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am 27. Mai 2011
Die jetzt als Paperback vorliegende 2011 komplett überarbeitete Ausgabe dieses Buches enthält nun ein in sich geschlossenes historisch-kritisches Panorama der Entwicklung des Christentums im 1. Jahrhundert.

Wenn das paulinische Christentum im 21. Jahrhundert überleben will, dann muss es sich dem stellen, was in dieser Untersuchung herausgearbeitet wurde.
Wenn es sich nicht weiter in den Spitzfindigkeiten der historisch gewachsenen theologischen Tradition zu verirren trachtet, sondern sich auf die ethische Basis besinnt, welche einerseits auf Glaube, Liebe und Hoffnung beruht, worauf uns Paulus einschwört, und andererseits sich nicht genau so konsequent aus den Verstrickungen der Unterwerfungslehre gegenüber menschlicher Machtanmaßung befreit, wie uns das die Evangelien einzutrichtern versuchen, dann wird es nicht überleben.

Wer sich wirklich ernsthaft mit den glaubensmäßigen Konsequenzen auseinandersetzt, die sich aus den aufgeführten historischen Tatsachen ergeben, dem wird der ganze bunte Strauß derzeitiger Verirrungen auf der Basis des Christentums und seiner Widersacher als lächerlich empfinden.
Das betrifft neben den esoterischen Erweckungsbewegungen das Pfingstlertum genauso wie die satanistischen Bewegungen. Dem ganzen Unsinn des Weltuntergangsprophetentums wird mit der historischen Basis der Nährboden entzogen, und auch das Federfuchsertum der an der theologischen Ausdeutung von Bibeltexten Klebenden schwebt damit im luftleeren Raum.
Man begreift, welche besonders schreckliche Folgen Fanatismus gerade unter dem Deckmantel des Glaubens hervorbringen kann.

Wie ich schon in der Rezension >Der Mann, der Judas Iskariot war< anführte, welches noch eine noch unvollständige Auskoppelung aus diesem viel umfassenderen Werk war: Ich sah selten einen mit mehr Gottvertrauen mit historisch gewachsenem theologischem Müll aufräumen, wie in diesem Buch.
Es liest sich teils provokant und immer gegen den Strich, weil man es nicht wahrhaben will. Das schreibt aber nicht etwa ein Atheist, sondern ein Agnostiker, dem an der Gottesidee und an der Ethik des Glaubens gelegen ist.
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am 5. Januar 2014
Nach der wirren und mit halbgaren Andeutungen gespickten Einleitung habe ich im 1. Kapitel abgebrochen, als der Autor völlig überholte Gerüchte über die antike Zivilisation als Basis seiner Argumentation anführt (u. a. Tempelhuren und ähnlicher Unsinn).
Das Buch scheint das Niveau einer durchschnittlichen Verschwörungstheorie zu haben: wo es keine Argumente gibt, wird mit Andeutungen und sogar dem Fehlen eines Beweises gearbeitet. Kurz: nichts, was annähernd einen wissenschaftlichen Eindruck zu vermitteln vermag.

Wer an dem historischen Jesus Interesse hat, sollte Reza Aslans »Zealot: The Life and Times of Jesus of Nazareth« eine Chance geben.

Das war auch der Bogen, der mich zu diesem Traktat geführt hat. Leider.
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