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Kundenrezensionen

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am 8. Juli 2012
Die Tribute von Panem erzählt von Katniss, einem Mädchen, dass an den alljährlichen Hungerspielen teilnehmen muss. Ein grausames Ritual erschaffen von einer noch grausameren Regierung. Nur einer kann überleben.

Diese Buchreihe entsprach inhaltlich überhaupt nicht meinem Beuteschema. Ich habe es nur gekauft, weil ich durch eine Bloggerin darauf aufmerksam geworden bin.
Einmal angefangen, konnte ich es nicht mehr zur Seite legen!
Die bewegende Geschichte der Katniss Everdeen und ihr Kampf ums nackte Überleben haben mich gefesselt. Man kann als Leser gar nicht anders, als sich in die Hauptrolle hineinzuversetzten.
Dieses Buch enthält einfach eine perfekte Mischung aus Gewalt und Gefühl. Es zeigt, dass der Mensch, obwohl er den unmöglichsten und grausamsten Situationen gegenübersteht, trotzdem Dinge wie Mitleid und Trauer empfindet.

Fazit: Für mich schon jetzt ein absoluter Klassiker der Literaturgeschichte!
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am 20. Juli 2014
Die ganze Panem Geschichte began damit, dass ich nicht glauben wollte, dass die Bücher so gut sind. Schließlich bin ich schon länger um die Reihe herumgeschlichen, habe mir durchgelesen um was es geht und die Bücher als Jugendbuch-Lovestory abgetan. Weit gefehlt! Im Endeffekt hab ich mir dann zu Weihnachten den Schuber gekauft und es konnte losgehen.
Zunächst habe ich diesen andächtig bestaunt, weil der Schuber samt Inhalt wirklich gut aussieht und das Auge liest ja bekanntlich mit. Nun, ich habe Band 1 noch im Alten Jahr glaube ich angefangen und konnte mich auf jeden Fall gut hineinversetzen. Die Geschichte spielt in einer teils mittelalterlichen teils futuristischen Welt (eigentlich ja in der heutigen Zukunft, eine Dystopie, wie sich die Welt nicht entwickeln sollte). Beinahe klassisch sehen wir uns mit dem Mädchen Kantniss und seinen Lebensumständen konfrontiert, ein armes Mädchen, welches in Distrikt 12 unerlaubterweise Jagen geht, um seine Familie zu ernähren (und sich später gegen weitaus besser ausgebildete und genährte Jugendliche zur Wehr setzen muss. Wer also diese Variante aus Trudi Canavan oder Harry Potter mochte, wird auch diesmal mirfiebern). Jährlich finden die vom Capitol ausgestrahlten Hungerspiele statt, die daran erinnern sollen, dass Distrikt 13 vor 74 Jahren eine Revolution gewagt hat und niedergeschlagen wurde. Man könnte schon sagen, dass das Mädchen in einer totalitären Welt lebt, zu den Hungerspielen werden aus jeden der übrigen 12 Distrikte jeweils ein Mädchen und ein Junge als "Tribut" ausgelost und diese müssen dann in den live übertragenen Hungerspielen gegeneinander um ihr Leben kämpfen. Dabei darf es nur einen Gewninner oder eine Gewinnerin geben. Eine Geschichte voller Ungerechtigkeit und den Gegensätzen zwischen der armen Bevölkerung und der gelangweilten und überkandidelten höheren Gesellschaft.
Am Anfang war ich noch etwas skeptisch, da sozusagen eine Liebesgeschichte versprochen wird, aber wie sich die entwickelt ist tatsächlich originell, das Buch ist auf jeden Fall nicht vorhersehbar, wie ich es immer befürchtet hatte und als Katniss sich plötzlich in der Arena bewehren muss, konnte ich das Buch nicht mehr weglegen und musste es bis ca. 3.20Uhr (nachts natürlich) zuende lesen. Ein wirklich gutes Buch!
Band 2 geht übrigens auch schlag auf schlag weiter, aber dazu folgt die Rezension erst, wenn ich es auch zuende gelesen habe ;-)

P.S.: eigentlich würde ich es am liebsten gleich noch mal lesen, aber der SUB ist leider schon hoch genug ^^
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am 16. September 2015
Bevor ich mir dieses Buch, auf Anraten vieler Freunde, endlich zulegte, hatte ich große Bedenken. Schließlich erhielt es einen Jugendliteraturpreis. Also dachte ich mir, hier wird eine Jugendstory erzählt. Wenig Ekstatisches also für meine Leserseele. Jedoch wurde ich eines besseren belehrt. Dieses Buch ist so weit weg von nur für Jugendliche, wie der absolute Pazifismus auf der Welt.

