aufgesetzt. Schließlich wird noch eine ehemalige Freundin vor ihren Augen ermordet. Weil die Toten keinerlei Zusammenhang erahnen lassen, fühlt man sich als Leser wie bei Agatha Christie. Dass die Teesalonbesitzerin dann auch noch über einen Totenkopf stolpert, der die Klärung der Fälle in die Wege leitet, ist nicht weiter verwunderlich. Damit Berenike am Schluss die Aufklärung gelingt, wird eine Lösung mit verkleideten Personen, der Wasserrettung als Nazigefolgschaft (Rettung schlägt thrillermäßig ins Gegenteil um) und einem Deus ex Machina Auftreten der Polizei konstruiert. Konstruktion wohin man schaut.
Teesorten als Kapitelüberschriften zu verwenden ist originell, aber letztlich nebensächlich. Natürlich werden auch die Klassiker der Teeliteratur zitiert, fremde Federn schmücken ungemein und verweisen auf die Belesenheit der Autorin. Auffällig sind die vielen Anglizismen, die zu der esoterischen Grundhaltung der Hauptfigur so gar nicht passen. Auch dabei werden oberflächliche Kenntnisse ganz explizit zur Schau gestellt.
Damit die Geschichte einen zeitgenössischen Anstrich erhält, werden aktuelle Themen wie die österreichische Nazivergangenheit, Neonazismus, sexuelle Belästigung und Businessleute, die sich für alles und jeden verkaufen, angesprochen ' nett, aber des Guten einmal mehr zu viel. Die teils jüdische Verwandtschaft der Teesalonbesitzerin ist da nur noch selbstverständliche Draufgabe.
Dass ein Verlag solch ein Machwerk druckt, wirft ein bezeichnendes Schlaglicht auf die Situation der deutschen Kleinverlage.
Zum Schluss ein passendes Zitat: 'Das Nichts dröhnte Berenike in den Ohren.' Auch mir.
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am 31. Juli 2010
Nachdem die Autorin einem hier und da im Internet begegnet und ich interessiert daran bin, neue österreichischen Autoren kennenzulernen, habe ich mir diesen Krimi besorgt, der allerdings eine herbe Enttäuschung war. Das Schwächste daran war der Plot, und das ist bei einem Krimi einfach tödlich. Man merkt, dass die Autorin sich sehr bemüht hat, in der Wahl der Locations, ihrer Protagonistin und dem mit Teerezepten ausgeschmückten Rahmen originell zu sein. Stellenweise ist das auch durchaus das, was positiv auffällt. Zumindest nicht der dreihunderttausendste "Normalkrimi", sagt man sich. Allerdings wird diese Sache ausgereizt, der allgegenwärtige Tee geht einem früher oder später ähnlich auf die Nerven wie Berenike Roithner, diese seltsam esoterische Tee- und Literatursalonbesitzerin, die sich (man weiß nicht recht warum!) zur Ermittlerin berufen fühlt, als auf einer von ihr veranstalteten Lesung ein Gast ausgerechnet vergiftet wird. Die folgende Krimihandlung ist zwar - das muss man ihr zugute halten - nicht unbedingt vorhersehbar, dafür seltsam inkonsequent, relativ spannungsfrei und von Meister Zufall beherrscht. Möglichst viele hochtrabend problematische Themen wie Gewalt an Frauen oder Nationalsozialismus werden zu einem kaum existenten Plot verbunden, den nur Berenike zusammen hält. Und Berenike ist zwar, wie gesagt, nicht unoriginell, aber grauenhaft nervig. Die knappen Sätze, die permanente Selbsthinterfragung, die schmerzenden Anglizismen, all das macht ein Lese"vergnügen" unmöglich. Selbst die Hintergründe, die man über Berenikes eigene Vergangenheit erfährt, tragen nur dazu bei, dass man sich am Ende die Frage stellt: Und wofür war das jetzt gut? Ich weiß es wirklich nicht, beim besten Willen. Nur zwei Sterne, für das Bemühen um Originalität.
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am 30. Mai 2015
Si tacuisses! möchte man dieser Autorin zurufen. Langatmige, konstruierte Geschichte, sprachlich ziemlich konfus - damm it - um mit der Autorin zu sprechen. Die Protagonistin, wohl das alter ego der Autorin, rettet sich mit viel Tee und Esoterik über 300 Seiten einer verworrenen Geschichte zum "guten" Ende. Wollen wir mal eine Guru fragen, ob wir weitere Bücher von Anni Bürkl lesen sollen? Er wird wohl nein sagen!!!
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am 27. März 2013
Schwarztee. Ein Salzkammergut-Krimi