Die Geschichte entführt einen sofort in die Welt von Panem. Genauer gesagt in den Distrikt 12. Man wird von der Ich-Erzählerin Katniss (sehr interessanter Name) sofort eingeweiht und mit der Welt vertraut gemacht. Die Autorin spart sich langweilige Lückenfüller für die Story. Sie beschreibt gezielt und interessant. Sodass die ersten Seiten einen kaum loslassen. Man will wissen, was als Nächstes passiert. Vor allem in dem Moment, in dem sich Katniss, anstelle ihrer Schwester, freiwillig für die Hungerspiele meldet.
Ein Fest für die reichen und edlen Bewohner Panems. In diesen Hungerspielen treten aus den 12 Distrikten je ein Mädchen und ein Junge für ihre Distrikten an und töten sich gegenseitig. Der Sieger wird, so wie sein Distrikt, mit Wohlstand belohnt.

Die Anekdote und der Plot an sich sind wirklich fantastisch. Man wird extrem mitgerissen und wünscht sich, dass das Buch ewig lang weiter geht. Was mich jedoch störte war, dass die Hungerspiele zu diffus waren. Hier ließ Collins zu viele Lücken und beendete sie ziemlich rasch und einleuchtend. Man konnte im Endeffekt sich klar vorstellen, wie sie Enden würden und wurde zu wenig auf die Folter gespannt.
Das ist der wirklich einzige Kritikpunkt eines ansonsten tollen Buches.
Bin auf Teil 2 gespannt! Jetzt gucke ich mir mal den Film an :)
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am 13. Februar 2017
Nach nur wenigen Tagen kam das Taschenbuch ausreichend und sicher verpackt bei mir an.
Ich konnte es gar nicht erwarten, dass Buch endlich zu lesen, da ich einige Tage zuvor die 4 Filme gesehen hatte und von denen schon restlos begeistert war. So wusste ich zwar, was geschehen würde, es war aber nochmal völlig neu alles aus Katniss' Sicht zu erfahren alles nachzufühlen, was sie fühlt. Das Buch ist gut verständlich geschrieben und es liest sicher sehr flüssig. Ich habe es innerhalb von einem Tag durchgelesen und regelrecht verschlungen, es hat mich in seinen Bann gezogen und ich habe mir gleich den nächsten Band gekauft!

Klare Kaufempfehlung!
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am 20. April 2017
Ein wenn auch brutales und in seiner Handlung und Thematik abartiges, jedoch einzigartig geschriebenes Buch. Es packt den Leser einfach. Die Schilderung extremer Gegensätze sowie die Gespaltenheit der menschlichen Empfindungs und Wertewelt wird hier einfach nur gekonnt bewundernswert dargestellt. Man glaubt zu meinen dies sei alles übertrieben und so etwas gäbe es ja nicht wirklich. Aber weit gefehlt. Selbst in unserer heutigen Zeit kann man, wenn auch in etwas undramatischerer Form Gleichheiten und Übereinstimmungen erkennen. Man nehme sich doch nur mal die hochentwickelte USA oder Teile Europas vor und vergleiche sie mit dem zerstörten mittleren Osten ( Syrien, Irak, Afghanistan ) oder Teilen Afrikas. Schon scheint alles nicht mehr so weit hergeholt , oder ? Die einen welche in ihrem Wohlstand verblöden und nicht mehr wissen was sie vor lauter Dummheit noch anstellen sollen ( Tätowierungen, Piercings, Drogenkonsum, um nur einiges aufzuführen ) und die anderen, welche nicht mal was zu essen oder zu trinken haben, oder die wissen ob sie das Ende des Tages noch erleben werden. Ja und genau deshalb von mir eine absolute Leseempfehlung für diesen ersten Teil dieser Triologie.
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am 26. Juni 2015
Als die Trilogie angekündigt wurde und ich die Zusammenfassung las, nahm ich mir vor, sie zu lesen und war hingerissen nach dem ersten Teil, sodass ich es kaum erwarten konnte, die Fortsetzungen auch zu lesen.
Zum Inhalt ist ja schon mehr als genug geschrieben wurden, und spätestens seit der in meinen Augen sehr gelungenen Verfilmung weiß jeder, um was es geht. Trotzdem würde ich auch jenen, die nur die Filme kennen, ans Herz legen, auch die Bücher zu lesen, denn sie sind einfach grandios und herrlich geschrieben.
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am 7. Januar 2016
Ich muss sagen, dieses Buch hat mich mal richtig überrascht!!!
Ich wollte diese Reihe schon sehr lange lesen, denn den Hype habe natürlich auch ich mitbekommen, auch wenn ich ihn meistens erst abflaumen lasse, bevor ich mich dazu begebe. ;)
Meine Erwartungen waren sehr niedrig: ein gutes Jugendbuch, was man mal gelesen haben kann, aber nicht muss.. Weit gefehlt!!! Ich war sooo fasziniert von dieser Geschichte, dass ich das Buch teilweise nicht aus der Hand legen konnte und mich nur der Schlaf davon abhielt, die ganze Nacht zu lesen.
Der Schreibstil ist einfach und dennoch total fesselnd. Die Geschichte geht unter die Haut. Die Protagonisten sind nicht immer einfach, aber mir waren sie alle sympathisch. (auch die "Bösen" in den Hungerspielen)
Ich habe natürlich direkt mit Band 2 weiter gemacht, habe mich aber auch ein bisschen gebremst, denn ich bin gespannt, ob die Autorin es schafft, dem ersten Band gerecht zu werden. Ich habe eher die Befürchtung nein und dass sich vielleicht einiges wiederholt oder zu gekünstelt wirkt, aber ich lasse mich gerne ein zweites (und dann auch noch ein drittes) Mal überraschen. ;)
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*
Lange bin ich um die Buchreihe herumgeschlichen. Das Thema hat mich schon interessiert (mag i.d.R. dystopische Sci-Fi-Geschichten). Jedoch ziehe ich als Vielleser broschierte Ausgaben den Hardcover vor (erst recht wenn es sich um einen Mehrteiler handelt ... hat auch damit zu tun, daß ich nicht eines Tages von meinen eigenen Büchern erschlagen werden will, wenn die Regale in meiner kleinen Wohnung dem Druck nicht mehr standhalten können ^^). Doch die Taschenbücher liessen auf sich warten. Bis dann der Film kam. Und mit ihm das Buch zum Film. Dieses habe ich mir dann auch besorgt (Anmerkung: Amazon schmeisst gerne die Rezensionen aller Ausgaben zusammen, also immer auf die Leiste oben achten, in welcher steht "Diese Rezension bezieht sich auf ...").

Es handelt sich hierbei um eine Klappbroschur (Umso besser! Keine Eselsohr-Gefahr!) und auf dem Cover ist das brennende Abbild der Spottölpel-Brosche - Katniss Andenken - drauf. Plus der englische Originaltitel des ersten Bandes (The Hunger Games).
Der Inhalt entspricht dem der dt. Hardcover-Ausgabe. Zusätzlich sind allerdings noch Farbphotos aus dem Film enthalten (16 Seiten mit 26 Bildern, thematisch aus der ersten Buchhälfte).

Ich habe mir zunächst die Verfilmung zu Gemüte geführt. Sie ist sehr gut geworden (hab auch schon darüber berichtet), doch ich wusste, daß die Buchvorlage besser sein würde. Und genauso war es auch. Der Roman ist ausführlicher und bietet dementsprechend etwas mehr Hintergrundwissen.
Ich möchte erstmal noch was anmerken:
Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt ein solch hervorragendes und gleichzeitig verstörendes Buch gelesen habe. Ich hatte während der Lektüre oft das Gefühl, Magenkrämpfe zu bekommen. Habe es sogar mehrmals weglegen müssen, weil ich in manchen Momenten erstmal einfach nicht - ohne mich zu beruhigen - die Handlung weiterverfolgen konnte. Und dennoch musste ich in jeder freien Minute wie gebannt unbedingt weiterlesen. DAS nenne ich ein fesselndes Buch. Hochspannung pur.