Bis jetzt erschien es mir noch nie nötig, eine Rezension zu schreiben. Aber dieses Buch hat mich nun doch dazu gebracht, meine Meinung öffentlich zu machen. Ich habe bisher nur selten ein Buch mit so außerordentlich unwahrscheinlich, aber gleichzeitig auch langweilig konstruierter Handlung gelesen. Die verschiedenen Teeempfehlungen konnten die Spannung auch nicht steigern. Für mich schließlich völlig unverständlich ist, warum die esoterische Exwienerin jeden zweiten Gedanken mit völlig unangebrachten Anglizismen beenden muss. Ich hab das Buch zu Ende gelesen, um wenigstens zu erfahren, wer der Mörder all dieser schrägen Persönlichkeiten ist, konnte aber dann nicht nachvollziehen, wie es Besagtem gelungen ist, seinem ersten Opfer unbemerkt das Gift zu verabreichen.
Aber womöglich mangelt's ja nur an meinen kognitive Fähigkeiten und meiner Fantasie, die Handlung dieses Buches zu verstehen.
Für mich steht jedenfalls fest - nie wieder Anni Bürkl...
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am 6. August 2013
Diesem Buch (Krimi? oder Esoterisches Teegeplauder?) ist eine gewisse Originalität nicht abzusprechen. Aber ich weiß wirklich nicht so recht, was es im Endeffekt darstellen soll .......?
Auf alle Fälle ist es langatmig und hat viel zu viele Seiten. Die Story könnte als locker-lesbare Kurzgeschichte durchgehen, sicher nicht als Roman! Klar - Gusto und Ohrfeigen sind verschieden (daher auch die unterschiedlichsten Bewertungen) - aber ich habe wirklich vergeblich nach etwaigen Lesehöhepunkten gesucht - leider vergeblich. Die zwei Sterne gebe ich nur, weil einiges an Lokalkolorit passt und ich ein glühender Aussee-Fan bin!
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am 16. August 2015
Ich habe vor kurzem erst "Frau Benedikt und das Gute in jedem Menschen" gelesen, welches mir ganz gut gefallen hat. Bei dem Titel "Schwarztee" konnte ich nicht widerstehen und musste den ersten Teil der Berenike-Roither-Reihe ebenfalls lesen.

Berenike (der Name gefällt mir schon total gut) möchte nichts anderes als ihre Vergangenheit vergessen und sich ein neues Leben im Touristenort Altausee in Österreich aufbauen. In ihrem wunderschönen Teesalon geschieht aber während der Lesung eines bekannten Autors ein Mord. Als Berenike unter Verdacht gerät, diesen Mord begangen zu haben, forscht sie auf eigene Faust.

Besonders gut hat mir gefallen, dass es sich hier nicht um einen Krimi handelt, der die Ermittlungsarbeit der Polizei im Fokus hat. Berenike macht sich ihre eigenen Gedanken und befragt Menschen, die irgendwie mit dem Toten zu tun hatten oder zur Zeit der Lesung im Teesalon waren. Dabei ist der Ablauf so authentisch aufgebaut, dass einem klar wird, dass Berenike keinerlei Ahnung von polizeilicher Ermittlung hat. Sie hat einfach das getan, was ihr in den Sinn kommt und auch mal daneben gegriffen, so wie es uns als Leser in diesem Fall auch geschehen würde.

Der Schreibstil ist relativ einfach gehalten und man merkt sehr deutlich, dass die Autorin aus Österreich kommt. Es gibt in dem Buch einige Begriffe und Redewendungen, die ich nicht kannte, aber sofort verstanden habe. Wie auch schon in "Frau Benedikt" spielt der Buddhismus im Leben der Protagonistin eine große Rolle. Ich fand diesen Einblick ebenso interessant wie die kurze Erklärung der Teesorten, die Berenike in den einzelnen Kapiteln getrunken oder den Gästen angeboten hat. Ein wenig genervt haben mich die vielen englischen Ausdrücke, die immer mal wieder auftauchen (beispielsweise "...by the way..." um etwas zu unterstreichen). Allerdings war es nicht so schlimm, dass ich die weiteren Bücher nicht lesen würde.

Die Kapitel sind relativ kurz gehalten und sind entweder mit einer Teesorte oder mit einem Zitat über Tee überschrieben, wobei der als Kapitel genannte Tee dann auch immer im Kapitel in der einen oder anderen Weise vorkam. Im Anhang ist ein kleines Teekompendium enthalten, in dem nochmals in Stichworten alle im Buch vorkommenden Teesorten sowie die Zubereitungsart erklärt werden.

Nach kurzen Einstiegsschwierigkeiten hat mir das Buch richtig gut gefallen und ich werde den nächsten Teil der Reihe - er heißt "Ausgetanzt" - auch bald lesen. Für einen Tag wie heute, einem verregneten Sonntag, ist "Schwarztee" genau das richtige.
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am 2. Oktober 2009
Eigentlich hätte das ein Krimi so ganz nach meinem Geschmack sein können, doch leider: Trotz meiner beiden ausgesprochenenen Vorlieben - einerseits für Provinzkrimis und andererseits für Tee - konnte ich mich für dieses Buch so gar nicht erwärmen, sodass ich das Recht des Lesers in Anspruch nehmen musste, ein Werk einmal nicht zu Ende zu lesen (und bei einem Krimi heißt das, auf die Auflösung zu verzichten!) Kurz gesagt: Einfach zu viel esoterisches Getue in der Handlung, sprachlich gepaart mit nervenden, permanent eingestreuten englischen Floskeln an allen möglichen und unmöglichen Stellen.
Schade, ich hatte mir viel mehr verprochen.
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am 13. August 2012
Kurzum es ist ein netter, leicht esoterisch angehauchter Krimi. Es geht um vieles, bis hin zum Krieg und zu den Juden. Auch muss man es mögen von verschiedenen Teesorten berichtet zu bekommen und deren Wirkungsweisen. War am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig aber dann recht interessant.Ich bin Englisch sehr gut versiert, was mich aber sehr gestört hat - sind die vielen Englischen Begriffe am Ende eines Satzes... wie z.B damn it oder indeed usw... ich verstehe bis jetzt nicht warum? Hat es die Autorin einfach cool gefunden - mich hat es auf alle Fälle sehr genervt. Die Hauptdarstellerin hat ja keine Englische Wurzeln - nur ihr Lover mit dem es dann doch noch klappt - endlich - am Schluss. Sonst recht netter Roman.
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