Der Roman ist in der 1.Person Präsens geschrieben. Normalerweise finde ich diese Erzählform nicht so vorteilhaft. Man ist dabei nämlich ausschliesslich auf einen einzigen Protagonisten beschränkt. Weiß nur das, was dieser weiß. Doch in diesem Fall funktioniert es gut. Der Leser erfährt Schritt für Schritt das Wichtigste und knüpft ein emotionales Band mit der Protagonistin Katniss. Da sie ein Tribut ist, der in einer Wildnis-Arena auf Leben und Tod mit anderen Tributen kämpfen muss - und zwar zur Unterhaltung der unterdrückenden höheren Gesellschaftsschicht - sorgt die Erzählung aus ihrem Blickwinkel für eine enorme Spannungsdichte.

Ich gebe mal nur ganz grob die wichtigsten Etappen der ersten Buchhälfte wieder.
Die erste Hälfte des Buches (eigentlich ist es nicht genau die Hälfte, sondern in etwa die ersten 40% des Buches) erzählt gar nicht von den Erlebnissen in der Arena. Nein, zunächst erfährt man wie Katniss und die Menschen in ihrer armseligen Umgebung leben. Dabei lernt man auch das (ungerechte) soziale Gefüge von Panem kennen (in dem wenige Prozent der Bevölkerung im Überfluss leben und der Rest quasi am Hungertuch nagt).
Dann kommt die sog. Tributen-Ernte und Katniss wird mit ihren Mit-Tributen ins Kapitol - Stadt der Reichen und Herrschaftssitz - verfrachtet, wo dem Leser verdeutlicht wird, wie pervers das Regime die Hungerspiele zelebrieren lässt (mit Interviews, Paraden und gutem Essen für die - praktisch zum Tode verurteilten - Jugendlichen).
Nach einem konzentrierten Training geht es dann ab in die Arena.
Spätestens jetzt erfährt der Leser, daß es nicht nur um das Beseitigen der Gegner geht, sondern auch ums nackte Überleben.
Deshalb macht Katniss erstmal einen auf "Survival", um sich nicht in die Gewalt-Akte verstricken zu lassen. Dabei zieht die Autorin alle Register und zeigt uns was das wirklich bedeutet. Kein fröhliches Wanderabenteuer, sondern lebensgefährliche Unterkühlung, drohendes Verhungern sowie Dehydrierung und Wundinfektionsgefahr! Alles detailliert und (auch für mich als Leser) schmerzhaft beschrieben. Doch das Kapitol will Blut sehen und so muss sich Katniss dem Unvermeidlichen stellen.

Die Gewaltszenen sind brutal. Allerdings ergözt sich die Autorin nicht in detaillierten Beschreibungen der Tötungsarten. Die braucht sie auch gar nicht. Sie lässt das Grauen in den Köpfen der Leser entstehen, trotz oder vielleicht wgen der knappen Erläuterungen der kaltblütigen Morde.

Der Roman ist alles zugleich: Dystopie, Science-Fiction, Abenteuer, Thriller, Drama und sogar eine Romanze. Einzig an Humor fehlt es hier gewaltig.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach gehalten. Im Grunde beschreibt sie Schritt für Schritt was die Protagonistin tut oder empfindet. Doch auch mit diesen einfachen Mitteln kommt eine hervorragende Erzählung zustande.
Trotz allem ist es immer noch ein Jugendbuch (Anmerkung: Jugendbuch kein Kinderbuch). Eventuell wäre auch ein elterliches Gespräch über die Lektüre ratsam.

Zuletzt bleibt mir nur noch die Frage, ob ich warten kann, bis die Film-Ausgabe des zweiten Bandes erscheint (vorr. Herbst 2013) oder ob ich mir das englischsprachige Taschenbuch besorge. Tja. ^^

PS:
In den Kommentaren möchte ich noch einen Sachverhalt erläutern, welcher an sich keine Rezension ist.
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am 28. Januar 2013
Jedes Jahr finden in Panem die Hungerspiele statt. Zur Erinnerung an die Rebellion des Volkes gegen das Kapitol muss jeder der zwölf Distrikte zwei Kinder zwischen zwölf und achtzehn Jahren als Tribute ins Kapitol schicken, wo sie sich so lange bekämpfen müssen, bis nur noch einer am Leben ist. Wer als Tribut die Hungerspiele bestreiten muss, entscheidet jedes Jahr das Los. Als in Distrikt 12 die erst zwölf Jahre alte Prim als Tribut ausgelost wird, springt ihre Schwester Katniss vor und geht an ihrer statt ins Kapitol als Tribut- auch wenn das ihren beinahe sicheren Tod bedeutet. Denn die anderen Distrikte haben sehr viel besser trainierte Tribute, die sie ins Rennen schicken.
Die Tribute von Panem spielt in einer Art postapokalyptischen Welt, angesiedelt in Nordamerika. Die Bewohner von Panem leben größtenteils in den Distrikten unter der absoluten und brutalen Diktatur des Kapitols, das sie jederzeit spüren lässt, dass die Rebellion vor fast hundert Jahren nie vergessen sein wird. Die Idee der Hungerspiele, die im Fernsehen übertragen werden und die jeder Bewohner sich ansehen muss, ist wie ein ständiges Mahnmal ruhig zu sein und sich nicht aufzulehnen, da der eigene Tod sonst schneller kommt, als man denkt.
Auch wenn Suzanne Collins die Tribute von Panem als Jugenbuchtrilogie angelegt hat, wird schon im ersten Band klar, dass das Buch auch für Erwachsene großartig geeignet ist. Es ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite, reflektiert das politische System mit all seinen Implikationen und Grausamkeiten und schafft mit Katniss eine umwerfende Protagonistin. Sie ist nicht nur stark, sondern sie zweifelt, sie kämpft mit sich und den Umständen, für ihre Familie und ihre Freunde aber auch für sich selbst. Sie vergeht nicht Selbstlosigkeit, die unglaubwürdig werden könnte an dem Punkt, an dem sie in der Arena der Hungerspiele dem Tod ins Auge sieht. Trotz des rein fiktiven Hintergrundes Panem ist die Gestalt der Katniss glaubwürdig und auch Peeta wächst einem ans Herz, obwohl er eine sehr viel kleinere Rolle spielt als die Hauptfigur. Die restlichen Charaktere die größtenteils Bewohner des Kapitols sind, erinnern von der Beschreibung an einen wahnsinnig gewordenen Karneval, alle sind bunt bemalt und körperlich optimiert, aufgespritzte Lippen, vergrößerte Brüste - ohne darf man sich als Frau im Kapitol nicht auf die Straße wagen. Es ist die Welt der Schönheit und Oberflächlichkeit auf eine scheinbar wahnsinnige Spitze getrieben, die von Suzanne Collins konstruiert wird.
Ein absolut gelungener Auftakt für Trilogie, die hoffentlich genauso mitreißend weitergeht.
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am 4. März 2012
Katniss Everdeen lebt in Distrikt 12, einem Teil des postapokalyptischen Nordamerika, das von dem Kapitol regiert wird. Nach mehreren Naturkatastrophen und einem brutalen Krieg entstand das Land Panem, bestehend aus 13 Distrikten und dem Kapitol. Doch dann kam der Aufstand der Distrikte gegen das Kapitol, wobei 12 Distrikte besiegt und der 13. komplett ausgelöscht wurden. Um den Frieden zu sichern und einen weiteren Aufstand für alle Zeiten zu unterbinden wurden die Hungerspiele eingeführt: Jeder Distrikt muss zwei Tribute stellen, einen Jungen und ein Mädchen im Alter von 12 bis 18 Jahren, die ausgelost werden. Diese 24 Kinder werden dann zusammen in einer Freilichtarena eingesperrt, in der sie sich solange bekämpfen müssen, bis nur noch ein einziger übrig ist. Außerdem zwingt das Capitol die Bevölkerung dazu, die Hungerspiele als Fest zu feiern, es als Ehre zu betrachten ausgewählt zu werden und überträgt die gesamten Spiele im Fernsehen.

Doch nicht alle haben die gleichen Chancen ausgewählt zu werden bzw. davon zu kommen. Eigentlich wandert im Alter von 12-18 jährlich ein Zettel mit dem eigenen Namen in die Lostrommel, sodass es im letzten Jahr sieben sein müssten. Man kann allerdings im Tausch gegen Nahrung noch Lose hinzufügen lassen, was in Anbetracht der Lebensmittel notwendig ist, wodurch die Kinder armer Familien weit mehr als die doppelte Anzahl an Losen haben, was ihre Auswahl umso wahrscheinlicher macht.

Aus genau diesem Grund macht sich Katniss auch keine Sorgen darüber, dass ihre kleine Schwester Prim mit gerade mal einem Los ausgewählt werden könnte und muss nur noch um ihren besten Freund Gale und sich selbst bangen. Aller Wahrscheinlichkeit zum Trotz wird bei der Ernte aber ausgerechnet Prims Name ausgelost und Katniss beschließt kurzer Hand ihren Platz einzunehmen und an Stelle ihrer Schwester zu den Hungerspielen zu gehen.

Sie muss ihrer Schwester jedoch schwören, dass sie wirklich versucht zu gewinnen und sich nicht aufgibt. Das ist jedoch leichter gesagt als getan, denn neben den 22 Kindern aus anderen Tributen ist da schließlich auch noch Peeta, der männliche Tribut aus Distrikt 12, der ihr einmal aus einer schlimmen Not geholfen hat und bei dem sie sich nie dafür bedankt hat.

Des Weiteren gibt es Distrikte, in denen die Auswahl zu den Hungerspielen als Ehre angesehen wird, weswegen die Kinder von Anfang an dafür trainiert werden und wodurch Katniss sich zunächst keine besonders große Chance ausrechnet.

Nach diversen Feierlichkeiten, darunter Interviews und Präsentationen, und dem Training werden Katniss, Peeta und die anderen 22 Tribute in der Arena ausgesetzt und müssen sich nun bis aufs Blut bekämpfen, denn es kann nur einen Sieger geben ...

Die Tribute von Panem - tödliche Spiele ist ein wirklich tolles Buch, das vor allem auf Grund seiner Handlung überzeugen kann. Die Idee der Hungerspiele ist eigentlich total abartig und grausam, dadurch aber eben auch umso interessanter.

Zu Beginn der Geschichte baut sich zunächst noch keine richtige Spannung auf, kann den Leser durch die Informationen über den Hintergrund und die Entstehungsgeschichte der Hungerspiele aber trotzdem fesseln, da man natürlich wissen möchte, wie und warum es zu solchen Grausamkeiten kommen konnte, die doch sehr an die Gladiatorenkämpfe der Römer erinnern, aber wegen des Einsatzes von Kindern noch wesentlich schlimmer sind.

Des Weiteren ist auch die Beziehung zwischen Katniss und Peeta besonders interessant. Da der Roman vollständig aus Katniss' Sicht erzählt wird, kennt man zwar all ihre Gedanken, kann aber Peeta kaum durchschauen und fragt sich, ob auch er seine Gefühle nur aus strategischen Gründen spielt oder ob es ihm ernst damit ist.

Spätestens mit Beginn der Spiele baut die Handlung immer mehr Spannung auf, sodass man das Buch nur noch schwer aus der Hand legen kann. Doch es gibt auch noch andere Gründe dafür. Das Ausmaß dieser Grausamkeiten, die einigen der Kindern überhaupt nichts auszumachen scheint und deren Verhalten ist teilweise so abartig, dass es einen zugleich auch wieder fasziniert.

Das Ende ist ebenfalls gelungen. Nach dem spannenden Höhepunk bleibt die Handlung nicht völlig offen, ist aber auch noch nicht gänzlich abgeschlossen. Einige durchaus spannende Fragen bleiben ungelöst und sorgen so mit Sicherheit dafür, dass man auch den nächsten Teil auf jeden Fall lesen wird.

Hochspannung und die Faszination des besonders Schrecklichen sorgen dafür, dass man dieses Buch in einem Zug verschlingt und den nächsten Teil kaum erwarten kann.
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